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Nicht-offener, anonymisierter Planungswettbewerb gem. RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungs-/Losverfahren zum Neubau des Stadtteilzentrums in Rodgau Nieder-Roden (Hessen) und anschließendes Verhandlungsverfahren gem. § 14 Absatz 4 Pkt. 8 VgV zur Vergabe von Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. HOAI. Registrierungsnummer bei der AKH Nr. 06/2025 RPW 2013

Stadt Rodgau · Rodgau, Hessen

Aktenzeichen Investitionsnr. 522000010veröffentlicht 11.04.2025DienstleistungenSonstiges zweistufiges Verfahren

Teilnahmefristseit 544 Tagen abgelaufen

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Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Sonstiges zweistufiges VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Rodgau63110, Landkreis Offenbach, Hessen
Einreichung
elektronisch: Erforderlichplattform.aumass.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Die Verfahrensart ist nicht eindeutig angegeben. Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Wird verhandelt?

Siehe Vergabeunterlagen.

Was jetzt zu tun ist

Bekanntmachung und Unterlagen auf der Vergabeplattform prüfen.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 15 %, Leistung und Qualität 85 %.

  • Qualität50 %
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Das kostet etwa 2,5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−1,4 Punkte
25 % teurer−3 Punkte
50 % teurer−5 Punkte
100 % teurer−7,5 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 19 Monaten
  2. Fragen bis 12:00 Uhr
    an grüningerarchitekten | BDA| Grüninger · Kunt · Muntermann PartG mbB
    vor 18 Monaten
  3. Teilnahmeanträge bis 23:59 Uhr
    vor 18 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Die Stadt Rodgau wurde mit der Gebietsreform in den 70er Jahren gegründet und besteht aus fünf räumlich getrennten Stadtteilen, die ursprünglich je eigenständige Dörfer waren. Rodgau gehört als bevölkerungsstärkster Teil des Landkreises Offenbach zum Ballungsraum und der weiter gefassten Metropolregion Rhein-Main. Nieder-Roden ist mit insgesamt ca. 15.000 Einwohnern der einwohnerstärkste Stadtteil Rodgaus. Nördlich der Gleise liegt der bevölkerungsstarke, urbane Teil Nieder-Rodens mit ca. 11.000 Einwohnern. Hier liegt der Puiseauxplatz, eine zentrale, öffentliche Fläche für den Stadtteil. Dieser Platz wird für den Markt und verschiedene Veranstaltungen wie z.B. das Weinfest genutzt. Auf der Rückseite eines Platanenhains findet sich das städtische Sozialzentrum mit städtischer Bücherei und Räumlichkeiten für Volkshochschulkurse. Es wurde im Jahr 1979 an der Adresse Puiseauxplatz 3 erbaut und bietet mit verschiedenen Räumen, die oft von Vereinen und Gruppierungen genutzt werden, einen Ort für Veranstaltungen, z.B. Seminare, Mitgliederversammlungen oder Vorträge. Das in die Jahre gekommene Objekt soll abgerissen und im Rahmen eines Realisierungswettbewerbes eine größere Neubaulösung für ein Stadtteilzentrum