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Frist abgelaufenEU-weitIngenieurleistungenPlanung

Planungsleistungen Bildungscampus Gebesee – Neubau Haus 2 und Sanierung der Bestandsgebäude Haus 1 und 3

Landkreis Sömmerda · Sömmerda, Thüringen

Aktenzeichen LOT-0001 02-2026veröffentlicht 15.03.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 208 Tagen abgelaufen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
78 Monate13.07.2026 – 31.12.2032
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
elektronisch: Erforderlichsubreport.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendnein
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 8 Monaten
  2. Teilnahmeanträge bis 09:00 Uhr
    vor 7 Monaten
  3. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.12.2032
    vor 4 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Leistungen in den Leistungsbildern Freiflächenplanung nach §§ 39 ff., Objektplanung nach §§ 34 ff., Fachplanung Tragwerksplanung nach §§ 51 ff. und Technische Ausrüstung nach §§ 55 ff. der HOAI 2021 für den Bildungscampus Gebesee – Neubau Haus 2 und Sanierung der Bestandsgebäude Haus 1 und 3. Der Landkreis Sömmerda plant den Ausbau des Gymnasial-Schulstandortes in Gebesee zu einem Bildungscampus. In einem ersten Schritt mit einer zweizügigen Regelschule und einem dreizügigen Gymnasialanteil entsprechend Schulbauempfehlung des Landes Thüringen. Der Anschluss und die Integration der zweizügigen Grundschule wird zeitversetzt und nach sinkenden Gesamtschülerzahlen realisiert werden. Ziel ist die Neustrukturierung und umfassende Modernisierung des Schulstandortes Gebesee. Hierzu zählen die erforderliche Sanierung sowie die barrierefreie, energetische und konzeptionelle Ertüchtigung der bestehenden Gebäude ebenso wie ein Ersatzneubau für das moralisch verschlissene und baulich marode Bestandsgebäude Haus 2. Die gesamte Baumaßnahme soll in 2 Bauabschnitten realisiert werden. 1. Bauabschnitt – Neubau Haus 2: Der Ersatzneubau von Haus 2 soll zwingend in Holzbauweise an das bestehende Haus 1 (DDR-H-Bau) aus Gründen der barrierefreien Erschließung realisiert werden (ein Aufzug für beide Gebäude). Im Erdgeschoss des Neubaus sollen sich der Haupteingang, Mensa/Aula mit Ausgabeküche und weiter Begegnungsstätten wiederfinden. Eine direkte Anbindung an Außenflächen soll gegeben sein. In den weitere kapazitär notwendigen Etagen müssen die entsprechenden Räumlichkeiten, welche nicht in den Bestandshäusern 1 und 3 untergebracht werden können, realisiert werden. Ein entsprechendes Raumbuch befindet sich in Arbeit und wird in Phase 2 des Planerauswahlverfahrens zur Verfügung gestellt. Um die Barrierefreiheit herzustellen, sind ein Aufzug erforderlich sowie barrierefreie WCs, ausreichende Bewegungsflächen und entsprechende Türbreiten. Die gesetzlichen Vorschriften, insbesondere die DIN 18040-1, werden hierbei Beachtung finden. Die Anforderungen, die durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmG) gestellt werden, werden umgesetzt. Der 1. Bauabschnitt beinhaltet als erste Teilmaßnahme den Rückbau der bestehenden Mensa zwischen Haus 1 und Haus 3. Für die Dauer des Neubaus Haus 2, ist das Aufstellen einer Containeranlage für Mensa und Küche als Interimsmaßnahme geplant (ca. 24 Monate), welche sich im Besitz des Landkreises Sömmerda befindet. Nach der Fertigstellung des Neubaus Haus 2 sind die entsprechenden Außenanlagen mit Verbindungswegen und Schulhofmöblierung als letzter Teilschritt vorgesehen. Diese sollen in einem schlüssigen Gesamtkonzept neugestaltet werden. Für die Schüler/-innen soll ein funktionaler und ästhetisch ansprechender Außenbereich entstehen. Für die Gesamtdauer des 1. BA sind 30 Monate vorgesehen, verteilt über einen Zeitraum von drei Jahren. Der Baubeginn ist für den Sommer 2027 geplant. Die vorliegende Kostenschätzung für die Zielplanung Neubau Haus 2 mit Verbindungsbau und Außenanlagen weist einen Bruttobetrag in Höhe von rund 13.902.000,00 € aus. Die Kostengruppe 600 (Ausstattung) wurde für den Ersatzneubau Haus 2 anteilig in die Kostenschätzung aufgenommen. Die Kostengruppe 700 (Baunebenkosten) wurden für den Ersatzneubau Haus 2 als 20% anteilige Kosten der KG 200-500 ausgewiesen. 2. Bauabschnitt – Sanierung der Bestandsgebäude Haus 1 und 3: Durch die primäre Erstellung des Neubaus Haus 2 und das Bestandsgebäude Haus 2 ist es möglich während der gesamten Bauzeit den regulären Schulbetrieb aufrecht zu erhalten. In einem 1. Teilabschnitt soll das Bestandsgebäude Haus 1 die entsprechend notwendigen (auch durch die Anbindung des Neubaus Haus 2) konstruktiven und organisatorischen Umbaumaßnahmen und Sanierungen erfahren. Auch hier gilt der Verweis auf das sich in Arbeit befindende Raumbuch. Eine vollständige Sanierung der TGA und Elektroanlagen als auch die Neuerstellung von Fachunterrichtsräumen sind vorgesehen. Hierbei sind auch brandschutzrelevante Aspekte, Aspekte von NGRS-Systemen und weiter Alarmierungsanlagen mitzubetrachten. Eine barrierefreie Erschließung wird durch die Verbindung zum Neubau Haus 2 vorausgesetzt. Im 2. Teilabschnitt sollen gleichentsprechende Maßnahmen am Bestandsgebäude Haus 3 durchgeführt werden. Zusätzlich sind die Erstellung eines 2. Rettungsweges, die barrierefreie Erschließung (Aufzug) sowie barrierefreie WCs, ausreichende Bewegungsflächen und entsprechende Türbreiten mit vorzusehen. Die gesetzlichen Vorschriften, insbesondere die DIN 18040-1, werden hierbei Beachtung finden. Im Anschluss an die vorangegangenen Teilabschnitte erfolgen der Rückbau des Bestandsgebäudes Haus 2 und die Erstellung der Außensport- und Schulgartenanlagen im Umfeld der vorhandenen Zweifeldhalle. Für die geplanten Maßnahmen sind folgende Bauzeiten vorgesehen: Sanierung von Haus 1 – 16 Monate, Sanierung von Haus 3 – 15 Monate, Abbruch von Haus 2 – 4 Monate. Für die Sanierung und Ergänzung der Außensportanlagen an der bestehenden Zweifeldhalle sind 6 Monate eingeplant. Diese Arbeiten können unabhängig von den übrigen Maßnahmen bzw. parallel zum Rückbau von Haus 2 erfolgen. Somit ergibt sich eine Gesamtbauzeit von 35 Monaten. Baubeginn ist für Sommer 2028 geplant. Die vorliegende Kostenschätzung für die Zielplanung Sanierung der Schulinfrastruktur weist einen Bruttobetrag in Höhe von rund 6.636.400,00 € aus. Die Kostengruppe 600 (Ausstattung) wurde für die Umbauten im Haus 1 und 3 anteilig in die Kostenschätzung aufgenommen. Die Kostengruppe 700 (Baunebenkosten) der Sanierung Haus 1 und Haus 3 wurde 20% anteilig der KG 200-400 ausgewiesen.

