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Frist unbekanntEU-weitMedizintechnikLieferleistungen

roboter-assistiertes Chirurgiesystem

Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH · Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen 2025-018-EKveröffentlicht 21.11.2025LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
7 Jahre
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 12 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Am Klinikum ist ein OP-Roboter des Typs da Vinci von der Firma Intuitive Surgical im Einsatz. Dieses System wird zu ca. 80% in der Urologie und 20% in der Viszeralchirurgie eingesetzt und ist nahezu vollständig ausgelastet. Um das Klinikum für die Zukunft strategisch gut aufzustellen, soll das Verfahren in der Chirurgie v.a. bei kolorektalen Eingriffen verstärkt zum Einsatz kommen. Das Klinikum Ludwigshafen beabsichtigt daher, einen Nutzungsvertrag über einen weiteren OP-Roboter des Typs da Vinci abzuschließen, der auf der Basis "pay as you go", abgerechnet werden soll. Abgerechnet werden dabei nur die Anwendungen, die mit dem System geleistet worden sind. Der OP-Roboter da Vinci ist derzeit noch immer das einzige klinisch etablierte Roboter-assistierte Chirurgiesystem, das für die Allgemein- und Viszeralchirurgie auf dem Markt angeboten wird. Im Rahmen der Vorbereitung der Beschaffung wurde eine Markterkundung durchgeführt, in der Form, dass die Ergebnisse von durchgeführten und auf TED veröffentlichten Ausschreibungen ausgewertet worden sind. Es wurden insgesamt 11 Bekanntmachungen, teilweise mit mehreren Gebietslosen, aus den Jahren 2024 und 2025 über vergebene Aufträge ausgewertet. Bei jedem dieser vergebenen Aufträge ist als Anzahl der eingegangenen Teilnahmeanträge oder Angebote immer die Menge "1" angegeben worden. Faktisch lässt sich daher feststellen, dass es für Roboter-assistierte Chirurgiesysteme keinen Wettbewerb gibt.

Beschreibung des Loses

Derzeit ist es leitliniengerecht, sowohl konventionell als auch laparoskopisch zu operieren. Die aktuelle Datenlage zeigt allerdings, dass die Anwendung robotisch-assistierter Operationssysteme international, aber auch national, exponentiell zunimmt, insbesondere in der Viszeralchirurgie. Bereits jetzt stellt beispielsweise die roboterassistierte radikale Prostatektomie weltweit den häufigsten robotisch durchgeführten Eingriff dar. Der Großteil der roboterassistierten viszeralchirurgischen Eingriffe entfällt auf kolorektale Operationen. In der Literatur und in aktuellen Registern finden sich zunehmend Hinweise auf Vorteile der robotisch-assistierten Chirurgie, darunter: - geringere Rate an Komplikationen, - kürzere Krankenhausverweildauer, - geringere Morbidität und Mortalität bei bestimmten Eingriffen, - niedrige Konversionsraten, - bessere funktionelle Patientenergebnisse. Auch wenn für viele Fragestellungen weiterhin die Evidenz durch randomisiert-kontrollierte Studien (RCT) fehlt, zeigen z.B. Trendanalysen der deutschen StuDoQ Robotik-Registerdaten signifikante Verbesserungen in den o.g. Qualitätsindikatoren bei kolorektalen Eingriffen. Die robotische Plattform wird von Chirurgen zunehmend geschätzt, insbesondere aufgrund der verbesserten Ergonomie, der stabilen 3D-Visualisierung sowie der zusätzlichen Freiheitsgrade und präzise steuerbaren Instrumente. Robotische Operationen ermöglichen minimal-invasive Eingriffe selbst bei komplexen Tumor- und Rekonstruktionseingriffen, welche laparoskopisch bislang oft technisch schwierig oder unmöglich sind. Die Technologie hilft, den Blutverlust zu reduzieren, kleinere Narben zu hinterlassen, die postoperative Schmerzen zu mindern und beschleunigt die Rekonvaleszenz der Patienten. Die Dynamik der viszeralchirurgischen Weiterentwicklung zeigt, dass Krankenhäuser, die nicht in zukunftsfähige Operationstechnologien investieren, mittelfristig im Wettbewerb um Patienten und Mitarbeitende sowie im Bereich wissenschaftlicher Entwicklung und Qualitätssicherung an Boden verlieren. Aufgrund der nahezu vollständigen Auslastung des bereits vorhandenen Systems ist die Ausweitung des robotisch-assistierten viszeralchirurgischen Eingriffsspektrums am Klinikum nicht möglich, ohne die urologischen Eingriffe einzuschränken. Zur Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit, Ausbau des viszeralchirurgischen Portfolios und Wettbewerbsfähigkeit ist daher die Anschaffung eines weiteren OP-Robotersystems zwingend notwendig.

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Kosten
GesamtkostenRangfolge 1Gesamtpreis für die Nutzungsgebühr des Systems für 7 Jahre auf Basis "pay as you go"

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
7 Jahre
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammern Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung - Geschäftsstelle -, Stiftsstraße 9, 55116 Mainz
Fristen für Nachprüfungsanträge
Gemäß § 135 Abs. 3 GWB: innerhalb von 10 Tagen ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXP6YYMYELC#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

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60vergebene Aufträge
4Angebote je Los im Median (147 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 9 Meldungen plausibel angegeben

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 7b185d7e-e881-46f9-8e6b-2c23b97d2aab.