Zum Inhalt
Menü

Sanierung Kavalierhaus / Künstlerhaus, Schloss Rheinsberg. Vergabe von Leistungen der Objektplanung gem. HOAI §§ 34, Lph 2 - 9

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg · Potsdam, Brandenburg

Aktenzeichen 4253212veröffentlicht 14.04.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung in Brandenburg.

Alle Ausschreibungen: Architekturleistungen in Brandenburg (26 offen)

Geplant · Neuausschreibung möglich

Vertrag endet voraussichtlich am – Neuausschreibung möglich

in 41 Monaten · aus Vertragsdatum und Laufzeit errechnet

Endet ein Vertrag, schreibt die Vergabestelle die Leistung oft neu aus. Merken Sie den Vertrag vor: Wir erinnern Sie per E-Mail vor dem Vertragsende und melden, wenn dieselbe Vergabestelle eine ähnliche Leistung ausschreibt.

Vormerkenmit kostenlosem Konto

Verlängerungen sind nicht eingerechnet. Ob und wann neu ausgeschrieben wird, entscheidet die Vergabestelle. Die Erkennung einer Neuausschreibung ist eine Schätzung. Weitere auslaufende Verträge

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
48 Monate
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Potsdam14471, Brandenburg
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 71 Tage (127 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 5 Angebote je Los (147 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 0 %, Leistung und Qualität 100 %.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 7 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Sanierung Kavalierhaus/ Künstlerhaus Schloss Rheinsberg, 16831 Rheinsberg - Vergabe der Objektplanung, Leistungen Gebäude und Innenräume nach HOAI 2021.

Bei dem Gebäudekomplex "Kavalierhaus" handelt es sich um ein Agglomerat mehrerer Bauten aus unterschiedlichen Errichtungszeiten. Seine heutige Gestalt und Größe ist das Ergebnis mehrfacher Erweiterungen und Umgestaltungen. Nach Entwürfen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff wurde der mittige Kernbau 1738-1740 zur Unterbringung des Hofstaates vis à vis der Schlossinsel erbaut. Unter Prinz Heinrich wurde dieser in den 1760er Jahren mit rückwärtigen Anbauten, dem seeseitigen sog. Domestikenhaus und dem stadtseitigen Marktflügel bzw. Amtshaus, zum Kavalierhaus aufgewertet. Mit der Erbauung des vorgelagerten Theaterflügels mitsamt eines Kulissenhaus und des Neuen Flügels entstand ein repräsentatives, in die Parkanlage eingebettetes Ensemble, das sich gestalterisch als Dreiflügelanlage zum Schloss orientiert. Anhand der Grundrissstruktur sind trotz historischer wie jüngster Um- und Ausbauten, Teilzerstörungen in Folge von Leerstand im 19. Jahrhundert bzw. in Folge des Zweiten Weltkriegs und des Verfalls in den Nachfolgedekaden noch heute die vielschichtigen Bauphasen ablesbar. Zuletzt fanden in den 1990er und in den 2010er Jahren folgende Baumaßnahmen statt: am Neuen Flügel und am Marktflügel Fassaden- und Dachinstandsetzungen; am Theaterflügel Fassadensicherungen, die Rekonstruktion des Daches und der Innenausbau als neues Theater und jüngst die Dach- und Innenrauminstandsetzungen am Marktflügel. Anstelle des verlorenen Domestikenhauses wurde 1997-1999 ein neues Gästehaus errichtet. Der Gebäudekomplex ist ein elementarer Bestandteil der einzigartigen Gesamtanlage des Schlosses. Als einst repräsentatives Kavalierhaus und zugleich Bestandteil des Musenhofs unter Prinz Heinrich spiegelt es einen wichtigen Part des gesamten bau- und kunsthistorischen Entwicklungsprozesses des 18. Jahrhunderts in Rheinsberg wider. Der Fokus denkmalpflegerischer Bemühungen am Kavalierhaus lag und liegt auf dem Erhalt der überkommenen Gebäudebestandteile aus der Zeit des Rokoko bzw. des Frühklassizismus.

