Software für Systemintegration und digitalen Workflow in der Augenklinik
Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH · Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz
Aktenzeichen 2026-003-EK-AUveröffentlicht 02.03.2026LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
- Laufzeit
- 36 Monate
- bis zu 10 Verlängerungen
- Leistungsart
- Lieferleistungen
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
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Auf einen Blick
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- Lieferleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 36 Monatebis zu 10 Verlängerungen
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- ?keine Angabe
- Ort der Leistung
- Ludwigshafen67063, Ludwigshafen am Rhein, Rheinland-Pfalz
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- ?Elektronische Auktionkeine Angabe
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.
Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.
Wurden Sie nicht aufgefordert, bekunden Sie Ihr Interesse direkt bei der Vergabestelle.
Vorabinformation über eine Direktvergabe: Einwände sind nur innerhalb der in der Meldung genannten Frist möglich.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 121 Tage (5 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (9 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 8 Monaten
- Heute
Beschreibung
Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung im Krankenhaus muss in der Augenklinik eine Infrastruktur geschaffen werden, die einen durchgängigen Datenstrom der Patientendaten und einen digitalen Workflow ermöglicht. Das Klinikum Ludwigshafen beabsichtigt die Beschaffung einer Software für die Systemintegration und einen digitalen Workflow in der Augenklinik. Die Maßnahme ist integraler Bestandteil der Einführung der Digitalen Patientenakte im Klinikum Ludwigshafen. Ziel ist die vollständig digitale, strukturierte und medienbruchfreie Dokumentation ophthalmologischer Befunde im Rahmen des klinischen Behandlungsprozesses. Mit Siemens syngo Carbon (PACS), i.s.h.med (KIS) und ZEISS-OCT sind im Klinikum Ludwigshafen bereits die Komponenten für einen digitalen Workflow vorhanden, für ein integriertes "Abteilungsinformationssystem" der Augenheilkunde fehlt im Wesentlichen ein ophthalmologisches Daten-/Workflow-Frontend plus eine saubere Schnittstellenkonfiguration. ZEISS FORUM fungiert dabei als spezialisiertes Fachmodul zur strukturierten Befunderhebung und Verlaufsdarstellung, dessen Ergebnisse über standardisierte HL7-Schnittstellen in das führende Krankenhausinformationssystem i.s.h.med zurückgeführt und dort Bestandteil der elektronischen Patientenakte werden. Die Maßnahme erfüllt damit die Anforderungen des Fördertatbestands 3 (Digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation). Die Maßnahme ist Teil der Einführung der Digitalen Akte und wird aus Fördermitteln des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG, Fördertatbestand 3) gefördert. Ohne die Implementierung von ZEISS FORUM ist eine strukturierte, digitale und verlaufsbezogene Dokumentation ophthalmologischer Befunde im Rahmen der Digitalen Patientenakte nicht möglich. Die Maßnahme dient daher nicht primär der Bildarchivierung, sondern der digitalen Behandlungsdokumentation und Prozessintegration im Sinne des Fördertatbestands 3. Auf dem deutschen Markt sind in dieser Sparte außer Carl Zeiss Meditec Vertriebsgesellschaft mbH mit der Software ZEISS FORUM, die Firma Heidelberg Engineering mit der Software HEYEX 2 und die Firma Topcon mit z.B. den Produkten IMAGEnet 6, Maestro, Triton etc. etabliert. Jeder Hersteller bietet seine eigenen OCT-Geräte an, für die diese Softwareplattformen primär ausgelegt sind. Der Großteil der betriebenen und anzubindenden Medizingeräte der Augenklinik sind Geräte des Herstellers Zeiss. Alle ZEISS Geräte können nahtlos über die ZEISS FORUM Software angebunden werden. Diese ist im Klinikum Ludwigshafen bereits mit einer