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Objektplanung für die Sanierung des Plenarsaals

Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Rechtsamt · Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen DUS-2024-0146veröffentlicht 11.03.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 940 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Düsseldorf.

Alle Ausschreibungen: Planung in Nordrhein-Westfalen (346 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Düsseldorf40227, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
elektronisch: Zulässigvergabe.duesseldorf.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendnein
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenja
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragnein

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.

  • Qualifikation, Organisation Projektteam30 %
  • Herangehensweise Umsetzung Aufgabenstellung40 %
  • Preis30 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,7 Punkte
25 % teurer−6 Punkte
50 % teurer−10 Punkte
100 % teurer−15 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 32 Monaten
  2. Teilnahmeanträge bis 10:15 Uhr
    vor 31 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Objektplanungsleistungen für die Sanierung des Plenarsaals und Herstellung der Barrierefreiheit im Düsseldorfer Rathaus. Ziel ist die Schaffung der Barrierefreiheit und gleichzeitig die Umsetzung eines technisch aktuellen und flexiblen Raumkonzeptes.

Um das beschriebene Ziel umzusetzen und aus der bestehenden Bausubstanz das größtmögliche Potential entwickeln zu können, soll das gesamte Raumkonzept des Plenarsaales geändert werden. Der Plenarsaal wird um die Fläche des Vorraumes erweitert. Hierdurch entsteht ein fast rechteckiger Raum der eine gänzlich neue Raumgestaltung zulässt. Gleichzeitig wird die Eingangssituation verändert. Die Anordnung der Sitzplätze wird gedreht, das Rednerpult soll mit direkter Sichtbeziehung zum Marktplatz und zum Jan-Wellem-Denkmal angeordnet sein. Die Anzahl der Sitzplätze wird sich auf circa 150 Sitzmöglichkeiten erhöhen. An den Plätzen sind Tische und Stühle vorgesehen, die moderne technische Ausstattungen beinhalten und flexibel nutzbar sind. Die Deckenkonstruktion wird erneuert und dem Raumbild angepasst. Die technischen Anlagen werden erneuert. Hierzu zählt der Austausch der Beleuchtung, die Optimierung der Lüftungstechnik sowie Erneuerung aller daten- und elektrotechnischen Anlagen und Leitungen. Moderne Medientechnik wird eingeplant. Ein modernes Video-Konferenz-System soll realisiert werden, um den Saal für moderne Hybridveranstaltungen und Videoaufzeichnungen nutzen zu können.

Im Zuge des Umbaus werden die Innenseite der Fassade und Decke durch die Erneuerung der Wärmedämmung energetisch ertüchtigt. Die abgängigen haustechnischen Anlagen werden erneuert. Hierbei soll eine energetisch effiziente Wärmerückgewinnung integriert werden, welche die bestehende Wärme nicht abführt, sondern wiederverwertet. Im Zuge der weiteren Planungen soll die Wiederverwendbarkeit der Materialien im Sinne einer Kreislaufwirtschaft gedacht werden.

Der Plenarsaal soll barrierefrei ausgebaut werden. Hierzu soll die vorhandene Bodenunterkonstruktion demontiert werden, wodurch der Boden weniger Gefälle aufweist und der Bewegungsverlauf somit weitestgehend barrierefrei wird. Die Erneuerung der Decke und entsprechende Ausstattung der Wände verbessert die Akustik im zukünftigen Plenarsaal. Zudem sollen Induktionsschleifen installiert werden. Auch auf der Empore sollen barrierefreie Plätze zur Verfügung stehen.

Es ist geplant, für das Bauvorhaben die Building Information Modeling Methode (BIM-Methode) anzuwenden. Des Weiteren bestehen baulogistische Herausforderungen bedingt durch die innenstädtische Lage des Projektes.

Die vorläufige Kostenermittlung (in brutto) setzt sich wie folgt zusammen: KG 300 4.200.000 EUR KG 400 3.300.000 EUR

Gemäß Projektablaufplan ist der Baubeginn Anfang 2027 und das Bauende Mitte 2028 avisiert.

Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 1-9 gem. HOAI §34. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der weiteren bzw. aller Leistungsphasen besteht nicht.

