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Frist abgelaufenEU-weitDienstleistungen

QUANTITY | Krypto

Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt e.V. · Köln, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 2024 / GV 7577 971veröffentlicht 20.01.2024DienstleistungenWettbewerblicher Dialog

Teilnahmefristseit 991 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Köln.

Alle Ausschreibungen: Dienstleistungen in Nordrhein-Westfalen (359 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Wettbewerblicher DialogVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Köln51147, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
elektronisch: Erforderlichsubreport.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragnein

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Ausgewählte Bewerber entwickeln im Dialog mit der Vergabestelle Lösungen und geben danach Angebote ab.

Wird verhandelt?

Im Dialog werden Lösungen erarbeitet, nicht der Preis verhandelt.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag mit Referenzen einreichen und Kapazität für mehrere Dialogrunden einplanen.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 81 Tage (4 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2,5 Angebote je Los (10 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 40 %, Leistung und Qualität 60 %.

  • Preis; zur Angebotsphase wird eine entsprechende Wertungsmatrix zur Verfügung gestellt40 %
  • Qualität des Konzepts; zur Angebotsphase wird eine entsprechende Wertungsmatrix zur Verfügung gestellt60 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 6,7 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−3,6 Punkte
25 % teurer−8 Punkte
50 % teurer−13,3 Punkte
100 % teurer−20 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 34 Monaten
  2. Teilnahmeanträge bis 14:00 Uhr
    vor 33 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Das Projekt „Quantum-Assisted Cryptanalysis“ (QUANTITY) ist eines der Projekte aus der Quan-tencomputing-Initiative und wird geleitet vom Institut für Kommunikation und Navigation (KN). Das Projekt betrachtet die signifikanten Auswirkungen der raschen Entwicklungen in den letzten Jahren im Bereich „Quanten-Computing“ auf das Sicherheitsniveau von Verschlüsselungssyste-men, welche heutzutage in vielen Bereichen extensiv verwendet werden. Um das Sicherheitsniveau von Kryptosystemen im Zeitalter leistungsfähiger Quantencomputer bestimmen zu können ist es essentiell die kryptographische Relevanz von Quantenalgorithmen tiefgründig zu verstehen. Aktuell gelten Kryptosysteme als „Quantencomputer-resistent“, wenn sie Angriffen Mittels der Quantenalgorithmen von Shor und Grover standhalten. Im Projekt QUANTITY wird die Anwendung von Quantenalgorithmen in Kryptanalysemethoden für Quantencomputer-resistente Kryptosysteme entwickelt und analysiert, um die Sicherheit von Kryptosystemen in der Gegenwart leistungsfähiger Quantencomputer bestimmen zu können. Hierbei werden zunächst potentielle Beschleunigungen klassischer Kryptanalysemethoden mittels Quantenalgorithmen bzw. die kryptographische Relevanz existierender Quantenalgorithmen ana-lysiert. Basierend auf diesen Erkenntnissen werden zusammen mit dem Industriepartner neuartige Quantencomputer-unterstützte Kryptanalysemethoden entwickelt. Die entwickelten Quantencomputer-unterstützten Kryptanalysemethoden werden mittels einer Proof-of-Concept Implementierung der klassischen Anteile (DLR) sowie der Quantenanteile (In-dustrie) validiert. Die Ergebnisse des Projekts liefern neben einer Analyse des Sicherheitsniveaus von Quantencom-puter-resistenten Verschlüsselungsverfahren in der Gegenwart leistungsfähiger Quantencompu-ter Leitlinien zur Entwicklung neuartiger Quantencomputer-resistenter Verschlüsselungsverfah-ren. Weitergehende Anforderungen zum Projekt und zur Leistung sind den Vergabeunterlagen in den Anlagen 01_Projektbeschreibung und 02_Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

