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Frist abgelaufenEU-weitHochbauBau1 Berichtigung

Neubau Schulcampus Greifswalder Straße (SCG)

Landeshauptstadt Erfurt - Amt für Gebäudemanagement · Erfurt, Thüringen

Aktenzeichen 25-0400veröffentlicht 06.07.2026erstmals 06.07.2026BauleistungenNichtoffenes Verfahren

Teilnahmefristseit 92 Tagen abgelaufen
Diese Fassung ist berichtigt worden. Aktuell ist die Meldung vom 06.07.2026.Zur aktuellen Fassung

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Bauleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Nichtoffenes VerfahrenVOB/A (EU), EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Erfurt99096, Thüringen
Einreichung
elektronisch: Erforderlichdtvp.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenja
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtja
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag. Nur ausgewählte Bewerber werden zum Angebot aufgefordert.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag mit den geforderten Eignungsnachweisen bis zur Teilnahmefrist einreichen.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 60 %, Leistung und Qualität 40 %.

  • Pauschalfestpreis60 %
  • Termin, Bauablauf, Qualität und Organisation40 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 10 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−5,5 Punkte
25 % teurer−12 Punkte
50 % teurer−20 Punkte
100 % teurer−30 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Erstveröffentlichung
    vor 4 Monaten
  2. 1. Berichtigung (diese Fassung)
    vor 4 Monaten
  3. Fragen bis 23:59 Uhr
    an Landeshauptstadt Erfurt - Amt für Gebäudemanagement
    vor 3 Monaten
  4. Teilnahmeanträge bis 09:00 Uhr
    vor 3 Monaten
  5. Heute

Beschreibung

Auf einem ehemaligen Gewerbestandort östlich der Erfurter Innenstadt soll u.a. ein neuer Schulcampus entstehen. Das Baugrundstück bildet den südlichen Abschluss des in Planung befindlichen "Wohnviertels Greifswalder Straße" und wird im Osten von einer zukünftigen Ringstraße sowie dem Bahndamm begrenzt. Südlich des Baugrundstücks wird künftig ein Nahversorger entstehen, im Westen befinden sich Wohngebäude des "Hanseviertels". Die drei Baukörper von Sporthalle, Grundschule und Gymnasium bilden zusammen das Gebäudeensemble des neuen Schulstandortes an der Greifswalder Straße. Die zusammenhängende Gebäudefigur schließt den Blockrand des Wohnviertels Greifswalder Straße Richtung Süden. Der Gebäudeversatz gliedert das Grundstück in drei Freiräume, Dachauskragungen schaffen witterungsgeschützte Eingangsbereiche und deutlich ablesbare Adressen. Der in Nord-Süd-Richtung verlaufende öffentliche Weg für Fußgänger und Radfahrer wird in das Erschließungssystem des Campus eingebunden. Der Verbindungsweg bildet zusammen mit einem Vorplatz die räumlich gefasste Eingangssituation der Sporthalle und der Grundschule. Der Campusgedanke setzt sich auch im Inneren der Gebäude fort. So können aufgrund der Nähe beider Schulen zueinander einige Funktionsbereiche gemeinschaftlich genutzt werden. Synergien ergeben sich vor allem in den Bereichen Aula / Mensa sowie in Teilen der Verwaltung und bei den Wirtschaftsflächen. Die Verwaltungen beider Schulen befinden sich jeweils im Erdgeschoss an der jeweiligen Fassade, die eine Einsicht des zugehörigen Schulhofs ermöglicht. Weitere Fachräume wie Werken und Schülerküche (Grundschule) oder Kunst, Musik und Biologie (Gymnasium) finden ebenfalls im Erdgeschoss Platz. Die jeweiligen Gemeinschaftsbereiche der beiden Schulen liegen sich im Erdgeschoss gegenüber, der dazwischenliegende Freiraum ist überdacht. Somit sind auch gemeinsame Feierlichkeiten und Veranstaltungen umsetzbar. In dem Obergeschoss der Grundschule befinden sich abgesehen vom PC-Raum ausschließlich die Lernwelten mit verknüpften Differenzierungsbereichen. Außerhalb der Schulzeiten stehen diese großzügigen Räumlichkeiten auch für eine Hortnutzung zur Verfügung. Die Nutzungen sind in den drei Baukörpern wie folgt verteilt: Gebäude A: Dreifeldsporthalle mit einer Hallenabmessung von 45,00 x 22,00 m mit erdgeschossigen Nebenräumen: 6 Umkleideräumen, 3 Sanitärbereichen und 3 Geräteräumen. Gebäude B: Grundschule für 320 Schüler*innen und 30 Lehrenden auf 2 Geschossen: EG: Mensa, Aula, Schülerküche, Werken und Verwaltung OG: 8 große Klassenräume ("Lehrwelt"), 4 Teilungsräume und ein PC-Raum UG: Teilbereich: Tiefgarage Gebäude C: Gymnasium für 600 Schüler*innen und 60 Lehrenden auf 3 Geschossen: EG: Aula, Verwaltung, Fachräume Physik, Musik, Kunst. 1.OG: 12 Klassenräume, Fachräume Biologie und MNT 2.OG: 12 Klassenräume, Fachräume Chemie und MNT Alle weiteren Details sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