gefunden werden, welche die vorhandenen Flächen erweitert und mit einem Jugendtreff ergänzt. Der Neubau soll entscheidend zur Belebung des öffentlichen Raumes beitragen und mit einer dem Puiseauxplatz stärker zugewandten Adressbildung zukünftig eine stärkere Präsenz im Stadtraum entfalten. Für das Projekt werden Gesamtbaukosten von ca. 15,5 Mio. € netto für die Kostengruppen 200-700 auf Basis inflationsangepasster BKI-Kostendaten (destatis-Baukostenindex 4. Quartal 2024) ausgewiesen. Davon umfassen die Bauwerkskosten (KG 300 + 400) ca. 11,1 Mio. € netto und die Freianlagenkosten (KG 500) ca. 626.000 € netto. Das Wettbewerbsverfahren wird durch das Bundesprogramm ZIZ „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ gefördert. Der Wettbewerb ist auf 15 Teilnehmende begrenzt. Bei mehr Bewerbern oder Bewerberinnen entscheidet das Los unter der Voraussetzung der Erfüllung der nachzuweisenden Auswahlkriterien. Eine Bewerbung als Bewerbergemeinschaft aus mehreren Architektinnen bzw. Architekten bildet im Falle der Aufforderung zur Teilnahme an den Verhandlungen nach § 43 VgV eine Bietergemeinschaft, welche im Auftragsfall gemeinschaftlich haftet. Gem. § 79 (5) Satz 4 VgV sind zum Teilnahmeantrag nur folgende Nachweise zu liefern (abschließende zur Angebotsaufforderung): 1) Nachweis zum Handel- bzw. Partnerschaftsregisterauszug bzw. Eigenerklärung gemäß §44 VgV, 2) Befähigungsnachweis des besonderen Berufsstandes: Kammermitgliedschaft als Architekt oder Architektin, 3) ggf. Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe, 4) Nachweis einer realisierten Referenz (weitere Qualitätsangaben im Abschnitt Eignungskriterien). Die Zusammenarbeit mit Energieeffizienz-Experten bzw. Energieeffizienz-Expertinnen ist verpflichtend und in der Wettbewerbssumme berücksichtigt. Die Zusammenarbeit mit anderen Sonderfachleuten wird empfohlen. Die Wettbewerbssumme ist in einen Anteil für Aufwandsentschädigungen (30%) und Preisgelder (70%) aufgeteilt. Die Ausloberin stellt einen Gesamtbetrag in Höhe von 91.000,00 Euro (zzgl. MwSt.) zur Verfügung: 1. Preis 25.480,00 Euro, 2. Preis 15.925,00 Euro, 3. Preis 9.555,00 Euro, Anerkennungen 12.740,00 Euro. Terminübersicht: 11.04.2025 Tag der Absendung der Bekanntmachung, 30.04.2025 Frist zur Einreichung von Aufklärungsfragen, 11.05.2025 Ende der Bewerbungsfrist, 19.05.2025 voraussichtliche Losung, 19.05.2025 voraussichtliche Aufforderung Benachrichtigung der ausgewählten TeilnehmerInnen, 22.05.2025 Frist zur Teilnahmebestätigung, 23.05.2025 Nachrückerrunde: voraussichtliche Aufforderung der ausgewählten TeilnehmerInnen, 27.05.2025 Nachrückerrunde: Frist zur Teilnahmebestätigung, 28.05.2025 voraussichtliche Bereitstellung der Auslobung mit Anlagen, 11.06.2025 Frist zur Einreichung von Rückfragen, 23.06.2025 Kolloquium, 30.06.2025 schriftliche Beantwortung der Rückfragen, 18.08.2025 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten digital, 29.08.2025 Abgabe Planausdrucke und Modelle, 27.09.2025 Preisgerichtssitzung.

