Zum Inhalt
Menü
Frist abgelaufennational

Quantifizierung und Kommunikation von Effizienz- und Kostenvorteilen durch zusätzliche Kühlung bei Erdwärmesondensystemen (QuKEE)

Umweltbundesamt, Referat Z 1.5, Zentrale Vergabestelle · Dessau-Roßlau

Aktenzeichen Projekt 210609, Az 72 630/00003veröffentlicht 23.07.2026Öffentliche Ausschreibung

Angebotsfristseit 73 Tagen abgelaufen

Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Dessau-Roßlau
Einreichung
elektronisch: Zulässigevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 4 Monaten
  2. Fragen bis 14:00 Uhr
    vor 2 Monaten
  3. Angebotsfrist 14:00 Uhr
    über evergabe-online.de
    vor 2 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist es, durch Erarbeitung von Kommunikationskonzepten dem Informationsdefizit der oberflächennahen Geothermie zu begegnen. Insbesondere sind mögliche Kostenvorteile durch Regeneration von bzw. Wärmespeicherung mit Erdwärmesondensystemen für typische Anwendungsfälle der Wärme- und Kälteversorgung modellgestützt zu quantifizieren und für unterschiedliche Zielgruppen verständlich aufzubereiten. Die Ergebnisse sollen eine bessere Einordnung oberflächennaher Ge-othermie in Beratungs-, Planungs- und Entscheidungsprozessen ermöglichen. Durch ein Modell und eine Reihe von Parametervariationen sollen typische, praxisnahe Anwendungsfälle abgebildet werden, aus denen robuste Orientierungswerte, Wirkzu-sammenhänge und Entscheidungshilfen ableitbar sind. Dabei sind sowohl Gebäude- und Nutzungsprofile einerseits, als auch Sondenfeld, Untergrund und Regenerationsoptionen andererseits, zu berücksichtigen. Das Modell soll die Anwendungen in geeigneter Weise abstrahieren und als Bezugsgröße soll ein normierter Einsatz von Nutzenergie verwendet werden. Anhand des Modells und seiner Variationsfälle sollen Energieeffizienz, Endener-gie, Gesamt- und Gestehungskosten für die anteilige Wärme- und Kälteversorgung be-rechnet und die unterschiedlichen geothermischen Modellvariationen verglichen werden. Darzustellen sind gleichermaßen die effizienzinduzierten Einsparpotenziale, die sich durch niedrigere Betriebskosten ergeben und solche, die eine Senkung der Investitionskosten bewirken. Die Modellrandbedingungen sind zu idealisieren aber weitgehend praxisnah zu gestalten, entsprechende Werte sind durch Recherchen zu ermitteln. Bei der Modellierung sollen die Temperaturveränderungen im Untergrund dauerhaft ökologisch unbedenklich bleiben. Für den Modellierungsrahmen sollen jeweils mindestens drei Stützstellen definiert werden, anhand derer - ggf. mittels Inter- bzw. Extrapolation - Aussagen zu den Auswirkungen von Parametervariationen auf verschiedenen Systemkonfigurationen möglich sind. Die Modelle sollen den Maßstab vom Einfamilienhaus bis zur Quartiersebene abdecken. Es ist Wert darauf zu legen, anschauliche Ergebnisse zu erzielen, die die wesentlichen Wirkprinzipien erkennen lassen. Diese überschlägige Modellierung soll zum Erkenntnisgewinn beitragen und Planungsschritte unterstützen, sie jedoch nicht ersetzen. Zentraler Vergleichsmaßstab sind drei Betriebsweisen von Erdwärmesonden-Wärmepumpen-Systemen: erstens der reine Heizbetrieb ohne Regeneration, zweitens die teilweise Regeneration durch passive Kühlung und drittens ein bilanzierter Betrieb, bei dem zusätzlich zum Kühlbetrieb weitere Wärmequellen zur Regeneration des Untergrunds eingesetzt werden. Dabei sollen auch separat die Kosten der externen Wärmequelle (So-larthermie) als Option in die Rechnung aufgenommen und ausgewiesen werden. Diese Betriebsweisen sind für ausgewählte Anwendungsfälle gegenüberzustellen und hinsichtlich Strombezug, Jahresarbeitszahl, Bohrmeterbedarf, Flächenbedarf, Investitionskosten und Betriebskosten etc. auszuwerten. Zum Vergleich sind alternative Wärme- und Kälteversorgungslösungen heranzuziehen. Der Vergleich soll kostenseitig über die Gesamtaufwendungen erfolgen, kann jedoch auch als Differenzkostenvergleich angelegt werden, sofern gemeinsame Kostenbestandteile in allen verglichenen Varianten gleichermaßen anfallen. Diese sind als Sowieso-Kosten auszuweisen und nur dann in den Vergleich einzubeziehen, wenn sie für die jeweilige Entscheidung relevant sind. Die Erdwärmesonden-Wärmepumpen-Systeme sind mindestens zu vergleichen mit Luft-Wärmepumpen in Verbindung mit aktiver Kühlung sowie mit einer konventionellen Lösung mit separater Kühltechnik. Die Ergebnisse sollen so aufbereitet werden, dass sie für kommunale Wärmeplanung, Quartiersentwicklung, Stadtwerke, Wohnungswirtschaft, Energieberatung und Fachplanung nutzbar sind sowie zudem Endkunden Informationen direkt zur Verfügung gestellt werden. Neben dem Gutachtenbericht mit der Darstellung der Modellierungsergebnisse und den Schlussfolgerungen daraus sind deshalb zielgruppenspezifische Kommunikationskonzepte zu entwickeln, die die wesentlichen Ergebnisse in einfacher Form darstellen, um eine breite Wirkung zu entfalten. Die Kommunikationskonzepte stellen den Kern dieses Kurzgutachtens dar, die Durchführung der Modellierung liefert durch die Quantifizierung der Effekte hierfür lediglich die Grundlage. Die Kommunikationskonzepte sollen prüfen, wie die Bekanntheit der zugrun-deliegenden Sachverhalte erhöht werden kann. Es werden Empfehlungen für mehrere Kommunikationsansätze erwartet, die anhand einer Bewertung von Erfolgsfaktoren ermittelt werden sollen. Als eine mögliche Schlussfolgerung aus der Modellierung soll geprüft werden, wie die Auslegung von Erdsonden-Wärmepumpen-Systemen optimiert werden kann und ob die Regeneration des Untergrunds künftig als neuer Standard für den nachhaltigen Betrieb von Erdwärmesondensystemen gesetzt werden sollte. Die näheren fachlichen Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Mehr von Umweltbundesamt, Referat Z 1.5, Zentrale Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Für diese Meldung fehlen Hauptgegenstand oder Bundesland, deshalb gibt es kein Marktumfeld.

Preise und WettbewerbPremium

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung b8e6bf94-926b-4434-8016-b298583d0777.