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OP Navigationssystem

Universitätsklinikum Heidelberg · Heidelberg, Baden-Württemberg

Aktenzeichen 2026-240veröffentlicht 23.09.2026LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung in Baden-Württemberg.

Alle Ausschreibungen: Medizintechnik in Baden-Württemberg (8 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Heidelberg69120, Baden-Württemberg
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 102 Tage (48 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (99 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 04.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 42 Tagen
  2. Heute

Beschreibung

Die neurochirurgische Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg ist eine der führenden neurochirurgischen Einrichtungen Europas, welche das gesamte Spektrum des neurochirurgischen Fachgebietes in hoher Fallzahl operativ behandelt. Zur Verbesserung der Behandlungsqualität des insgesamt medizinisch hochkomplexen Patientenkollektivs ist die Ersatz-Beschaffung eines Navigationssystems für den Zentral-OP beabsichtigt, welche durch ein Ende der Servicegewährung des Altgeräts begründet ist (Out-of-Service). Ziel der Beschaffung ist es, durch Austausch des vorhandenen Gerätes eine technische Aufwertung der Gesamtinstallation zu erzielen ohne die etablierten Operationstechniken sowie die optimierten OP-Workflows, sowie die Kompetenz bereits geschulter Nutzergruppen zu kompromittieren. Zudem ergeben sich durch verbesserte Performance-Parameter eines neuen Systems Effizienzpotentiale für eine verbesserte Wirtschaftlichkeit der Nutzung.

Beschreibung des Loses

Um dem breiten Leistungsspektrum und dem medizinisch hochkomplexen Leistungsangebot der Neurochirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg gerecht zu werden sind folgende Kriterien sind für die Vergabe unbedingt zu erfüllen: 1. Das Produkt muss sowohl kranial als auch spinal verwendbar sein und folgende technische Anforderungen zwingend erfüllen a. Das System muss interdisziplinär sowohl für Eingriffe am Kopf unter Einschluss gängiger Bildfusions- sowie Faserbahnrekonstruktionsverfahren sowie unter Einbindung von Fremduntersuchungen (TMS) eingesetzt werden können, als auch für Instrumentierungen an der Wirbelsäule sowie für geführte Biopsien und Stereoelektroenzephalographie (SEEG) geeignet sein. b. Integration des vorhandenen Zeiss Kinevo Mikroskops für kraniale Eingriffe inkl. Der Möglichkeit der Einspiegelung von Planungsdaten der multimodalen Neuronavigation als semitransparente Strukturen ins Heads-up Display. c. Integration eines intraoperativen MRT und Datentransfer mit der Möglichkeit einer automatischen MRT-basierten Patientenregistrierung. 2. Eine sichere Integration in die bestehende und erprobte IT- und Serverinfrastruktur des Universitätsklinikums Heidelberg muss zur reibungslosen sowie verlässlichen Datenübertragung und Planung von operativen Eingriffen über Remote-Access muss sichergestellt sein und die folgenden Anforderungen erfüllen: a. Integration in die bestehende, zentralisierte Server-Infrastruktur für Neurochirurgie, MKG und HNO inkl. Umsetzung einer ausfallsicheren Datenkommunikation. b. Anbindung und Kompatibilität aller relevanten Navigationssysteme am UKHD und automatische Datensynchronisation c. Flexibler Datenzugriff auf den Planungsserver von der Navigationseinheit sowie für jedem Rechner aus dem Krankenhausnetzwerk inkl. der Möglichkeit mehrerer gleichzeitiger Nutzerzugriffe d. Möglichkeit des Zugriffs auf erweiterte Planungssoftware zur Installation auf einer lokalen Server Infrastruktur für spinale und kraniale Eingriffe, inklusive Modul zur rigiden sowie elastischen Bildfusion, Modul zur Faserbahnrekonstruktion (probabilistisch/deterministisch), Modul zur automatisierten Planung von Pedikelschrauben basierend auf CT Daten, sowie einem stereotaktischen Planungspaket inkl. einem patientenspezifischen Segmentierungsalgorithmus zur automatischen Generierung und Darstellung von Risiko-Strukturen 3. Mit Rücksicht auf die personellen und räumlichen Gegebenheiten vor Ort ist eine Integration in die bestehende Navigations-Infrastruktur sowie ein modulares Konzept zur bedarfsgerechten Verwendung der Einzelkomponenten im Sinne der Wahrung von Anwender-Kompetenzen und einer Reduktion des Raumbedarfs erforderlich. Folgende Anforderungen müssen erfüllt sein a. Eingliederung in bestehende Nutzer-Workflows sowie die softwareseitige Nutzererfahrung zur Wahrung der vorhandenen und langfristig etablierten Kompetenzen der Anwender. b. Autark nutzbares mobiles Navigationssystem für spinal und kranial navigierte Eingriffe mit der modularen Anbindungsmöglichkeit an bestehende Robotik-Systeme gleichen Herstellers und/oder Bildgebungseinheiten. 4. Die Möglichkeit einer gemeinsamen Verwendung der Einzelkomponenten mit Nachbarabteilungen muss mit Rücksicht auf die lokalen Gegebenheiten möglich sein (Device Sharing) a. Interdisziplinärer Planungsserver für die gemeinsame Nutzung für kraniale, spinale MKG- & HNO Eingriffe b. Interdisziplinäres Navigationssystem für kraniale, spinale & HNO Eingriffe c. Interdisziplinäre Robotik Lösung für spinale und kraniale Indikationen (inkl. Biopsie & SEEG) d. Interdisziplinäre 2D & 3D Bildgebung für spinale, kraniale, MKG- und HNO Eingriffe 5. Der Hersteller muss über ein leistungsfähiges Servicenetzwerk in Deutschland verfügen, um eine hohe Verfügbarkeit der Installation für den Patientenbetrieb zu gewährleisten. Die Möglichkeit einer Fernwartung und Fernzugriff müssen gegeben sein. 6. Der Auftragnehmer gewährleistet die Einhaltung aller für das Gerät anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere MDR (EU) 2017/745, MPDG, Arbeitsschutz-, Hygiene-, EMV-, Datenschutz- und Strahlenschutzvorschriften.

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Qualität
Aufgrund technischer Alleinstellung kann nur ein Unternehmen den Zuschlag erhalten.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Baden-Württemberg, beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Durlacher Allee 100, 76137 Karlsruhe
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist entsprechend § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Ka … ganz lesenEin Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist entsprechend § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXRAYY6YM4Q# Der Auftraggeber behält sich eine Aufhebung des Vergabeverfahrens gem. der in § 63 Abs. 1 VgV aufgeführten Gründe vor. Für den Fall, dass das Vergabeverfahren aufgehoben wird, ist der Auftraggeber weder zur Zahlung einer Aufwandsentschädigung, noch zur Zahlung von Schadensersatz - soweit rechtlich zulässig - verpflichtet.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Brainlab Sales GmbH, München; Brainlab Sales GmbH, München1

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 331 (Medizinische Geräte) in Baden-Württemberg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

150vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (190 Lose mit Angabe)
476.146 €Zuschlagswert im Median
164.250 € – 1,33 Mio. €mittlere Hälfte, 25 Werte

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. Vorabinformation Direktvergabe

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung a77a5da9-d3ca-4045-a3d0-000d3b7054cb.