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Frist unbekanntEU-weitIngenieurleistungenPlanung

Planung der Verwahrung des Schachtes 391 in 08541 Plauen, OT Großfriesen

Wismut GmbH, Projektträger des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Wismut-Altstandorte · Chemnitz, Sachsen

Aktenzeichen 1242830-J66veröffentlicht 09.02.2026Dienstleistungen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
27 Monate26.05.2026 – 31.08.2028
Lose
1
Verfahren
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Chemnitz09117, Sachsen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

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Die Verfahrensart ist nicht eindeutig angegeben. Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 9 Monaten
  2. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.08.2028
    vor 5 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Durch die SGEG - Sächsische Geologische Erkundungsgruppe als Teil der Geologischen Abteilung der SDAG Wismut - erfolgten ab 1960 im Gebiet Theuma Arbeiten zur Einschätzung der Uranführung.

Der gut 164 m tiefe Schacht 391 wurde ab März 1964 aufgefahren und nach Einstellung der bergmännischen Arbeiten bereits im Dezember 1965 wieder abgeworfen, ohne dass eine Uranförderung stattfand. Zu Erkundungszwecken wurden knapp 2.200 m Streckenauffahrungen in 160 m Teufe auf der Sohle +300 m NN getätigt. Im Grubengebäude war starker Wasserzufluss vorhanden. Der Ausbruchquerschnitt liegt bei 14 m². Nach der Stilllegung des Schachtes wurde 1966 durch Einbau einer Bühne mit darüber liegender Teilverfüllung der Schachtröhre sowie Installation einer DN 400 - Rohrdurchführung eine spätere Wassernutzung vorbereitet, welche von 1983 bis 1992 erfolgte. Nach anderen Quellen erfolgte die kontinuierliche Entnahme als Ersatzwasserversorgung für die Rekonstruktion der Talsperre Werda von 1985 bis 1990.

Im weiteren historischen Verlauf ereignete sich im Jahr 1996, also nach Beendigung der Wassernutzung, einige Meter vom östlichen Schachtstoß entfernt ein größerer Tagebruch (14/14/10/1). Entsprechend der damaligen bergbehördlichen Anordnung wurde der Tagebruch verfüllt und der Schachtbereich einschließlich Sicherheitsbereich durch Absperrung gesichert. Eine Verwahrung des Schachtes war nicht Gegenstand dieser Maßnahme.

Das Areal um den Schacht wird gewerblich genutzt. Die Ölmühle Großfriesen (Bioprodukte Vogtland GmbH) plant eine Erweiterung ihrer Produktionsflächen, so dass der dort gelegene Schacht 391 in den Wirkungsbereich der geplanten Erweiterungsbebauung gerät. Die zurzeit mittels Absperrung gesicherte Schadstelle wird dabei vorerst von einer Bebauung freigehalten. Derzeit ist an der Tagesoberfläche innerhalb der Absperrung die schadhafte Aufmauerung der ehemaligen Wassernutzung auf dem Schachtkranz sichtbar.

In Anbetracht des Bruchereignisses 1996 und der noch ausstehenden Verwahrung des Schachtes nach Stand der Technik können künftige Deformationen nicht ausgeschlossen werden. Die aufgrund dieser Gefährdung bestehende Absperrung der Schadstelle stellt eine deutliche Einschränkung von Nutzung und möglicher Entwicklung dieser Gewerbefläche dar. Die Ausdehnung des damaligen Bruchereignisses in Verbindung mit der Dimension des Schachtes und der sensiblen Flächennutzung im Umfeld begründen die Notwendigkeit und Priorität der Planung und Ausführung von Verwahrungsarbeiten. Voraussetzung hierfür ist die Erfassung und bergschadenkundliche Bewertung der bestehenden Situation.

Erbringung von Ingenieurleistungen zur Planung der langzeitsicheren Verwahrung zur Beseitigung bzw. zur Verringerung der vom Schacht 391 ausgehenden Gefährdung der Öffentlichen Sicherheit. Im Weiteren sind baubegleitende Ingenieurleistungen im Rahmen der Ausführung zur langzeitsicheren Verwahrung zu erbringen.