Installation und Lizenzen für drei neu gekaufte Geräte der Firma Zeiss in Betrieb und muss für die Systemintegration mit den notwendigen Schnittstellen ausgerüstet werden und für die zusätzlichen Gerate müssen die vorhandenen Lizenzen erweitert werden. Die beiden Alternativsysteme setzen voraus, dass die Modalitäten den DICOM-Export unterstützen. Jedoch ist auch dann eine vollumfängliche, "nahtlose" Nutzung von Zeiss-OCT-Daten in der Topcon-OCT-Software und der Heidelberg Engineering Software nicht vorgesehen. Die Systeme sind primär auf ihre jeweils eigenen, proprietären Datenformate ausgelegt. Damit sind die Softwarelösungen der beiden genannten Firmen auf die Auswertung der exportierten DICOM-Daten mit Standardfunktionen beschränkt. Zeiss-spezifische multimodale Auswertungsmodule (z.B. Glaucoma-Workplace, Retina-Workplace) werden ebenso wenig unterstützt wie der Datenaustausch des IOL-Masters mit den beiden OP-Mikroskopen. Letzterer stellt im Hinblick auf die Planung von Systemintegration und Workflow der Augenklinik eine der wesentlichen Schlüsselfunktionen dar. Hingegen können die weiteren in der Augenklinik betriebenen Geräte von Drittherstellern mit ZEISS FORUM über eine DICOM-Schnittstelle direkt in den Workflow integriert werden (betrifft: Heidelberg Sprectralis OCT, Absolu Sonographiegrat, letzteres derzeit in Beschaffung), bzw. nach einem Software-Upgrade (DICOM-Schnittstelle) angebunden werden (betrifft: Oculus Pentacam Hornhauttophographie). Es ergibt sich folgendes Zielbild für die IT-Architektur: - KIS i.s.h.med als führendes System für Patientenstammdaten, Termine, Diagnosen, Prozeduren, Verordnungen, Befunde und Abrechnung im Rahmen der Digitalen Akte. - ZEISS-OCT + ZEISS FORUM als augenspezifische Ebene: Geräteanbindung, OCT-Verlaufsdarstellung, spezielle Glaukom/AMD-Ansichten, Export in ePA/KIS/PACS. - Syngo Carbon dient ergänzend als Enterprise Imaging-Backbone, der alle DICOM-Bilder (inkl. OCT) klinikweit speichert und bereitstellt.
Beschreibung des Loses
Folgende konkreten Bausteine werden benötigt: - ZEISS FORUM als Augen-"Abteilungsinformationssystem": Fachmodul zur strukturierten Erhebung, Darstellung und Verlaufsanalyse ophthalmologischer Untersuchungsdaten im Rahmen der digitalen Behandlungsdokumentation. ZEISS FORUM wird als klinisches Subsystem der Digitalen Akte betrieben. Die dort erzeugten strukturierten Befunddaten (z.B. OCT-Verlaufsparameter, Glaukom-Analysen, IOL-Berechnungen) werden über HL7-ORU-Schnittstellen in i.s.h.med übernommen und sind damit unmittelbar Bestandteil der elektronischen Patientenakte. Integration in IT-Infrastruktur via DICOM, HL7, IHE; Anbindung an ePA, KIS und Untersuchungsgerate, auch nicht-DICOM-fähig. Mit dem OCT Navigator ist eine gleichzeitige Betrachtung und Navigation von bis zu drei OCT-Aufnahmen, ideal für Verlaufskontrollen (z.B. IVOM, Glaukom), möglich. Mit dem Advanced Data Export können DICOM-Daten aus FORUM nach frei definierbaren Kriterien extrahiert werden (QS, Register, Forschung). - Anbindung ZEISS-OCT an Syngo Carbon: ZEISS-Systeme sind grundsätzlich auf DICOM/HL7/IHE-Interoperabilität ausgelegt. OCT erzeugt DICOM-Studien, die entweder direkt nach Syngo Carbon (PACS) oder zuerst nach ZEISS FORUM gesendet werden, von wo aus sie bei Bedarf weiterexportiert werden können. Syngo Carbon fungiert als Enterprise-Viewer/Speicher, sodass OCT-Bilder auch außerhalb der Augenklinik (z.B. internistische Station, Tumorboard) einsehbar (aber nicht auswertbar) sind. - Integration i.s.h.med - Syngo Carbon / FORUM: i.s.h.med stellt Patientendaten und Auftrage bereit; Rückfluss von Befundtexten oder strukturierten Ergebnissen in die elektronische Akte. Syngo Carbon IDM/Enterprise Access sind explizit für nahtlose Integration und einheitlichen Zugang zu Bilddaten über das gesamte Haus hinweg ausgelegt. Über HL7-ORU oder entsprechende Befundschnittstellen können z.B. OCT-Berichte aus FORUM ins KIS übernommen werden (im Worklist-/Order-basierten Workflow).
