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Rems-Murr-Kreis-Immobilien-Management GmbH - Europaweite Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für die schlüsselfertige Errichtung des Neubaus Bildungscampus Rainbrunnen in Schorndorf

Rems-Murr-Kreis-Immobilien-Management GmbH · Waiblingen, Baden-Württemberg

Aktenzeichen 2026/2579veröffentlicht 17.10.2026BauleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristin 8 Tagen

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Bauleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
2 Jahre
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
elektronisch: Erforderlichdtvp.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 158 Tage (3 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 8 Angebote je Los (4 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 60 %, Leistung und Qualität 40 %.

  • Pauschalfestpreis60 %
  • Konzept zu Architektur, Funktionalität und Qualität der angebotenen Lösung einschließlich Vorfertigungsgrad, Bauweise und technische Optimierung für den Bildungscampus Rainbrunnen20 %
  • Konzept zur Realisierung, Bauablauf, Termin- und Schnittstellenkoordination10 %
  • Personalkonzept5 %
  • Mittelstandskonzept5 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 10 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−5,5 Punkte
25 % teurer−12 Punkte
50 % teurer−20 Punkte
100 % teurer−30 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026Alle in den Kalender

  1. Veröffentlichung
    vor 22 Tagen
  2. Fragen bis 23:59 Uhr
    an Rems-Murr-Kreis-Immobilien-Management GmbH
    vor 2 Tagen
  3. Heute
  4. Teilnahmeanträge bis 12:00 Uhr
    in 8 Tagen

Wie viele Werktage bleiben, und bis wann müssen Bieterfragen beantwortet sein? Fristenrechner

Beschreibung

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist nun die Beauftragung eines Generalübernehmers mit der Planungsfortschreibung sowie mit der schlüsselfertigen Errichtung des Neubaus des Kinderhauses und der Erweiterung der Fröbelschule einschließlich Mensa sowie der zugehörigen Außen- und Freianlagen auf Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung.

