MKK-Vierte-Grundschule-ERL
Harald Nickel Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft · Hanau, Hessen
Aktenzeichen NICKEL-2026-0014veröffentlicht 13.09.2026BauleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 22 Monate
- 01.03.2027 – 31.12.2028
- Leistungsart
- Bauleistungen
Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade
Offene Ausschreibungen derselben Leistung in Hessen.
- Metallgitter SVBLand Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Zentrale Vergabe · Bad NauheimFrist 16.11.2026
- Ern. Krbw Scharnhorst (2132/10,825) & EÜ Flughafenstraße (2132/11,134)DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16) · Frankfurt MainFrist 01.12.2026
- Generalsanierung Sporthalle Biebrich, WiesbadenWiBau Gesellschaft mbH · WiesbadenFrist 17.11.2026
- Umgestaltung Stadtmitte - ParkgarageMagistrat der Stadt Königstein im Taunus · Königstein im TaunusFrist 30.11.2026
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Bauleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 22 Monate01.03.2027 – 31.12.2028
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVOB/A (EU), EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Hanau63452, Main-Kinzig-Kreis, Hessen
- Einreichung
- elektronisch: Zulässighad.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendnein
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassenja
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
- E-Rechnung verpflichtendnein
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- Wiederkehrender Auftragnein
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 50 %, Leistung und Qualität 50 %.
- Pädagogisch-räumliches Cluster- und Lernhauskonzept10 %
- Architektonische Gestaltung und Einbindung in den Standort10 %
- Raumklima-, Lüftungs- und energetisches Gesamtkonzept10 %
- Sporthalle, Freianlagen, Veränderbarkeit und Erweiterbarkeit7,5 %
- Technische Ausführungsqualität, Materialität und Dauerhaftigkeit7,5 %
- Qualitätssicherung in Planung, Fabrikation und Baustellenausführung5 %
- Preis50 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 8,3 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −4,5 Punkte |
| 25 % teurer | −10 Punkte |
| 50 % teurer | −16,7 Punkte |
| 100 % teurer | −25 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 55 Tagen
- Teilnahmeanträge bis 23:59 Uhrvor 26 Tagen
- Heute
- Vertragsbeginnin 4 MonatenLaufzeit bis 31.12.2028
Beschreibung
Der Main-Kinzig-Kreis beabsichtigt die schlüsselfertige Errichtung eines neuen einer vierzügigen, mehrgeschossigen Grundschule für 16 Klassen einschließlich Außenanlagen und einer vom Schulgebäude baulich gesonderten Zweifeld-Schulsporthalle.
Beschreibung des Loses
Der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger, vertreten durch dessen zuständiges Amt 65 - Schulbau und Liegenschaften - (nachfolgend auch als "Auftraggeber" oder "AG" bezeichnet), beabsichtigt in Erlensee, Stadtteil Langendiebach, auf dem im Geltungsbereich des Bebauungsplans "Im Büchensaal II" gelegenen und dort für diesen Zweck ausgewiesenen Baugrundstück die schlüsselfertige Errichtung der neuen Vierten Grundschule der Stadt Erlensee. Gegenstand des Vorhabens ist eine vierzügige, mehrgeschossige Grundschule für 16 Klassen beziehungsweise Stammgruppen mit jeweils bis zu 25 Schülerinnen und Schülern und insgesamt mindestens 400 Kindern, einschließlich Mensa, Erfordernisse für eine Ganztagsnutzung, Außenanlagen und einer vom Schulgebäude baulich gesondert zu errichtenden Zweifeld-Schulsporthalle mit sämtlichen Nebenräumen. Die Schule ist als qualitativ hochwertige Clusterschule nach dem Lernhausprinzip zu planen und zu errichten. Die Vergabe erfolgt auf der Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung im Wege einer Totalübernehmervergabe. Der Auftraggeber verfolgt dabei das Ziel, ein den heutigen und erwartbar künftigen Anforderungen gerecht werdendes, architektonisch und städtebaulich unter Berücksichtigung aller insbesondere pädagogischen und neuzeitlich technischen Erfordernisse individuell gestaltetes, qualitativ hochwertiges Lernhaus-Clusterschulgebäude nebst gesonderter Zweifeld-Schulsporthalle in bestmöglich kurzer Planungs- und Bauzeit zu errichten, dessen Erstbezug spätestens zu Beginn des Schuljahres 2028/2029 erfolgen soll, wenn erforderlich zwar später, aber schnellstmöglich danach.