Zu erbringen sind Planungsleistung im Sinne von § 43 HOAI 2021 im Leistungsbild Ingenieurbauwerke in den Leistungsphasen 1 - 3, 5 - 7 und optional in Leistungsphase 8 sowie Besondere Leistungen in den Leistungsphasen 2 und 3 und optional in den Leistungsphasen 3 und 8:

Grundleistungen der Leistungsphasen 1 - 3, 5 - 7 sowie optional Leistungsphase 8 im Leistungsbild Ingenieurbauwerke;

Besondere Leistungen in Leistungsphasen 2 und 3: 1 Pauschale Beschaffung Unterlagen; 1 Pauschale Archivrecherche; 1 Pauschale Erstellung Unterlage Grubenwasserhaltung; 1 Pauschale Grundlagenvermessung; 1 Pauschale Übernahme Bestandsplan; 1 Pauschale Mitwirkung Genehmigungsanträge;

Jeweils optionale Besondere Leistungen in Leistungsphasen 3 und 8: 48 Stunden wiederholte Überarbeitung des Entwurfs; voraussichtlich 6 Monate Örtliche Bauüberwachung (Leistungszeitraum ist abhängig vom Beginn der Bauarbeiten); 1 Stück Prüfen von Nachträgen; 1 Stück Ingenieurgeologische Begleitung; 1 Pauschale Baubegleitende Vermessung; 1 Stück Abschlussdokumentation; 28 Stunden Gleitende Projektierung.

Anforderungen an die Eignung:

Für die Erfüllung des Auftrages wird folgender Mindeststandard gefordert, um als geeignet betrachtet zu werden:

mindestens 3 Referenzprojekte aus den letzten 8 Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.

Mindestanforderung an die einzelnen Referenzen: Leistungsumfang: erbrachte Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 8 im Sinne von § 43 HOAI im Leistungsbild Ingenieurbauwerke; Leistungsinhalt: bergschadenkundliche Bewertung sowie Planung und Baubegleitung (Bauoberleitung und / oder Örtliche Bauüberwachung) von Grubenbauverwahrungen des untertägigen Gangerzbergbaus auf Erze und Spate; Baukosten bei abgeschlossenen Referenzprojekten bzw. die anrechenbaren Kosten bei noch laufenden Referenzprojekten müssen mindestens 450.000 € betragen; bei noch nicht vollständig abgeschlossenen Referenzobjekten ist der derzeitige Leistungsstand zu benennen.

Die geforderten einzelnen Leistungsinhalte müssen nicht alle in einer Referenz erbracht worden sein. Jede geforderte Leistungsphase ist mindestens in einer Referenz nachzuweisen.

Die Unterlagen/Angaben sind mit dem Angebot einzureichen.

Leistungsort: 08541 Plauen, OT Großfriesen. Flurstück-Nr./Gemarkung: 317/10 der Gemarkung Großfriesen.

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
26.05.2026
Vertragsende
31.08.2028
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung0 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz1 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Wismut GmbH, Projektträger des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Wismut-Altstandorte, 09117 Chemnitz
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
keine Angabe

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Freihändige Vergabe mit vorgeschaltetem Aufruf zur Interessenbekundung. Die Veröffentlichung erfolgt ausschließlich wegen vermuteter Binnenmarktrelevanz. Gegen diese sind in der Folge keine Rechtsbehelfe/Beschwerden möglich. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Aufruf nic … ganz lesenFreihändige Vergabe mit vorgeschaltetem Aufruf zur Interessenbekundung. Die Veröffentlichung erfolgt ausschließlich wegen vermuteter Binnenmarktrelevanz. Gegen diese sind in der Folge keine Rechtsbehelfe/Beschwerden möglich. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Aufruf nicht um die Vergabe eines öffentlichen Auftrages handelt und die Interessenten nicht an ihre Interessenbekundungen gebunden sind. Es werden keine Kosten für die Teilnahme am Interessenbekundungsverfahren erstattet. Bei Interesse an der Teilnahme an der beabsichtigten Vergabe ist dies unter Angabe der Kontaktdaten (Name des Unternehmens, vollständige Anschrift, Telefonnummer, Telefaxnummer, E-Mail-Adresse und Ansprechpartner) und der Vergabenummer 1242830-J66 bis zum 03.03.2026 per E-Mail an beschaffung@wismut.de zu bekunden.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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93vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (108 Lose mit Angabe)
250.289 €Zuschlagswert im Median
144.430 € – 477.437 €mittlere Hälfte, 37 Werte

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