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vergebenEU-weitHochbauBauPlanung

Projekt Donatus Quartiersbebauung

Bauen für Menschen GmbH · Köln, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen BFM/Donatus 2024/01veröffentlicht 24.07.2025BauleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenseit 718 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Köln.

Alle Ausschreibungen: Hochbau in Nordrhein-Westfalen (95 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Bauleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
29 Monate01.06.2025 – 31.10.2027
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Köln50679, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 60 %, Leistung und Qualität 40 %.

  • Pauschalfestpreis (60 % der Gesamtwertung)60 %
  • Konzept der Projektplanung, -abwicklung und Vorstellung Projektleiter (30 % der Gesamtwertung)30 %
  • Gesamteindruck der Präsentation (10 % der Gesamtwertung)10 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 10 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−5,5 Punkte
25 % teurer−12 Punkte
50 % teurer−20 Punkte
100 % teurer−30 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.10.2027
    vor 17 Monaten
  2. Veröffentlichung
    vor 15 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die Auftraggeberin schreibt vorliegend die Generalunternehmerleistungen bzgl. der Quartiersbebauung Donatus europaweit aus. Neben der Ausführung der Gebäude, der technischen Gebäudeausstattung, der Tiefgarage und der Freianlagen auf Grundlage der bereits beantragten Baugenehmigung gehören alle weiteren Planungsdisziplinen ab Leistungsphase 5 nach HOAI zum Leistungsbestandteil des GU. Teilweise kann auch die Erbringung früherer Leistungsphasen je Planungsdisziplin notwendig sein. Das genaue Leistungssoll ergibt sich aus der im Anlagenkonvolut 08 beigefügten funktionalen Leistungsbeschreibung. Die erbrachten Vorplanungen in Bezug auf Grundrisse, Schnitte und Ansichten sind zwingende Vorgaben. Die mit der Entwurfs- und Genehmigungsplanung angestrebten funktionalen Abläufe sind im Rahmen der fortgeführten Planung ebenfalls zu gewährleisten. Als Grundlage dient dabei die Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Stand entspricht der Leistungsphase 4 nach HOAI) nebst jeweiligen Anlagen. Der Auftragnehmer ist nach Abschluss des GU-Vertrages Generalunternehmer und Generalplaner für alle notwendigen Leistungen, die zur Vertragserfüllung, Ausführung sowie baurechtlichen Abnahme beitragen bzw. dafür erforderlich sind. Die Baugenehmigung wird noch im laufenden Kalenderjahr erwartet.

Es ist beabsichtigt, die Realisierung des Projekts durch den späteren Auftragnehmer „schlüsselfertig“ zu einem Pauschalfestpreis umsetzen zu lassen.

Die Auftraggeberin plant die "Quartiersbebauung Donatus" in Pulheim- Brauweiler als ein inklusives Wohnprojekt für Menschen mit 8 einzelnen Wohngebäuden, die im UG mit einer zentralen Tiefgarage verbunden sind. Zum Planungskonzept gehören neben dem Wohnungsangebot auch Beschäftigungsangebote, die im Erdgeschoss des Ankergebäudes (Haus 1) durch die Integration von zwei Gewerbeeinheiten und einem Café verwirklicht werden.

Die übrigen Häuser 2 - 8 sind reine Wohnhäuser mit Ein - bzw. Mehrzimmer-Mietwohnungen. Die Einzelgebäude sind 3–geschossig mit Voll-/ Teilunterkellerung geplant. Für die Quartiersbebauung werden auf einer Grundstücksfläche von ca. 13.650 m² (Abmessung ca. 200 m x 7 0 m) acht freistehende, dreigeschossige, vollunterkellerte Baukörper erstellt, die alle im Untergeschoss an die zentral angeordnete, unterirdische Quatiersgarage angebunden sind.

Die Wohnbebauung umfasst insgesamt 63 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe und 4 Wohngruppen für jeweils 4 Bewohner mit Handicap. Alle Wohneinheiten sind in Anlehnung an die DIN 18040 für barrierefreies Bauen geplant. Zusätzlich zu den 4 Wohngruppen sind 19 weitere Wohneinheiten im „R"-Standard (rollstuhlgerecht) vorgesehen.