Beschreibung des Loses

Der Landkreis Sömmerda plant den Ausbau des Gymnasial-Schulstandortes in Gebesee zu einem Bildungscampus. In einem ersten Schritt mit einer zweizügigen Regelschule und einem dreizügigen Gymnasialanteil entsprechend Schulbauempfehlung des Landes Thüringen. Der Anschluss und die Integration der zweizügigen Grundschule wird zeitversetzt und nach sinkenden Gesamtschülerzahlen realisiert werden. Ziel ist die Neustrukturierung und umfassende Modernisierung des Schulstandortes Gebesee. Hierzu zählen die erforderliche Sanierung sowie die barrierefreie, energetische und konzeptionelle Ertüchtigung der bestehenden Gebäude ebenso wie ein Ersatzneubau für das moralisch verschlissene und baulich marode Bestandsgebäude Haus 2. Die gesamte Baumaßnahme soll in 2 Bauabschnitten realisiert werden.

Der Auftrag umfasst folgende Fachdisziplinen: - Objektplanung Gebäude (LPH 2 – LPH 9) - Freianlagenplanung (LPH 1 – LPH 9) - Tragwerksplanung (LPH 1 – LPH 9) - Technische Ausrüstung (HLS) (LPH 1 – LPH 9) - Technische Ausrüstung (ELT) (LPH 1 – LPH 9) Die Leistungen werden als Gesamtauftrag (ein Los) vergeben, da eine hohe Interdependenz der Fachplanungen vorliegt. Eine Vermeidung von Schnittstellenproblemen sowie eine einheitliche Planungsverantwortung werden angestrebt. Ein Unternehmen darf sich für dieses Vergabeverfahren entweder als Einzelbieter, als Mitglied einer Bietergemeinschaft oder als Nachunternehmer (nur für Nebenleistungen) beteiligen. Eine Mehrfachbeteiligung eines Unternehmens an mehreren Angeboten ist unzulässig, sofern dadurch der Wettbewerb beeinträchtigt werden kann. Der Auftraggeber behält sich vor, betroffene Angebote vom Vergabeverfahren auszuschließen. Bietergemeinschaften haben ein federführendes Mitglied zu benennen, das gegenüber dem Auftraggeber als Ansprechpartner fungiert und die Koordination innerhalb der Planungsgemeinschaft übernimmt. Der Einsatz von Nachunternehmen ist grundsätzlich zulässig. Die Teilnahme als Generalplaner unter Einsatz von Nachunternehmern zur Erbringung wesentlicher Planungsleistungen ist nicht vorgesehen. Die geforderten Fachplanungsleistungen sind durch den Bewerber bzw. durch Mitglieder einer Bietergemeinschaft zu erbringen. Die tatsächliche Eignung ist für jede der folgenden Fachdisziplinen nachzuweisen: - Objektplanung Gebäude - Freianlagenplanung - Tragwerksplanung - Technische Ausrüstung (HLS) - Technische Ausrüstung (ELT) Die Nachweise können durch Mitglieder einer Bietergemeinschaft gemeinsam erbracht werden. Im Teilnahmeantrag sind die vorgesehenen verantwortlichen Fachplaner für die einzelnen Fachdisziplinen zu benennen. Die Mitglieder der Bietergemeinschaft haften gegenüber dem Arbeitgeber gesamtschuldnerisch. Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischen Wirtschaftsraumes EWR sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA.

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Preis
Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot in Bezug auf die Kriterien Preis und Qualität. Die Beschreibung der Zuschlagskriterien, sowie die Gewichtung werden mit den Ausschreibungsunterlagen nach Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zur Verfügung gestellt.
Qualität
Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot in Bezug auf die Kriterien Preis und Qualität. Die Beschreibung der Zuschlagskriterien, sowie die Gewichtung werden mit den Ausschreibungsunterlagen nach Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zur Verfügung gestellt.

Eignung2 von 3 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
13.07.2026
Vertragsende
31.12.2032
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung6 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
subreport.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Zulässig
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Weimar, 99624 Weimar
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 797 (Dienstleistungen von Detekteien und Sicherheitsdiensten) in Thüringen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

35vergebene Aufträge
12Angebote je Los im Median (25 Lose mit Angabe)
698.462 €Zuschlagswert im Median
373.667 € – 2 Mio. €mittlere Hälfte, 18 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung c188b0b5-5e69-489c-91aa-a62f94773f51.