Naturkundemuseum, Los 00 Schadstoffsanierung, Entkernung+Entsorgung
Stadt Leipzig · 04107 Leipzig
veröffentlicht 10.11.2023Öffentliche Ausschreibung
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Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.
Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.
Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.
Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 93 Tage (307 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 4 Angebote je Los (716 Lose mit Angabe).
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 36 Monaten
- Angebotsfrist 23:59 Uhrvor 35 Monatenüber evergabe.de
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Beschreibung
a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle) Name und Anschrift: Stadt Leipzig, Amt für Gebäudemanagement Prager Straße 118 - 136 04092 Leipzig Telefon: +49 341123-7376 Fax: E-Mail: agm-vergabe@leipzig.de Internet: https://www.leipzig.de b) Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung, VOB/A Vergabenummer: L-65.3-2023-00671 c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen Zugelassene Angebotsabgabe elektronisch in Textform mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel mit qualifizierter/m Signatur/Siegel d) Art des Auftrags Ausführung von Bauleistungen e) Ort der Ausführung Naturkundemuseum, 04107 Leipzig f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen Art der Leistung: Naturkundemuseum, Wilhelm-Leuschner-Platz 1, 04107 Leipzig; Los 00 Schadstoffsanierung, Entkernung+Entsorgung, 04107 Leipzig Umfang der Leistung: Die Stadt Leipzig plant den Umbau des ehemaligen Bowlingtreffs zum neuen Naturkundemuseum am Standort Wilhelm-Leuschner-Platz 1 in 04107 Leipzig. Aufgrund der vorherigen Nutzung, dem Erbauungszeitraum und dem Umstand, dass seit 1997 die Abpumpanlage zur Senkung des Grundwassers nicht betrieben wurde, sind deutliche Schadstoff- und Schimmelbelastungen in den 4 Untergeschossen sowie teilweise auch in den Obergeschossen des Mittelbaus (sog. Oktagon) festzustellen. Aus den vorgenannten Gründen ist das Gesamtobjekt im aktuellen Zustand arbeitsschutzrechtlich als Schwarzbereich anzusehen. Um das Objekt im Vorfeld der eigentlichen Investitionsmaßnahmen zur Umnutzung als Naturkundemuseum in einen Weißbereich zu überführen, werden umfangreiche Schadstoffsanierungs- und Entkernungsmaßnahmen im Rahmen einer Vorabmaßnahme erforderlich. Das Objekt soll damit als gefahrstofffrei und grundlegend vorbereitet an die weiterführenden Ausbaugewerke übergeben werden. Die entsprechenden Leistungen zur Beräumung, Schadstoffsanierung, Demontage und Entkernung des Gebäudes sind dabei gebündelt im Rahmen der Vorabmaßnahme angesiedelt. Der Leistungsumfang umfasst im Wesentlichen die Beräumung, Schadstoffsanierung und Entkernung des Gebäudes inkl. der Freilegung der Außenwände bis auf die Trag- werksubstanz sowie teilweise der Demontage von Einbauten, Anlagen und Rohrleitungen der ehem. technischen Gebäudeausrüstung. Im Rahmen der Vorabmaßnahme ist außerdem vorgesehen, die bereits unter Vorabstimmung mit der Denkmalschutzbehörde (Amt für Bauordnung und Denkmalpflegt Leipzig) festgelegten, denkmalschutzrelevanten bzw. wegen ihrer Seltenheit und architektonisch-zeitgenössischen Bedeutung erhaltenswerten Bauteile und Inventare zerstörungsfrei zu sichern bzw. zu bergen. Durch den Umgang mit der krebserzeugenden Mineralfaserwolle und den schimmel- pilzbelasteten Materialien und der damit verbundenen Gesundheitsgefährdung werden erhöhte Anforderungen an den Arbeitsschutz gestellt, welche bei der Ausführung der Schadstoffsanierung und Entkernungsarbeiten in den kontaminierten Bereichen zwingend zu berücksichtigen sind. Die entsprechenden Arbeitsschutzvorkehrungen sind dabei gemäß den Technischen Regelungen der TRGS 521 (Umgang KMF) und der bauberufsgenossenschaftlichen DGUV-Information 201-028 (Schimmelpilzsanierung) i.V.m. der DGUV Regel 101-004 (Kontaminierte Bereiche) umzusetzen. Die Beauftragung erfolgt an ein qualifiziertes Rückbauunternehmen, welches die zur Leistungserbringung erforderliche Sach- und Fachkunde besitzt. Nachfolgende Sach- und Fachkundenachweise zur Eignung des Bieters sind demnach entsprechend der Schadstoffsituation zwingend erforderlich und u.a. mit dem Angebot vorzulegen: mindestens 2 Referenzen mit vergleichbaren Leistungen in den letzten bis zu 5 abgeschlossenen Kalenderjahren mit Angabe der Leistungen, der Auftragssumme, des Ausführungszeitraumes sowie des Auftraggebers