Beschreibung des Loses

Das Kinderhaus soll mehrere Kindertagesstätten mit unterschiedlichen pädagogischen Schwerpunkten in 11 Gruppenräumen aufnehmen. Die Erweiterung der Fröbelschule umfasst 10 zusätzliche Klassen- und Fachräume sowie weitere schulische Nutzungen einschließlich einer Mensa. Die Außen- und Freianlagen sind Bestandteil des Vorhabens und vom künftigen Auftragnehmer auf Grundlage der bereits existenten Freianlagenplanung fortzuplanen und mitzuerrichten. Vorgesehen sind insbesondere Außenbereiche für die Kindertagesstätten, schulische Außenbereiche, gemeinschaftlich nutzbare Grünflächen sowie Spiel-, Bewegungs- und Aufenthaltsbereiche. Bei der Planung und Ausführung sind die besonderen Anforderungen des Standorts, die Nachbarschaft, der laufende Schulbetrieb sowie die Anforderungen der künftigen Nutzer zu berücksichtigen. Dies betrifft insbesondere auch die Anforderungen an eine Sonderschule sowie die barrierefreie Erschließung der Freiflächen. Nach derzeitigem Planungsstand ist ein zweigeschossiges Gebäude vorgesehen, das teilweise unterkellert und im Übrigen auf Baupfählen gegründet werden soll. Aufgrund der Baugrundverhältnisse, insbesondere des hohen Grundwasserstands, kommt der Gründung des Vorhabens besondere Bedeutung zu. Die Gründungsarbeiten sollen nicht vorab separat vergeben werden, sondern Bestandteil der ausgeschriebenen Leistungen sein. Hierdurch sollen zusätzliche Schnittstellen vermieden und den Bietern technische sowie wirtschaftliche Optimierungsmöglichkeiten eröffnet werden. Nach der derzeit vorliegenden Kostenberechnung belaufen sich die Kosten der Kostengruppen 200 bis 600 auf rund EUR 19,4 Mio. netto. Das Vorhaben soll zu einem erheblichen Teil über Fördermittel finanziert werden. Das Nachhaltigkeitskonzept des Landkreises (Anlage 2 zu diesem Bewerbermemorandum) ist sowohl bei der Planung als auch bei der Ausführung der Baumaßnahme verbindlich zu beachten und einzuhalten. Für die Realisierung des Vorhabens ist die Durchführung eines europaweiten Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach der VOB/A EU vorgesehen. Der Auftraggeber beabsichtigt, die Leistungen als Planen-und-Bauen-Verfahren an einen Generalübernehmer zu vergeben. Der Generalübernehmer soll sämtliche für die Realisierung des Vorhabens erforderlichen Leistungen der Kostengruppen 200 bis 600 ein-schließlich der Montageplanung sowie der erforderlichen Planfortschreibung übernehmen. Ziel der gewählten Beschaffungsstrategie ist es insbesondere, Schnittstellen zwischen Planung und Ausführung sowie zwischen den einzelnen Gewerken zu reduzieren, eine umfassende Gesamtverantwortung zu begründen sowie eine hohe Termin-, Kosten- und Ausführungssicherheit für die Projektumsetzung zu erreichen. Für das Vorhaben wird derzeit eine Planung bis einschließlich Leistungsphase 4 entwickelt. Auf Grundlage dieser Planung soll eine funktionale Leistungsbeschreibung erstellt werden. Die funktionale Leistungsbeschreibung sowie die bis dahin vorliegenden Planungsunterlagen sollen den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bietern in der Angebotsphase als Grundlage für die Angebotserstellung zur Verfügung gestellt werden. Parallel hierzu soll der Bauantrag eingereicht werden. Die Erteilung der Baugenehmigung wird derzeit für das Frühjahr 2027 erwartet. Die bereits vorliegende bzw. noch zu erstellende Planung soll im Vergabeverfahren als Orientierungsplanung dienen. Auf Grundlage der funktionalen Leistungsbeschreibung sollen die Unternehmen unter Beachtung der zwingenden Vorgaben des Auftraggebers ein Angebot mit dem Ziel erarbeiten, die Orientierungsplanung zu optimieren, damit der Auftraggeber ein funktionales, qualitativ hochwertiges, terminsicheres und zugleich wirtschaftliches Angebot erhält. Ziel des Verfahrens ist es, die technische, wirtschaftliche und planerische Kompetenz der Bieter für das Projekt nutzbar zu machen. Optimierungsvorschläge der Bieter sind im Rahmen des Verhandlungsverfahrens ausdrücklich zugelassen und sollen bei der Angebotswertung berücksichtigt werden. Dies gilt insbesondere für Vorschläge zur wirtschaftlichen, technischen, funktionalen und bauablaufbezogenen Optimierung des Vorhabens sowie für Vorschläge zur Erhöhung des Vor-fertigungsgrades. Soweit Optimierungsvorschläge Anpassungen der Genehmigungsplanung erforderlich machen, soll im Rahmen der vergabe- und öffentlich-rechtlichen Vorgaben grundsätzlich auch die Einreichung einer Tektur ermöglicht werden. Voraussetzung hierfür ist eine vorherige Abstimmung mit dem Auftraggeber. Die Verantwortung und das Risiko für die Genehmigungsfähigkeit sowie für die technische und bauliche Umsetzbarkeit der vorgeschlagenen Lösung sollen dem künftigen Auftragnehmer obliegen. Der nähere Rahmen zulässiger Anpassungen wird in den Vergabeunterlagen (vgl. Anlage 3 des Bewerbermemorandums) festgelegt. Der Auftraggeber strebt eine wirtschaftliche, qualitativ hochwertige und terminsichere Realisierung des Vorhabens an. Nach derzeitigem Projektstand wird die Bauweise wie folgt angestrebt: Die Gründung (Bodenplatte) sowie das Untergeschoss sind in Massivbauweise auszuführen. Sämtliche oberirdischen Geschosse sind in Holzbauweise zu errichten. Als Mindestanforderung gilt, dass die tragende Konstruktion der oberirdischen Bauteile überwiegend aus Holz besteht. Als mögliche Umsetzungsvarianten kommen für die oberirdischen Geschosse insbesondere in Betracht: Holzbauweise, Holzhybridbauweise, Holzmodulbauweise sowie Holzskelettbau-weise. Die Wahl der konkreten Bauweise obliegt dem Auftragnehmer im Rahmen der Vor-gaben der funktionalen Leistungsbeschreibung, soweit die vorgenannten Mindestanforderungen eingehalten werden. Unabhängig von der gewählten Variante wird ein hoher Vorfertigungsgrad angestrebt, soweit dies unter Berücksichtigung der funktionalen, technischen, wirtschaftlichen und terminlichen Anforderungen sinnvoll umgesetzt werden kann.