Beschreibung des Loses

Die Planungsleistungen erstrecken sich gemäß HOAI 2021 § 34 auf die Leistungsphasen 2-5 sowie 6-9 optional und werden stufenweise übertragen. Der Auftragsumfang erfüllt damit das Mindestauftragsversprechen bis zur abgeschlossenen Ausführungsplanung nach § 8 (2) RPW. Die stufenweise Übertragung erfolgt unter Vorbehalt der politischen Beschlussfassungen der Stadtverordnetenversammlung zur Projektgenehmigung. Eine erste Stufe umfasst dabei die Leistungsphasen 2 bis 4, eine zweite Stufe die Leistungsphasen 5, eine dritte, optionale Stufe die Leistungsphasen 6 bis 8 und eine vierte, optionale Stufe die Leistungsphase 9. Die ebenfalls optionale Leistungsphase 1 kann ganz oder auch nur in Teilleistungen je nach Bedarf beauftragt werden. Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Preisträgers oder der Preisträgerin bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.

Die Wettbewerbsleistungen bestehen aus: 1) Präsentationsplänen (Inhalte: Konzeptionelle Skizzen/Erläuterungen, Schwarzplan, Lageplan, Grundrisse aller Geschosse mit Anbindung an die Freianlagen, Piktogramme zur Nutzungsverteilung, Ansichten, Schnitte, Fassadenschnitt, perspektivische Darstellung des Gebäudes), 2) Modell (kein Bestandteil der digitalen Abgabe), 3) Erläuterungsbericht (Inhalte: städtebauliche und topographische Einbindung, Gestaltungs- und Erschließungs- sowie Nutzungskonzept, Konstruktion, Baustoffe, Materialien und Farbigkeit, Energetisches Konzept, Ergebnisse der LCA- / LCC-Bilanzierung und Kostenschätzung, Fördermittelkonzept), 4) Berechnungen (Inhalte: Flächen und Volumen nach DIN 277, vorläufiger GEG-Nachweis, LCA-/LCC-Bilanzierung und Kostenschätzung), 5) Prüfpläne und 6) Verfasser- und Einwilligungserklärung. Zur Beurteilung zugelassen werden alle Arbeiten, die: 1) den formalen Bedingungen der Auslobung entsprechen, 2) in wesentlichen Teilen dem geforderten Leistungsumfang entsprechen, 3) termingerecht eingegangen sind und 4) keinen absichtlichen Verstoß gegen den Grundsatz der Anonymität erkennen lassen. Alle Wettbewerbsleistungen müssen mit Ausnahme der Planausdrucke und des Modelles digital auf der Vergabeplattform aumass bis zum 18.08.2025 unter der projektbezogenen Adresse abgegeben werden. Die Planausdrucke der Wettbewerbsarbeit müssen bis zum 29.08.2025, das Modell bis zum 29.08.2025 bei grüningerarchitekten | BDA | Grüninger · Kunt · Muntermann PartG mbB | Havelstraße 16 (5. Obergeschoss) | 64295 Darmstadt zu den Bürozeiten, Montag bis Freitag zwischen 8:30 und 17:00 Uhr eingereicht werden. Als Zeitpunkt der Einlieferung gilt: 1) bei persönlicher Abgabe: die auf der Empfangsbestätigung vermerkte Datums- und Zeitangabe. 2) bei Abgabe mit der Post / einem Transportunternehmen: das auf dem Einlieferungsschein angegebene Datum unabhängig von der Uhrzeit. Die Teilnehmenden sorgen dafür, dass der Nachweis über die rechtzeitige Einlieferung geführt wird. Da der (Datums- / Post- / Tages-) Stempel auf dem Versandgut oder dem Begleitzettel ein Datum aufweisen kann, das nach dem Abgabetermin liegt, ist der Einlieferungsschein maßgebend. Einlieferungsscheine sind daher bis zum Abschluss des Verfahrens aufzubewahren und auf Anforderung vorzulegen. Zur Wahrung der Anonymität ist bei der Zusendung durch Post oder anderen Transportunternehmen als Absenderin die Anschrift der Ausloberin zu verwenden.

Bedingungen

Zuschlag5 von 5 angegeben

Qualität
Gewichtung (Punkte, genau) 50Das Wettbewerbsergebnis der Preise wird in den Zuschlagskriterien des Verhandlungsverfahrens, wie folgt, bepunktet und mit jeweils 50% gewichtet: 1. Preis = 5 Punkte (= 250 Punkte gesamt), 2. Preis = 4 Punkte (= 200 Punkte gesamt), 3. Preis = 3 Punkte (= 150 Punkte gesamt). Die Kriterien für die Bewertung der von den ausgewählten Teilnehmenden eingereichten Wettbewerbsarbeiten sind: 1) Qualität des architektonischen Konzeptes, 2) städtebauliche Einbindung, 3) architektonische Qualität, 4) Qualität des Erschließungs- und Nutzungskonzeptes, 5) Einhaltung der Raumprogrammvorgaben und 6) Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Die beschriebene Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar.
Qualität
Gewichtung (Punkte, genau) 15Stellungnahme zu den Anmerkungen des Preisgerichts / Konkretisierung: 15 % Gewichtung / maximal 75 Punkte
Qualität
Gewichtung (Punkte, genau) 10Qualität, Kompetenzen und Erfahrungen der für die Bauaufgabe vorgesehenen Beteiligten: 10 % Gewichtung / maximal 50 Punkte
Qualität
Gewichtung (Punkte, genau) 10Herangehensweise an die Aufgabenstellung: 10 % Gewichtung / maximal 50 Punkte
Preis
Gewichtung (Punkte, genau) 15Honorarangebot: 15 % Gewichtung / maximal 75 Punkte. Die Ausloberin behält sich vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote gemäß § 17 Abs. 11 VgV zu vergeben. Das Honorarangebot wird im Rahmen eines Zwei-Umschlagsverfahrens gem. § 16 Abs. 3 HVTG bewertet.

