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Ortsumgehung Kauerndorf – Bundesstraße B289, Bauabschnitt BV2A

Landesbaudirektion Bayern · Ebern, Bayern

Aktenzeichen 25-085488 Everöffentlicht 12.09.2025Bauleistungen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Bauleistungen
Geschätzter Wert
59 Mio. €
Laufzeit
43 Monate01.06.2026 – 31.12.2029
Lose
1
Verfahren
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Ebern96106, Landkreis Haßberge, Bayern
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

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Wird verhandelt?

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Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 14 Monaten
  2. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.12.2029
    vor 5 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die Maßnahme dient der Entlastung der Ortslage Kauerndorf vom Durchgangsverkehr und der Verbesserung der Verkehrsverhältnisse im Zuge der B289. Durch den Neubau eines Haupttunnels mit begleitenden Rettungsstollen sowie umfangreichen Straßen- und Ingenieurbauwerken wird eine leistungsfähige und sichere Verkehrsführung geschaffen.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.06.2026
Vertragsende
31.12.2029
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung0 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Nordbayern - Regierung von Mittelfranken, Promenade 27 (Schloss), 91522 Ansbach
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
1. Ergänzung zum Punkt 6.5. Stoffstrommanagement Im Projekt kommt ein umfassendes Stoffstrommanagement zum Einsatz. Ziel ist die transparente und hochwertige Verwertung der anfallenden Materialien gemäß KrWG, EBV und dem Verfüll-Leitfaden Bayern. Die Bieter werden aufgefordert, sich frühzeitig mit … ganz lesen1. Ergänzung zum Punkt 6.5. Stoffstrommanagement Im Projekt kommt ein umfassendes Stoffstrommanagement zum Einsatz. Ziel ist die transparente und hochwertige Verwertung der anfallenden Materialien gemäß KrWG, EBV und dem Verfüll-Leitfaden Bayern. Die Bieter werden aufgefordert, sich frühzeitig mit den Anforderungen vertraut zu machen und ihre Kapazitäten entsprechend vorzubereiten. Die Einhaltung der umweltrechtlichen Vorgaben ist Voraussetzung für die Teilnahme und spätere Umsetzung. 1.1. Definition Stoffstrommanagement umfasst die Erfassung, Beprobung, Bewertung und Steuerung aller mineralischen Stoffe – insbesondere Bodenmaterial, Tunnelabbruch und Aushub – zur rechtssicheren Verwertung, Wiederverwendung oder Beseitigung. 1.2. Materialmengen, Dokumentation -Gesamtmenge: ca. 130.000 m³, davon -75.000 m³ Tunnelabbruch -55.000 m³ Aushub -Transport zur Bereitstellungsfläche des AG, dort Beprobung und Klassifizierung vor weiterer Nutzung. -Für Bauwerke ca. 50.000 m³ Material benötigt –aus dem eigenen Ausbruch/Aushub oder durch geeignetes Liefermaterial. 