Bedingungen

Zuschlag5 von 5 angegeben

Preis
PauschalfestpreisGewichtung (Punkte, genau) 60Die für die Angebotsphase ausgewählten Bieter erhalten nähere Informationen zu den Zuschlagskriterien.
Qualität
Konzept zu Architektur, Funktionalität und Qualität der angebotenen Lösung einschließlich Vorfertigungsgrad, Bauweise und technische Optimierung für den Bildungscampus RainbrunnenGewichtung (Punkte, genau) 20Die für die Angebotsphase ausgewählten Bieter erhalten nähere Informationen zu den Zuschlagskriterien.
Qualität
Konzept zur Realisierung, Bauablauf, Termin- und SchnittstellenkoordinationGewichtung (Punkte, genau) 10Die für die Angebotsphase ausgewählten Bieter erhalten nähere Informationen zu den Zuschlagskriterien.
Qualität
PersonalkonzeptGewichtung (Punkte, genau) 5Die für die Angebotsphase ausgewählten Bieter erhalten nähere Informationen zu den Zuschlagskriterien.
Qualität
MittelstandskonzeptGewichtung (Punkte, genau) 5Die für die Angebotsphase ausgewählten Bieter erhalten nähere Informationen zu den Zuschlagskriterien.

Eignung8 von 8 angegeben

Eintragung in das Handelsregister
Aktueller Nachweis über die Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister oder in die Handwerksrolle
Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Unverbindliche Erklärung eines in der EU niedergelassenen Kreditinstituts, dass dieses im Auftragsfall eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5% der Bruttoauftragssumme stellen wird.
Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Nachweis des Abschlusses einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens EUR 10,0 Mio.
Durchschnittlicher Jahresumsatz
Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, jeweils aufgeschlüsselt nach "Planungsleistungen Gebäude und Innenräume" … ganz lesenEigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, jeweils aufgeschlüsselt nach "Planungsleistungen Gebäude und Innenräume" und "Schlüsselfertiger Bau". Es gilt folgende Mindestanforderung: Der durchschnittliche Gesamtjahresumsatz der vergangenen drei Geschäftsjahre muss mindestens EUR 20 Mio. netto betragen. Hinweis der Vergabestelle: Der geforderte Mindestumsatz ist von Bewerbergemeinschaften in Summe nachzuweisen.
Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Folgende Mindestanforderungen sind nachzuweisen: - Angabe von mindestens einer Referenz über die Schlüsselfertige Realisierung von einem Hochbau in Holz-, Holzhybrid-, Holzmodul-, Holzskelettbauweise mit einem Investitionsvolumen (KG 300 und 400 nach DIN 276) von mindestens EUR 8 Mio. netto. Die Abn … ganz lesenFolgende Mindestanforderungen sind nachzuweisen: - Angabe von mindestens einer Referenz über die Schlüsselfertige Realisierung von einem Hochbau in Holz-, Holzhybrid-, Holzmodul-, Holzskelettbauweise mit einem Investitionsvolumen (KG 300 und 400 nach DIN 276) von mindestens EUR 8 Mio. netto. Die Abnahme und Inbetriebnahme muss in den letzten fünf Jahren (frühestens 1. Januar 2021) und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist stattgefunden haben. Hinweis: Die geforderten Mindestreferenzen sind von Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen. - Angabe mindestens einer Referenz über erbrachte Generalplanungsleistungen für einen Hochbau in Holz-, Holzhybrid-, Holzmodul-, Holzskelettbauweise in den Leistungsbildern Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI), Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1 bis 6 und 8 (§ 55 HOAI) sowie Tragwerksplanung (§ 51 HOAI) in den Leistungsphasen 5 - 8 (für Tragwerksplanung nur bis Leistungsphase 6) mit einem Investitionsvolumen (KG 300 bis 400 nach DIN 276) von mindestens EUR 8 Mio. netto. Die Abnahme und Inbetriebnahme muss in den letzten fünf Jahren (frühestens 1. Januar 2021) und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist stattgefunden haben. Hinweis: Die geforderten Mindestreferenzen sind von Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen. Für jede Referenz sind unter Verwendung der nachfolgenden Formblätter (als Anlagen B bis E) folgende Angaben einzureichen: - Bezeichnung Referenzprojekt, - Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, - Kurze Beschreibung, - Angaben über erbrachte Leistungen, - Gesamtprojektvolumen, - Angaben zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Leistung, - ggf. weitere Beschreibung inkl. Bildern Die Vorlage von mehr als drei Referenzen für "Schlüsselfertige Realisierung von einem Hochbau in Holz-, Holzhybrid-, Holzmodul-, Holzskelettbauweise" sowie mehr als einer Referenz für "Generalplanungsleistungen für einen Hochbau in Holz-, Holzhybrid-, Holzmodul-, Holzskelettbauweise" ist nicht gewünscht.
Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Stufe 1: Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die t … ganz lesenDie Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Stufe 1: Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Stufe 2: Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nach-weisen grundsätzlich geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Stufe 3: Schließlich wird für den Fall, dass mehr als drei grundsätzlich geeignete Unternehmen sich beworben haben, unter den Bewerbern anhand der Referenzen gem. der Bekanntmachung beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringende Leistung besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll. Damit eine vorgelegte Referenz im Rahmen der Auswahlentscheidung berücksichtigt wer-den kann, müssen kumulativ folgende Voraussetzungen vorliegen: 1. Die Referenz muss in der Referenztabelle im Teilnahmeformular (vgl. Seite 24 ff.) als priorisiert gekennzeichnet werden. Erfolgt, auch nach ggf. erfolgter Nachforderung, keine Priorisierung durch den Bewerber, so wird die Vergabestelle die Referenzen priorisieren und entsprechend in die Wertung einbeziehen. 2. Die als priorisiert gekennzeichnete Referenz muss die Mindestanforderungen an die Referenz erfüllen. Neben der Mindestreferenz nach Ziffer 4.2.2 im Bereich "Schlüsselfertige Realisierung" sowie im Bereich "Generalplanungsleistungen" werden im Rahmen der Auswahlentscheidung noch bis zu zwei weitere Referenzen im Bereich "Schlüsselfertige Realisierung" (sog. Auswahlreferenzen) bewertet. Diese müssen jeweils folgende Mindestanforderungen erfüllen: - Schlüsselfertige Realisierung von einem Hochbau in Holz-, Holzhybrid-, Holzmodul-, Holzskelettbauweise mit einem Investitionsvolumen (KG 300 und 400 nach DIN 276) von mindestens EUR 8 Mio. netto. Die Abnahme und Inbetriebnahme muss in den letzten fünf Jahren (frühestens 1. Januar 2021) und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist stattgefunden haben. Hinweis der Vergabestelle: Die Auswahlreferenzen sind keine Mindestreferenz, die bei Nichtvorlage mit dem Teilnahmeantrag zum Verfahrensausschluss führt. Sie können jedoch im Rahmen der Auswahlentscheidung bei Vorlage zugunsten des Bewerbers berücksichtigt werden. Die Auswahlreferenzen sind von Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen. Je Bewerber werden lediglich die drei als priorisiert gekennzeichneten Referenzen für den Bereich "Schlüsselfertige Realisierung" (eine Mindestreferenz sowie bis zu zwei Auswahlreferenzen) sowie eine als priorisiert gegenzeichnete Referenz "Generalplanungsleistungen" (Mindestreferenz) herangezogen. Insgesamt werden also maximal vier Referenzen bewertet. Für den bewerberübergreifenden Vergleich sind nachfolgende Kriterien bei den Referenzen maßgeblich: Mindestreferenz und Auswahlreferenzen "Schlüsselfertige Realisierung" - Bewertet wird die Art der Realisierung des Referenzvorhabens nach folgender Maßgabe: Realisierung eines Hochbaus, aber kein Bildungs-, Betreuungs- oder Schulgebäude 0 Punkte Realisierung eines eingeschossigen Bildungs-, Betreuungs- oder Schulgebäudes: 2 Punkte Realisierung eines mindestens zweigeschossigen Bildungs-, Betreuungs- oder Schulgebäudes: 3 Punkte Realisierung eines mindestens zweigeschossigen Bildungs-, Betreuungs- oder Schulgebäudes mit besonderen nutzungsspezifischen Anforderungen, im Bereich Sonderpädagogik, Inklusion, Ganztagsbetreuung oder Mensa: 4 Punkte - Bewertet wird das Investitionsvolumen in EUR netto (KG 300 und 400 nach DIN 276) nach folgender Maßgabe: EUR 8 Mio. bis EUR 10 Mio.: 0 Punkte > EUR 10 Mio. bis EUR 12 Mio.: 1 Punkt > EUR 12 Mio. bis EUR 15 Mio.: 2 P …
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
2 Jahre
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
dtvp.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird nicht genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Kapellenstr. 17, 76131 Karlsruhe
Fristen für Nachprüfungsanträge
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ei … ganz lesenEs gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZM2PZ#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 452 (Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten) in Baden-Württemberg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

2.880vergebene Aufträge
5Angebote je Los im Median (1.981 Lose mit Angabe)
352.450 €Zuschlagswert im Median
132.405 € – 1,06 Mio. €mittlere Hälfte, 1.456 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 4985968d-5d22-4514-9762-018b5db11144.