Zum Inhalt
Menü
Frist abgelaufenEU-weitArchitekturleistungenPlanung

Realisierungswettbewerb Umbau Hugenottenhalle / Stadtbibliothek zu einem Dritten Ort

Magistrat der Stadt Neu-Isenburg · Neu-Isenburg, Hessen

Aktenzeichen #1veröffentlicht 22.01.2024DienstleistungenNichtoffenes Verfahren

Angebotsfristseit 988 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung in Hessen.

Alle Ausschreibungen: Architekturleistungen in Hessen (34 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Nichtoffenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Neu-Isenburg63263, Landkreis Offenbach, Hessen
Einreichung
elektronisch: Erforderlichdtvp.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag. Nur ausgewählte Bewerber werden zum Angebot aufgefordert.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag mit den geforderten Eignungsnachweisen bis zur Teilnahmefrist einreichen.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 94 Tage (11 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 3 Angebote je Los (23 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 34 Monaten
  2. Angebotsfrist 17:00 Uhr
    nur elektronisch über dtvp.de
    vor 32 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Der Magistrat der Stadt Neu-Isenburg lobt einen einphasigen, nicht offenen architektonischen und freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb n. RPW 2013 aus, der einem Verhandlungsverfahren nach nach § 14 Abs. 4 Nr. 8 Vergabeverordnung (VgV) vorgeschaltet ist. Ziel des Wettbewerbs ist die Auswahl eines realisierbaren Entwurfs für den Umbau der Hugenottenhalle und der Stadtbibliothek, die sich auf überzeugende Weise mit den städtebaulichen, freiraumplanerischen, architektonischen und funktionalen Ansprüchen des Ortes und des Raumprogramms auseinandersetzt.

Beschreibung des Loses

Die Hugenottenhalle und Bibliothek der Stadt Neu-Isenburg, die im Jahr 1976 errichtet wurden, sind trotz der Verwendung hochwertiger Baumaterialien, trotz laufender Pflege und Instandsetzung, in baulicher, technischer und funktionaler Hinsicht in die Jahre gekommen. Auch im Bereich der umgebenden und angrenzenden öffentlichen Freiflächen, wie dem Rosenauplatz im Übergang zum Isenburg-Zentrum und dem Vorplatz der Hugenottenhalle zur Frankfurter Straße besteht Erneuerungsbedarf. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Neu-Isenburg hat daher im Jahr 2020 den Beschluss gefasst, den gesamten Gebäudekomplex zu sanieren und funktional wie gestalterisch zu optimieren. Ziel ist, die Hugenottenhalle gemeinsam mit der Stadtbibliothek und der zu integrierenden Volkhochschule im Rahmen einer baulichen Sanierung und Erweiterung, begleitet von diversen organisatorischen und funktionalen Maßnahmen, zu einem Kultur- und Bildungszentrum im Sinne eines 'Dritten Ortes' zu entwickeln. Im Ergebnis soll das Gebäudeensemble in zentraler Innenstadtlage sowohl für die Bürger*innen der Stadt Neu-Isenburg als kulturelles "Foyer und Wohnzimmer" der Stadt als auch als Kultur- und Begegnungsort in der Metropolregion Rhein-Main Anziehungskraft entfalten und zu einem Imagegeber für die Stadt werden. Hierzu ist das zu modernisieren Bestandsgebäude im Zusammenwirken mit seiner Erweiterung funktional und architektonisch anspruchsvoll sowie nachhaltig weiterzuentwickeln und ansprechend in das ebenfalls aufzuwertende städtebauliche Umfeld zu integrieren. Dabei ist die heutige Fläche von 10.440 m² BGF um ca. 4.110 m² BGF auf 14.550 m² BGF zu erweitern. Basierend auf einer vorliegenden Machbarkeitsstudie werden hierfür Gesamtkosten in Höhe von 42.000,000 Euro (brutto) angenommen. Zulassungskriterien (Mindestanforderungen): - Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung gem. § 46 (2) VgV - Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gem. § 123+124 GWB vorliegen. bzw. Darlegung geeigneter Selbstreinigungsmaßnahmen gem. § 125 GWB - Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation/en durch aktuellen Nachweis der Berufszulassungen - Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen od. Kreditversicherer mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall von mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden. Die Summen müssen jeweils 2-mal jährlich zur Verfügung stehen. - Alternativ ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung, ohne Vorbehalte und nicht älter als 6 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen, vorzulegen. Sofern der Versicherungsschutz nicht von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzeln nachgewiesen wird, muss er für die Bewerbergemeinschaft insgesamt nach-gewiesen werden. - Erklärung zur Teilnahme am Wettbewerb mit der Angabe aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft in Textform im Bewerberbogen gem. § 126b BGB. - Referenzprojekte (Angabe im Bewerberbogen): Nachweis von zwei realisierten Referenzprojekten im Bereich Architektur und einem Referenzprojekt im Bereich Landschaftsarchitektur. Die Referenzen sind anhand von exemplarischen Fotos / Perspektivzeichnungen Planunterlagen sowie ausgefüllten Projektdatenbögen darzustellen. Hierzu sind 4 Dateien mit Bildern und Plänen der genannten Referenzen gemäß der zur Verfügung stehenden Vorlagen an das Büro Freischlad + Holz zu übersenden. Pro Bilddatei soll max. 1 Projekt dargestellt werden. Die Bilddateien sind im jpeg-Format zu übergeben. Bilder, die mehr als 500 KB Speicherplatz benötigen, werden nicht akzeptiert. Referenzen Architektur: - Zwei Referenzprojekte, Einstufung min. Honorarzone III (n. § 35 HOAI), welche durch zwei realisierte Projekte, im Bereich Kulturbauten nach Musterbauordnung (Stand 2019), davon mindestens eines als Sanierung nachgewiesen werden können. - Die Projekte dürfen am Tag der Bekanntmachung des Wettbewerbs nicht älter als 10 Jahre sein (Stichtag der abgeschlossenen Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI 31.12.2013). Ein realisiertes Objekt im Bereich Kulturbauten muss mindestens ein Bauvolumen von 8 Mio. EUR (Brutto n. DIN 276 KG 300 - 400) aufweisen. - Die Darstellung der Referenzprojekte soll enthalten: Auftraggeber, Art und Titel des Projektes, Ort, Angabe der Projektgröße in qm NF / BGF, Gesamtbaukosten EUR (Brutto n. DIN 276 KG 300 - 400), beauftragter Leistungsumfang (LPH 2 - 8), Realisierungszeitraum (Tag / Monat / Jahr), Kurzbeschreibung des Projektes. Referenz Landschaftsarchitektur: - Ein Referenzprojekt: Das landschaftsarchitektonische Konzept darf am Tag der Bekanntmachung des Wettbewerbs nicht älter als 10 Jahre sein (Stichtag der abgeschlossenen Leistungsphase 3 31.12.2013). Das Referenzprojekt muss eine Größenordnung von ca. 0,50 ha aufweisen. Der Schwerpunkt sollte im Bereich der Gestaltung eines öffentlichen Freiraums liegen. - Die Darstellung des Referenzprojektes soll enthalten: Auftraggeber, Art und Titel des Projektes, Ort, Angabe der Projektgröße in ha, Bearbeitungszeitraum (Tag / Monat / Jahr), Kurzbeschreibung des Projektes. Entsprechend §56 (2) VgV / § 57 (1) VgV werden Bewerbungen, die nicht form- und fristgerecht eingegangen sind, ausgeschlossen.