1.3. Nachweise und Genehmigungen Folgende Nachweise sind mit Angebotsabgabe vorzulegen: -Genehmigung als Entsorgungsfachbetrieb (§ 56 KrWG) -Genehmigung für Transportleistungen (§§ 53 und 54 KrWG) -Sachkundenachweis gemäß LAGA PN98 für Probenahme -Nachweis eines Sachverständigen gemäß § 18 BBodSchG -Laborzertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 -Akkreditierung für Feststoffanalytik -Zulassung der Prüfstelle gemäß § 18 BBodSchG Auf Nachforderung zusätzlich: -Genehmigung nach BImSchV für eine Zwischenlagerfläche des AN (falls vorgesehen) -Genehmigung und Zertifizierung der stationären Aufbereitungsanlage bzw. Güteüberwachungsstelle Spätestens vier Wochen vor Baubeginn muss der AN ein Entsorgungskonzept vorlegen. Es umfasst die Abläufe für Beprobung, Analytik, Deklaration, Transportlogistik, Entsorgung, Verwertung und ggf. Aufbereitung. Das Konzept ist fortzuschreiben und bildet die Voraussetzung für den Beginn der Materialbewegung. 2. Ergänzung zum Punkt 6.6. BIM - Methode Im Rahmen der Ausschreibung wird die durchgängige Anwendung der Methode Building Information Modeling (BIM) gemäß dem Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA) vorausgesetzt. Die BIM-Anwendung verbessert die Projektabwicklung durch konsistente Datenverknüpfung, geringere Fehleranfälligkeit, transparente Nachtragsprüfung, effiziente Zusammenarbeit und digitale Leistungsdokumentation. Frühzeitige Vorbereitung auf BIM-Anforderungen wird erwartet. Weitere Details sind den Ausschreibungsunterlagen, dem AIA sowie dem zukünftigen BIM-Abwicklungsplan (BAP) zu entnehmen. 2.1. BIM-Anwendungsfälle Folgende BIM-Anwendungsfälle sind verbindlich umzusetzen: -AWF 10B: Modellierung von Ausbruch, Aushub und Sicherungsmaßnahmen -AWF 10C: Erstellung eines IST-Baugrundmodells -AWF 120: Modellbasierte Terminplanung (4D) und Bauablaufkontrolle -AWF 150: Änderungs- und Nachtragsmanagement -AWF 160: Modellgestützte Abrechnung von Bauleistungen -AWF 170: Abnahme- und Mängelmanagement -AWF 190: Erstellung eines digitalen Bestandsmodells („Wie-gebaut-Modell“) Die Umsetzung erfolgt in einer gemeinsamen Datenumgebung (CDE). Der Austausch digitaler Liefergegenstände erfolgt in offenen Formaten (u. a. IFC 4 Add2, BCF, GAEB, PDF). 2.2. Verbindliche BIM-Rollen des Auftragnehmers Die Bieter müssen qualifiziertes Personal für folgende Rollen benennen: -BIM-Fachkoordinator/in AN-Bau: Koordination und Prüfung der Fachmodelle, Abstimmung mit anderen Disziplinen, Fortschreibung der BCF-Kommunikation -Modellautor/in: Erstellung der digitalen Fachmodelle gemäß Modellierungsrichtlinien und LOIN -Technische Prüfer/innen: Qualitätssicherung der Modelle, Kollisionsprüfung, Einhaltung der AIA-/BAP-Vorgaben Die BIM-Gesamtkoordination wird durch die Bauüberwachung (BÜ/BOL) wahrgenommen. Sie verantwortet das Koordinationsmodell, die Prüfung digitaler Liefergegenstände und die Abstimmung mit dem BIM-Management des Auftraggebers. 2.3. BIM-Abwi …
Hinweis
1. Projektbezeichnung Ortsumgehung Kauerndorf – Bundesstraße B289, Bauabschnitt BV2A 2. Projektstandort Gemeinde Kauerndorf, Landkreis Kulmbach, Bayern 3. Geplanter Bauzeitraum -Beginn: voraussichtlich Ende Juni 2026 -Fertigstellung: voraussichtlich Ende Dezember 2029 -Die Ausführung erfolgt in m … ganz lesen1. Projektbezeichnung Ortsumgehung Kauerndorf – Bundesstraße B289, Bauabschnitt BV2A 2. Projektstandort Gemeinde Kauerndorf, Landkreis Kulmbach, Bayern 3. Geplanter Bauzeitraum -Beginn: voraussichtlich Ende Juni 2026 -Fertigstellung: voraussichtlich Ende Dezember 2029 -Die Ausführung erfolgt in mehreren Bauphasen mit abgestimmter Verkehrsführung. 