Die Dachflächen aller Gebäude werden extensiv begrünt und mit PV-Anlagen versehen. Das Baugrundstück befindet sich im Osten der Ortslage Brauweiler an einem leichten Ost-/Südosthang und wird begrenzt von der Helmholtzstrasse im Westen und der Ohmstraße im Osten. Das Gelände verfällt im Bereich der geplanten Bebauung von Westen nach Osten/Südosten um ca. 3 ,40 m ab (derzeitige Nutzung: landwirtschaftliche Nutzfläche).

Zu näheren Einzelheiten wird ergänzend auf die funktionale Leistungsbeschreibung (Leistungsverzeichnis) im Entwurf nebst Anlagen (Plänen) verwiesen (Anlagenkonvolut 08 der Vergabeunterlagen), die im Teilnahmewettbewerb bereits informativ überreicht wird. Die Bewerber können sich somit ein genaues Bild über die im Verhandlungsverfahren zu erwartenden Inhalte und Anforderungen machen.

Eine Angebotserstellung ist dem anschließenden Verhandlungsverfahren vorbehalten, zu dem sich die Bewerber in diesem Teilnahmewettbewerb qualifizieren müssen. Die Bearbeitung der Leistungsbeschreibung (Leistungsverzeichnis) wird im Teilnahmewettbewerb daher ausdrücklich nicht gefordert.

Das Zeitziel der Maßnahme ist vorläufig ab Anfang Juni 2025 mit ca. 30 Monaten bis zur Inbetriebnahme vorgesehen. Genauere Ausführungszeiten werden im anschließenden Verhandlungsverfahren erörtert und weiter präzisiert. Die hier ausgeschriebenen Planer- und Bauleistungen sind unverzüglich nach Zuschlag zu beginnen.

Der Vertragsentwurf befindet sich noch in Erstellung und wird den Bietern im späteren Verfahren unmittelbar mit Beginn des Verhandlungsverfahrens zur Verfügung gestellt. Dieser Vertragsentwurf, der marktübliche und ausgewogene Regelungen zur Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer enthält, soll im späteren Verhandlungsverfahren mit den Bietern verhandelt werden.

Es ist ansonsten ausdrücklich erwünscht, dass die Bewerber die Liegenschaft besichtigen. Das Grundstück ist frei zugänglich.

Beschreibung des Loses

Die Auftraggeberin schreibt vorliegend die Generalunternehmerleistungen bzgl. der Quartiersbebauung Donatus europaweit aus. Neben der Ausführung der Gebäude, der technischen Gebäudeausstattung, der Tiefgarage und der Freianlagen auf Grundlage der bereits beantragten Baugenehmigung gehören alle weiteren Planungsdisziplinen ab Leistungsphase 5 nach HOAI zum Leistungsbestandteil des GU. Teilweise kann auch die Erbringung früherer Leistungsphasen je Planungsdisziplin notwendig sein. Das genaue Leistungssoll ergibt sich aus der im Anlagenkonvolut 08 beigefügten funktionalen Leistungsbeschreibung. Die erbrachten Vorplanungen in Bezug auf Grundrisse, Schnitte und Ansichten sind zwingende Vorgaben. Die mit der Entwurfs- und Genehmigungsplanung angestrebten funktionalen Abläufe sind im Rahmen der fortgeführten Planung ebenfalls zu gewährleisten. Als Grundlage dient dabei die Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Stand entspricht der Leistungsphase 4 nach HOAI) nebst jeweiligen Anlagen. Der Auftragnehmer ist nach Abschluss des GU-Vertrages Generalunternehmer und Generalplaner für alle notwendigen Leistungen, die zur Vertragserfüllung, Ausführung sowie baurechtlichen Abnahme beitragen bzw. dafür erforderlich sind. Die Baugenehmigung wird noch im laufenden Kalenderjahr erwartet.

Es ist beabsichtigt, die Realisierung des Projekts durch den späteren Auftragnehmer „schlüsselfertig“ zu einem Pauschalfestpreis umsetzen zu lassen.

Die Auftraggeberin plant die "Quartiersbebauung Donatus" in Pulheim- Brauweiler als ein inklusives Wohnprojekt für Menschen mit 8 einzelnen Wohngebäuden, die im UG mit einer zentralen Tiefgarage verbunden sind. Zum Planungskonzept gehören neben dem Wohnungsangebot auch Beschäftigungsangebote, die im Erdgeschoss des Ankergebäudes (Haus 1) durch die Integration von zwei Gewerbeeinheiten und einem Café verwirklicht werden.