Eignung11 von 11 angegeben

Kriterium
Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architektin bzw. Architekt zu führen. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregel … ganz lesenBei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architektin bzw. Architekt zu führen. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architektin bzw. Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn bevollmächtigte Vertreterinnen und Vertreter der juristischen Person und der Verfasserinnen und Vertreter der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden. Bewerbergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die fachlichen Anforderungen und die Bewerbergemeinschaft insgesamt die sonstigen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Die Bewerbergemeinschaft hat für die Wettbewerbsleistung eine bevollmächtigte Vertreterin oder bevollmächtigten Vertreter zu benennen, welcher verantwortlich ist. Bei einer Bewerbergemeinschaft muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Als Teilnahmehindernisse gelten die unter § 4 Abs. 2 RPW beschriebenen.
Kriterium
Ist der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine juristische Person oder eine Partnerschaftsgesellschaft, hat dieser/s einen aktuellen Handels- bzw. Partnerschaftsregisterauszug oder den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen, aus dem die Namen der … ganz lesenIst der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine juristische Person oder eine Partnerschaftsgesellschaft, hat dieser/s einen aktuellen Handels- bzw. Partnerschaftsregisterauszug oder den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen, aus dem die Namen der Führungskräfte des Unternehmens hervorgehen. Der satzungsgemäße Geschäftszweck muss dabei auf Leistungen ausgerichtet sein, die der Planungsaufgabe entsprechen. Bei nicht registrierten Unternehmungen ist eine rechtsverbindliche Eigenerklärung zu Geschäftszweck und Vertreterregelung einzureichen.
Kriterium
Erklärungen zu Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen, zur wirtschaftlichen Verknüpfung / Zusammenarbeit sowie zur auftragsbezogenen Zusammenarbeit gemäß § 73 Abs. 3 VgV
Kriterium
Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG)
Kriterium
siehe Ausschlussgründe
Kriterium
Deckungssumme Architektur: für Personenschäden mind. 3,2 Mio. EUR und für Sach- u. Vermögensschäden mind. 2,4 Mio. EUR in jeweils zweifacher Jahresschadenssummendeckung
Kriterium
Beschäftigte Architektinnen und Architekten neben Büroinhaberinnen und -inhaber: jeweils aktuell mind. 2 Dipl.-Ing. Architektur / M.A. Architektur als Mitarbeiterin und Mitarbeiter gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV
Kriterium
Nachweis über 1 realisierte Projektreferenzen unter Anwendung des Vergaberechts aus dem Bereich Objektplanung Gebäude und Innenräume für einen öffentlichen oder für einen gemeinnützigen bzw. kirchlichen Auftraggeber oder Auftraggeberin gem. § 75 Abs. 5 VgV in Verbindung mit § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV mit … ganz lesenNachweis über 1 realisierte Projektreferenzen unter Anwendung des Vergaberechts aus dem Bereich Objektplanung Gebäude und Innenräume für einen öffentlichen oder für einen gemeinnützigen bzw. kirchlichen Auftraggeber oder Auftraggeberin gem. § 75 Abs. 5 VgV in Verbindung mit § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV mit folgenden Qualitäten: 1) vergleichbare Planungsleistung (Neubau oder Erweiterung (keine Sanierung)), 2) mindestens Honorarzone III gemäß der jeweils gültigen HOAI, 3) Bauwerkskosten mind. 3 Mio. Euro brutto (Kostengruppe 300 und 400 gemäß DIN 276), 4) erbrachter Leistungsumfang mindestens LPH 2-7 und überwiegend 8 gemäß § 34 der jeweils gültigen HOAI. Die Nutzungsaufnahme des Referenzprojektes muss nach dem 01.05.2015 erfolgt sein und 5) weitere Projektdarstellung: Die Referenz soll auf max. zwei DIN-A3-Seiten in Form von Texten, Fotos, Schemata, Zeichnungen (z.B. Lagepläne, Grundrisse, Ansichten, Schnitte, Details) die gemachten Angaben nachweisend dargestellt werden. Hinweise: Referenzen, die als verantwortliche Projektleitende in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung ehemaliger Arbeitgeber oder Arbeitgeberinnen vorliegt. Zwei Bewerbungen, die sich entsprechend dem vorstehend formulierten Sachverhalt mit demselben Referenzprojekt bewerben, sind zulässig. Es besteht die Möglichkeit der Eignungsleihe gemäß § 47 VgV. Insbesondere jüngere Büros, denen bestimmte Eignungen noch nicht vorliegen, sollten hiervon Gebrauch machen.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Za … ganz lesenBildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Zahlungsunfähigkeit, Insolvenz, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Schwere Verfehlung, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens
Begrenzung der Bewerberzahl
15 bis 15 Bewerber