4. Ziel der Maßnahme Die Maßnahme dient der Entlastung der Ortslage Kauerndorf vom Durchgangsverkehr und der Verbesserung der Verkehrsverhältnisse im Zuge der B289. Durch den Neubau eines Haupttunnels mit begleitenden Rettungsstollen sowie umfangreichen Straßen- und Ingenieurbauwerken wird eine leistungsfähige und sichere Verkehrsführung geschaffen. 5. Art und Umfang der auszuführenden Leistungen 5.1. Haupttunnel -einröhrig mit Gegenverkehrsbetrieb (Länge ca. 750 m), davon 626 m in bergmännischer Bauweise mit Gewölbeprofil. -Regelquerschnitt RQ 11T, mit beidseitigen Notgehwegen und lichter Höhe von 4,50 m. -Ausbruchquerschnitt 105,60 m² -bergmännische Bauweise: Bagger-/ Sprengvortrieb mit konventionelle Spritzbetonbauweise. VKL 6A.1, 6A.2, 7A.1,7A.2,7A.3 (mit/ohne KSG). -Offene Bauweise: an beiden Tunnelportalen -Abdichtung mittels Kunststoffdichtungsbahn (KDB) und wasserundurchlässiger Betonkonstruktion (WUB-KO) 5.2. Zwei Technik- und Rettungsstollen (Länge ca. 240 m und 50 m) mit begehbarem Lichtraumprofil 2,25 m × 2,25  m 5.3. Bau von Betriebsgebäude mit Löschwasserbecken 5.4. Errichtung von zwei Havariebecken zur Schadwasserbehandlung 5.5. Errichtung von insgesamt sieben Stützbauwerken: Drei Bauwerke befinden sich am Eingangsportal West, eines beim Rettungsstollen RS2 und die drei größten am Ausgangsportal Ost mit Längen von ca. 120  m, 185 m und 166  m. 5.6. Straßen- und Wegebau inkl. Rampen, Rettungsplätzen und Zufahrten 5.7. Leitungs- und Kabeltiefbau, Tunnelentwässerung, Löschwasseranlagen 5.8. Erdarbeiten, Böschungssicherungen, Drainagen und landschaftspflegerische Maßnahmen 5.9. Baustelleneinrichtung inkl. Wasserbehandlungsanlage, Verkehrssicherung und SiGeKo 5.10. Abbruch- und Spartenumlegungsarbeiten 6. Besondere Anforderungen 6.1. Arbeiten unter beengten Platzverhältnissen (z. B. Portal RS2) 6.2. Koordination mit Folgebaulosen (Unterführung B289, Fassade Betriebsgebäude, BTA) 6.3. Bauablauf unter 3 Verkehrsphasen 6.4. Einhaltung von Umweltauflagen: -Amphibienschutz -hydrologisch sensibler Bereich (Wasserschutzgebiet Weißmaintal), Beachtung auf Trinkwasserversorgung 6.5. Stoffstrommanagement einschließlich der vom Bieter vorzulegenden Nachweise (siehe Abschnitt ‚ Zusätzliche Informationen0.000 m³ Materialtransport (davon 75.000 m³ Tunnelabbruch und 55.000 m³ Aushub) wird auf die Bereitstellungsflächen des AG transportiert und nach Beprobung zu Verwertung, Wiederverwendung oder Beseitigung zugeordnet. - ca.50.000 m³ für die Herstellung von Bauwerken benötigt, entweder vom Ausbruch/Aushub- oder vom Liefermaterial. 6.6. Planung und Durchführung nach der BIM-Methode einschließlich der vom Bieter vorzulegenden Nachweise (siehe Abschnitt ‚Zusätzliche Informationen‘) 7. Hinweis zum Zuschlagskriterium Im Rahmen der späteren Vergabe ist vorgesehen, nicht ausschließlich den Angebotspreis zu bewerten. Vielmehr soll der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Gesamtangebot erfolgen, unter Berücksichtigung qualitativer, technischer und terminlicher Aspekte. Interessierte Unternehmen werden daher gebeten, bereits bei der Vorbereitung ihrer Angebotsunterlagen sowohl die wirtschaftliche Effizienz als auch die terminliche Realisierbarkeit zu berücksichtigen.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

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