Beschreibung des Loses

Der Planungsumfang umfasst die Sanierung von zwei Flügeln: Umbau und Modernisierung des Künstlerhauses / Bettenhauses und die Sanierung von Teilen des Neuen Flügels inklusive Erneuerung der mobilen Ausstattung des Künstlerhauses, siehe hierzu auch die Datei Aufgabenstellung und 202509_Plansatz_Bearbeitungsgrenzen.pdf. In 2024 wurde als Grundlage der Planung ein Raumbedarfsprogramm der MKR (MusikKulturRheinsberg) genehmigt. Darauf basierend wurde ein Bedarfsprogramm (Stand 05.05.2025) erstellt und mit Datum vom 14.05.2025 genehmigt. Schwerpunkt der Sanierung des Künstlerhauses ist die Sanierung der Zimmer mit neuen Bädern und neuer Ausstattung der Zimmer, da die intensive Nutzung dies nach 20 Jahren erfordert. In insgesamt 11 Zimmern zum Hof wird die Bettenanzahl von 2-Bettzimmern auf 3-Bettzimmer erhöht und damit die Bettenanzahl insgesamt um 11 auf 93 Betten erhöht. Die Sanierung im Gästehaus soll geschossweise erfolgen. Ggf. erforderliche Ausweichquartiere sind nicht Gegenstand des Bauvorhabens. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sanierung der Installationen Elektrik, Heizung und Sanitär im Neuen Flügel. Die technische Installation im Bestand ist baulich aus der Zeit vor 1990 und entspricht nicht den heute gültigen Anforderungen und muss dringend saniert werden. Die Raumoberflächen werden anschließend wiederhergestellt und wenn (finanziell) möglich auch restauriert mit bauzeitlichen Wandfassungen (EG), alternativ wird der Bestand maskiert und für eine spätere Restaurierung erhalten und vereinfacht instandgesetzt (1. OG). Holzeinbauten wie Türen und Treppen werden grundsaniert. Die Fenster im EG des Neuen Flügel werden denkmalgerecht saniert. Die Sanierung im Neuen Flügel erfolgt ausgehend vom Keller zunächst im EG und anschließend im OG. Um eventuelle Kostensteigerungen oder Risiken abzudecken, kann ggf. die Restaurierung der Wandoberflächen, Decken, Kaminachsen und die Erneuerung der Fenster im Neuen Flügel (EG) zurückgestellt werden. Im Kopfbereich des EG Neuer Flügel werden künftig alle Notenarchive und die Bibliothek zusammengefasst. Hier befindet sich zukünftig auch das Büro des Bildungsreferenten. Im Eingangsbereich des Neuen Flügels, auch Haupteingang der Musikschule, befindet sich das Eventmanagement und Ticketing. Im OG bleibt die Nutzung mit Probenräumen unverändert. Nicht vorgesehen sind Maßnahmen an der Fassade oder den Fenstern des Künstlerhauses, wie auch nicht an den übrigen Teilen des Kavalierhauses (Hauptflügel, Marktflügel). Nur im EG des Neuen Flügels ist im Zusammenhang mit den neuen Wandoberflächen der Austausch der Verbundfenster gegen Kastenfenster geplant. In den noch unsanierten, denkmalgeschützten Teilen des Neuen Flügels im EG und OG ist vor allem die Elektroinstallation bei maximalem Erhalt der historischen Raumoberflächen zu modernisieren. Im EG werden darüber hinaus auch die alten Installationsleitungen für Waschbecken zurück gebaut. Die vorhandene Raumdisposition und Raumerschließung sollen möglichst nur in geringem Umfang verändert werden. Dabei ist mit Rücksicht auf die denkmalgeschützte Bausubstanz entsprechend umsichtig zu planen und vorzugehen. Der laufende Betrieb der MKR ist nach Möglichkeit nicht durch die Baumaßnahmen zu stören. Ergänzend zur Planung und Baudurchführung durch die koordinierende Objektplaner werden weitere Fachplaner im Planungsprozess hinzugezogen werden. Dies werden u.a. sein: Fachplanung Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung. Innerhalb des Neuen Flügel (19.JH.) liegen bisher unbekannte Schadstoffbelastungen vor. Die Dekontaminierung soll auf Grundlage eines zu erstellenden Schadstoffgutachtens durch Maßnahmen, die im Zuge der Planung bestimmt werden, erfolgen. Bei der Sanierung sind in besonderem Maß die Belange des baulichen Denkmalschutzes zu beachten, alle Maßnahmen sind im Vorfeld der Ausführung und im Fortschritt der einzelnen Planungsschritte mit der SPSG als Untere Denkmalschutzbehörde und dem Brandenburgischen Landesdenkmalamt als Obere Denkmalschutzbehörde abzustimmen. Für den Abschluss der LP 2 besteht nachfolgende Terminvorgabe: Die Einreichung einer prüffähigen ES-Bau (nach RBBau 19.AT) bei der prüfenden Stelle muss zwingend innerhalb des Jahres 2026 erfolgen. Diese Terminierung versteht sich als essentieller Meilenstein für die Projektbearbeitung. Bei Nichteinhaltung der oben genannten Frist droht der Entfall sämtlicher Projektförderungen und damit die Nichtrealisierbarkeit des Projektes. Als Budget stehen für die Gesamtbaumaßnahme 5.500.000,- EUR brutto gem. Kostenschätzung der Bedarfsplanung zur Verfügung. Die anrechenbaren Baukosten KG 300, 400 und 600 einschl. der mitzuverarbeitenden Bausubstanz betragen vorläufig (Angaben in EUR netto): 3.603.345,23 EUR