Gegenstand nach CPV
- 45214210Bau von GrundschulenHauptgegenstand
Bedingungen
Zuschlag7 von 7 angegeben
- Qualität
- Pädagogisch-räumliches Cluster- und LernhauskonzeptBewertet werden die Qualität, Schlüssigkeit und praktische Nutzbarkeit des angebotenen Konzepts für die vierzügige Grundschule mit 16 Klassen beziehungsweise Stammgruppen und bis zu 400 Schülerinnen und Schülern und damit der pädagogisch-räumliche Gesamterfolg. Maßgeblich sind insbesondere die Ausbildung überschaubarer und identitätsstiftender Lernhäuser oder Cluster, die Eignung für klassenbezogene, offene, individualisierte, inklusive, projektbezogene und jahrgangsübergreifende Lernformen, die Verbindung von Unterricht, Förderung, Betreuung und Ganztag, die Möglichkeiten für gemeinsames und selbstständiges Lernen, Differenzierung, Rückzug, Bewegung und Erholung, die Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedürfnisse der Jahrgangsstufen 1 und 2 sowie 3 und 4, die Orientierung und Aufsicht, die Ermöglichung multiprofessioneller Zusammenarbeit sowie die Anpassungsfähigkeit an veränderte pädagogische und organisatorische Anforderungen. Berücksichtigt werden ferner die funktionale Zuordnung der Räume, die Qualität und Nutzbarkeit der Erschließungsflächen, die Vermeidung unnötiger Verkehrsflächen, die Beziehungen zwischen Unterrichts-, Lern-, Betreuungs-, Gemeinschafts- und Außenbereichen, die Tageslichtversorgung sowie die Eignung der angebotenen Lösung für einen sicheren, übersichtlichen und wirtschaftlichen Schulbetrieb. Eine bestimmte räumliche oder konstruktive Einzellösung und eine bestimmte Bauweise werden nicht vorgegeben.
- Qualität
- Architektonische Gestaltung und Einbindung in den StandortBewertet werden die architektonische Qualität, die pädagogische Aussage und die städtebauliche Einfügung der aus Schulgebäude, gesonderter Zweifeld-Schulsporthalle und Freianlagen bestehenden Gesamtkomposition in den Standort. Maßgeblich ist der architektonische Gesamterfolg der öffentlichen Bildungsanlage, nicht lediglich die Gestaltung des Schulhauptgebäudes. Maßgeblich sind insbesondere eine eigenständige und zeitgemäße, aus dem konkreten Ort entwickelte architektonische Gesamtkonzeption, die erkennbare Aufnahme von Siedlungsrand, Landschaft, künftiger Wohnnachbarschaft, Topografie und Erschließung, die klare öffentliche Adressbildung sowie der gestalterische Zusammenhang von Schulgebäude, Zweifeld-Schulsporthalle und Freianlagen. Bewertet werden ferner die kindgerechte Maßstäblichkeit, die identitätsstiftende Wirkung, Proportion und Gliederung der Baukörper, Fassaden, Dächer, Materialität, Farbigkeit, Eingänge, Vorplätze, Zwischenräume, Sichtbeziehungen und Übergänge zwischen Innen- und Außenraum. Berücksichtigt werden außerdem die Schlüssigkeit der gemeinsamen architektonischen Grundhaltung beider Baukörper, die angemessene repräsentative Wirkung ohne unangemessene Monumentalität oder Kosten, die Individualisierung eines gegebenenfalls verwendeten Typen-, System- oder Prefab-Konzepts für Erlensee sowie