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Planungsleistungen Knotenpunktsystem im Kreis Paderborn

Kreis Paderborn · Paderborn, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 30.31 - 24142veröffentlicht 12.03.2025DienstleistungenOffenes Verfahren

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1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
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  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

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Sie erhält im Median 1 Angebot je Los (23 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 40 %, Leistung und Qualität 60 %.

  • Konzept40 %
  • Zeitlicher Ablaufplan20 %
  • Preiskriterium40 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 6,7 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−3,6 Punkte
25 % teurer−8 Punkte
50 % teurer−13,3 Punkte
100 % teurer−20 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 20 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Der Kreis Paderborn beabsichtigt, das bestehende Radwegenetz um eine Knotenpunktwegweisung zu erweitern. Die Grundidee des Knotenpunktsystems ist es, Kreuzungen von Radwegen jeweils eine Nummer zuzuweisen und mit Wegweisern zu den benachbarten Knotenpunkten auszustatten. Diese Knotenpunkte sollen an Kreuzungen entstehen, wo Radfahrer etwas Interessantes sehen, erfahren oder erleben können. An den Knotenpunkten kann entweder eine Übersichtstafel mit einem Ausschnitt der Karte des Netzsystems und den nächsten Nummern angebracht oder die vorgenannten Informationen über einen QR-Code digital abgerufen werden. Der Arbeitsauftrag umfasst die Planungsleistungen bestehend aus: Entwurfsplanung, Durchführung der kreisweiten Abstimmungsprozesse, Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe und Bauoberleitung. Der Kern des Auftrags ist: • Ausführungsreife Planung • Überprüfung und Konsolidierung des Netzes • Grafische Ausarbeitung der Übersichtstafeln.

Beschreibung des Loses

Mit Hilfe des Knotenpunktsystems lässt sich die Planung von individuellen Touren und Themenrouten im Vorfeld sehr einfach und ohne weitere technische Hilfsmittel entlang der Nummerierung realisieren. Ebenso können diese auch spontan abgefahren werden („Radeln nach Zahlen‘). Das Knotenpunktsystem baut inhaltlich auf die bestehende wegweisende Beschilderung (‚rot-weiß Beschilderung") des Radverkehrsnetzes NRW auf. Das gesamte, beschilderte Radwegenetz des Kreises Paderborn - insgesamt 1.457 Kilometern mit knapp 3.000 Wegweiserstandorten und fast 8.000 Schildern - soll vollständig in die Planung der Knotenpunkte mit einfließen.

Das Vorhaben wird seitens des Landes NRW mit zwei Zuwendungsbescheiden (1 x Aufbau Knotenpunkt-system, 1 x Öffentlichkeitsarbeit) gefördert.

Ausgehend von der o. g. Länge des Radwegenetzes des Kreises Paderborn wurde im Förderantrag mit 250 Knotenpunkten kalkuliert. Diese Anzahl sollte als Richtgröße für die Angebotsabgabe gesehen werden. Sofern aus Sicht des Bieters diese Anzahl zu gering bzw. zu groß bemessen ist, hat er dies über eine entsprechende Bieterfrage zu erklären und zu begründen sowie die aus seiner Sicht abweichende Anzahl an Knotenpunkten zu benennen.

II.1 Entwurfsplanung

Im Rahmen der Entwurfsplanung legt der Auftragnehmer (AN) – in Abstimmungen mit dem Auftraggeber (AG) – die Standorte der Knotenpunkte fest, erstellt ein Entwurfskataster und fährt das gesamte Radwegenetz des Kreises Paderborn ab, um dieses zu digitalisieren und die Geeignetheit der vorher festgelegten Knotenpunktstandorte zu überprüfen. Das Knotenpunktnetz soll auf dem gesamten, bereits bestehenden Radwegenetz verlaufen. Dabei sind das im Radroutenplaner NRW ersichtliche Radverkehrsnetz NRW, das lokale Radnetz sowie die Themenrouten einzubeziehen. Da es sich bei dem Knotenpunktsystem um ein primär touristisches Wegweisungssystem handelt, ist bei der Planung der Knotenpunkte ein Fokus auf die touristischen Routen zu legen. Es sind nicht alle Themenrouten im Radroutenplaner NRW abgebildet. Daher werden dem AN hierzu weitere Daten/Unterlagen zur Verfügung gestellt.

