roboter-assistiertes Chirurgiesystem
Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH · Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz
Aktenzeichen 2025-018-EKveröffentlicht 21.11.2025LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
- Laufzeit
- 7 Jahre
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Lieferleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 7 Jahre
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- ?keine Angabe
- Ort der Leistung
- Ludwigshafen67063, Ludwigshafen am Rhein, Rheinland-Pfalz
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- ?Elektronische Auktionkeine Angabe
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.
Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.
Wurden Sie nicht aufgefordert, bekunden Sie Ihr Interesse direkt bei der Vergabestelle.
Vorabinformation über eine Direktvergabe: Einwände sind nur innerhalb der in der Meldung genannten Frist möglich.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 121 Tage (5 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (9 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 12 Monaten
- Heute
Beschreibung
Am Klinikum ist ein OP-Roboter des Typs da Vinci von der Firma Intuitive Surgical im Einsatz. Dieses System wird zu ca. 80% in der Urologie und 20% in der Viszeralchirurgie eingesetzt und ist nahezu vollständig ausgelastet. Um das Klinikum für die Zukunft strategisch gut aufzustellen, soll das Verfahren in der Chirurgie v.a. bei kolorektalen Eingriffen verstärkt zum Einsatz kommen. Das Klinikum Ludwigshafen beabsichtigt daher, einen Nutzungsvertrag über einen weiteren OP-Roboter des Typs da Vinci abzuschließen, der auf der Basis "pay as you go", abgerechnet werden soll. Abgerechnet werden dabei nur die Anwendungen, die mit dem System geleistet worden sind. Der OP-Roboter da Vinci ist derzeit noch immer das einzige klinisch etablierte Roboter-assistierte Chirurgiesystem, das für die Allgemein- und Viszeralchirurgie auf dem Markt angeboten wird. Im Rahmen der Vorbereitung der Beschaffung wurde eine Markterkundung durchgeführt, in der Form, dass die Ergebnisse von durchgeführten und auf TED veröffentlichten Ausschreibungen ausgewertet worden sind. Es wurden insgesamt 11 Bekanntmachungen, teilweise mit mehreren Gebietslosen, aus den Jahren 2024 und 2025 über vergebene Aufträge ausgewertet. Bei jedem dieser vergebenen Aufträge ist als Anzahl der eingegangenen Teilnahmeanträge oder Angebote immer die Menge "1" angegeben worden. Faktisch lässt sich daher feststellen, dass es für Roboter-assistierte Chirurgiesysteme keinen Wettbewerb gibt.
Beschreibung des Loses
Derzeit ist es leitliniengerecht, sowohl konventionell als auch laparoskopisch zu operieren. Die aktuelle Datenlage zeigt allerdings, dass die Anwendung robotisch-assistierter Operationssysteme international, aber auch national, exponentiell zunimmt, insbesondere in der Viszeralchirurgie. Bereits jetzt stellt beispielsweise die roboterassistierte radikale Prostatektomie weltweit den häufigsten robotisch durchgeführten Eingriff dar. Der Großteil der roboterassistierten viszeralchirurgischen Eingriffe entfällt auf kolorektale Operationen. In der Literatur und in aktuellen Registern finden sich zunehmend Hinweise auf Vorteile der robotisch-assistierten Chirurgie, darunter: - geringere Rate an Komplikationen, - kürzere Krankenhausverweildauer, - geringere Morbidität und Mortalität bei bestimmten Eingriffen, - niedrige Konversionsraten, - bessere funktionelle Patientenergebnisse. Auch wenn für viele Fragestellungen weiterhin die Evidenz durch randomisiert-kontrollierte Studien (RCT) fehlt, zeigen z.B. Trendanalysen der deutschen StuDoQ Robotik-Registerdaten signifikante Verbesserungen in den o.g. Qualitätsindikatoren bei kolorektalen Eingriffen. Die robotische Plattform wird von Chirurgen zunehmend geschätzt, insbesondere aufgrund der verbesserten Ergonomie, der stabilen 3D-Visualisierung sowie der zusätzlichen Freiheitsgrade und präzise steuerbaren Instrumente. Robotische Operationen ermöglichen minimal-invasive Eingriffe selbst bei komplexen Tumor- und Rekonstruktionseingriffen, welche laparoskopisch bislang oft technisch schwierig oder unmöglich sind. Die Technologie hilft, den Blutverlust zu reduzieren, kleinere Narben zu hinterlassen, die postoperative Schmerzen zu mindern und beschleunigt die Rekonvaleszenz der Patienten. Die Dynamik der viszeralchirurgischen Weiterentwicklung zeigt, dass Krankenhäuser, die nicht in zukunftsfähige Operationstechnologien investieren, mittelfristig im Wettbewerb um Patienten und Mitarbeitende sowie im Bereich wissenschaftlicher Entwicklung und Qualitätssicherung an Boden verlieren. Aufgrund der nahezu vollständigen Auslastung des bereits vorhandenen Systems ist die Ausweitung des robotisch-assistierten viszeralchirurgischen Eingriffsspektrums am Klinikum nicht möglich, ohne die urologischen Eingriffe einzuschränken. Zur Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit, Ausbau des viszeralchirurgischen Portfolios und Wettbewerbsfähigkeit ist daher die Anschaffung eines weiteren OP-Robotersystems zwingend notwendig.
Gegenstand nach CPV
Bedingungen
Zuschlag1 von 1 angegeben
- Kosten
- GesamtkostenRangfolge 1Gesamtpreis für die Nutzungsgebühr des Systems für 7 Jahre auf Basis "pay as you go"
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang1 von 6 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Dauer
- 7 Jahre
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- ?keine Angabe
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammern Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung - Geschäftsstelle -, Stiftsstraße 9, 55116 Mainz
- Fristen für Nachprüfungsanträge
- Gemäß § 135 Abs. 3 GWB: innerhalb von 10 Tagen ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung.
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
- #Bekanntmachungs-ID: CXP6YYMYELC#
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Bremserstr. 79, 67063 Ludwigshafen
- Website
- klilu.de
- Kontakt
- stabsstelle_vergabe@
klilu.de
Bei uns erfasst
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 331 (Medizinische Geräte) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 7b185d7e-e881-46f9-8e6b-2c23b97d2aab.