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Frist unbekanntEU-weitTiefbau und StraßenbauBau

Projekt A310 Neubau 380-kV-Leitung UW Lübeck - UW Göhl West, Bauabschnitt 3 Los 2

TenneT TSO GmbH · Bayreuth, Bayern

Aktenzeichen Auftragserweiterung Freileitungsbau OKL A310 BA3 Los 2veröffentlicht 27.05.2026Bauleistungen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Bauleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Bayreuth95448, Bayern
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Die Verfahrensart ist nicht eindeutig angegeben. Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Wird verhandelt?

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Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 5 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Im Zuge der Projektfortschreibung und technischen Detailplanung erfolgt eine Auftragserweiterung des Freileitungsbau OKL A310 BA3 Los 2 für 21 Maste. Als Bestandteil des Loses 2 (M.067 - 108) im Rahmen des Projektes A310 – 380-kV-Freileitungsneubau, Bauabschnitt 3, wird der Abschnitt M109 bis M121 einschließlich des Anbindungsbereichs zum Umspannwerk Göhl als Erweiterung zu Los 2 beauftragt. Der Nachtrag (M109 bis M121) umfasst u.A. die Errichtung von 21 Masten inklusive Seilzug, Erdungs- und Potentialausgleichssystemen, Fundamentbau, Montage der Leiterseile, sowie ein 110kV-Provisorium, und stellt die bauliche und elektrische Verlängerung in Richtung Umspannwerk Göhl dar.

Im Zuge der technischen Ausführungsplanung wurde festgestellt dass eine Sonderkonstruktion notwendig war - diese machte eine vollständige Neuberechnung statischer Nachweise, Anpassung der Mastgeometrie, Neuauslegung der Fundamente sowie zusätzliche Typprüfungen erforderlich. Der hierfür notwendige Entwicklungs- und Genehmigungsprozess hätte einen zeitlichen Projektverzug von mindestens 18 Monaten im ursprünglichen Bauabschnitt 3 verursacht. Um diesen erheblichen Verzug zu vermeiden und den Gesamtzeitplan des Projektes A310 zu sichern, wurde entschieden, den Abschnitt M109–M121 / UW Göhl separat zu definieren und zeitlich von Los 1 und Los 2 zu entkoppeln, um mit den Bauarbeiten in den entsprechenden Losen beginnen zu können.

Beschreibung des Loses

Die Lose 1 und 2 des Projektes A310 im 3.BA wurden nach Durchführung eines EU-weiten Vergabeverfahrens an den Konsortialführer LTB Leitungsbau GmbH vergeben (Bieterkonsortium bestehend aus LTB Leitungsbau GmbH und Cteam Consulting & Anlagenbau GmbH). Das Bieterkonsortium verfügt über einschlägige Erfahrung im Bereich 380-kV-Freileitungsbau, und ist bei TenneT als A Lieferanten präqualifiziert. Die nun anstehende Erweiterung des Los 2 umfasst die Errichtung von 21 Masten inklusive Seilzug, Erdungs- und Potentialausgleichssystemen, Fundamentbau sowie Montage der Leiterseile. Der Abschnitt stellt die bauliche und elektrische Verlängerung von Los 2 in Richtung Umspannwerk Göhl dar. Die Beauftragung eines neuen Auftragnehmers wäre für den Auftraggeber mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. Im Übergangsbereich zwischen den „Losen“ sind keine WA-Diff-Maste vorhanden, was jedoch zwingende Voraussetzung dafür ist, dass die Arbeiten an der Bauabschnittsgrenze von Los 2 zum gegenständlichen Bereich technisch sauber getrennt werden können. Da diese fehlen, bilden die Abschnitte in Bezug auf die Seilzugarbeiten eine technisch untrennbare Einheit. Eine Vergabe an einen Dritten würde hier zu erheblichen Problemen führen, da ein „harter Schnitt“ an der Losgrenze baulich nicht vorgesehen ist und dies mit Sonderleistungen gelöst werden müsste, wobei in diesem Falle mit Probleme bei den Seilzügen zu rechnen ist.

