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Neubau ‚Haus Mosaik‘ mit Kindertagesstätte, Frühförderstelle und Förderstätte in Füssen / Fachplanung Tragwerksplanung

Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. · Kaufbeuren, Bayern

Aktenzeichen VgV-KILE-TWveröffentlicht 18.07.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Kaufbeuren87600, Landkreis Ostallgäu, Bayern
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 28 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. beabsichtigt den Neubau eines gemischt genutzten Gebäudes mit Kindertagesstätte, Frühförderstelle und Förderstätte im östlichen Anschluss an das Gelände der Wertachtal-Werkstätten in der Hiebelerstraße in Füssen zu realisieren. Für das langgestreckte, relativ schmale Baugrundstück wird derzeit ein Bebauungsplan aufgestellt. Die pädagogische Konzeption des ‚Haus Mosaik‘ sieht vor, dass dort Menschen aller Altersgruppen, mit verschiedener Herkunft und verschiedenen Ressourcen und Handicaps gemeinsam ihren Tag gestalten. Eine Kita, eine Frühförderstelle sowie drei Förderstättengruppen für Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderung und erworbener Hirnschädigung unter einem Dach ermöglichen Vernetzung, Projektangebote und Kooperationen in weitläufiger und für alle Beteiligten gewinnbringender Form. Der Kontakt zwischen Kindern und Menschen mit Behinderung bekommt so einen festen und regelmäßigen Platz im Alltag; die Kinder lernen ohne Berührungsängste aufzuwachsen. In der Kita (NUF ca. 990 m²) sollen in vier Gruppen (eine Krippen- und drei Kindergartengruppen) Kinder im Alter von einem Jahr bis ins Grundschulalter betreut werden. In jeder Gruppe sind auch Plätze für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf vorhanden. Im Kindergarten soll das Konzept der offenen Werkstatt-Pädagogik umgesetzt werden, d.h. die Kinder sind nicht an ihren Gruppenraum gebunden, sondern halten sich je nach Interesse in den verschiedenen, einem Thema gewidmeten Räumen (z.B. Bauraum, Musikzimmer, Atelier) auf. Die Frühförderstelle (NUF ca. 250 m²) stellt in ihren Räumen Angebote für die interdisziplinäre Grundversorgung im Rahmen der Früherkennung und Frühförderung von behinderten und von Behinderung bedrohten Kindern zur Verfügung. In der von der Wertachtal-Werkstätten gGmbH betriebenen Förderstätte (NUF ca. 640 m²) werden tagsüber Menschen gefördert, betreut und beschäftigt, die aufgrund der Intensität ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder nicht mehr in der Lage sind, im Arbeitsbereich der Werkstätten für Menschen mit Behinderung zu arbeiten. Dies sind schwerst- und mehrfach behinderte Menschen. Die Beschäftigten der Förderstätte erleben dort einen zweiten Lebensraum. Der Fokus liegt hier auf der Förderung lebenspraktischer und sozialer Fähigkeiten, körperlicher und geistiger Mobilität sowie Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeit. Die Errichtung der Kindertagesstätte und der Frühförderstelle wird von der Regierung von Schwaben öffentlich gefördert (Erfordernis eines Verwendungsnachweises). Als Grundlage für den Förderantrag wurde bereits eine Vorplanung durch das Architekturbüro martin+brenner (inzwischen umfirmiert zu Martin&Lieb), Füssen erstellt, die nun die Grundlage für die weitere Planung und Realisierung darstellt. Die Vorplanung für die Fachplanung Technische Ausrüstung erfolgte für HLS durch Güttinger Ingenieure, Kempten und für ELT durch Körbl + Feneberg GmbH Ingenieurbüro für Elektrotechnik, Füssen. Der Vorentwurf ist Teil der Vergabeunterlagen. Geplant ist ein dreigeschossiges Gebäude mit Teilunterkellerung und extensiv begrüntem Flachdach. Die gesamte Bruttogrundfläche (BGF) umfasst ca. 3.050 m². Im EG ist die Kita mit den nach Osten orientierten Gruppenräumen angeordnet, im 1. OG der Mehrzweck- und Speiseraum der Kita sowie die Frühförderstelle und im 2. OG die Förderstätte. Alle Ebenen werden über einen Mittelgang erschlossen; Erschließungskerne, Sanitäreinheiten und Büros sind als Nebenraumzone entlang der westlichen Fassade angeordnet. Der Vorentwurf sieht einen Holzbau mit zwei Treppenhauskernen in Massivbauweise vor. Die Gebäudestruktur ist auf ein Holzbauraster aufgebaut, vorgesehen ist eine Vorfertigung der Holzbauteile (Wand- und Deckenelemente). Die Fassade ist als senkrechte Boden-Deckel-Schalung in Nadelholz, die Fenster in Holz-Aluminium geplant. Die Beheizung des Gebäudes soll über eine Solewärmepumpe erfolgen, der benötigte Strom über die auf dem Dach installierte PV-Anlage geliefert werden. Der Neubau soll mit einer zentralen, maschinellen Zu- und Abluftanlage mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung ausgestattet werden. Das Bauvorhaben soll während der Erstellung durch ein Schadstoffmanagement begleitet und die Raumluftqualität nach der Fertigstellung gemessen und dokumentiert werden. Aufgrund des schmalen Grundstückszuschnitts sind die Freianlagen der Kita (ca. 1000 m²) überwiegend im Süden und Osten dem Baukörper vorgelagert, im Norden an der Hiebelerstraße sollen Parkplätze entstehen. Der Planungsbeginn erfolgt unmittelbar nach der Auftragserteilung, voraussichtlich im Mai 2024. Der Bauantrag soll im August 2024 eingereicht werden. Mit der Durchführung der Baumaßnahme soll im Frühjahr 2025 begonnen werden, die Fertigstellung und Inbetriebnahme soll bis Mitte 2026 erfolgen. Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung entsprechend HOAI Teil 4, Abschnitt 1, Leistungsphasen 1-6 für den Neubau. Besondere Leistungen sind dem Vertragsentwurf zu entnehmen. Die Beauftragung erfolgt nach § 51 HOAI stufenweise. Im Auftragsfall werden als erste Stufe die Leistungsphasen 1-2 beauftragt. Über eine jeweils weitere Beauftragung der Leistungsstufen entscheidet die Auftraggeberin im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen auf die Übertragung weiterer Leistungsstufen oder weiterer Leistungen abgeleitet werden. Die Tragwerksplanung wird nach derzeitigem Kenntnisstand entsprechend HOAI Anlage 14 „Objektliste Tragwerksplanung“ in die Honorarzone III eingestuft. Nach derzeitigem Kenntnisstand geht die Auftraggeberin von folgenden Kostenansätzen (netto) aus: KGR 300 ca. 5 570 000 EUR KGR 400 ca. 2 034 000 EUR

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Qualität
Projektteam - Qualifikation und Erfahrung, Präsenz vor Ort
Qualität
Auftragsbezogene Qualitätssicherung
Kosten
Honorarangebot

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern, Maximilianstraße 39, 80538 München
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
bfp ingenieure gmbh, Augsburg–

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Irseer Straße 1, 87600 Kaufbeuren
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

Bei uns erfasst

70Bekanntmachungen
26Zuschlagsmeldungen

Alle Ausschreibungen und Zuschläge dieser Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

1.849vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (1.128 Lose mit Angabe)
179.265 €Zuschlagswert im Median
95.618 € – 351.682 €mittlere Hälfte, 799 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 29.01.2024

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung c12572a7-f2e5-4c75-88c5-cbc214792837.