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Serologisches Analysegerät für CLIA

Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH · Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen 2025-007-ILHTveröffentlicht 07.05.2025LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
0 €
Laufzeit
2 Jahre
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

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Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 121 Tage (5 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (9 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

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Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 18 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Das Klinikum hat einen Auftrag über ein serologisches Analysegerät für Chemilumineszenz-Immunoassays und Enzyme-Iinked Immunosorbent Assays an die Fa. Diasorin Deutschland GmbH vergeben.

Beschreibung des Loses

Die Methoden des Chemilumineszenz-Immunoassays (CLIA) und des Enzyme-Iinked immunosorbent Assays (ELISA) ermöglichen die Detektion spezifischer Antigene und Antikörper aus klinischen Proben. Dabei sind CLIA-Untersuchungen zu einem höheren Grad automatisiert, einzelne Proben können auch im laufenden Betrieb nachgeladen werden und die Untersuchungsdauer ist wesentlich kürzer als bei Verwendung von ELISA-Untersuchungen. In der Abteilung für Mikrobiologie am Institut für Labordiagnostik, Hygiene und Transfusionsmedizin sind aktuell zur Abdeckung des benötigten Untersuchungsspektrums zwei Geräte der Firma Diasorin (Liaison und Eti-Max) in Betrieb. Dabei werden am Liaison CLIA-Untersuchungen, am Eti-Max ELISA-Untersuchungen durchgeführt. CLIA- und ELISA-Untersuchungen werden für das Klinikum Ludwigshafen und die BG-Unfallklinik Ludwigshafen unter anderem durchgeführt, um Antikörper gegen atypische respiratorische Erreger und Meningitis-Erreger, aber auch Antigene von Clostridioides difficile und Clostridioides difficile-Toxin zu detektieren. Letztere Erreger verursachen Diarrhoen, die betroffenen Patienten sind isolationspflichtig, es besteht Meldepflicht bei komplikativen Verläufen und auch bei Ausbrüchen. Zur Verhinderung von Ausbrüchen ist eine zeitnahe Diagnostik im Hause unbedingt notwendig, eine Verzögerung der Diagnostik durch Durchführung außerhalb des hauseigenen Labors ist nicht akzeptabel. Auch für die Diagnostik von Borrelien-Infektionen ist die CLIA-Diagnostik unabdingbar. Die Bearbeitung von Proben zur Untersuchung auf neurotrope Erreger (unter anderem Herpesviren) ist besonders zeitkritisch und sollte daher unbedingt weiterhin im hauseigenen Labor und mit der CLIA-Methode erfolgen. Alternativ zu einzelnen CLIA- und ELISA-Untersuchungen ist die Durchführung von PCR-Untersuchungen denkbar, diese sind jedoch kostenintensiver. Einige CLIA-Untersuchungen, wie etwa die Testung auf Borrelien, sind deutlich sensitiver als entsprechende PCR-Untersuchungen. Eine ausschließliche Bearbeitung der Proben mit der ELISA-Technik würde eine deutliche Erhöhung des Arbeitsaufwands bei Verringerung der Flexibilität der Probenbearbeitung sowie eine Verzögerung der Diagnostik bedeuten. Insgesamt ist die Durchführung von CLIA- und ELISA-Untersuchungen im bestehenden Spektrum dringend notwendig und nicht durch andere Untersuchungsmethoden ersetzbar. Aktuell sind in der Serologie (Bereich Mikrobiologie am Institut für Labordiagnostik, Hygiene und Transfusionsmedizin) zwei Geräte der Firma Diasorin zur Durchführung sämtlicher notwendigen CLIA- und ELISA-Untersuchungen aufgestellt. Kein anderer Hersteller hat sämtliche der angebotenen Untersuchungen im Untersuchungsportfolio. Die gleichzeitige Aufstellung von Geräten mehrerer Hersteller ist in vielerlei Hinsicht nicht praktikabel und nicht sinnvoll: Erstens wäre dazu die Einarbeitung der Mitarbeiter mit deutlichem Mehraufwand verbunden, die dadurch deutlich erhöhte Komplexität der Prozesse erhöht die Fehleranfälligkeit. Zweitens müssten die Einsender für einen einzigen Untersuchungsauftrag mehrere Proben zusenden, um die Bearbeitung auf mehreren Geräten zu ermöglichen. Drittens ist die räumliche Kapazität des Serologie-Labors begrenzt. Viertens ist bei einer Zusammenarbeit mit mehreren Herstellern mit Mehrkosten durch Aufstellung von mehr Geräten und die Notwendigkeit der Beschaffung unterschiedlicher Verbrauchsmaterialien zu rechnen.

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Kosten
GesamtkostenDie Gesamtkosten setzen sich aus Mietanteil für die Geräte, Wartungskosten und Verbrauchsmaterialien zusammen.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
2 Jahre
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammern Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung - Geschäftsstelle -, Stiftsstraße 9, 55116 Mainz
Fristen für Nachprüfungsanträge
Gemäß § 135 Abs. 2 GWB beträgt die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit des Auftrags 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXP6YYMYB16

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
kein Zuschlag angegeben1

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

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45vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (21 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 7 Meldungen plausibel angegeben

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung f77aad19-d6ad-48de-ba3a-9323d8ac4ce4.