Reform der Transferentzugsraten und Verbesserung der Erwerbsanreize
Bundesministerium für Arbeit und Soziales · Bonn, Nordrhein-Westfalen
Aktenzeichen ZVS-04812-2/41veröffentlicht 24.02.2023DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- ?keine Angabe
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbEU-weit
- Rahmenvereinbarung
- ?keine Angabe
- Ort der Leistung
- Bonn53123, Nordrhein-Westfalen
- Einreichung
- ?keine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 215 Tage (3 Verfahren, 24 Monate).
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 44 Monaten
- Heute
Beschreibung
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat das Ziel, die Transferentzugsraten im Bürgergeld und weiteren Sozialleistungen zu reformieren und die Erwerbsanreize hin zu mehr sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung zu verbessern. Hohe Grenzbelastungen, insbesondere von 100 Prozent und mehr, sollen möglichst vermieden werden. Dafür soll das ausgeschriebene Forschungsvorhaben als Grundlage dienen. Es soll Analyse und Erkenntnisse bereitstellen sowie Eckpunkte für eine Reform entwickeln. Dabei sollen gegeben der übergeordneten Zielstellungen aus dem Koalitionsvertrag, dass die Transferentzugsraten die günstigsten Wirkungen hinsichtlich Beschäftigungseffekten und Arbeitsmarktpartizipation in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung erzielen, die Zuverdienstmöglichkeiten verbessert und Grenzbelastungen von 100 und mehr Prozent ausgeschlossen werden, die Möglichkeiten der Zusammenfassung von Sozialleistungen geprüft werden. Die Heterogenität der Auswirkungen auf unterschiedliche Personengruppen und nach Haushaltstypen, wie Frauen und Männer, Alleinerziehende und andere Familien (differenziert nach Zahl der Kinder), soll dargestellt werden. Die Eckpunkte für eine Reform sollen die aktuellen Vorschläge zur Einführung des Bürgergeldes, den Sofortzuschlag für Kinder, die Reform des Wohngeldes, die Reformen zu Mini- und Midi-Jobs, die Erhöhung des Mindestlohns, relevante steuerliche Veränderungen und die Vorschläge zur Einführung der Kindergrundsicherung berücksichtigen. Das Erkenntnisinteresse der Auftraggeberin lässt sich anhand folgender Leitfragen umreißen, die von der Bieterin/dem Bieter kritisch zu würdigen und ggf. zu ergänzen sind: - Wie können die Transferentzugsraten im Bürgergeld sowie anderen Sozialleistungen angepasst werden, um eine höhere Arbeitsmarktbeteiligung und eine Ausweitung des Beschäftigungsumfangs hin zu mehr sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung zu erreichen? Wie ist dies gegebenenfalls ohne Mehrausgaben erreichbar? - Welche Grenzbelastungen, Beschäftigungseffekte und fiskalischen Auswirkungen sind durch geänderte Modelle kurz-, mittel- und langfristig zu erwarten? - Welche Optimierungsoptionen bestehen im Hinblick auf begrenzte gesamtfiskalische Mehrkosten und zusätzliche Leistungsbezieher/ -innen? Wie wirken sich die einzelnen Reformoptionen auf die absolute Anzahl der Leistungsbezieher/ -innen kurz-, mittel- und langfristig aus? - Welche weiteren steuerfinanzierten Sozialleistungen sollten in eine Reform der Transferentzugsraten einbezogen und ggfs. zusammengefasst werden? Wie könnte eine Ausgestaltung aussehen? - Wie kann ermöglicht werden, dass Gruppen mit geringer Erwerbstätigkeit (z. B. Alleinerziehende, Partner/ -innen in Paarhaushalten, Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder geringen Qualifikationen) durch eine Reform finanziell nicht schlechter gestellt werden und ebenfalls ihre Beschäftigung ausweiten? Bei den Vorschlägen für ein geeignetes Forschungsdesign ist das Gender-Mainstreaming-Prinzip durchgängig zu berücksichtigen. Das Forschungsvorhaben soll vom Zeitpunkt der Zuschlagserteilung einen Zeitraum von sechs Monaten umfassen. Der Endbericht soll bis spätestens Ende September 2023 vorgelegt werden. Drei Monate nach Zuschlagserteilung soll eine Präsentation mit dem Sachstand und weiteren Vorgehen übersandt werden. Zudem sollen ein Auftaktgespräch (nach Möglichkeit in Präsenz in Berlin) und ca. zwei forschungsbegleitende Gespräche (auch als Videokonferenz möglich) eingeplant werden. Bitte beachten Sie die ausführliche Leistungsbeschreibung in den Teilnahmeunterlagen unter P1 02
Beschreibung des Loses
siehe hierzu die beigefügten Teilnahmeunterlagen P1 02
Gegenstand nach CPV
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| IFO Institut -Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. | – |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Art
- Zentrale Regierungsbehörde, Sozialwesen
- Anschrift
- 53123 Bonn
- Kontakt
- ?keine Angabe
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
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Häufige Zuschlagsempfänger
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- Bergische Universität Wuppertal7 Zuschläge
- Ruhr-Universität Bochum7 Zuschläge
- DTV Verkehrsconsult GmbH5 Zuschläge
- Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V.5 Zuschläge
- Karlsruher Institut für Technologie5 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 23492e60-20f1-4ed8-a52b-d10a952509ce.