Gegenstand nach CPV
- 48814000Medizinische InformationssystemeHauptgegenstand
Bedingungen
Zuschlag2 von 2 angegeben
- Kosten
- GesamtkostenRangfolge 1Gesamtpreis für Software, 10 Nutzerlizenzen, Implementierung, Schnittstellenintegration, Geräteanbindung, Softwarepflege.
- Beschreibung
- Die Vergabe der S0ftware erfolgt ohne Wettbewerb, aber mit sorgfältig ausgearbeiteten technischen Qualitäten und Anforderungen, so dass eine Angebotsbewertung rein nach Preis bzw. Kosten sowohl zielführend als auch ausreichend ist.
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Dauer
- 36 Monate
- Verlängerung
- bis zu 10-mal: Da die Software dauerhaft wird, und somit ebenfalls ein dauerhafter Service-/Wartungsbedarf besteht, kann der Vertrag bedarfsgerecht um jeweils ein Jahr verlängert werde, solange die Software im Einsatz ist und Serviceleistungen benötigt werden.
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- ?keine Angabe
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau -Vergabeprüfstelle-, Stiftsstr. 9, 55116 Mainz
- Fristen für Nachprüfungsanträge
- Gemäß § 135 Abs. 3 GWB: innerhalb von 10 Tagen ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung.
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt nicht darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXP6YYMYEZR# Die freiwillige Ex-ante-Bekanntmachung einer freihändigen Vergabe unterhalb der EU-Schwellenwerte ist ein Instrument zur Erhöhung von Transparenz und Rechtssicherheit im Unterschwellenbereich. Nach UVgO ist eine ex ante Bekanntmachung, vergleichbar mit einer ex an … ganz lesenkürzer
#Bekanntmachungs-ID: CXP6YYMYEZR# Die freiwillige Ex-ante-Bekanntmachung einer freihändigen Vergabe unterhalb der EU-Schwellenwerte ist ein Instrument zur Erhöhung von Transparenz und Rechtssicherheit im Unterschwellenbereich. Nach UVgO ist eine ex ante Bekanntmachung, vergleichbar mit einer ex ante Bekanntmachung GWB, VgV nicht vorgesehen und somit rechtlich nicht erforderlich. Durch die Bekanntmachung und eine anschließende Wartefrist (10 Tage) wird jedoch das Risiko minimiert, dass der Auftrag im Nachhinein als unzulässige De-facto-Vergabe (Direktvergabe ohne Wettbewerb) eingestuft wird. Zudem weist das Beschaffungsvorhaben eine gewisse Binnenmarktrelevanz auf, so dass durch die Bekanntmachung auch diesbezüglich die gebührende Transparenz erzeugt wird. Aus diesem Grund hat sich der Auftraggeber für die Vornahme einer ex ante Bekanntmachung im EU-Amtsblatt entschieden.
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Bremserstr. 79, 67063 Ludwigshafen
- Website
- klilu.de
- Kontakt
- stabsstelle_vergabe@
klilu.de
Bei uns erfasst
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 488 (Informationssysteme und Server) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
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Häufige Zuschlagsempfänger
- thinkRED GmbH2 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Vergabebekanntmachung
- Vorabinformation Direktvergabe (diese Seite)
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 845c3781-89dd-4bb5-81b7-761fd66789f7.