Die übrigen Häuser 2 – 8 sind reine Wohnhäuser mit Ein - bzw. Mehrzimmer-Mietwohnungen. Die Einzelgebäude sind 3–geschossig mit Voll-/ Teilunterkellerung geplant. Für die Quartiersbebauung werden auf einer Grundstücksfläche von ca. 13.650 m² (Abmessung ca. 200 m x 7 0 m) acht freistehende, dreigeschossige, vollunterkellerte Baukörper erstellt, die alle im Untergeschoss an die zentral angeordnete, unterirdische Quatiersgarage angebunden sind.

Die Wohnbebauung umfasst insgesamt 63 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe und 4 Wohngruppen für jeweils 4 Bewohner mit Handicap. Alle Wohneinheiten sind in Anlehnung an die DIN 18040 für barrierefreies Bauen geplant. Zusätzlich zu den 4 Wohngruppen sind 19 weitere Wohneinheiten im „R"-Standard (rollstuhlgerecht) vorgesehen.

Die Dachflächen aller Gebäude werden extensiv begrünt und mit PV-Anlagen versehen. Das Baugrundstück befindet sich im Osten der Ortslage Brauweiler an einem leichten Ost-/Südosthang und wird begrenzt von der Helmholtzstrasse im Westen und der Ohmstraße im Osten. Das Gelände verfällt im Bereich der geplanten Bebauung von Westen nach Osten/Südosten um ca. 3 ,40 m ab (derzeitige Nutzung: landwirtschaftliche Nutzfläche).

Zu näheren Einzelheiten wird ergänzend auf die funktionale Leistungsbeschreibung (Leistungsverzeichnis) im Entwurf nebst Anlagen (Plänen) verwiesen (Anlagenkonvolut 08 der Vergabeunterlagen), die im Teilnahmewettbewerb bereits informativ überreicht wird. Die Bewerber können sich somit ein genaues Bild über die im Verhandlungsverfahren zu erwartenden Inhalte und Anforderungen machen.

Eine Angebotserstellung ist dem anschließenden Verhandlungsverfahren vorbehalten, zu dem sich die Bewerber in diesem Teilnahmewettbewerb qualifizieren müssen. Die Bearbeitung der Leistungsbeschreibung (Leistungsverzeichnis) wird im Teilnahmewettbewerb daher ausdrücklich nicht gefordert.

Das Zeitziel der Maßnahme ist vorläufig ab Anfang Juni 2025 mit ca. 30 Monaten bis zur Inbetriebnahme vorgesehen. Genauere Ausführungszeiten werden im anschließenden Verhandlungsverfahren erörtert und weiter präzisiert. Die hier ausgeschriebenen Planer- und Bauleistungen sind unverzüglich nach Zuschlag zu beginnen.

Der Vertragsentwurf befindet sich noch in Erstellung und wird den Bietern im späteren Verfahren unmittelbar mit Beginn des Verhandlungsverfahrens zur Verfügung gestellt. Dieser Vertragsentwurf, der marktübliche und ausgewogene Regelungen zur Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer enthält, soll im späteren Verhandlungsverfahren mit den Bietern verhandelt werden.

Es ist ansonsten ausdrücklich erwünscht, dass die Bewerber die Liegenschaft besichtigen. Das Grundstück ist frei zugänglich.