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung2 von 2 angegeben

Kriterium
Teilnahmeberechtigt sind Architekt*innen in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten*innen. Teilnahmeberechtigt ist, wer nach den Gesetzen der Länder (in den EWR Mitgliedsstaaten sowie in der Schweiz) berechtigt ist, die Berufsbezeichnungen Architekt*in sowie Landschaftsarchitekt*in zu tragen und n … ganz lesenTeilnahmeberechtigt sind Architekt*innen in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten*innen. Teilnahmeberechtigt ist, wer nach den Gesetzen der Länder (in den EWR Mitgliedsstaaten sowie in der Schweiz) berechtigt ist, die Berufsbezeichnungen Architekt*in sowie Landschaftsarchitekt*in zu tragen und nach den einschlägigen EG-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt*in, Landschaftsarchitekt*in tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen Verantwortlichen mit entsprechender Qualifikation benennen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt*in, Landschaftsarchitekt*in zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Bewerberin / des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt*in, Landschaftsarchitekt*in, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie - gemäß Artikel 46 - 49 gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI.EU Nr. L 255 S. 22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der/die bevollmächtige Vertreter*in der juristischen Person und der Verfasser*in der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten. Arbeitsgemeinschaften haben in der Verfassererklärung einen bevollmächtigte(n) Vertreter*in zu benennen. Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen zum Zeitpunkt der Auslobung gegeben sein. Die Teilnehmer*innen dürfen während des gesamten Verfahrens keine anderen als die in der Verfassererklärung genannten Personen am Wettbewerb beteiligen, weder als Mitverfasser*innen noch als freie Mitarbeiter*innen. Jeder Teilnehmende hat seine Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen und gibt mit der Wettbewerbsarbeit eine Verfassererklärung gemäß § 5 Abs. 3 RPW 2013 ab. Sachverständige, Fachplaner*innen und andere Berater*innen müssen nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn sie keine Planungsleistungen erbringen, die der Wettbewerbsleistung entsprechen und wenn sie überwiegend und ständig auf ihrem Fachgebiet tätig sind. Pro Teilnehmer*in bzw. Arbeitsgemeinschaft darf nur eine Wettbewerbsarbeit eingereicht werden.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist ausgeschlossen.

Laufzeit und Umfang0 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung5 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
dtvp.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz1 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt, Wilhelminenstraße 1 - 3, 64283 Darmstadt
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
keine Angabe

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXP4DYWHMY6

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Hugenottenallee 53, 63263 Neu-Isenburg
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
Auskünfte
Architekten Freischlad + Holz BDA

Bei uns erfasst

202Bekanntmachungen
32Zuschlagsmeldungen

Alle Ausschreibungen und Zuschläge dieser Vergabestelle

Mehr von Magistrat der Stadt Neu-Isenburg

Alle 3 offenen Ausschreibungen von Magistrat der Stadt Neu-Isenburg, dazu Zuschläge und Auftragnehmer

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Hessen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

786vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (1.337 Lose mit Angabe)
255.095 €Zuschlagswert im Median
145.172 € – 500.000 €mittlere Hälfte, 133 Werte

Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Architekturleistungen in Hessen (34 offen)

Preise und WettbewerbPremium

Ähnliche offene Ausschreibungen

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 44e83353-ed16-4e56-ab91-b33886b1bd74.