Beschreibung des Loses

Es wird die Errichtung des Schulcampus als Generalunternehmerleistung zum Pauschalfestpreis ausgeschrieben. Alle auftraggeberseits (und seiner beauftragten Dritten) erarbeiteten Planungsergebnisse und Unterlagen werden mit dieser Leistungsbeschreibung dem AN übergeben und gehen in seinen Verantwortungsbereich über (siehe TEIL 3 - Anlagen). Der GU hat diese schon in der Angebotsphase zu prüfen und ggfs. auf vorhandene Widersprüche oder Fehler hinzuweisen. Diese Planungsergebnisse und Unterlagen sind durch den AN fortzuschreiben. Der vom AN geschuldete Erfolg, das Leistungsziel ist die schlüsselfertige, betriebsbereite Übergabe des SCG an den AG einschließlich der Erbringung der für die Erreichung dieses Ziels erforderlichen Planungs-, Überwachungs-, und Koordinierungsleistungen. Der AN hat alle für das Projekt anfallenden Planungsleistungen und Baunebenleistungen, insbesondere die für die Erbringung der geschuldeten Leistung erforderlichen Architekten- und Ingenieurleistungen, Fachplanungen, Gutachten, Prüfungen, Genehmigungen, Abnahmen, usw., zu erbringen und die dabei entstehenden zu Kosten tragen. Alle weiteren Details sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Preis
PauschalfestpreisGewichtung (Punkte, genau) 600Den Zuschlag erhält der Bieter mit der höchsten Gesamtpunktzahl (max. 1000 Punkte), bei Punktgleichheit erhält der Bieter mit dem günstigeren Preis den Zuschlag. Die Gesamtpunktzahl berechnet sich aus Punkte Angebotspreis + Punkten der Zuschlagskriterien Qualität. Die Punktzahl des Angebotspreises berechnet sich aus der linearen Interpolation zwischen dem niedrigsten Preis (600 Punkte) und dem doppelten vom niedrigsten Preis (0 Punkte). Formel: 600x ((PAngebot - 2x Pmin)/( Pmin - 2x Pmin)
Qualität
Termin, Bauablauf, Qualität und OrganisationGewichtung (Punkte, genau) 400Die nachfolgend aufgeführten Zuschlagskriterien sind vom Bieter auf Grundlage einer schriftlichen sowie einer mündlichen Darstellung zu bearbeiten. Die Ausarbeitung ist erst mit dem Angebot - NICHT mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Für die Erstellung eines der ausschreibung entsprechenden Angebots mit den geforderten Unterlagen wird nach § 8b Abs. 1 Nr. 1 VOB/A EU eine Entschädigung in Höhe von EUR 7.200,00 brutto nach ordungsgemäßer Rechnungslegung gewährt. Die schriftliche Darstellung ist mit dem Angebot einzureichen und darf einen Umfang von maximal 12 DIN-A4-Seiten (inkl. Anlagen und erläuternder Texte) nicht überschreiten; hiervon unberührt bleiben zusätzliche Pläne, Skizzen und sonstige grafische Darstellungen. Ergänzend erfolgt eine mündliche Präsentation beim Auftraggeber in Präsenz mit einer Dauer von maximal 60 Minuten. Die für die Präsentation vorgesehene Unterlage (insbesondere eine PowerPoint-Präsentation) ist ebenfalls bereits mit dem Angebot einzureichen und bildet die verbindliche Grundlage der mündlichen Darstellung. Schriftliche oder graphische Darstellungen, die erst mit bei dem Präsentationstermin gezeigt oder ausgehändigt werden können bei der Bewertung keine Berücksichtigung finden. Terminkonzept maximal 100 Punkte Bauablaufkonzept maximal 100 Punkte Qualitätssicherung maximal 100 Punkte Projektorganisation maximal 100 Punkte Alle weiteren Details zu den Zuschlagskriterien (detaillierte Bewertungsmatrix) sind der Anlage 07 - Zuschlagskriterien der Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Eignung11 von 11 angegeben

