Serologisches Analysegerät für CLIA
Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH · Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz
Aktenzeichen 2025-007-ILHTveröffentlicht 07.05.2025LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
- Laufzeit
- 2 Jahre
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
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Alle Ausschreibungen: Labor- und Messgeräte in Rheinland-Pfalz (9 offen)
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Lieferleistungen
- Geschätzter Wert
- 0 €
- Laufzeit
- 2 Jahre
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Ludwigshafen67063, Ludwigshafen am Rhein, Rheinland-Pfalz
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.
Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 121 Tage (5 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (9 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 18 Monaten
- Heute
Beschreibung
Das Klinikum hat einen Auftrag über ein serologisches Analysegerät für Chemilumineszenz-Immunoassays und Enzyme-Iinked Immunosorbent Assays an die Fa. Diasorin Deutschland GmbH vergeben.
Beschreibung des Loses
Die Methoden des Chemilumineszenz-Immunoassays (CLIA) und des Enzyme-Iinked immunosorbent Assays (ELISA) ermöglichen die Detektion spezifischer Antigene und Antikörper aus klinischen Proben. Dabei sind CLIA-Untersuchungen zu einem höheren Grad automatisiert, einzelne Proben können auch im laufenden Betrieb nachgeladen werden und die Untersuchungsdauer ist wesentlich kürzer als bei Verwendung von ELISA-Untersuchungen. In der Abteilung für Mikrobiologie am Institut für Labordiagnostik, Hygiene und Transfusionsmedizin sind aktuell zur Abdeckung des benötigten Untersuchungsspektrums zwei Geräte der Firma Diasorin (Liaison und Eti-Max) in Betrieb. Dabei werden am Liaison CLIA-Untersuchungen, am Eti-Max ELISA-Untersuchungen durchgeführt. CLIA- und ELISA-Untersuchungen werden für das Klinikum Ludwigshafen und die BG-Unfallklinik Ludwigshafen unter anderem durchgeführt, um Antikörper gegen atypische respiratorische Erreger und Meningitis-Erreger, aber auch Antigene von Clostridioides difficile und Clostridioides difficile-Toxin zu detektieren. Letztere Erreger verursachen Diarrhoen, die betroffenen Patienten sind isolationspflichtig, es besteht Meldepflicht bei komplikativen Verläufen und auch bei Ausbrüchen. Zur Verhinderung von Ausbrüchen ist eine zeitnahe Diagnostik im Hause unbedingt notwendig, eine Verzögerung der Diagnostik durch Durchführung außerhalb des hauseigenen Labors ist nicht akzeptabel. Auch für die Diagnostik von Borrelien-Infektionen ist die CLIA-Diagnostik unabdingbar. Die Bearbeitung von Proben zur Untersuchung auf neurotrope Erreger (unter anderem Herpesviren) ist besonders zeitkritisch und sollte daher unbedingt weiterhin im hauseigenen Labor und mit der CLIA-Methode erfolgen. Alternativ zu einzelnen CLIA- und ELISA-Untersuchungen ist die Durchführung von PCR-Untersuchungen denkbar, diese sind jedoch kostenintensiver. Einige CLIA-Untersuchungen, wie etwa die Testung auf Borrelien, sind deutlich sensitiver als entsprechende PCR-Untersuchungen. Eine ausschließliche Bearbeitung der Proben mit der ELISA-Technik würde eine deutliche Erhöhung des Arbeitsaufwands bei Verringerung der Flexibilität der Probenbearbeitung sowie eine Verzögerung der Diagnostik bedeuten. Insgesamt ist die Durchführung von CLIA- und ELISA-Untersuchungen im bestehenden Spektrum dringend notwendig und nicht durch andere Untersuchungsmethoden ersetzbar. Aktuell sind in der Serologie (Bereich Mikrobiologie am Institut für Labordiagnostik, Hygiene und Transfusionsmedizin) zwei Geräte der Firma Diasorin zur Durchführung sämtlicher notwendigen CLIA- und ELISA-Untersuchungen aufgestellt. Kein anderer Hersteller hat sämtliche der angebotenen Untersuchungen im Untersuchungsportfolio. Die gleichzeitige Aufstellung von Geräten mehrerer Hersteller ist in vielerlei Hinsicht nicht praktikabel und nicht sinnvoll: Erstens wäre dazu die Einarbeitung der Mitarbeiter mit deutlichem Mehraufwand verbunden, die dadurch deutlich erhöhte Komplexität der Prozesse erhöht die Fehleranfälligkeit. Zweitens müssten die Einsender für einen einzigen Untersuchungsauftrag mehrere Proben zusenden, um die Bearbeitung auf mehreren Geräten zu ermöglichen. Drittens ist die räumliche Kapazität des Serologie-Labors begrenzt. Viertens ist bei einer Zusammenarbeit mit mehreren Herstellern mit Mehrkosten durch Aufstellung von mehr Geräten und die Notwendigkeit der Beschaffung unterschiedlicher Verbrauchsmaterialien zu rechnen.
Gegenstand nach CPV
Bedingungen
Zuschlag1 von 1 angegeben
- Kosten
- GesamtkostenDie Gesamtkosten setzen sich aus Mietanteil für die Geräte, Wartungskosten und Verbrauchsmaterialien zusammen.
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Dauer
- 2 Jahre
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammern Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung - Geschäftsstelle -, Stiftsstraße 9, 55116 Mainz
- Fristen für Nachprüfungsanträge
- Gemäß § 135 Abs. 2 GWB beträgt die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit des Auftrags 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt nicht darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
- Bekanntmachungs-ID: CXP6YYMYB16
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| kein Zuschlag angegeben | 1 |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Bremserstr. 79, 67063 Ludwigshafen
- Website
- klilu.de
- Kontakt
- stabsstelle_vergabe@
klilu.de
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 384 (Instrumente zum Prüfen von physikalischen Eigenschaften) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
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Häufige Zuschlagsempfänger
- Bruker BioSpin GmbH & Co. KG2 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung f77aad19-d6ad-48de-ba3a-9323d8ac4ce4.