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Frist unbekanntEU-weitDienstleistungen

Negative-Trust-Architekturen (Ne-Trust)

Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH · Halle (Saale), Sachsen-Anhalt

Aktenzeichen [NE-TRUST - Vorinformation]veröffentlicht 02.09.2026Dienstleistungen

Frist im Verfahrenkeine Angabe

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Halle (Saale)06108, Sachsen-Anhalt
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Die Verfahrensart ist nicht eindeutig angegeben. Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Wird verhandelt?

Siehe Vergabeunterlagen.

Was jetzt zu tun ist

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Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

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Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 2 Monaten
  2. Fragen bis 23:59 Uhr
    vor 52 Tagen
  3. Heute

Beschreibung

Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (Cyberagentur) kündigt für den 22.09.2026 ein Partnering Event zum Forschungsprogramm „Negative-Trust Architekturen“ (Ne-Trust) an.

IT-Systeme sehen sich einer zunehmenden Bedrohung durch Innentäterinnen und -täter ausgesetzt, die sich oftmals unbemerkt innerhalb von Systemen bewegen, IT-Strukturen erkunden und Schäden anrichten. Die zunehmende Wahrnehmung dieses Angriffsvektors wird zusätzlich durch die Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) befeuert. Diese aktuellen und zukünftigen Herausforderungen machen auch vor den Toren von Verwaltung, Verteidigung und Sicherheitsbehörden nicht Halt. Um Bedrohungslagen wie diesen vorbereitet zu begegnen, haben IT-Sicherheitsparadigmen eine besondere Bedeutung: Sie prägen, wie IT-Systeme grundsätzlich entworfen, betrieben und geschützt werden. Als etabliertestes Beispiel gilt „Zero Trust“. Als Maßnahme gegen Insiderangriffe stößt dieser Ansatz jedoch an seine Grenzen. Zentrale Grundlagenwerke, unter anderem die NIST-Leitlinie SP 800-207, weisen auf verbleibende Lücken und offenen Forschungsbedarf hin. Vor diesem Hintergrund liegt die Notwendigkeit, ein weiterentwickeltes und neuartiges Paradigma zur effektiveren Abwehr von Innentäterinnen und -tätern zu erkunden. Ziel von Ne-Trust ist es deshalb, eine nachweisbar verbesserte Erkennung und proaktivere Abwehr von zunehmenden und veränderlichen Insider-Bedrohungen für IT-Systeme zu ermöglichen und somit über Zero Trust hinaus weiterzuentwickeln. Das Programm baut auf dem neuartigen Begriff „Negative Trust“ auf, der in Verbindung mit Zero Trust steht, jedoch als autarker Name für ein eigenes Paradigma ausgelegt werden kann. Es bestehen erste Versuche der begrifflichen Definition von Negative Trust, so z.B. in Richtung von Deception Technology. Eine wissenschaftliche und interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Begriff in Richtung eines eigenständigen, weiterentwickelten IT-Sicherheitsparadigmas ist bislang aber noch nicht erfolgt. Ne-Trust setzt genau an dieser Lücke an und eröffnet die Möglichkeit für eine erstmalige wissenschaftliche Auseinandersetzung mit und Erarbeitung von Negative-Trust-Architekturen. Die Cyberagentur öffnet damit den Raum für neuartige und disruptive Forschungsperspektiven und setzt somit frühzeitige Impulse für Cybersicherheitsparadigmen und IT-Sicherheitsarchitekturen von und für Übermorgen. Diese Zukunftsperspektive, ebenso wie die sprunghafte Verbesserung in der Abwehrfähigkeit von IT-Systemen und die komplexe Betrachtung von konzeptionellen, technologischen, sozialen und rechtlichen Fragestellungen, unterstreichen sowohl den ambitionierten als auch den wagnisbehafteten Charakter des Forschungsprogramms.

Die Cyberagentur lädt am 22.09.2026 von 14:00 bis 17:00 Uhr zu einem virtuellen Partnering Event für das Forschungsprogramm Ne-Trust ein. Es richtet sich an Unternehmen, Start-ups, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die sich mit IT-Sicherheitsarchitekturen, Cyberabwehr oder angrenzenden technischen, sozialen und rechtlichen Fragestellungen beschäftigen. Die fachliche Breite des Programms erfordert unterschiedliche Perspektiven. Das Partnering Event soll deshalb potenzielle Forschungspartner miteinander in Kontakt bringen und die Bildung interdisziplinärer Konsortien unterstützen. Nach einer Vorstellung der Cyberagentur und des Forschungsprogramms erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre fachlichen Schwerpunkte in jeweils zweiminütigen Kurzpräsentationen vorzustellen. Auf diese Weise können Kompetenzen sichtbar gemacht, Schnittstellen identifiziert und mögliche Partnerschaften für spätere Forschungsprojekte angebahnt werden.

Die Anmeldung zum Partnering Event ist bis einschließlich 16. September 2026 unter folgendem Link möglich: https://www.cyberagentur.de/programme/ne-trust/ Teilnehmende, die sich während der Veranstaltung vorstellen möchten, senden ihre Präsentationsfolie bis spätestens 18. September 2026 an ne-trust@cyberagentur.de.

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang0 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH, Große Steinstraße 19, 06108 Halle (Saale)
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
#Besonders auch geeignet für:startup# Zu dieser Vorinformation bitte KEINE Ausschreibungsunterlagen anfordern. Erst mit Veröffentlichung des Auftrages können die Ausschreibungsunterlagen von der eVergabe-Plattform heruntergeladen werden. Es handelt sich um einen Forschungs- und Entwicklungsauftrag, … ganz lesen#Besonders auch geeignet für:startup# Zu dieser Vorinformation bitte KEINE Ausschreibungsunterlagen anfordern. Erst mit Veröffentlichung des Auftrages können die Ausschreibungsunterlagen von der eVergabe-Plattform heruntergeladen werden. Es handelt sich um einen Forschungs- und Entwicklungsauftrag, der in Anwendung des Ausnahmetatbestandes § 116 Abs. 1 Nr. 2 GWB nicht in den Anwendungsbereich des Vergaberechts fällt. Der Auftrag wird im Rahmen einer Vorkommerziellen Auftragsvergabe in Anlehnung an eine Innovationspartnerschaft vergeben.
Hinweis
Zu dieser Vorinformation bitte KEINE Ausschreibungsunterlagen anfordern. Erst mit Veröffentlichung des Auftrages können die Ausschreibungsunterlagen von der eVergabe-Plattform heruntergeladen werden. Es handelt sich um einen Forschungs- und Entwicklungsauftrag, der in Anwendung des Ausnahmetatbestan … ganz lesenZu dieser Vorinformation bitte KEINE Ausschreibungsunterlagen anfordern. Erst mit Veröffentlichung des Auftrages können die Ausschreibungsunterlagen von der eVergabe-Plattform heruntergeladen werden. Es handelt sich um einen Forschungs- und Entwicklungsauftrag, der in Anwendung des Ausnahmetatbestandes § 116 Abs. 1 Nr. 2 GWB nicht in den Anwendungsbereich des Vergaberechts fällt. Der Auftrag wird im Rahmen einer Vorkommerziellen Auftragsvergabe in Anlehnung an eine Innovationspartnerschaft vergeben.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Für CPV 730 (Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung) in Sachsen-Anhalt gibt es in den letzten 24 Monaten nur 2 Vergabemeldungen. Kennzahlen zeigen wir ab 10.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 77c8efab-1d49-40c5-9c34-94515160d97a.