die gestalterische Integration technischer Anlagen. Negativ wirken schematische, austauschbare oder lediglich vervielfältigte Standardlösungen und ein beziehungsloses Nebeneinander von Schule und Halle. In die Wertung fließt ein, ob die Baukörperstellung aus einer nachvollziehbaren städtebaulichen Leitidee entwickelt ist, ob Ankunft, Adressbildung, Übergänge, Zwischenräume und Landschaftsbezug räumlich überzeugen und ob die Gesamtanlage trotz des erheblichen Raumprogramms eine dem Ort und den Grundschulkindern angemessene Maßstäblichkeit wahrt. Besonders gewürdigt werden Lösungen, bei denen wirtschaftliche oder industrialisierte Konstruktions- und Fertigungsprinzipien nicht nur technisch eingesetzt, sondern in eine präzise, ortsbezogene und dauerhaft tragfähige Architektur übersetzt werden. Eine lediglich funktionale Erfüllung des Raumprogramms ersetzt den geforderten städtebaulichen und architektonischen Gesamterfolg nicht. Eine bestimmte Formensprache, Baukörperform, Fassadenausbildung, Materialwahl oder Bauweise wird nicht vorgegeben. Konventionelle, industrielle, serielle, modulare, elementierte und hybride Lösungen werden nach denselben architektonischen Maßstäben beurteilt.
- Qualität
- Raumklima-, Lüftungs- und energetisches GesamtkonzeptBewertet werden nach Maßgabe der Anlage "Hitzeschutz mit Alternativen" die Qualität, Funktionsfähigkeit, Energieeffizienz und Betriebssicherheit des angebotenen Gesamtkonzepts für Raumklima, Hitzeschutz, Kühlung, Lüftung und Energieversorgung. Maßgeblich sind insbesondere die Schlüssigkeit des Konzepts zur Einhaltung der für die vom Auftraggeber festgelegte Ausführungsvariante geltenden Raumtemperaturen, das Zusammenwirken baulicher und technischer Maßnahmen, die Funktionsfähigkeit bei den festgelegten Außenlufttemperaturen, die bedarfsgeregelte mechanische Lüftung, die Einhaltung der Anforderungen an Kohlendioxidkonzentration und Raumluftqualität, die Beachtung der Empfehlungen des Umweltbundesamtes als Mindeststandard und die Unabhängigkeit der Zielerreichung von einer regelmäßigen manuellen Fensterlüftung. Bei Auswahl der Varianten A, B oder C werden ferner die Dimensionierung und Abstimmung von Wärmepumpen, aktiver Kühlung, Lüftung, Sonnenschutz, Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und Dachbegrünung, die Schlüssigkeit der prognostizierten Stromerzeugung, des Eigenverbrauchs, des Netzbezugs und der Begrenzung elektrischer Leistungsspitzen sowie die Alltagstauglichkeit, Regelbarkeit, Wartungsfreundlichkeit und Betriebssicherheit des Gesamtsystems berücksichtigt. Bei Auswahl der Variante D werden insbesondere die Schlüssigkeit des Konzepts zur Begrenzung sommerlicher Überwärmung, das Zusammenwirken von Gebäude, Sonnenschutz, Lüftung und Energieversorgung sowie die Auswirkungen des Konzepts auf den Schulbetrieb während sommerlicher Hitzeperioden berücksichtigt. Eine bestimmte technische Einzellösung oder Bauweise wird nicht vorgegeben. Maßgeblich ist die Qualität und Funktionsfähigkeit des angebotenen Gesamtsystems.
