Ökologische Auswirkungen gentechnisch veränderter Mikroorganismen im Testsystem (GVM-Testsysteme)
Bundesamt für Naturschutz · Bonn
Aktenzeichen 3526841500-Juveröffentlicht 06.07.2026Öffentliche Ausschreibung
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Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
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Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 4 Monaten
- Fragen bis 12:00 Uhrvor 60 Tagen
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Beschreibung
Die rasante Entwicklung und Anwendung neuer Gentechniken im Zusammenspiel mit einer zunehmenden Automatisierung, Digitalisierung und künstlicher Intelligenz verändern die Möglichkeiten, gentechnische Organismen herzustellen. Zunehmend werden gentechnische Methoden nicht nur für Nutzpflanzen, sondern auch für die Anwendung in Mikroorganismen wie Algen, Bakterien und Viren eingesetzt. Die Bandbreite möglicher Einsatzgebiete von gentechnisch veränderten Mikroorganismen (GVM) ist groß und reicht von der Bioremediation kontaminierter Böden und Gewässer über die Immunisierung von Nutzpflanzen gegen Schadinsekten und Krankheitserreger bis hin zu Verbesserung der Bodenqualität im Landwirtschaftsbereich mit Hilfe von Stickstoffixierung oder Nährstoffaufschluss. Die Breite der Anwendungsbereiche stellt die Risikobewertung vor große Herausforderungen. Das aktuelle Forschungsvorhaben analysiert, welche Optionen zum Test von GVM vor einer Zulassung zur Verfügung stehen und fasst diese Analyse in ein Testkonzept zusammen. Dabei sind besonders Mikro- und Mesokosmenstudien zu betrachten und welche relevanten Endpunkte mit solchen Systemen erhoben werden können. Die Analyse ist dabei auf die für Natur und Umwelt relevanten Schutzgüter fokussiert. Neben eine Analyse der Literatur und konzeptionellen Arbeiten beinhaltet das Vorhaben auch eigene Mikro- oder Mesokosmenversuche.
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- 53179 Bonn
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 2c3c1f19-9eb3-4f7a-9767-4dfee8a2f275.