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Frist unbekanntEU-weitDienstleistungen

Nachtrag zum Forschungsprojekt "Sicherheitsargumentation mittels erklärbarer KI für das automatisierte Fahren im Bahnbetrieb"

Eisenbahn-Bundesamt · Bonn, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 111vmv/022-0127#049veröffentlicht 26.02.2026Dienstleistungen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
6 Monate26.02.2026 – …
Lose
1
Verfahren
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Bonn53175, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Die Verfahrensart ist nicht eindeutig angegeben. Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Wird verhandelt?

Siehe Vergabeunterlagen.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot möglich. Die Änderung zeigt, wie der bestehende Vertrag weiterläuft.

Auftragsänderung: Ein bestehender Vertrag wird geändert, ein neues Angebot ist nicht möglich.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 169 Tage (28 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 8 Monaten
  2. Vertragsbeginn
    vor 8 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Im Rahmen des Projekts „Sicherheitsargumentation mittels erklärbarer KI für das automatisierte Fahren im Bahnbetrieb (XRAISE)“ untersuchen die Antragsteller, welche Methoden der erklärbaren Künstlichen Intelligenz (XAI) sich für die Sicherheitsbewertung von KI-Systemen im Schienenverkehr eignen. Hierzu wurden ein bahnspezifischer Datensatz aufgebaut, erste Modelle trainiert, Reviews erstellt und Experimente durchgeführt und analysiert. Ergebnisse aus dem bisherigen Projektverlauf, basierend auf Schlussfolgerungen der im Rahmen des Projektes durchgeführten Reviews und Experimente, zeigen, dass die Eignung von XAI-Methoden und Methodenkombinationen (sowohl Typen von Methoden als auch konkrete Einzelmethoden innerhalb dieser Typen) von Kontextfaktoren wie der konkreten Aufgabe, der Leistung des KI-Modells oder verschiedenen Eigenschaften der Bilder und der Nutzer abhängt. Eine verbindliche Festlegung auf eine einzelne Methode für die Sicherheitsprüfung ist daher nicht zielführend. Stattdessen wird angenommen, dass Anwenderinnen und Anwender flexibel zwischen verschiedenen Methoden und Modellversionen wechseln können, was es zu prüfen gilt. Insbesondere die Kombination aus salienz- und konzeptbasierten XAI-Methoden erwies sich im Rahmen der durchgeführten Experimente als vielversprechend. In der Evaluation zeigte sich jedoch, dass konzeptbasierte Methoden aufgrund begrenzter Datenbasis derzeit keine hinreichend aussagekräftigen Erklärungen liefern. Für das Training der untersuchten KI-Modelle sind nicht ausreichend annotierte Daten aus der relevanten Domäne (RGB-Bilder aus Perspektive einer Eisenbahn-lock) vorhanden. Dies war zu Projektbeginn nicht ersichtlich, da keine öffentlichen Benchmarks zu Modellen in der Domäne des Schienenverkehrs verfügbar waren und es kein kontext-spezifisches Vorwissen darüber gab, ab welcher Trainingsdaten-Menge die verschiedenen XAI-Methoden die untersuchten KI-Modelle plausibel erklären können. Um nun, wie im ursprünglichen Projektantrag geplant, die Nutzbarkeit der XAI-Methoden aussagekräftig beurteilen zu können, ist eine bessere Datenbasis notwendig. Die Nutzung des „unsupervised Pretrainings“ anderer Datenquellen (konkret: nicht annotierte Daten) stellt eine mögliche Lösung dar. Die Notwendigkeit dieser Erweiterung für den Projekterfolg war zu Projektbeginn nicht absehbar. Zur Erreichung der Projektziele bedarf es daher diesen Nachtrag, zusätzlich zu den im Projekt erfolgten Leistungen. Aufgrund der hohen Aktualität der Thematik, die sich schnell verändernden technischen Entwicklungen und hochaktuellen Forschungskenntnissen unterliegt, war bei der Vergabe zum einen der notwendige Datenumfang und die Relevanz konzeptbasierter XAI-Methoden noch nicht in dem Umfang bekannt. Folgende Ausführung der im Angebot beschriebenen Leistungen sind zum Erreichen des Projektziels jetzt unbedingt erforderlich: 1. Unüberwachtes Vortraining zur Verbesserung der Modellqualität und damit der Interpretierbarkeit konzeptbasierter XAI-Methoden. 2. Entwicklung eines interaktiven XAI-Systems, das einen methodenübergreifenden Vergleich und die nutzerorientierte Bewertung von KI-Erklärungen ermöglicht. Diese Maßnahmen sind notwendig, um eine fundierte Einschätzung der Eignung von XAI-Verfahren für sicherheitskritische Anwendungen sowie belastbare Empfehlungen für künftige Nachweisprozesse im automatisierten, fahrerlosen Schienenverkehr (z. B. GoA3 oder GoA4) zu ermöglichen. Zudem ermöglicht die Erstellung eines interaktiven Systems bessere Anschaulichkeit der Inhalte, die im Rahmen der Wissenschaftskommunikation zielführend eingesetzt werden können.

Beschreibung des Loses

Ohne eine Erweiterung des Projekts XRAISE um die beantragten Zusatzleistungen würde das vorhandene wissenschaftliche und anwendungsbezogene Potenzial der bisherigen Arbeiten ungenutzt bleiben. Die geplanten Maßnahmen sind entscheidend, um die erarbeiteten Ansätze zur erklärbaren KI im Bahnkontext methodisch zu vervollständigen und belastbare Schlussfolgerungen zur praktischen Eignung der Verfahren ziehen zu können. Die Erforschung des unüberwachten Vortrainings verbessert die Grundlage für die Bewertung konzeptbasierter XAI-Methoden maßgeblich und ist ein Meilenstein für den zukünftigen Umgang mit bahnspezifischen Daten für das Training von KI-Modellen. Die Erkenntnisse lassen sich zudem auch im Rahmen des BMV-Forschungsnetzwerks auf andere Verkehrsträger zeitnah übertragen und nutzbar machen. Das interaktive XAI-System erhöht die Vergleichbarkeit, Nachvollziehbarkeit und Nutzbarkeit der Ergebnisse. Damit wird die wissenschaftliche Aussagekraft des Projekts deutlich gestärkt und der Wissenstransfer in Richtung sicherheitsrelevanter Anwendungen und Politikberatung gefördert.

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
26.02.2026
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
6 Monate
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung2 von 5 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz1 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Bundes, 53113 Bonn
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
keine Angabe

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Wer hat das zuletzt gewonnen?

Letzte vergleichbare Vergabe (2023): Forschungsprojekt - DZSF - Sicherheitsargumentation mittels erklärbarer KI für das automatisierte Fahren im Bahnbetrieb

Gleiche Vergabestelle und sehr ähnlicher Titel, vergeben am 20.12.2023. Ob es wirklich dieselbe Leistung ist, zeigt die Bekanntmachung.

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

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261vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (54 Lose mit Angabe)
288.600 €Zuschlagswert im Median
179.803 € – 637.356 €mittlere Hälfte, 159 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung ec4f8dad-b0bb-47b5-8d9e-c8f870972324.