- Qualität
- Sporthalle, Freianlagen, Veränderbarkeit und ErweiterbarkeitBewertet werden die Qualität der städtebaulichen, architektonischen und funktionalen Einbindung der gesonderten Zweifeld-Schulsporthalle in die Gesamtkomposition, die Qualität der Freianlagen sowie die Veränderungs- und Erweiterungsfähigkeit der Anlage und damit der funktionale, gestalterische und konstruktive Gesamterfolg dieses Bereichs. Maßgeblich sind insbesondere der räumliche und gestalterische Dialog zwischen Schulgebäude und Zweifeld-Schulsporthalle, die abgestimmte Baukörperstellung, Maßstäblichkeit, Materialität und Freiraumbildung, die kurzen und sicheren Wege für den Schulsport, die selbstständige Nutzbarkeit der Halle bei verschlossenen übrigen Schulflächen, der Erhalt zusammenhängender pädagogisch nutzbarer Außenflächen, die schalltechnisch und verkehrlich geeignete Disposition sowie die Anpassungs- und Erweiterungsfähigkeit der Gesamtanlage. Für die Veränderungs- und Erweiterungsfähigkeit werden insbesondere die technische Realisierbarkeit, die Beherrschung der konstruktiven und technischen Schnittstellen, die Zugänglichkeit und Anpassbarkeit von Anlagen und Leitungsführungen sowie die Möglichkeit einer späteren Veränderung bei möglichst geringer Beeinträchtigung des Schulbetriebs berücksichtigt. Eine bestimmte Lage der Sporthalle, konstruktive Erweiterungslösung oder Bauweise wird nicht vorgegeben.
- Qualität
- Technische Ausführungsqualität, Materialität und DauerhaftigkeitBewertet werden die technische Qualität, Gebrauchstauglichkeit, Robustheit und Dauerhaftigkeit der angebotenen Konstruktionen, Bauteile, Materialien, Oberflächen, Verbindungen und technischen Anlagen sowie deren Eignung für die besonderen Beanspruchungen eines dauerhaft und intensiv genutzten Schulgebäudes. Maßgeblich sind insbesondere die Qualität und Dauerhaftigkeit der tragenden und raumbildenden Konstruktionen, Fassaden, Dächer, Abdichtungen, Fenster, Türen, Boden-, Wand- und Deckenoberflächen, Einbauten und technischen Anlagen, die Widerstandsfähigkeit gegenüber den im Schulbetrieb zu erwartenden mechanischen und nutzungsbedingten Beanspruchungen, die Reinigungs-, Wartungs-, Instandhaltungs- und Austauschfreundlichkeit, die Verfügbarkeit marktüblicher Ersatzteile und Komponenten sowie die Eignung für einen langfristig wirtschaftlichen Betrieb. Berücksichtigt werden außerdem die technische Schlüssigkeit der Anschlüsse, Fügungen und Übergänge, die Beherrschung bauphysikalischer, brandschutztechnischer und gebäudetechnischer Schnittstellen, die Vermeidung schadensanfälliger Sonderlösungen, die Zugänglichkeit wartungsbedürftiger Bauteile und Anlagen sowie die Rückbau-, Trenn-, Austausch- und Recyclingfähigkeit der angebotenen Konstruktionen und Materialien. Bei industriellen, seriellen, modularen, elementierten oder hybriden Bauweisen werden insbesondere die technische Qualität und Dauerhaftigkeit der vorgefertigten Bauteile, Elemente und Module sowie ihrer Verbindungen, Transport-, Montage- und Anschlusslösungen berücksichtigt. Bei konventionellen Bauweisen werden die technische Qualität und Dauerhaftigkeit der auf der Baustelle hergestellten Konstruktionen, Anschlüsse, Schichtenfolgen und Gewerke nach denselben Maßstäben bewertet. Weder die Verwendung fabrikmäßig vorgefertigter Bauteile noch eine konventionelle Baustellenfertigung begründet als solche einen qualitativen Vor- oder Nachteil. Maßgeblich ist ausschließlich die technische Qualität der konkret angebotenen Lösung.