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Qualifikation, Organisation Projektteam30 %
Herangehensweise Umsetzung Aufgabenstellung40 %
Preis30 %
Qualität
Qualifikation, Organisation Projektteam
Qualität
Herangehensweise Umsetzung Aufgabenstellung

Eignung5 von 5 angegeben

Kriterium
- ZV2_Eigenerklärung_Ausschlussgründe, mit folgendem Inhalt: Ich/Wir erkläre(n), dass - mein/unser Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist und diesbezüglich keine rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwalt … ganz lesen- ZV2_Eigenerklärung_Ausschlussgründe, mit folgendem Inhalt: Ich/Wir erkläre(n), dass - mein/unser Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist und diesbezüglich keine rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung vorliegt bzw. mein/unser Unternehmen seinen Verpflichtungen dadurch nachgekommen ist, dass ich/wir mich/uns zur Zahlung der Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung einschließlich Zinsen Säumnis- und Strafzuschläge verpflichtet habe(n). - gegen mich keine zwingenden Ausschlussgründe gem. § 123 GWB vorliegen. - mein/unser Unternehmen nicht bei der Ausführung öffentlicher Aufträge gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat, zahlungsunfähig ist, über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse nicht abgelehnt worden ist, sich das Unternehmen nicht im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat, - im Rahmen der beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Unternehmen in Frage gestellt wird).
Kriterium
- Nachweis einer Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung in Form einer Bestätigung durch den Versicherer (nicht älter als 1 Jahr) (Eigenerklärungen oder Beitragsrechnungen genügen nicht) - >für Personenschäden 3.000.000 EUR -> für Sach- und Vermögensschäden (sonstige Schäden) 3.000.000 EUR; … ganz lesen- Nachweis einer Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung in Form einer Bestätigung durch den Versicherer (nicht älter als 1 Jahr) (Eigenerklärungen oder Beitragsrechnungen genügen nicht) - >für Personenschäden 3.000.000 EUR -> für Sach- und Vermögensschäden (sonstige Schäden) 3.000.000 EUR; -Erklärung über den Gesamtumsatz für 3 Geschäftsjahre -> Nachweis über einen Mindestjahresumsatz in Höhe von 500.000 EUR, der Mindestumsatz umfasst nur den Tätigkeitsbereich des Auftrags Eignungsnachweise und weitere geforderte (bitte Vordruck verwenden)
Kriterium
- Nachweis von 2 geeigneten Referenzen über vergleichbare Leistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren in Form einer Liste. Diese Liste muss mindestens die folgenden Punkte enthalten: Angabe des Auftragswerts, Liefer- bzw. Erbringungszeitpunkt/Dauer der Leistungserbringung, Umfang und … ganz lesen- Nachweis von 2 geeigneten Referenzen über vergleichbare Leistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren in Form einer Liste. Diese Liste muss mindestens die folgenden Punkte enthalten: Angabe des Auftragswerts, Liefer- bzw. Erbringungszeitpunkt/Dauer der Leistungserbringung, Umfang und Art des Liefer- bzw. Dienstleistungsauftrags und die Angabe desöffentlichen oder privaten Empfängers. (VORDRUCK "Anlage Vorlagen Ausfüllhilfe" verwenden) Gewertet werden vergleichbare Referenzen, der Objektplanung Gebäude gem. HOAI §34, die in den letzten fünf Jahren durch den Bewerber / die Bewerberin / die Bewerbergemeinschaft erbracht wurden. bearbeitet wurden und in denen Leistungen der Leistungsphasen 2-8 erbracht wurden (s.a. Anlage Erläuterung). - Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl in den letzten drei Jahren
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Rein nationale Ausschlussgründe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Zulässig
Einreichung über
vergabe.duesseldorf.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
2 Monate
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Rheinland, Zeughausstraße 2 - 10, 50667 Köln
Fristen für Nachprüfungsanträge
Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss oder im Falle … ganz lesenNach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung. Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit - der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Bei der Auswahl werden mindestens 3 und maximal 5 Bewerber oder Bewerbergemeinschaften berücksichtigt. Soweit mehr als 5 zu wertende Teilnahmeanträge eingehen, werden die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl berücksichtigt. Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet über die Rangfolge zunächst die höhere Wertung im Auswahlkriterium 3 gegenüber Auswahlkriterium 2, bei weiterer Punktgleichheit das Los.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Name
Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Rechtsamt
Anschrift
Willi-Becker-Allee 10, 40227 Düsseldorf
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

Bei uns erfasst

1.566Bekanntmachungen
563Zuschlagsmeldungen

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 710 (Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

1.574vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (1.392 Lose mit Angabe)
226.168 €Zuschlagswert im Median
93.415 € – 571.546 €mittlere Hälfte, 634 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 11.04.2024

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 0ad863fa-c004-474c-9071-fd455b18272b.