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Qualität
Siehe WertungsmatrixGewichtung (Punkte, genau) 100

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
48 Monate
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
Der ausgeschriebene Leistungsumfang der Objektplanung entspricht den Stufen 1 bis 5 Leistungen des RBBau-Mustervertrags Objektplanung Gebäude bzw. den Leistungsphasen 2 bis 9 HOAI - siehe Anlage VM1-2 - spezifische Leistungspflichten ES-Bau (LP 2) sowie Anlage VM2-2 - spezifische Leistungspflichten … ganz lesenDer ausgeschriebene Leistungsumfang der Objektplanung entspricht den Stufen 1 bis 5 Leistungen des RBBau-Mustervertrags Objektplanung Gebäude bzw. den Leistungsphasen 2 bis 9 HOAI - siehe Anlage VM1-2 - spezifische Leistungspflichten ES-Bau (LP 2) sowie Anlage VM2-2 - spezifische Leistungspflichten (LP 3-9). Der Auftraggeber beabsichtigt die Beauftragung bzw. den Abruf aller Stufen, jedoch erfolgt die Bereitstellung der Fördergelder nur schrittweise. Die Zuwendungsgebenden haben die Bereitstellung weiterer Zuwendungen in Aussicht gestellt, deren Bescheid jedoch an Meilensteine (z.B. Vorlage prüffähige ES-Bau bis Ende 2026) geknüpft. Deshalb erfolgt mit dem Vertrag Entscheidungsunterlage Bau (ES-Bau) in einer ersten Stufe zunächst nur die Beauftragung der Planungsleistungen zur Erstellung der ES-Bau (Leistungsphase 2 gem. HOAI). Gleichzeitig wird aber schon ein Vertrag Objektplanung Gebäude über die stufenweise Beauftragung der weiteren Leistungsphasen 3 bis 9 abgeschlossen. Jedoch stehen alle Leistungsstufen, die der Auftraggeber mit dem Vertrag Objektplanung vereinbart, unter der aufschiebenden Bedingung, dass der Auftraggeber sie schriftlich abruft. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsstufen nach der Erbringung der ES-Bau besteht nicht. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Leistungen der weiteren Leistungsstufen zu erbringen, wenn der Auftraggeber sie ihm überträgt. Alles Weitere regelt § 3 des Vertrags Objektplanung Gebäude. Die stufenweise Beauftragung bedeutet, dass der Auftraggeber zunächst nur bestimmte Leistungsphasen oder Teile der Leistung beauftragt und sich vorbehält, weitere Stufen zu einem späteren Zeitpunkt zu beauftragen, abhängig von Faktoren wie dem Projektfortschritt und der Finanzierung. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen oder auf einzelne Abschnitte zu beschränken. Neben den Grundleistungen sollen nachfolgend genannte besondere Leistungen erbracht werden, die gesondert pauschal vergütet werden: 1) Leistungsstufe 3 (LP 6-7) Mitwirken bei der Mittelabflussplanung: Darstellen des im Planungs- und Bauablauf erforderlichen Finanzmittelbedarfs in quartalsweisen Jahresscheiben. 2) Leistungsstufe 4 (LP 8) Fortschreiben der Mittelabflussplanung: Detaillieren des in Leistungsphase 7 erstellten Mittelabflussplanes, getrennt nach Jahresscheiben, einschl. regelmäßiger quartalsweiser Fortschreibung bis zum Abschluss der Maßnahme. 3) Leistungsstufe 4 (LP 8) Denkmalpflegerische Dokumentation: Baubegleitende Dokumentation während der Bauausführung in raumbuchartiger Form, mit fotografischer Dokumentation der Vorzustände, wesentlicher Bautenstände und des Endzustandes nach Fertigstellung, mit jeweils kurzer textlicher Erläuterung, von ausgewählten exemplarischen Referenzbereichen. Es ist von ca. 30 baulichen Einzelthemen auszugehen, welche vom AG vor Maßnahmenbeginn freizugeben sind (Übergabe digital auf Datenträger im pdf-Format und in Papierform als 1-facher farbiger Ausdruck im Format DIN A4, incl. Abbildungsverzeichnis und Bereitstellung des Einzel-Bildmaterials im tiff-/jpg-Format mit eindeutig zuordnender Bezeichnung, Auflösung mind. 300 dpi und einpflegen in das Gebäudebuchsystem der SPSG). 