mit Ansprechpartner und Kontaktdaten (Telefonnummer und/ oder Emailadresse) Vergleichbar ist eine Leistung nur, wenn diese eine Abbruchleistung mit einem Auftragswert von mindestens 400.000 EUR netto nachweist. Sachkunde für Arbeiten in kontaminierten Bereichen gem. DGUV Regel: 101-004, Sach- und Fachkunde gem. TRGS 521 für Abbruch-, Sanierungs- und In- standhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle, Fachkunde für Schimmelpilzsanierungen gem. DGUV-Information 201-028 (Gefährdungen durch Biostoffe bei der Schimmelpilzsanierung), Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb nach KrWG für den vorgesehenen Entsorger, arbeitsmedizinischen Untersuchungen der ausführenden Mitarbeiter: mind. "krebserzeugende Gefahrstoffe - allgemein und "Vorsorge Atemschutz Kl. 2" (vormals G26 und G40), Umgangsgenehmigung nach §12 Abs. 1 Nr. 3 StrlSchG bzw. nach ehem. § 7 StrlSchV, fortgeltend als § 12 Abs. 1 Nr. 3 StrlSchG. (für Ionisationsrauchmelder) DIN ISO 9.001 (Qualitätsmanagement), Eignung/Zertifizierung als "geprüfter Restaurator im Handwerk g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden Zweck der baulichen Anlage: Zweck des Auftrags: h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f) Vergabe nach Losen Nein i) Ausführungsfristen Beginn der Ausführung: 18.03.2024 Fertigstellung oder Dauer der Leistungen: 09.07.2024 weitere Fristen: Die Bautermine dienen der unverbindlichen Orientierung. Der konkrete Baubeginn erfolgt auf gesonderte Aufforderung. j) Nebenangebote nicht zugelassen k) mehrere Hauptangebote nicht zugelassen l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-18b8b4f1cd5-d13f559cfdb898c Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen: Nein Nachforderung Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert o) Ablauf der Angebotsfrist am: 19.12.2023 um: 24:00 Uhr Ablauf der Bindefrist am: 07.03.2024 p) Adresse für elektronische Angebote (URL): https://www.evergabe.de unter Nutzung der Software AI Bietercockpit Anschrift für schriftliche Angebote: -ENTFÄLLT- (es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen) q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen Deutsch r) Zuschlagskriterien nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf. einschl. Gewichtung: Niedrigster Preis s) Eröffnungstermin am: 20.12.2023 t) geforderte Sicherheiten Soweit die Auftragssumme mindestens 250.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt, ist Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten. u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind gemäß VOB/B v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter w) Beurteilung der Eignung Direktlink auf Dokument mit Eignungskriterien unter (URL): https://www.evergabe.de/unterlagen/SelectionCriteria/54321-Tender-18b8b4f1cd5-d13f559cfdb898c x) Nachprüfung behaupteter Verstöße Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A): Landesdirektion Sachsen, Referat 39 DD Stauffenbergallee 2 01099 Dresden weitere Angaben Mit Angebotsabgabe sind u.a. vorzulegen: mindestens 2 Referenzen mit vergleichbaren Leistungen in den letzten bis zu 5 abgeschlossenen Kalenderjahren mit Angabe der Leistungen, der Auftragssumme, des Ausführungszeitraumes sowie des Auftraggebers mit Ansprechpartner und Kontaktdaten (Telefonnummer und/ oder Emailadresse) Vergleichbar ist eine Leistung nur, wenn diese eine Abbruchleistung mit einem Auftragswert von mindestens 400.000 EUR netto nachweist. Sachkunde für Arbeiten in kontaminierten Bereichen gem. DGUV Regel: 101-004, Sach- und Fachkunde gem. TRGS 521 für Abbruch-, Sanierungs- und In- standhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle, Fachkunde für Schimmelpilzsanierungen gem. DGUV-Information 201-028 (Gefährdungen durch Biostoffe bei der Schimmelpilzsanierung), Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb nach KrWG für den vorgesehenen Entsorger, arbeitsmedizinischen Untersuchungen der ausführenden Mitarbeiter: mind. "krebserzeugende Gefahrstoffe - allgemein und "Vorsorge Atemschutz Kl. 2" (vormals G26 und G40), Umgangsgenehmigung nach §12 Abs. 1 Nr. 3 StrlSchG bzw. nach ehem. § 7 StrlSchV, fortgeltend als § 12 Abs. 1 Nr. 3 StrlSchG. (für Ionisationsrauchmelder) DIN ISO 9.001 (Qualitätsmanagement), Eignung/Zertifizierung als "geprüfter Restaurator im Handwerk
Abbruch/ Rückbau,Ausführungsplanung (Hochbau),Entsorgung von Abbruchmaterialien,Entsorgung von Gefahrstoffen/ Schadstoffen/ Sondermüll
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 21155052.