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
- mindestens 4 Architekten oder Ingenieure in Festanstellung, Nachweis durch Vorlage der Urkunden, - mindestens 2 Maurer- und Betonbaumeister in Festanstellung, - mindestens 1 Dachdeckermeister, - mindestens 1 Installateur- und Heizungsbaumeister, - mindestens 1 Elektrotechnikermeister, - mindestens 1 Landschaftsbaumeister, Nachweis jeweils durch Meisterbrief,
Eintragung in das Handelsregister
Registereintrag
Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Berufshaftpflichtversicherung oder der Möglichkeitt des Abschlusses einer solchen im Zuschlagsfall mit einer Mindestdeckungssumme von EUR 3.000.000,00 für Personen-, Sach- und Vermögensschäden,
Allgemeiner Jahresumsatz
durchschnittlicher jährlicher Mindestumsatz in den letzten 5 Jahren mindestens 50.000.000,00 EUR.
Anteil der Unterauftragsvergabe
Eigenerklärung, dass für das Gewerk Rohbau keine Nachunternehmer eingesetzt werden (ausgefülltes Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen)
Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
- Unbedenklichkeitsbescheinigung Sozialversicherung, - Unbedenklichkeitsbescheinigung Finanzamt, - Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG
Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
- Eigenerklärung zum Thüringer Vergabegesetz
Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Weiterhin sind genau 3 Referenzprojekte mit jeweils detallierter Beschreibung darzustellen. Alle Referenzprojekte müssen als Generalunternehmer ausgeführt worden sein. Davon muss 1 Referenzprojekt für eine Körperschaft öffentlichen Rechts erbracht worden sein. Für ein Referenzprojekt können 50 Punkt … ganz lesenWeiterhin sind genau 3 Referenzprojekte mit jeweils detallierter Beschreibung darzustellen. Alle Referenzprojekte müssen als Generalunternehmer ausgeführt worden sein. Davon muss 1 Referenzprojekt für eine Körperschaft öffentlichen Rechts erbracht worden sein. Für ein Referenzprojekt können 50 Punkte erreicht werden. Es können also maximal 150 Punkte erzielt werden. Die Referenzprojekte müssen innerhalb der letzten 5 Jahre vor Veröffentlichung dieser Ausschreibung fertiggestellt worden sein. Es werden die 5 bestplatzierten Bieter zur Angebotsabgabe aufgefordert. Sofern mehr als 5 Bieter die maximale Punktzahl erreichen, oder es einen Punktgleichstand auf dem 5. Platz gibt, wird die Teilnahme unter den gleichplatzierten Bewerbern ausgelost. V = Vergleichbarkeit der Referenzen 0 - 30 Pkt. 1. Neubau eines öffentlichen Schulgebäudes 0 - 15 Pkt. - min. 12.000m² BGF und min. 60.000m³ BRI, min. 2 Obergeschosse, min. 2 Funktionen, Baukosten min. 40.000.000,00 EUR 5 Pkt. - min. 15.000m² BGF und min. 70.000m³ BRI, min. 3 Geschosse, min. 2 Funktionen, mit Schulsporthalle Baukosten min. 50.000.000,00 EUR, begrünte Flachdächer mit Photovoltaikanlagen 10 Pkt. - min. 15.000m² BGF und min. 70.000m³ BRI, Schulcampus bestehend aus Schulsporthalle und Gemeinschaftsschule (Grundschule und Gymnasium), Baukosten min. 50.000.000,00 EUR 15 Pkt. 2. Tätigkeit für eine Körperschaft öffentlichen Rechts 15 Pkt. L = Leistungen des Bewerbers Erbrachte Leistungen 0 - 20 Pkt. - Rohbau in Eigenleistung (ohne Nachunternehmer (NU) hergestellt) 5 Pkt - Dacharbeiten in Eigenleistung (ohne NU hergestellt) 5 Pkt. - Fassade in Eigenleistung (ohne NU hergestellt) 5 Pkt. - TGA-Gewerke in Eigenleistung (ohne NU hergestellt) 5 Pkt.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Rein nationale Ausschlussgründe, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Vers … ganz lesenRein nationale Ausschlussgründe, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Zahlungsunfähigkeit, Insolvenz, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Schwere Verfehlung, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens
Begrenzung der Bewerberzahl
5 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
dtvp.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
verlangt: 1. Der Auftragnehmer übergibt dem Auftraggeber spätestens 14 Tage nach Vertragsabschluss eine unwiderrufliche, unbefristete, selbstschuldnerische Vertragserfüllungsbürgschaft einer Bank, Sparkasse oder eines Kreditversicherers mit Sitz oder Niederlassung in der Europäischen Union, zur Absi … ganz lesenverlangt: 1. Der Auftragnehmer übergibt dem Auftraggeber spätestens 14 Tage nach Vertragsabschluss eine unwiderrufliche, unbefristete, selbstschuldnerische Vertragserfüllungsbürgschaft einer Bank, Sparkasse oder eines Kreditversicherers mit Sitz oder Niederlassung in der Europäischen Union, zur Absicherung aller sich aus diesem Vertrag ergebenden Verpflichtungen des Auftragnehmers zur Vertragserfüllung einschließlich der Ansprüche des Auftraggebers aus Schadensersatz, Erstattung von Überzahlungen einschließlich Zinsen und aus Vertragsstrafe in Höhe von fünf Prozent der Bruttoauftragssumme. Die Ansprüche aus der Bürgschaft dürfen nicht vor den gesicherten Ansprüchen verjähren. Soweit der Auftragnehmer die Vertragserfüllungsbürgschaft nicht innerhalb der vereinbarten Frist leistet, ist der Auftraggeber berechtigt, die Abschlagszahlungen um jeweils höchstens zehn Prozent zu kürzen, bis die vereinbarte Sicherheitssumme erreicht ist. Der Auftraggeber reicht die Vertragserfüllungsbürgschaft nach Abnahme und Beseitigung der bei der Abnahme festgestellten und vorbehaltenen Restmängel und Ausführung der Restleistungen zurück. Der Auftragnehmer hat insbesondere das Recht, eine Sicherheit durch eine andere zu ersetzen. 2. Der Auftraggeber ist berechtigt, einen Sicherheitseinbehalt in Höhe von 5 Prozent der geprüften Bruttoschlussrechnungssumme in Abzug zu bringen als Gewährleistungseinbehalt. Der Gewährleistungseinbehalt von 5% auf die Bruttoschlussrechnungssumme gilt für die Verjährungsfrist der Gewährleistungsansprüche von 5 Jahren als vereinbart. Auftragnehmer hat insbesondere das Recht, eine Sicherheit durch eine andere zu ersetzen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Sicherheitseinbehalt durch eine unwiderrufliche, unbefristete, selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von fünf Prozent der geprüften Bruttoschlussrechnungssumme für Mängelansprüche einer Bank, Sparkasse oder eines Kreditversicherers, mit Sitz oder Niederlassung in der Europäischen Union, abzulösen. Die Bürgschaft ist für die Dauer der vereinbarten Verjährungsfrist für Mängelansprüche zu stellen. Der Auftragnehmer hat insbesondere das Recht, eine Sicherheit durch eine andere zu ersetzen. Der Auftraggeber hat nicht verwertete Sicherheiten für Mängelansprüche erst nach Ablauf der vereinbarten Verjährungsfrist für Mängelansprüche zurückzugeben. Soweit jedoch zu diesem Zeitpunkt seine geltend gemachten Ansprüche noch nicht erfüllt sind, darf er einen entsprechenden Teil der Sicherheit zurückhalten.

