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Software für Systemintegration und digitalen Workflow in der Augenklinik

Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH · Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen 2026-003-EK-AUveröffentlicht 02.03.2026LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

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Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
36 Monatebis zu 10 Verlängerungen
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

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Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 8 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung im Krankenhaus muss in der Augenklinik eine Infrastruktur geschaffen werden, die einen durchgängigen Datenstrom der Patientendaten und einen digitalen Workflow ermöglicht. Das Klinikum Ludwigshafen beabsichtigt die Beschaffung einer Software für die Systemintegration und einen digitalen Workflow in der Augenklinik. Die Maßnahme ist integraler Bestandteil der Einführung der Digitalen Patientenakte im Klinikum Ludwigshafen. Ziel ist die vollständig digitale, strukturierte und medienbruchfreie Dokumentation ophthalmologischer Befunde im Rahmen des klinischen Behandlungsprozesses. Mit Siemens syngo Carbon (PACS), i.s.h.med (KIS) und ZEISS-OCT sind im Klinikum Ludwigshafen bereits die Komponenten für einen digitalen Workflow vorhanden, für ein integriertes "Abteilungsinformationssystem" der Augenheilkunde fehlt im Wesentlichen ein ophthalmologisches Daten-/Workflow-Frontend plus eine saubere Schnittstellenkonfiguration. ZEISS FORUM fungiert dabei als spezialisiertes Fachmodul zur strukturierten Befunderhebung und Verlaufsdarstellung, dessen Ergebnisse über standardisierte HL7-Schnittstellen in das führende Krankenhausinformationssystem i.s.h.med zurückgeführt und dort Bestandteil der elektronischen Patientenakte werden. Die Maßnahme erfüllt damit die Anforderungen des Fördertatbestands 3 (Digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation). Die Maßnahme ist Teil der Einführung der Digitalen Akte und wird aus Fördermitteln des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG, Fördertatbestand 3) gefördert. Ohne die Implementierung von ZEISS FORUM ist eine strukturierte, digitale und verlaufsbezogene Dokumentation ophthalmologischer Befunde im Rahmen der Digitalen Patientenakte nicht möglich. Die Maßnahme dient daher nicht primär der Bildarchivierung, sondern der digitalen Behandlungsdokumentation und Prozessintegration im Sinne des Fördertatbestands 3. Auf dem deutschen Markt sind in dieser Sparte außer Carl Zeiss Meditec Vertriebsgesellschaft mbH mit der Software ZEISS FORUM, die Firma Heidelberg Engineering mit der Software HEYEX 2 und die Firma Topcon mit z.B. den Produkten IMAGEnet 6, Maestro, Triton etc. etabliert. Jeder Hersteller bietet seine eigenen OCT-Geräte an, für die diese Softwareplattformen primär ausgelegt sind. Der Großteil der betriebenen und anzubindenden Medizingeräte der Augenklinik sind Geräte des Herstellers Zeiss. Alle ZEISS Geräte können nahtlos über die ZEISS FORUM Software angebunden werden. Diese ist im Klinikum Ludwigshafen bereits mit einer Installation und Lizenzen für drei neu gekaufte Geräte der Firma Zeiss in Betrieb und muss für die Systemintegration mit den notwendigen Schnittstellen ausgerüstet werden und für die zusätzlichen Gerate müssen die vorhandenen Lizenzen erweitert werden. Die beiden Alternativsysteme setzen voraus, dass die Modalitäten den DICOM-Export unterstützen. Jedoch ist auch dann eine vollumfängliche, "nahtlose" Nutzung von Zeiss-OCT-Daten in der Topcon-OCT-Software und der Heidelberg Engineering Software nicht vorgesehen. Die Systeme sind primär auf ihre jeweils eigenen, proprietären Datenformate ausgelegt. Damit sind die Softwarelösungen der beiden genannten Firmen auf die Auswertung der exportierten DICOM-Daten mit Standardfunktionen beschränkt. Zeiss-spezifische multimodale Auswertungsmodule (z.B. Glaucoma-Workplace, Retina-Workplace) werden ebenso wenig unterstützt wie der Datenaustausch des IOL-Masters mit den beiden OP-Mikroskopen. Letzterer stellt im Hinblick auf die Planung von Systemintegration und Workflow der Augenklinik eine der wesentlichen Schlüsselfunktionen dar. Hingegen können die weiteren in der Augenklinik betriebenen Geräte von Drittherstellern mit ZEISS FORUM über eine DICOM-Schnittstelle direkt in den Workflow integriert werden (betrifft: Heidelberg Sprectralis OCT, Absolu Sonographiegrat, letzteres derzeit in Beschaffung), bzw. nach einem Software-Upgrade (DICOM-Schnittstelle) angebunden werden (betrifft: Oculus Pentacam Hornhauttophographie). Es ergibt sich folgendes Zielbild für die IT-Architektur: - KIS i.s.h.med als führendes System für Patientenstammdaten, Termine, Diagnosen, Prozeduren, Verordnungen, Befunde und Abrechnung im Rahmen der Digitalen Akte. - ZEISS-OCT + ZEISS FORUM als augenspezifische Ebene: Geräteanbindung, OCT-Verlaufsdarstellung, spezielle Glaukom/AMD-Ansichten, Export in ePA/KIS/PACS. - Syngo Carbon dient ergänzend als Enterprise Imaging-Backbone, der alle DICOM-Bilder (inkl. OCT) klinikweit speichert und bereitstellt.