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Pauschalfestpreis (60 % der Gesamtwertung)60 %
Konzept der Projektplanung, -abwicklung und Vorstellung Projektleiter (30 % der Gesamtwertung)30 %
Gesamteindruck der Präsentation (10 % der Gesamtwertung)10 %
Preis
Pauschalfestpreis (60 % der Gesamtwertung)Der Angebotspreis des endgültigen Angebots wird mit 60 % in die Wertung einfließen. Dabei erhält das günstigste Angebot 60 Punkte. Ein fiktives oder tatsächliches Angebot, welches mindestens 150 % des günstigsten Angebots entspricht, erhält 0 Punkte. Der Punktwert der Angebote, die preislich zwischen günstigstem Angebot und fiktivem Angebot liegen, wird über lineare Interpolation bis zu 3 Stellen hinter dem Komma ermittelt.
Qualität
Konzept der Projektplanung, -abwicklung und Vorstellung Projektleiter (30 % der Gesamtwertung)Neben des Pauschalfestpreises ist die Vorstellung der Projektplanung, -abwicklung und -leiter im Rahmen einer Präsentation (30 %) sowie der Gesamteindruck der Präsentation (10%) im Verhandlungsgespräch wertungsrelevant. Eine weitere Untergewichtung hat die Vergabestelle noch nicht vorgenommen, behält sich diese jedoch für das Verhandlungsverfahren zur weiteren Bekanntgabe an die späteren Bieter vor.
Qualität
Gesamteindruck der Präsentation (10 % der Gesamtwertung)Neben des Pauschalfestpreises ist die Vorstellung der Projektplanung, -abwicklung und -leiter im Rahmen einer Präsentation (30 %) sowie der Gesamteindruck der Präsentation (10%) im Verhandlungsgespräch wertungsrelevant. Eine weitere Untergewichtung hat die Vergabestelle noch nicht vorgenommen, behält sich diese jedoch für das Verhandlungsverfahren zur weiteren Bekanntgabe an die späteren Bieter vor.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.06.2025
Vertragsende
31.10.2027
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Rheinland, c/o Bezirksregierung Köln, 50606 Köln
Fristen für Nachprüfungsanträge
Die Vergabestelle führt freiwillig ein förmliches Vergabeverfahren durch. Sie ist keine öffentliche Auftraggeberin i.S.d. § 99 Gesetz gegen Wettbewerbs-beschränkungen (GWB). Die Vergabestelle weist auf diesen Umstand explizit hin, ein Bieter/Bewerber kann sich ggf. nicht darauf berufen, dass die Ve … ganz lesenDie Vergabestelle führt freiwillig ein förmliches Vergabeverfahren durch. Sie ist keine öffentliche Auftraggeberin i.S.d. § 99 Gesetz gegen Wettbewerbs-beschränkungen (GWB). Die Vergabestelle weist auf diesen Umstand explizit hin, ein Bieter/Bewerber kann sich ggf. nicht darauf berufen, dass die Vergabestelle durch Einleitung des freiwilligen Verfahrens vorgegeben habe, einen öffentlichen Auftrag zu vergeben. Bieter/Bewerber haben daher keinen Anspruch auf Einhaltung von Vergabebestimmungen, die für öffentliche Auftraggeber gelten. Aus demselben Grunde wäre eine Nachprüfung des hiesigen Verfahrens vor einer Vergabekammer unstatthaft, obwohl die Vergabestelle vorliegend eine freiwillige europaweite Ausschreibung durchführt. Kosten, die ggf. durch Einleitung eines demgemäß unstatthaften Nachprüfungsverfahrens vor einer Vergabekammer entstehen könnten, hätte ggf. der Bieter zu tragen. Dennoch wird auf folgende Regelungen hingewiesen: Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziff. I.1 genannte Vergabestelle zu richten. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 160 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Köln. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
5. Formale Anforderungen an den Teilnahmeantrag Folgende formale Anforderungen sind unbedingt zu beachten: 5.1 Die Bewerber erhalten die Vergabeunterlagen ausschließlich digital (die Lesbarkeit ist über die kostenlose Freeware-Komponente „adobe-Reader“ möglich). Sie sind aufgefordert, umgehend nac … ganz lesen5. Formale Anforderungen an den Teilnahmeantrag Folgende formale Anforderungen sind unbedingt zu beachten: 5.1 Die Bewerber erhalten die Vergabeunterlagen ausschließlich digital (die Lesbarkeit ist über die kostenlose Freeware-Komponente „adobe-Reader“ möglich). Sie sind aufgefordert, umgehend nach Erhalt der Vergabeunterlagen zu prüfen, ob die Unterlagen vollständig und zu öffnen sind. Sollten sich Teile der digitalen Vergabeunterlagen als beschädigt oder nicht zu öffnen erweisen, hat der Bewerber die Vergabestelle hierüber unverzüglich zu informieren. Die dem Bewerber insofern nicht direkt zugänglichen Vergabeunterlagen werden schnellstmöglich erneut elektronisch oder in Papierform übersandt. 