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Frist abgelaufenEU-weitPlanung

Mühlenkreiskliniken - Technische Inbetriebnahme

Mühlenkreiskliniken (AöR) · Minden, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen DRESO_HH-2026-0054veröffentlicht 09.09.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 30 Tagen abgelaufen

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Kreis Minden-Lübbecke.

Alle Ausschreibungen: Planung in Nordrhein-Westfalen (345 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
54 Monate
Lose
2Angebot auf bis zu 2, Zuschlag höchstens 2 je Bieter
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
elektronisch: Zulässigtender24.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendnein
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendnein
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragnein

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 73 Tage (20 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 1,5 Angebote je Los (26 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 40 %, Leistung und Qualität 60 %.

  • Vorgehen im ausgeschriebenen Projekt15 %
  • Projektablauf15 %
  • Terminplanung und -steuerung15 %
  • Erfahrung des betrauten Personals15 %
  • Preis40 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 6,7 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−3,6 Punkte
25 % teurer−8 Punkte
50 % teurer−13,3 Punkte
100 % teurer−20 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 59 Tagen
  2. Teilnahmeanträge bis 12:00 Uhr
    vor 30 Tagen
  3. Heute

Beschreibung

Fachplanung Technische Inbetriebnahme

Lose2 Lose · Angebot auf bis zu 2 · Zuschlag höchstens 2 je Bieter

Alle 2 Lose haben dieselben Bedingungen, Fristen und Kriterien. Sie stehen deshalb einmal unter Bedingungen.

Lose dieses Verfahrens
LosGegenstandLaufzeitGeschätzter Wert
1
BOE

Die Mühlenkreiskliniken planen im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung ihrer Standorte, die bisher am Krankenhaus Bad Oeynhausen erbrachten Leistungen künftig an der Auguste-Viktoria-Klinik neu zu verorten. Dazu wird der Standort der Auguste-Viktoria-Klinik um eine Notaufnahme, Bereiche der Funktionsdiagnostik, Radiologie und Endoskopie sowie zwei OPs erweitert. Zusätzlich werden 84 Normalpflegebetten und 6 Intensivbetten geschaffen. Neue Funktionsbereiche wie eine psychiatrische Tagesklinik und eine multimodale Schmerztherapie werden eingerichtet. Die Erweiterung erfolgt durch Teilneubauten, Umbauten und Umnutzungen im Bestand, einschließlich zweier Neubaukörper und einer Teilaufstockung eines bestehenden Baukörpers.

54 Monate–
2
KLL

Die Mühlenkreiskliniken planen im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung die Zusammenlegung der bestehenden Standorte Lübbecke und Rahden in Form eines gemeinsamen Neubaus "Klinikum Lübbecker Land". Das Projekt umfasst den Neubau eines Klinikums für die somatische und psychiatrische Versorgung mit rund 400 Betten, ergänzenden Lehr- und Funktionsbereichen sowie Anlagen für zentralisiertes Parken auf einem Grundstück der Stadt Espelkamp. Aufgrund der Größe und Komplexität des Vorhabens besteht ein erhöhter Koordinationsbedarf der Baustellenlogistik, insbesondere in Bezug auf Baustellenverkehr, Materialanlieferungen, Flächen- und Sicherheitslogistik. Die Baustellenlogistik ist eng mit der parallellaufenden Verkehrsplanung der Stadt Espelkamp abzustimmen, insbesondere hinsichtlich Erschließung und Verkehrsführung.

54 Monate–

Bedingungengilt für alle Lose

Zuschlag5 von 5 angegeben

Vorgehen im ausgeschriebenen Projekt15 %
Projektablauf15 %
Terminplanung und -steuerung15 %
Erfahrung des betrauten Personals15 %
Preis40 %
Qualität
Vorgehen im ausgeschriebenen ProjektErfahrung des Projektteams: Projektspezifische Herangehensweise, Projektumsetzung, Projektrisiken
Qualität
ProjektablaufWie ist der geplante Projektablauf und die Projektorganisation? Aussagen zu internen und externen Schnittstellen für die Zusammenarbeit und zur Tätigkeitsverteilung /Darstellung zur Organisation des Teams, Verfügbarkeiten, Kapazitätenaufstellung über alle Leistungsstufen (AHO Heft Nr.19) bzw. Leistungsphasen (HOAI), Steuerungsinstrumente
Qualität
Terminplanung und -steuerungWie werden die vorgegebenen Termine für das Projekt eingehalten? Darstellung der Einhaltung der Projekttermine, sowie Aufzeigen von Terminrisiken
Qualität
Erfahrung des betrauten PersonalsErfahrung der verantwortlichen Ansprechpersonen für alle beauftragten Leistungsphasen
Preis
Honorarangebot