Beschreibung des Loses

Folgende konkreten Bausteine werden benötigt: - ZEISS FORUM als Augen-"Abteilungsinformationssystem": Fachmodul zur strukturierten Erhebung, Darstellung und Verlaufsanalyse ophthalmologischer Untersuchungsdaten im Rahmen der digitalen Behandlungsdokumentation. ZEISS FORUM wird als klinisches Subsystem der Digitalen Akte betrieben. Die dort erzeugten strukturierten Befunddaten (z.B. OCT-Verlaufsparameter, Glaukom-Analysen, IOL-Berechnungen) werden über HL7-ORU-Schnittstellen in i.s.h.med übernommen und sind damit unmittelbar Bestandteil der elektronischen Patientenakte. Integration in IT-Infrastruktur via DICOM, HL7, IHE; Anbindung an ePA, KIS und Untersuchungsgerate, auch nicht-DICOM-fähig. Mit dem OCT Navigator ist eine gleichzeitige Betrachtung und Navigation von bis zu drei OCT-Aufnahmen, ideal für Verlaufskontrollen (z.B. IVOM, Glaukom), möglich. Mit dem Advanced Data Export können DICOM-Daten aus FORUM nach frei definierbaren Kriterien extrahiert werden (QS, Register, Forschung). - Anbindung ZEISS-OCT an Syngo Carbon: ZEISS-Systeme sind grundsätzlich auf DICOM/HL7/IHE-Interoperabilität ausgelegt. OCT erzeugt DICOM-Studien, die entweder direkt nach Syngo Carbon (PACS) oder zuerst nach ZEISS FORUM gesendet werden, von wo aus sie bei Bedarf weiterexportiert werden können. Syngo Carbon fungiert als Enterprise-Viewer/Speicher, sodass OCT-Bilder auch außerhalb der Augenklinik (z.B. internistische Station, Tumorboard) einsehbar (aber nicht auswertbar) sind. - Integration i.s.h.med - Syngo Carbon / FORUM: i.s.h.med stellt Patientendaten und Auftrage bereit; Rückfluss von Befundtexten oder strukturierten Ergebnissen in die elektronische Akte. Syngo Carbon IDM/Enterprise Access sind explizit für nahtlose Integration und einheitlichen Zugang zu Bilddaten über das gesamte Haus hinweg ausgelegt. Über HL7-ORU oder entsprechende Befundschnittstellen können z.B. OCT-Berichte aus FORUM ins KIS übernommen werden (im Worklist-/Order-basierten Workflow).

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Kosten
GesamtkostenRangfolge 1Gesamtpreis für Software, 10 Nutzerlizenzen, Implementierung, Schnittstellenintegration, Geräteanbindung, Softwarepflege.
Beschreibung
Die Vergabe der S0ftware erfolgt ohne Wettbewerb, aber mit sorgfältig ausgearbeiteten technischen Qualitäten und Anforderungen, so dass eine Angebotsbewertung rein nach Preis bzw. Kosten sowohl zielführend als auch ausreichend ist.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
36 Monate
Verlängerung
bis zu 10-mal: Da die Software dauerhaft wird, und somit ebenfalls ein dauerhafter Service-/Wartungsbedarf besteht, kann der Vertrag bedarfsgerecht um jeweils ein Jahr verlängert werde, solange die Software im Einsatz ist und Serviceleistungen benötigt werden.
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau -Vergabeprüfstelle-, Stiftsstr. 9, 55116 Mainz
Fristen für Nachprüfungsanträge
Gemäß § 135 Abs. 3 GWB: innerhalb von 10 Tagen ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXP6YYMYEZR# Die freiwillige Ex-ante-Bekanntmachung einer freihändigen Vergabe unterhalb der EU-Schwellenwerte ist ein Instrument zur Erhöhung von Transparenz und Rechtssicherheit im Unterschwellenbereich. Nach UVgO ist eine ex ante Bekanntmachung, vergleichbar mit einer ex an … ganz lesen#Bekanntmachungs-ID: CXP6YYMYEZR# Die freiwillige Ex-ante-Bekanntmachung einer freihändigen Vergabe unterhalb der EU-Schwellenwerte ist ein Instrument zur Erhöhung von Transparenz und Rechtssicherheit im Unterschwellenbereich. Nach UVgO ist eine ex ante Bekanntmachung, vergleichbar mit einer ex ante Bekanntmachung GWB, VgV nicht vorgesehen und somit rechtlich nicht erforderlich. Durch die Bekanntmachung und eine anschließende Wartefrist (10 Tage) wird jedoch das Risiko minimiert, dass der Auftrag im Nachhinein als unzulässige De-facto-Vergabe (Direktvergabe ohne Wettbewerb) eingestuft wird. Zudem weist das Beschaffungsvorhaben eine gewisse Binnenmarktrelevanz auf, so dass durch die Bekanntmachung auch diesbezüglich die gebührende Transparenz erzeugt wird. Aus diesem Grund hat sich der Auftraggeber für die Vornahme einer ex ante Bekanntmachung im EU-Amtsblatt entschieden.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 488 (Informationssysteme und Server) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

23vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (19 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 5 Meldungen plausibel angegeben

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Vorabinformation Direktvergabe (diese Seite)

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 845c3781-89dd-4bb5-81b7-761fd66789f7.