Beschreibung des Loses

Der Industriepartner arbeitet an der Bestimmung des Sicherheitsniveaus von kryptographischen Systemen im Zeitalter von leistungsfähigen Quantencomputern und leistet somit einen essentiellen Beitrag zur langfristigen Sicherstellung der Vertraulichkeit, Authentizität, sowie Integrität von übertragenen sowie gespeicherten Daten. Nicht zuletzt seit Bekanntwerden der kryptographischen Relevanz der Algorithmen von Shor und Grover spielen hierbei Quantenalgorithmen eine zentrale Rolle. Neben den bekannten Auswirkungen der Quantenalgorithmen von Shor und Grover sind wenige Kryptanalyseansätze, gerade im Bereich der codierungsbasierten Quantencomputer-resistenten Kryptosysteme, bekannt. Daher ist die Analyse der kryptographischen Relevanz bzw. die Identifizierung des Beschleunigungspotentials von klassischen Kryptanalysemethoden ein wichtiger Bestandteil zur Sicherstellung der langfristigen Datensicherheit bzw. für die Entwicklung zukünftiger Kryptosysteme welche resistent gegen Quantenangriffe sein sollen. Im Projekt QUANTITY werden erste Schritte in Richtung Quantencomputer-unterstützter Kryptanalysemethoden gemacht. Hierbei soll vor allem für die Identifizierung potentiell Krypto-relevanter Quantenalgorithmen, der Herleitung von geeigneten Komplexitätsmetriken für Quantenalgorithmen bzw. Operationen sowie die Proof-of-Concept Implementierung der Quantenanteile der entwickelten Kryptanalysemethoden durch einen Industriepartner unterstützt werden. Beschreibung der Aufgaben: • Analyse von potentiell Krypto-relevanten algebraisch-basierten Quantenalgorithmen wie z.B. HHL und QAOA. Ziel der Analyse ist es, die potenzielle kryptographische Relevanz von Quantenalgorithmen, also die Anwendbarkeit von Quantenalgorithmen auf kryptographische Primitive, zu bestimmen. o Analyse vorrangig als Literaturrecherche existierender Quantenalgorithmen o Vorläufige Bewertung der Kryptografischen Relevanz anhand identifizierter Operationen aus der klassischen Kryptanalyse o Identifizierungen potenziell Krypto-relevanter Quantenalgorithmen zur Beschleunigung existierender Kryptanalysemethoden • Herleitung von Komplexitätsmetriken, welche zur Bestimmung des Sicherheitsniveaus von kryptographischen Systemen verwendet werden können. Komplexitätsmetriken spielen eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung des Sicherheitsniveaus von Kryptosystemen. Ziel ist es Komplexitätsmetriken abzuleiten, welche es erlauben die langfristige Sicherheit von Quantencomputer-resistenten Kryptosystemen bestmöglich abzuschätzen. o Geeignete Komplexitätsmetriken bezüglich Quantenoperationen o Identifizierung von weiteren Indikatoren wie z.B. Memory • Komplexitätsanalyse von Quantenalgorithmen bezüglich kryptographisch-relevanter Komplexitätsmetriken, • Implementierung von Quantenalgorithmen inkl. Programmierung eines Interfaces für klassische Anteile. o Implementierung oder Simulation der entwickelten Quantencomputer unterstützten Kryptanalysemethoden o Implementierung eines Interface zu den klassischen Anteilen o Dokumentation der jeweiligen Implementierungen

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Preis; zur Angebotsphase wird eine entsprechende Wertungsmatrix zur Verfügung gestellt40 %
Qualität des Konzepts; zur Angebotsphase wird eine entsprechende Wertungsmatrix zur Verfügung gestellt60 %
Preis
Preis; zur Angebotsphase wird eine entsprechende Wertungsmatrix zur Verfügung gestellt40
Qualität
Qualität des Konzepts; zur Angebotsphase wird eine entsprechende Wertungsmatrix zur Verfügung gestellt60

Eignung13 von 13 angegeben

Kriterium
genannt
Kriterium
genannt
Kriterium
genannt
Kriterium
genannt
Kriterium
genannt
Kriterium
genannt
Kriterium
genannt
Kriterium
genannt
Kriterium
genannt
Kriterium
genannt
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Interessenkonflikt, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis … Bewerber

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
subreport.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Bundes, Kaiser-Friedrich-Str. 16, 53113 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
Nach § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit Seite 17 von 17 • der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerha … ganz lesenNach § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit Seite 17 von 17 • der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat, • Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, • Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, • mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht ab-helfen zu wollen, vergangen sind. Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages in einem Nach-prüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union endet die Frist 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Besonders geeignet für:freelance#, #Besonders geeignet für:selbst#, #Besonders geeignet für:startup#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Linder Höhe, 51147 Köln
Website
dlr.de
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 730 (Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

260vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (54 Lose mit Angabe)
288.600 €Zuschlagswert im Median
179.803 € – 637.356 €mittlere Hälfte, 159 Werte

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