Eignung6 von 6 angegeben

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Mindestanforderung LOS 1 - BOE: Es müssen drei Referenzen im Bereich Technische Inbetriebnahme (TIB) gemäß AHO Heft Nr. 19 in den letzten 10 Jahren abgeschlossen (LPH 8) worden sein. Die Mindestgröße jeder Referenz muss jeweils eine BGF von 15.000 m² oder ein Projektvolumen von mindestens 50 Mio.€ … ganz lesenMindestanforderung LOS 1 - BOE: Es müssen drei Referenzen im Bereich Technische Inbetriebnahme (TIB) gemäß AHO Heft Nr. 19 in den letzten 10 Jahren abgeschlossen (LPH 8) worden sein. Die Mindestgröße jeder Referenz muss jeweils eine BGF von 15.000 m² oder ein Projektvolumen von mindestens 50 Mio.€ KG 300/400 betragen. Darüber hinaus müssen folgende Mindestanforderungen erfüllt sein: A) mindestens eine von drei Referenzen muss ein Gesundheitsbau sein (z.B. Krankenhaus‑ oder Klinik-projekt) B) mindestens zwei von drei Referenzen müssen eine Baumaßnahme als Umbau im laufenden Betrieb im Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung (oder höherwertig) oder eines Bauvorhabens vergleichbarer Komplexität sein C) in mindestens einer der Referenzen muss das Projektvolumen mindestens 50 Mio. € KG 300/400 betragen D) mindestens zwei der drei Referenzen müssen mit einem öffentlichen Auftraggeber erfolgt sein (z.B. Landesbehörde, kommunaler Träger, öffentlicher Klinikverbund) Eine Referenz kann mehrere der Mindestanforderungen A/B/C/D erfüllen. Folgende Eignungskriterien (Auswahlkriterien) werden ausschließlich bewertet, wenn diese Anforderungen erfüllt sind: - Art der Baumaßnahme (Umbau im laufenden Betrieb, Krankenhaus = 6 Punkte, Neubau Krankenhaus = 4 Punkte, Umbau im laufenden Betrieb sonstige = 2 Punkte, Sonstige = 0 Punkte); Gewichtung 15 % - erbrachte Leistung (02.09.2016 - 01.09.2026) (Leistungsstufen 1-5 (gem. AHO Heft Nr. 19 = 6 Punkte, mindestens 3 Leistungsstufen aus Leistungsstufen 1-5 gemäß AHO-Heft Nr. 19 = 3 Punkte, Sonstige = 0 Punkte); Gewichtung 10 % - Projektgröße BGF in m² incl. aller Teilprojekte (> 30.000 m² = 6 Punkte, > 20.000 m² und ≤ 30.000 m² = 3 Punkte, ≤ 20.000 m² = 0 Punkte); Gewichtung 10 % - Auftraggeber (Öffentlicher Auftraggeber = 6 Punkte, Sonstiger Auftraggeber = 0 Punkte); Gewichtung 5 % - Baukosten nach DIN 276 (KG 300+400) in € brutto (> 100 Mio. € = 6 Punkte, > 75 Mio. € und ≤ 100 Mio. € = 3 Punkte, ≤ 75 Mio. € = 0 Punkte); Gewichtung 10 % - die Anzahl der parallel geführten Projekte (TIB) (> 2 parallele TIB-Projekte = 6 Punkte, 2 parallel laufende TIB-Projekte = 3 Punkte, keine = 0 Punkte); Gewichtung 10 % --- Mindestanforderung LOS 2 - KLL: Es müssen drei Referenzen im Bereich Technische Inbetriebnahme (TIB) gemäß AHO Heft Nr. 19 in den letzten 10 Jahren abgeschlossen (LPH 8) worden sein. Die Mindestgröße jeder Referenz muss jeweils eine BGF von 15.000 m² oder ein Projektvolumen von mindestens 100 Mio.€ KG 300/400 betragen. Darüber hinaus müssen folgende Mindestanforderungen erfüllt sein: A) mindestens zwei von drei Referenzen müssen ein Gesundheitsbau sein (z.B. Krankenhaus‑ oder Klinikprojekt) B) mindestens zwei von drei Referenzen müssen eine Baumaßnahme als Umbau im laufenden Betrieb im Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung (oder höherwertig) oder eines Bauvorhabens vergleichbarer Komplexität sein C) in mindestens einer der Referenzen muss das Projektvolumen mindestens 100 Mio € KG 300/400 betragen D) mindestens zwei der drei Referenzen müssen mit einem öffentlichen Auftraggeber erfolgt sein (z.B. Landesbehörde, kommunaler Träger, öffentlicher Klinikverbund) Eine Referenz kann mehrere der Mindestanforderungen A/B/C/D erfüllen. Folgende Eignungskriterien (Auswahlkriterien) werden ausschließlich bewertet, wenn diese Anforderungen erfüllt sind: - Art der Baumaßnahme (Neubau Krankenhaus = 6 Punkte, Sonstige = 0); Gewichtung 15 % - erbrachte Leistung (02.09.2016 - 01.09.2026) (Leistungsstufen 1-5 (gem. AHO Heft Nr. 19 = 6 Punkte, mindestens 3 Leistungsstufen aus Leistungsstufen 1-5 gemäß AHO-Heft Nr. 19 = 3 Punkte, Sonstige = 0 Punkte); Gewichtung 10 % - Projektgröße BGF in m² incl. aller Teilprojekte (> 30.000 m² = 6 Punkte, > 20.000 m² und ≤ 30.000 m² = 3 Punkte, ≤ 20.000 m² = 0 Punkte); Gewichtung 10 % - Auftraggeber (Öffentlicher Auftraggeber = 6 Punkte, Sonstiger Auftraggeber = 0 Punkte); Gewichtung 5 % - Baukosten nach DIN 276 (KG 300+400) in € brutto (> 200 Mio. € = 6 Punkte …