II. 1.1 Datenbanksystem

Zur Digitalisierung des Kreisradnetzes hat der AN ein geographisch referenziertes Datenbanksystem zu nutzen. Das Datenbanksystem muss GIS-Kompatibel sein, damit sich im Anschluss an die Befahrung sämtliche Inhalte (Netz, Standorte, Schildinhalte) in verschiedene Dateiformate (u. a. Shape) exportieren lassen.

II. 1.2 Entwurfskataster

Der AN plant das Knotenpunktnetz für den Kreis Paderborn und erstellt ein Entwurfskataster. Der Knotenpunktnetzentwurf ist als Online-Karte zu erstellen, die allen Projektbeteiligten zugänglich ist und als Abstimmungswerkzeug durch das ganze Projekt führt. Der Knotenpunktnetzentwurf soll vor der Befahrung zusätzlich im Datenbanksystem (s. o.) und GIS-Shapes vorliegen.

II. 1.3 Bestandsaufnahme vor Ort

Die lückenlose Dokumentation des 1.457 Kilometer langen Wegweisungsnetzes im Kreis Paderborn (s. auch II. 1.1. Datenbanksystem) und die Überprüfung (s. auch II.1 Entwurfsplanung) hat im Rahmen einer Befahrung mit dem Fahrrad zu erfolgen. Dabei ist auch das Entwurfskataster mit den tatsächlichen Verhältnissen abzugleichen.

II. 1.4 Katastererstellung

Das vor der Befahrung erstellte Entwurfskataster (s. oben Pkt. II.1.2) ist anhand der Ergebnisse der Befahrung zu aktualisieren. Problematische Strecken und Knotenpunkte sollen im System durch eigene Katasterblätter erfasst werden. Daran anschließend sind Handlungsempfehlungen und Maßnahmen zur Behebung von Wegweisermängeln sowie zur Verbesserung der Routenführung auf kritischen Netzabschnitten zu erarbeiten. Zusätzlich zu den Katasterblättern sind Übersichtskarten zu erstellen, die das Radwegenetz und die Standorte der Knotenpunkte und Übersichtstafeln als Grundlage für die Abstimmung zeigen.

II.2 Abstimmungsverfahren, Besprechungen

Das nach der Befahrung aktualisierte Kataster des Knotenpunktnetzes, die Maßnahmen zur Behebung von Mängeln sowie die Beantragung von verkehrsrechtlichen Anordnungen sind im nächsten Schritt mit dem AG, den Kommunen des Kreises Paderborn, den Knotenpunkt-Nachbarkreisen (Kreis Soest und Hochsauerlandkreis) und Straßen.NRW abzustimmen.

II.3 Ausführungsplanung

Ausgehend von dem erstellten Wegweisungskataster hat der AN die Ausschreibungsunterlagen (Mengenermittlung, Leistungsbeschreibungen, Materiallisten, Schilderlisten, Montagekataster etc.) für die bauliche Umsetzung des Knotenpunktsystems zu erstellen.

II.4 Vorbereitung und Mitwirkung der Vergabe

Darüber hinaus hat der AN den AG bei der Angebotsprüfung der eingehenden Angebote zu unterstützen.

II.5 Bauoberleitung Darüber hinaus begleitet der AN die vom AG beauftragte Beschilderungs- und Tafelfirma/en bei der baulichen Umsetzung.

II.6 Kreisradnetzplan

Der AN hat einen Kreisradnetzplan zu entwerfen und mit dem AG abzustimmen. Am Ende des Projekts hat der AN dem AG druckfähige Verktorgrafiken von dem abgestimmten Kreisradnetzplan zur Verfügung zu stellen.

II.8 Zeitplan

Der Durchführungszeitraum für die Umsetzung des Projekts ist laut den Zuwendungsbescheiden derzeit der 14.05.2024 bis 31.12.2026.

Weitere Details zu den Leistungsinhalten entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung inkl. Anhänge (b-Vergabeunterlagen).

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Qualität
KonzeptGewichtung (Punkte, genau) 40
Qualität
Zeitlicher AblaufplanGewichtung (Punkte, genau) 20
Preis
PreiskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 40

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster, Albrecht-Thaer-Straße 9, 48147 Münster
Fristen für Nachprüfungsanträge
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmach … ganz lesen(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Planungsbüro VIA eG, Köln2

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Aldegreverstr. 10-14, 33102 Paderborn
Kontakt
submissionsstelle@kreis-paderborn.de

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

1.413vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (1.082 Lose mit Angabe)
197.105 €Zuschlagswert im Median
69.046 € – 463.544 €mittlere Hälfte, 476 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung a12c6763-824b-4ad6-991e-9be9b931fb2e.