5.2 Teilnahmeanträge müssen über das Vergabeportal eingereicht werden. Dabei müssen die Vergabeunterlagen • mit der Ziffer 2 („Teilnahmeantragsschreiben“), • mit der Ziffer 3 („Eigenerklärung zur Eignung“, nur wenn keine Präqualifikation vorliegt), • mit der Ziffer 4 („Checkliste Leistungsfähigkeit“), • mit der Ziffer 5 („Anlage Referenzen“), • mit der Ziffer 6 („Erklärung einer Bewerbergemeinschaft“, nur wenn Antrag einer Bewerbergemeinschaft) und • mit der Ziffer 7 („Verpflichtungserklärung Leistungen anderer Unternehmen“, nur wenn zum Eignungsnachweise auf dritte Unternehmen zurückgegriffen wird) eingereicht werden. Die vorliegende Vergabeunterlage mit der Ziffer 1 („Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrags“) sowie sämtliche Anlagen zu den Vergabeunterlagen (Leistungsverzeichnis, Pläne, etc.) sind zwar Bestandteil des Teilnahmewettbewerbs, müssen aber dem Teilnahmeantrag nicht beigefügt werden. Die Vergabestelle wird ggfs. fehlende Unterlagen gem. § 16a VOB/A-EU mit einer Frist von 6 Kalendertagen nachfordern. 5.3 Alle Bestandteile des Teilnahmeantrags sind so zu kennzeichnen, dass die Vollständigkeit der Unterlagen nachvollziehbar ist. In der Fußzeile des Teilnahmeantrages sowie der beizufügenden ausgefüllten Vordrucke und Unterlagen soll eine fortlaufende Seitenzahl eingefügt werden. 5.4 Die Verfahrenssprache ist Deutsch. Nachweise müssen daher ebenfalls in deutscher Sprache oder ggf. mit einer deutschen Übersetzung des fremdsprachigen Originals vorgelegt werden. Dabei ist ggf. eine einfache Übersetzung ausreichend. 5.6 Bzgl. datenschutzrechtlicher Bestimmungen wird auf folgende Informationen wegen der Erhebung personenbezogener Daten nach Artikeln 13 und 14 Datenschutz-Grundverordnung (Verordnung (EU) 2016/679 vom 27. April 2016) verwiesen: Zweck und Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten: a) Zweck der Verarbeitung: Durchführung eines Vergabeverfahrens. b) Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c i. V. m. § 6 Abs. 3 DSGVO Bewerber bzw. Bieter sind verpflichtet, die geforderten Angaben zu machen. Falls diese Angaben nicht gemacht werden, kann das Angebot/der Teilnahmeantrag nach den vergaberechtlichen Vorschriften vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Kriterien für Festlegung der Dauer der Speicherung personenbezogener Daten: Maßstab für die Dauer der Speicherung personenbezogener Daten sind die haushaltsrechtlichen Aufbewahrungsfristen. Empfänger von personenbezogenen Daten: Personenbezogene Daten dürfen an andere Personen oder Stellen weiter gegeben werden, wenn Sie dem zustimmt haben oder die Weitergabe gesetzlich zugelassen ist: Nach §§ 6 ff. Korruptionsbekämpfungsgesetz meldet die Vergabestelle der/dem im Land Nordrhein-Westfalen eingerichteten zentralen Informationsstelle/ Vergaberegister beim Ministerium der Finanzen des Landes NRW solche Bieter, die wegen schwerer Verfehlungen von der Teilnahme am Vergabeverfahren zeitlich befristet ausgeschlossen wurden oder bei denen wegen geringfügiger Verfehlungen auf einen Ausschluss verzichtet wurde. Die Vergabestelle fragt bei Aufträgen ab einer Höhe von 25.000 Euro ohne Umsatzsteuer bei der v. g. Informationsstelle an, ob hinsichtlich des Bieters, der den Zuschlag erhalten soll, Eintragungen im Vergaberegister v …

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Köster GmbH, Osnabrück; Weisenburger Bau GmbH, Karlsruhe2

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Name
Bauen für Menschen GmbH
Anschrift
Gebrüder-Coblenz-Str. 14, 50679 Köln
Kontakt
info@bfm-wohnen.de

Bei uns erfasst

2Bekanntmachungen
1Zuschlagsmeldungen

Noch keine Zuschlagsmeldung dieses Auftraggebers im Bestand.

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 452 (Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

3.970vergebene Aufträge
5Angebote je Los im Median (2.164 Lose mit Angabe)
462.873 €Zuschlagswert im Median
149.831 € – 1,63 Mio. €mittlere Hälfte, 1.447 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 18.11.2024

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 4d6d06e0-9f5d-468e-bc96-716c34eba588.