Durchschnittliche jährliche Belegschaft
LOS 1 - BOE Anzahl Beschäftigte (inkl. Geschäftsführung) mit folgendem Mindeststandard: Beschäftigte mit Berufsqualifikation Architekt/Ingenieur oder einer Logistikbezogenen Ausbildung mit mindestens fünf (5) Jahren Berufserfahrung im Bereich "Planung technische Inbetriebnahme" aus den letzten drei … ganz lesenLOS 1 - BOE Anzahl Beschäftigte (inkl. Geschäftsführung) mit folgendem Mindeststandard: Beschäftigte mit Berufsqualifikation Architekt/Ingenieur oder einer Logistikbezogenen Ausbildung mit mindestens fünf (5) Jahren Berufserfahrung im Bereich "Planung technische Inbetriebnahme" aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren Es ist mindestens ein Beschäftigter mit oben beschriebenen Mindeststandard erforderlich. - über 10 MA = 6 Punkte - über 7 MA = 4 Punkte - über 5 MA = 2 Punkte - bis einschl. 5 MA = 0 Punkte Gewichtung 15 % LOS 2 - KLL Anzahl Beschäftigte (inkl. Geschäftsführung) mit folgendem Mindeststandard: Beschäftigte mit Berufsqualifikation Architekt/Ingenieur oder einer Logistikbezogenen Ausbildung mit mindestens fünf (5) Jahren Berufserfahrung im Bereich "Planung technische Inbetriebnahme" aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren Es ist mindestens ein Beschäftigter mit oben beschriebenen Mindeststandard erforderlich. - über 10 MA = 6 Punkte - über 7 MA = 4 Punkte - über 5 MA = 2 Punkte - bis einschl. 5 MA = 0 Punkte Gewichtung 15 %
Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
LOS 1 - BOE Durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz (Honorare) netto in € - über 500.000 € = 6 Punkte - über 300.000 € = 4 Punkte - über 100.000 € = 2 Punkte - bis einschl. 100.000 € = 0 Punkte Gewichtung 25 % LOS 2 - KLL Durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz (Honorare) netto in € - über 500.000 € = 6 Punkte - über 300.000 € = 4 Punkte - über 100.000 € = 2 Punkte - bis einschl. 100.000 € = 0 Punkte Gewichtung 25 %
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhand … ganz lesenMit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Zahlungsunfähigkeit, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Insolvenz, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Schwere Verfehlung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Bildung terroristischer Vereinigungen
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
54 Monate
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung6 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Zulässig
Einreichung über
tender24.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Zulässig
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Westfalen, 48147 Münster
Fristen für Nachprüfungsanträge
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer und dem Vergabesenat (§§ 155 ff. GWB). Nach § 160 Abs. 3 GWB ist ein etwaiger Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor … ganz lesenDas Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer und dem Vergabesenat (§§ 155 ff. GWB). Nach § 160 Abs. 3 GWB ist ein etwaiger Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, wobei der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB unberührt bleibt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Die Rügeobliegenheiten gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB (unzulässige Vergabe des Verfahrens ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der EU). Der Auftraggeber ist zur Absendung einer Bieterinformation spätestens 10 Tage vor Zuschlagserteilung verpflichtet (§134 GWB). Nach Zuschlagserteilung (Vertragsschluss) ist ein Nachprüfungsantrag nicht mehr zulässig. Ausgenommen sind Anträge auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 GWB, also wegen Verletzung der vorgenannten Pflicht zur Bieterinformation und Einhaltung der Wartefrist gem. § 134 GWB oder wegen unzulässiger Vergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der EU. Solche Anträge auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages sind nach § 135 Abs. 2 GWB nur innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags zulässig, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung dieser Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
