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Nichtoffener einphasiger interdisziplinärer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachfolgendem Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb

Auftraggeber nicht angegeben · Langen, Hessen

Aktenzeichen VG-0432-2022-2262veröffentlicht 24.11.2023DienstleistungenNichtoffenes Verfahren

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Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Nichtoffenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Langen63225, Landkreis Offenbach, Hessen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

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Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 35 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Neubau Paul-Ehrlich-Institut Planungsauftrag über die erweiterete Objektplanung

Beschreibung des Loses

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen kann seinen Betrieb nur noch unter erhöhtem Aufwand aufrechterhalten. Sowohl die Bausubstanz, als auch die gesamte technische Gebäudeausrüstung müssen durch aufwändige Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen erhalten werden, technische Komponenten sowie die Laborausstattung werden innerhalb der nächsten Jahre abgängig sein. Der Gebäudebestand weist nicht die notwendige zukunftsfähige Flexibilität auf. Darüber hinaus fehlen am Standort dringend benötigte Erweiterungsflächen. Aus v. g. Gründen plant das PEI auf einem geeigneten Grundstück mit insgesamt 65.000 m² in Langen ein neues Institut. Im Zuge eines Erkundungsverfahrens wurde der Nachweis der grundsätzlichen Realisierbarkeit auf dem Grundstück mittels eines Testentwurfs erbracht. Der Verfasser dieser Studie war von der Teilnahme am Wettbewerb nicht ausgeschlossen, da die Unterlagen hierzu allen Wettbewerbsteilnehmern zur Verfügung gestellt wurden. Die genehmigten Flächen setzen sich wie folgt zusammen: - Öffentlicher Bereich, Verwaltung, Konferenz, Hörsaal, Cafeteria, Bibliothek - Laborbereiche bis S3 und zugeordnete Büros - Tierhaltung bis S3 - Ver- und Entsorgung, Werkstätten - Parkhaus Der Gesamtbedarf (NUF 1-7) liegt bei ca. 31.000 m² und beim Ideenteil bei ca. 10.000 m2.

Die Vergabe der Leistungen der erweiterten Objektplanung soll im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV im Anschluss an den Realisierungswettbewerb erfolgen. Die Beauftragung wird sich mindestens bis zur abgeschlossenen Genehmigungsplanung erstrecken, wobei ein stufenweiser Leistungsabruf vorgesehen ist. Ein Anspruch auf Übertragung noch nicht abgerufener Leistungen besteht nicht. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden dabei mit 60% in der Gesamtgewichtung der Zuschlagkriterien in das Verhandlungsverfahren einfließen. Nach derzeitigem Stand soll der Anschlussauftrag im Rahmen eines sog. IPA-basierten Mehrparteienvertrages (IPA = integrierte Projektabwicklung) vergeben werden, in dem - neben der hier gegenständlichen erweiterten Objektplanung - Fachplanungsbüros für erweiterte TA-Planung und für Laborplanung sowie die bauausführenden Unternehmen (Schlüsselgewerke) ebenfalls Vertragspartner des mit dem Bauherrn/Auftraggeber zu schließenden Mehrparteienvertrages werden. Die Eckpunkte des beabsichtigten Mehrparteienvertrages für den "Paul-Ehrlich-Institut (PEI) Neubau" in Langen waren als Anlage [Eckpunkte eines Mehrparteienvertrages für den Neubau des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) Neubau in Langen] beigefügt. Die Auswahl der weiteren Vertragspartner erfolgt in gesonderten Vergabeverfahren. Die Abwicklung des Vertrages erfolgt in fünf Phasen (siehe Eckpunktepapier MPV).