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Freistaat Thüringen, 99423 Weimar
Fristen für Nachprüfungsanträge
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der … ganz lesenDer Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegen über dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXP4YPZMXP9# Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über das Vergabeportal.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Name
Landeshauptstadt Erfurt - Amt für Gebäudemanagement
Anschrift
Löberwallgraben 19/20, 99096 Erfurt
Website
erfurt.de
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

Bei uns erfasst

3Bekanntmachungen
0Zuschlagsmeldungen

Noch keine Zuschlagsmeldung dieses Auftraggebers im Bestand.

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 452 (Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten) in Thüringen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

585vergebene Aufträge
4Angebote je Los im Median (198 Lose mit Angabe)
267.200 €Zuschlagswert im Median
96.095 € – 757.371 €mittlere Hälfte, 415 Werte

Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Hochbau in Thüringen (21 offen)

Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens4 Meldungen

  1. 1. Berichtigung (diese Seite) · Korrektur – BeschafferFrist 07.08.2026
  2. BekanntmachungFrist 07.08.2026
  3. 1. Berichtigung · Aktualisierte InformationenFrist von 07.08.2026 auf 14.08.2026 verschoben
  4. 1. Berichtigung · Korrektur – BeschafferFrist 14.08.2026

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung be5fa64e-4bd0-4e61-9cf1-2bcf26d08c3c.