1) Bewerbungsformular und Bieterplattform: Zur Angabe der notwendigen Nachweise ist zwingend (Ausschlusskriterium) ein Bewerbungsformular zu verwenden, das auf der Bieterplattform heruntergeladen werden kann (Link: (BT-15) der Bekanntmachung). Der Zugang zur Bieterplattform ist uneingeschränkt mögli … ganz lesen1) Bewerbungsformular und Bieterplattform: Zur Angabe der notwendigen Nachweise ist zwingend (Ausschlusskriterium) ein Bewerbungsformular zu verwenden, das auf der Bieterplattform heruntergeladen werden kann (Link: (BT-15) der Bekanntmachung). Der Zugang zur Bieterplattform ist uneingeschränkt möglich. Es wird jedoch die Registrierung empfohlen! Bitte beachten Sie, dass nicht auf der Vergabeplattform registrierte Bewerber nicht über die Änderungen der Vergabeunterlagen oder die Beantwortung der Bieterfragen informiert werden können. Für den Einsatz der Bieterplattform benötigen Sie einen aktuellen Browser (z.B. Internet Explorer ab Version 7 mit aktivierten Cookies und aktuellem Java-Skript. Weiterhin muss ggf. das Up-und Downloaden von Dateien über das https-Protokoll von der Firewall gestattet sein. 2) Ausschlusskriterien 2a) Formale Ausschlusskriterien - Fristgerechter Eingang des Teilnahmeantrags (Frist siehe BT- 1311 der Bekanntmachung) gem. § 57 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 3 VgV, - Vollständigkeit des Teilnahmeantrages. 2b) Rechtliche Ausschlusskriterien: - Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB, - Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB, - Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten oder beruflichem Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB, - Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt gem. § 124 GWB, - Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/ 2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022 /576 des Rates vom 8. April 2022 2c) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung: - Eigenerklärung, dass als Berufsqualifikation der Beruf des/der (Beratenden) Ingenieurs:In gem. § 75 und 44 VgV vorliegt. 2d) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: - Nachweis Versicherungsunternehmen zur All-Risk-Versicherung 2e) Technische und Berufliche Leistungsfähigkeit - drei Referenzen im Bereich Fachplanung Technische Inbetriebnahme (s. Anlage Eignungsmatrix) 3) Bietergemeinschaften/Eignungsleihe/Unterauftragsvergabe: - Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied die/der Erklärung/Nachweis stammt. Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (Anlage zum Teilnahmeantrag) abzugeben, in der auch der Vertreter der Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu benennen ist. - Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und/ oder Nachweise von dem Eignungsverleiher/ Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält sich vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen. 4) Fehlende Unterlagen Es wird darauf hingewiesen, dass der AG sich vorbehält, fehlende oder unvollständige Unterlagen und Angaben bei den Bietern im Rahmen des § 56 Abs. 2 bis 4 VgV nachzufordern. Der Bieter kann jedoch nicht darauf vertrauen. 5) Fragen Enthalten die Ihnen überlassenen Unterlagen nach Ihrer Auffassung Unklarheiten, so bitten wir Sie, uns unverzüglich darauf hinzuweisen. Hinweise und Fragen sind ausschließlich über die elektronische Vergabeplattform zu stellen. 6) Bindefrist Der Auftraggeber behält sich die Verlängerung der Bindefrist vor.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Hans-Nolte-Straße 1, 32429 Minden
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
Auskünfte
Drees & Sommer SE

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1.574vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (1.392 Lose mit Angabe)
226.168 €Zuschlagswert im Median
93.415 € – 571.546 €mittlere Hälfte, 634 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 48dea7a2-df8b-4f87-8f8f-450be3c64500.