Ein Wechsel des Auftragnehmers würde zu unvermeidbaren Reibungsverlusten und Unterbrechungen im Bauablauf führen. Da die Arbeiten insbesondere im Bereich des Übergangs von Los 2 (Schaltungen und im OPGW) technisch unmittelbar auf den Vorleistungen aufsetzen, würde eine „künstliche“ Trennung an dieser Stelle komplexe Schnittstellenabstimmungen und Leistungsabgrenzungen erfordern. Hierdurch entstünden durch eine Neuvergabe signifikante zeitliche Verzögerungen bei der Baustellenübernahme, welche zum einen aus den notwendigen Anlaufphasen (Kick-Offs, technische Einarbeitung) und zum anderen aus der erneuten Beantragung notwendiger Genehmigungen, die der Bestandsunternehmer bereits hält, resultieren. Da der Bestandsunternehmer im dortigen Grenzgebiet (Dänemark) bereits tätig ist und über die spezifischen lokalen Kenntnisse verfügt, sichert die Weiterbeauftragung eine nahtlose Fortführung ohne die Risiken unsauberer Leistungsabgrenzungen oder Haftungslücken an den Schnittstellen.

Der Bestandsauftragnehmer verfügt bereits über den notwendigen Personal- und Maschinenpark vor Ort und agiert standortübergreifend an den kritischen Maststandorten. Ein Wechsel würde eine Demobilisierung des Bestandsgeräts und eine vollständige Neumobilisierung des neu beauftragten Auftragnehmers erfordern. Besonders gravierend wirkt sich dies auf den Wegebau aus: Das bereits eingebrachte und vorhandene Wegebaumaterial kann durch den Bestandsunternehmer effizient weiterverwendet bzw. umgelagert werden; ein neu beauftragter Auftragnehmer müsste dementgegen eigenes Material beschaffen und einbringen, was unweigerlich zu einer erheblichen unwirtschaftlichen Kostensteigerung führt. Da der aktuelle Auftragnehmer in der betroffenen Region bereits tätig und in die behördlichen Abstimmungsprozesse eingebunden ist, können bestehende Genehmigungen verfahrensökonomisch erweitert werden (z. B. Erweiterung für verkehrsrechtliche Anordnung, Bestandsdokumentation von Zustand der Wege vor der Bauausführung, Einsparung Entschädigungskosten, Wegerechte oder Betretungsrechte in überlappenden Bereichen). Bei Beauftragung eines neuen Unternehmens wäre eine vollständige Neubeantragung aller Genehmigungen zwingend erforderlich. Unter Berücksichtigung der darüber hinaus notwendigen administrativen Vorläufen (HSE-Audit, Subunternehmeranmeldungen, Aufbau der Kommunikationsmatrix etc.) würde dies zu einem erheblichen Zeitverlust führen, der den fixierten Endtermin des Gesamtprojekts gefährdet.

Aufgrund der topografischen Gegebenheiten und der nur gering tragfähigen Böden ist ein Baubeginn zwingend in den Sommermonaten erforderlich. In den Herbst- bis Frühjahrsmonaten führen die stark vernässten Böden zu erheblichen zusätzlichen Aufwendungen bei der Herstellung von Zuwegungen und Arbeitsflächen. Aus diesem Grund wird empfohlen, die Arbeiten – insbesondere im Abschnitt M114 bis M121 – ausschließlich in den Sommermonaten auszuführen.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang0 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 5 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz1 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Nordbayern, Postfach 606, 91511 Ansbach
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
keine Angabe

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 452 (Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

4.443vergebene Aufträge
5Angebote je Los im Median (1.676 Lose mit Angabe)
319.798 €Zuschlagswert im Median
124.283 € – 974.419 €mittlere Hälfte, 2.488 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 5bbbf662-bf01-4ad1-8ee0-b664a2862de7.