4) Leistungsstufe 5 (LP 9) Überwachen der Mängelbeseitigung: Veranlassen und Überwachen der Nachbesserung oder Beseitigung auftretender Mängel innerhalb der Verjährungsfristen nach Abnahme der Bauleistung. Diese Leistung ist mit einem %-Satz der Honorarbasis anzubieten. Die besonderen Leistungen werden mit den jeweiligen Leistungsphasen beauftragt. Ein Abruf der Leistungen erfolgt bei Bedarf durch den Auftraggeber. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung besteht nicht. Für den Fall, dass zusätzliche, bisher nicht benannte Leistungen erforderlich sein sollten, sind die Stundensätze für den Auftragnehmer, für Mitarbeiter und technische Zeichner bzw. sonstige Mitarbeiter, die technische oder wirtschaftliche Aufgaben erfüllen, anzubieten. Gepla …
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam
Fristen für Nachprüfungsanträge
Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Gemäß §160 (3) GWB ist ein Ant … ganz lesenMit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. 5) Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXURYYDYT8QWFH6B# Unter https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/welcome.do können Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Zum Download der Unterlagen wird keine zusätzliche Software b … ganz lesen#Bekanntmachungs-ID: CXURYYDYT8QWFH6B# Unter https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/welcome.do können Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Zum Download der Unterlagen wird keine zusätzliche Software benötigt. Die Beantwortung von Bieteranfragen sowie sämtliche Kommunikation zwischen Bietern und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o.g. Vergabeportal. HINWEIS: Erfüllen mehrere Bewerber des Teilnahmewettbewerbs mit festgelegter Höchstzahl gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (gem. VgV §75, (6)). Stufe 2 Zuschlagskriterien: 1. Projektteam, Personalkonzept, Personaleinsatzplan: Gewichtung 20 % 2. Herangehensweise zur Berücksichtigung der besonderen Anforderungen anhand von vglb. Bauvorhaben: Gewichtung 30 % 3. Ausführungsfristen, Planungs- und Kostenkontrolle zur Einhaltung von Kosten, Terminen, Qualitäten: Gewichtung 20 % 4. Honorare: Gewichtung 30 % Eine detaillierte Auflistung der Zuschlagskriterien finden Sie in den Vergabeunterlagen ( Datei: 251105_Matrix_Stufe_2_Zuschlagskriterien_KHR.pdf (1))

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
LANDHERR / Architekten und Ingenieure GmbH, Hoppegarten3

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Mehr von Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Alle 7 offenen Ausschreibungen von Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, dazu Zuschläge und Auftragnehmer

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Brandenburg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

191vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (151 Lose mit Angabe)
196.137 €Zuschlagswert im Median
101.159 € – 376.905 €mittlere Hälfte, 61 Werte

Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Architekturleistungen in Brandenburg (26 offen)

Preise und WettbewerbPremium

Ähnliche offene Ausschreibungen

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 74a6d9d3-864a-44ba-9953-7f74fd6d15a8.