Der Planungsauftrag über die erweiterte Objektplanung soll die folgenden Leistungen beinhalten: • Objektplanung Gebäude und Innenräume in Anlehnung an § 34 HOAI 2021 einschließlich Küchenplanung • Objektplanung für Freianlagen in Anlehnung an § 39 HOAI 2021 • Objektplanung für Verkehrsanlagen in Anlehnung an § 47 HOAI 2021 • Objektplanung Ingenieurbauwerke in Anlehnung an § 55 HOAI 2021 • Tragwerksplanung in Anlehnung an § 51 HOAI 2021 • Bauphysik (WSEB und BARA) in Anlehnung an Ziffer 1.2 von Anlage 1 HOAI 2021 • Brandschutzplanung in Anlehnung an AHO Heft 17 • Fachingenieurleistung für die Fassadentechnik in Anlehnung an AHO Heft 28 • Soweit erforderlich: Tageslichtplanung/-simulation, Barrierefreiplanung, Planung von Wegeführung/Beschilderung • Planungs- und baubegleitende Ingenieurvermessung • Geotechnische Beratung/Planung • BIM-Gesamtkoordination, BIM-Management und BIM-Fachkoordination • Unterstützende Leistungen des Projektmanagements

Im Projekt wird mit der BIM-Methode gearbeitet. BIM steht hierbei insbesondere für die objektorientierte Modellierung der Planung, eine Ableitung aller Planunterlagen (Pläne, Schnitte, Ansichten, Listen etc.) von BIM-Modellen und die 3D-Koordination. Es wird fachmodell-basiert in einem open-BIM-Verfahren gearbeitet. Jeder Planende arbeitet in seinem eigenen Fachmodell und stellt dieses in kurzzyklischen Iterationen als IFC-Modell anderen am Projekt Beteiligten über ein Projekt-Kommunikations-Management-System (PKMS) zur Verfügung. Der/die erweiterte Objektplaner/in stellt eine/n BIM-Gesamtkoordinator/in. Diese/r steuert ganzheitlich die BIM-Umsetzungsstrategie auf Planerseite und koordiniert deren Umsetzung. Er/Sie prüft alle Fachmodelle, sowie das Koordinationsmodell auf Einhaltung der AIA und ist Ansprechpartner/in hinsichtlich sämtlicher BIM bezogenen Themen. Die Eignung des/der BIM-Gesamtkoordinators/in wird im Verhandlungsverfahren geprüft.

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang0 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
keine Angabe

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Datum der Entscheidung des Preisgerichts: 16.10.2023 Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs: 1. Preis Heinle Wischer Partnerschaft freier Architekten mbB Straße Gutenbergstraße 4 10587 Berlin 2. Preis Nickl Architekten Deutschland GmbH Wikincierufer 7 10555 Berlin 3. Preis ATP Frankfurt … ganz lesenDatum der Entscheidung des Preisgerichts: 16.10.2023 Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs: 1. Preis Heinle Wischer Partnerschaft freier Architekten mbB Straße Gutenbergstraße 4 10587 Berlin 2. Preis Nickl Architekten Deutschland GmbH Wikincierufer 7 10555 Berlin 3. Preis ATP Frankfurt Planungs GmbH Rotfeder-Ring 3 60327 Frankfurt am Main Anerkennung Sweco GmbH - Sweco Architects Hanauer Landstraße 135 - 137 60314 Frankfurt am Main Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt.: 747.400,00 EUR; Korrektur zu "Angaben zu den Angeboten", aus technischen Gründen: anstatt "Anzahl der eingegangenen Angebote 9"; muss es heißen "Anzahl der eingegangenen Beiträge 8".

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Heinle Wischer Partnerschaft freier Architekten mbB, Berlin9

Auftraggeber

Name
Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Anschrift
Dieselstraße 1-7, 61231 Bad Nauheim
Kontakt
info.fbt@lbih.hessen.de

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Hessen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

787vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (1.338 Lose mit Angabe)
255.095 €Zuschlagswert im Median
145.172 € – 500.000 €mittlere Hälfte, 133 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung b4fd2499-f73f-495e-b99a-a966e4470207.