Laufzeit und Umfang0 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung6 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
plattform.aumass.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronische Signatur
nicht verlangt
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3, 64283 Darmstadt
Fristen für Nachprüfungsanträge
Im Anwendungsbereich des GWB (Kap. 2, § 155 ff) können sich die Teilnehmenden zur Nachprüfung wegen vermuteter Verstöße an die zuständige Vergabekammer wenden. Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, können BewerberInnen bzw. BieterInnen wegen Nichtbeachtung der … ganz lesenIm Anwendungsbereich des GWB (Kap. 2, § 155 ff) können sich die Teilnehmenden zur Nachprüfung wegen vermuteter Verstöße an die zuständige Vergabekammer wenden. Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, können BewerberInnen bzw. BieterInnen wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer gemäß GWB (Kap. 2, § 155 ff) beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
keine Angabe

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Die Teilnahmeantragsunterlagen bestehen aus: 1) Allgemeinen Hinweisen, 2) dem Teilnahmeantrag, 3) den Anlagen A zum Teilnahmeantrag mit Eigen-/Verpflichtungserklärungen, Nachweisen und Angaben sowie Darstellungen zu den Referenzen, 4) der Anlage B zum Teilnahmeantrag mit Übersichten zu den Eignungs- … ganz lesenDie Teilnahmeantragsunterlagen bestehen aus: 1) Allgemeinen Hinweisen, 2) dem Teilnahmeantrag, 3) den Anlagen A zum Teilnahmeantrag mit Eigen-/Verpflichtungserklärungen, Nachweisen und Angaben sowie Darstellungen zu den Referenzen, 4) der Anlage B zum Teilnahmeantrag mit Übersichten zu den Eignungs-, Mindest- und Ausschlusskriterien. Die auszufüllenden Teile des Teilnahmeantrags liegen in Form einer ausfüllbaren PDF den herunterladbaren Anlagen zu dieser Bekanntmachung anbei. Diese ist zwingend zu verwenden. Dem Teilnahmeantrag beizufügende Anlagen sind dabei auf dem Deckblatt des Teilnahmeantrags anzugeben. Die Vergabeunterlagen sind auf der Vergabeplattform eingestellt. Alle einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern. Alle ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen dürfen ausschließlich über die Vergabeplattform eingereicht werden. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform muss die Bewerberin/Bieterin bzw. der Bewerber/Bieter, die bzw. der die Erklärungen abgibt, erkennbar sein. Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur ist nicht erforderlich. Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Nicht fristgerecht eingereichte, schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Name
Stadt Rodgau
Anschrift
Hintergasse 15, 63110 Rodgau
Website
rodgau.de
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
Auskünfte
grüningerarchitekten | BDA| Grüninger · Kunt · Muntermann PartG mbB

Bei uns erfasst

2Bekanntmachungen
1Zuschlagsmeldungen

Noch keine Zuschlagsmeldung dieses Auftraggebers im Bestand.

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Hessen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

787vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (1.338 Lose mit Angabe)
255.095 €Zuschlagswert im Median
145.172 € – 500.000 €mittlere Hälfte, 133 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 11.05.2025

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 89a37fc9-8696-4a90-885d-7392fe8b7c61.