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Planungs- und Bauleistungen für den Neubau des Onkologischen Facharztzentrums Erding

Landkreis Erding · Erding, Bayern

Aktenzeichen n.def.veröffentlicht 01.11.2026BauleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristin 26 Tagen

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Bauleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
12 Monate
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil A - Allgemeiner Teil, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Erding85435, Landkreis Erding, Bayern
Einreichung
elektronisch: Erforderlichdeutsche-evergabe.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenja
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragnein

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 79 Tage (12 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026Alle in den Kalender

  1. Veröffentlichung
    vor 7 Tagen
  2. Heute
  3. Teilnahmeanträge bis 14:00 Uhr
    in 26 Tagen

Wie viele Werktage bleiben, und bis wann müssen Bieterfragen beantwortet sein? Fristenrechner

Beschreibung

Gegenstand des Beschaffungsvorhabens ist die Vergabe eines Vertrages über Planungs- und Bauleistungen für die Errichtung des Neubaus Onkologischen Facharztzentrums Erding in einer sog. (teil)funktionalen Leistungsbeschreibung

Beschreibung des Loses

Der Landkreis Erding errichtet am Krankenhausstandort Erding ein Onkologisches Facharztzentrum als eigenständigen Neubau mit Anbindung an das Bestandsklinikum. Das Gebäude umfasst die Nutzungsbereiche Strahlentherapie, Onkologie und Radiologie auf drei Ebenen; das Baufeld ist ca. 1.400 m² groß. Sämtliche Planungs- und Bauleistungen werden auf Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung an einen Totalunternehmer vergeben, der für die schlüsselfertige Errichtung einschließlich Außenanlagen und technischer Erschließung verantwortlich ist. Optional sind die verkehrliche Erschließung, die Stellplätze, die Trafostation und CT-spezifische Leistungen vorgesehen. Fertigstellung und Inbetriebnahme müssen bis spätestens 31.08.2029 erfolgen.

Bedingungen

Zuschlag1 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Beschreibung
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt

Eignung8 von 8 angegeben

Spezifischer Jahresumsatz
Erklärung über den Gesamtumsatz (netto, in EUR) des Bewerbers sowie den darin enthaltenen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen, d.h. mit Planungs- und Bauleistungen im Totalunternehmermodell (Planen und Bauen), jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025, mit Anga … ganz lesenErklärung über den Gesamtumsatz (netto, in EUR) des Bewerbers sowie den darin enthaltenen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen, d.h. mit Planungs- und Bauleistungen im Totalunternehmermodell (Planen und Bauen), jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025, mit Angaben zur Dauer des jeweiligen Geschäftsjahres (falls nicht mit dem Kalenderjahr identisch). Mindestanforderung: Der durchschnittliche jährliche Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (Planen und Bauen) über die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mindestens EUR 5 Mio. (netto) betragen.
Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Angaben zur vorgesehenen Gesamtprojektleitung (zentraler Hauptansprechpartner für die Auftragsdurchführung) sowie zu den Projektverantwortlichen für die Leistungsbestandteile Objektplanung, Fachplanung TA-HLS und Fachplanung TA-ELT, jeweils mit Name, Vorname, Berufserfahrung in Jahren und Nachweis d … ganz lesenAngaben zur vorgesehenen Gesamtprojektleitung (zentraler Hauptansprechpartner für die Auftragsdurchführung) sowie zu den Projektverantwortlichen für die Leistungsbestandteile Objektplanung, Fachplanung TA-HLS und Fachplanung TA-ELT, jeweils mit Name, Vorname, Berufserfahrung in Jahren und Nachweis der fachlichen Qualifikation durch Vorlage von Qualifikationsnachweisen in Kopie. Mindestanforderungen (Nichterfüllung führt zum Ausschluss): (a) Gesamtprojektleitung: Abschluss Dipl.-Ing. (FH, Uni) oder M.Sc./M.Eng. Architektur oder B.Sc./B.Eng. Bauingenieurwesen sowie Techniker oder vergleichbar; mindestens zehn Jahre einschlägige Berufserfahrung. (b) Projektverantwortliche/r Objektplanung: Abschluss Dipl.-Ing. (FH, Uni) oder M.Sc./M.Eng. Architektur, Städtebau oder vergleichbar; Nachweis der Bauvorlageberechtigung bzw. Kammernachweis; mindestens zehn Jahre einschlägige Berufserfahrung. (c) Projektverantwortliche/r Fachplanung TA-HLS: Abschluss Dipl.-Ing. (FH, Uni) oder M.Sc./M.Eng. oder B.Sc./B.Eng. Versorgungstechnik, Haustechnik oder vergleichbar; mindestens zehn Jahre einschlägige Berufserfahrung. (d) Projektverantwortliche/r Fachplanung TA-ELT: Abschluss Dipl.-Ing. (FH, Uni) oder M.Sc./M.Eng. oder B.Sc./B.Eng. Elektrotechnik oder vergleichbar; mindestens zehn Jahre einschlägige Berufserfahrung.
Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Nachweis (Kopie der Versicherungspolice bzw. Bestätigung des Versicherungsunternehmens) über eine gültige Betriebs- und Vermögensschadenshaftpflichtversicherung bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherungsunternehmen. Der Nachweis darf nicht älter als zwölf Monate sein. Mindestanfo … ganz lesenNachweis (Kopie der Versicherungspolice bzw. Bestätigung des Versicherungsunternehmens) über eine gültige Betriebs- und Vermögensschadenshaftpflichtversicherung bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherungsunternehmen. Der Nachweis darf nicht älter als zwölf Monate sein. Mindestanforderungen: (a) Deckungssummen von jeweils mindestens EUR 5.000.000,00 pro Versicherungsfall für Personenschäden und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden), bei 2-facher Maximierung pro Versicherungsjahr; (b) Nachhaftungsfrist von mindestens zwei Jahren für den Fall der Liquidation des Versicherungsnehmers. Erfüllt die bestehende Versicherung die Mindestanforderungen hinsichtlich Deckungssumme bzw. Maximierung nicht, ist als Nachweis eine Verpflichtungserklärung des Bewerbers bzw. des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft vorzulegen, die Deckungssumme bzw. Maximierung im Falle der Auftragserteilung auf die vorgegebenen Beträge zu erhöhen.
Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Angabe von mindestens zwei Referenzprojekten, die mit den zu vergebenden Leistungen nach Art, Umfang und Komplexität vergleichbar sind. Gewertet werden bis zu fünf Referenzen. Je Referenz sind anzugeben: Name des Auftragnehmers (GU/TU), Projektbezeichnung und Kurzbeschreibung, Bauherr/Auftraggeber m … ganz lesenAngabe von mindestens zwei Referenzprojekten, die mit den zu vergebenden Leistungen nach Art, Umfang und Komplexität vergleichbar sind. Gewertet werden bis zu fünf Referenzen. Je Referenz sind anzugeben: Name des Auftragnehmers (GU/TU), Projektbezeichnung und Kurzbeschreibung, Bauherr/Auftraggeber mit Anschrift (Straße, PLZ, Ort, Land), Ansprechpartner, Telefon und E-Mail. Mindestanforderungen je Referenz (Nichterfüllung führt zum Ausschluss): (a) Baumaßnahme (Neubau, Sanierung oder Modernisierung) im Totalunternehmermodell mit Gesamtverantwortung für Planung und schlüsselfertige Bauerrichtung eines Gebäudes (Planen und Bauen); (b) Nutzungsaufnahme nach März 2015; (c) Baukosten von mindestens EUR 3,0 Mio. (brutto) KG 200–700; (d) die Referenz enthält mindestens einen der folgenden Behandlungsräume: R1 Strahlentherapiepraxis mit mindestens einem Strahlenschutzbunker für ein Großgerät (mind. 6 MV oder 15 MV) inkl. einem Planungs-CT (das Planungs-CT kann alternativ durch die Referenz eines einzelnen CT-Scanners nachgewiesen werden); R2 Röntgenraum (mind. 120 kV); R3 Behandlungsraum für den Einbau einer MRT-Anlage oder vergleichbar (HF-Abschirmung mind. für 1,5 Tesla ausgelegt); R4 PET-CT mit Heißlabor, Schleuse und Applikationsräumen. Jeder der Behandlungsräume R1 bis R4 ist in der Summe der gewerteten Referenzen mindestens einmal nachzuweisen. Behandlungsräume aus Referenzen, die nicht alle Mindestanforderungen erfüllen, werden nicht angerechnet. Referenzen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft und von Unternehmen, auf deren Eignung sich der Bewerber beruft, werden angerechnet.
Anteil der Unterauftragsvergabe
Erklärung über die beabsichtige Vergabe von Unteraufträgen und gegebenenfalls Vorlage einer Erklärung des als Unterauftragnehmer vorgesehenen Unternehmens, mit der der Unterauftragnehmer versichert, dass im Falle der Beauftragung die erforderlichen Mittel und Kapazitäten zur Auftragsdurchführung vorhanden sind (Verpflichtungserklärung).
Eintragung in das Handelsregister
Auszug aus dem Handels- bzw. Berufsregister, nicht älter als drei Monate, gerechnet ab Ablauf der Teilnahmefrist, oder Erklärung, dass keine Pflicht zur Eintragung besteht. Ferner eine Eigenerklärung, dass der Bewerber die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der Leistung selbst oder durch Dritte erfüllt.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Betrug oder Subventionsbetrug, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpf … ganz lesenBestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Betrug oder Subventionsbetrug, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Schwere Verfehlung, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Rein nationale Ausschlussgründe, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Zahlungsunfähigkeit, Insolvenz, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren

Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
12 Monate
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung7 von 10 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
deutsche-evergabe.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Zulässig
Elektronische Signatur
nicht verlangt
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird nicht genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern, Maximilianstraße 39, 80534 München
Fristen für Nachprüfungsanträge
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmach … ganz lesen(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Öffentliche Aufträge sind gemäß § 6 EU Abs. 1 VOB/A an fachkundige und leistungsfähige Unternehmen zu vergeben, die zudem nicht nach § 6e EU VOB/A ausgeschlossen worden sind. Um festzustellen, ob ein Unternehmen geeignet ist, ha … ganz lesenObjektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Öffentliche Aufträge sind gemäß § 6 EU Abs. 1 VOB/A an fachkundige und leistungsfähige Unternehmen zu vergeben, die zudem nicht nach § 6e EU VOB/A ausgeschlossen worden sind. Um festzustellen, ob ein Unternehmen geeignet ist, hat der Auftraggeber nach Maßgabe der vergaberechtlichen Bestimmungen auf der Grundlage der ihm zum Zeitpunkt der Eignungsprüfung verfügbaren Informationen eine in die Zukunft auf die mögliche Auftragsausführung gerichtete Prognose vorzunehmen. Daraus ergeben sich die folgende Reihenfolge und der dargestellte Prüfungs- bzw. Wertungsumfang. Der Auftraggeber beabsichtigt, gemäß § 3b EU Abs. 3 VOB/A drei geeignete Unternehmen (Bewerber) auszuwählen und im nächsten Verfahrensschritt zur Angebotsabgabe und zur Teilnahme an Verhandlungen aufzufordern. Im Einzelnen: (1) Keine Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB i.V.m. § 6e EU VOB/A. Im ersten Schritt prüft der Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (Bewerbungen) der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, ob Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB i.V.m. § 6e EU VOB/A einschlägig sind. Falls dies der Fall ist, prüft er, ob wirksame Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 125 GWB i.V.m. § 6f EU Abs. 1 und 2 VOB/A durchgeführt und nachgewiesen sind oder ob der höchstzulässige Zeitraum für einen Ausschluss gemäß § 126 GWB i.V.m. § 6f EU Abs. 3 VOB/A überschritten ist. Zudem prüft der Auftraggeber, ob der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft einen Bezug zu Russland im Sinne von Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 des Rates über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, in der jeweils geltenden Fassung aufweist. Bei Bewerbergemeinschaften ist das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen für jedes Mitglied gesondert nachzuweisen. (2) Erfüllung der Mindestanforderungen. Im zweiten Schritt prüft der Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (Bewerbungen) der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, die auf der 1. Prüfungsstufe nicht vom weiteren Vergabeverfahren auszuschließen waren, die Erfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung. Solche Anforderungen sind ausdrücklich als „Mindestanforderung“ gekennzeichnet. Hierzu gehört insbesondere, dass mindestens zwei Referenzen vorgelegt werden, die jeweils sämtliche Mindestanforderungen erfüllen, und dass jeder der geforderten Behandlungsräume in der Summe der gewerteten Referenzen mindestens einmal nachgewiesen ist. Referenzen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft und von Unternehmen, auf deren Eignung sich der Bewerber beruft, werden angerechnet. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung führt zum Ausschluss vom weiteren Vergabeverfahren. (3) Grad der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzen. Im dritten Schritt prüft der Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (Bewerbungen) der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, die auf der 1. und 2. Prüfungsstufe nicht vom weiteren Vergabeverfahren auszuschließen waren, den Grad der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzen mit dem Auftragsgegenstand. Gewertet werden ausschließlich Referenzen, die sämtliche Mindestanforderungen erfüllen, und zwar höchstens fünf Referenzen je Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaft. Behandlungsräume aus Referenzen, die nicht sämtliche Mindestanforderungen erfüllen, werden nicht angerechnet. Im Einzelnen: (a) Die Punktwerte werden je wertungsfähiger Referenz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft nach folgenden Maßgaben vergeben: (aa) Referenz erfüllt sämtliche Mindestanforderungen, womit zugleich der erste nachgewiesene Behandlungsraum berücksichtigt ist: 10 Punkte; (bb) Anzahl der weiteren unterschiedlichen Behandlungsräume in der Referenz: je weiterem Behandlungsraum 10 Punkte, höchstens 30 Punkte, sodass für (aa) und (bb) zusammen höchstens 40 Punk …

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Alois-Schießl-Platz 2, 85435 Erding
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 452 (Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

4.443vergebene Aufträge
5Angebote je Los im Median (1.676 Lose mit Angabe)
319.798 €Zuschlagswert im Median
124.283 € – 974.419 €mittlere Hälfte, 2.488 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung c84c66e0-998c-4231-a001-5ce85ef918f6.