- Qualität
- Qualitätssicherung in Planung, Fabrikation und BaustellenausführungBewertet werden die Schlüssigkeit, Vollständigkeit, Verlässlichkeit und praktische Umsetzbarkeit des projektspezifischen Qualitätssicherungssystems für Planung, Beschaffung, Herstellung, Lieferung, Montage, Baustellenausführung, Inbetriebnahme und Dokumentation. Maßgeblich sind insbesondere die vorgesehenen Prüf- und Freigabeprozesse, die Organisation und personelle Verantwortlichkeit der Qualitätssicherung, die Qualifikation und Verfügbarkeit der verantwortlichen Personen, die Kontrolle von Nachunternehmern, Lieferanten und Herstellern, die Prüfung und Dokumentation der verwendeten Baustoffe, Bauprodukte, Komponenten und technischen Anlagen sowie die Rückverfolgbarkeit wesentlicher Bauteile und Materialien. Berücksichtigt werden ferner die Übereinstimmungsprüfung zwischen freigegebener Planung, Ausführungs-, Produktions-, Werkstatt- und Montageunterlagen und der tatsächlichen Ausführung, die Kontrolle von Maßhaltigkeit, Toleranzen, Oberflächen, Anschlüssen, Fügungen und Schnittstellen, die Eingangs-, Zwischen-, End- und Abnahmeprüfungen sowie die vorgesehenen Funktions-, Dichtheits-, Belastungs-, Mess-, Einregulierungs- und Inbetriebnahmeprüfungen. Bewertet werden außerdem das Verfahren zur Erfassung, Bewertung, Beseitigung und Nachverfolgung festgestellter Abweichungen und Mängel, die Dokumentation von Prüfungen, Freigaben und Nachbesserungen sowie die vorgesehenen Kontrollmöglichkeiten des Auftraggebers oder von ihm beauftragter Dritter. Bei einer fabrikmäßigen oder anderweitigen Vorfertigung werden die werkseigene Produktionskontrolle, die Qualitätssicherung bei Verpackung, Zwischenlagerung, Transport, Anlieferung und Montage sowie die Beherrschung der Schnittstellen zwischen Vorfertigung und Baustellenausführung berücksichtigt. Bei einer konventionellen Bauweise treten an die Stelle der werkseitigen Produktionskontrolle die für Baustoffherstellung, Lieferung, Baustelleneinrichtung, Ausführung und Überwachung der einzelnen Gewerke vorgesehenen gleichwertigen Qualitätssicherungsmaßnahmen. Das Fehlen fabrikmäßiger Produktionsprozesse führt nicht zu einer schlechteren Bewertung. Ebenso führt eine werkseitige Vorfertigung allein aufgrund ihrer Art nicht zu einer besseren Bewertung. Allgemeine Hinweise auf ein Qualitätsmanagementsystem oder die bloße Benennung von Zertifizierungen genügen nicht. Maßgeblich ist die projektspezifische Eignung der konkret angebotenen Maßnahmen.
- Preis
- Genereller Festpreis
Eignung10 von 10 angegeben
- Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit ist durch mindestens drei geeignete Referenzen über in den letzten 10 Jahren ausgeführte oder noch in der Realisierung befindliche vergleichbare Projekte nachzuweisen, zwei bezogen auf die Planung und/oder Errichtung von Schulgebäuden sowie von vergle … ganz lesenkürzer
Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit ist durch mindestens drei geeignete Referenzen über in den letzten 10 Jahren ausgeführte oder noch in der Realisierung befindliche vergleichbare Projekte nachzuweisen, zwei bezogen auf die Planung und/oder Errichtung von Schulgebäuden sowie von vergleichbare Bildungsgebäude, wie etwa Kindertagesstätten oder Gebäuden zum Zwecke des Betriebs von Erwachsenenbildung und eine betreffend die Totalunternehmer oder Totalübernehmerleistungen von Planung und schlüsselfertigen Baus eines Wohn- oder Zweck-Hochbaus. Die Gesamtheit der vorgelegten Referenzen muss die für den Auftrag erforderlichen Erfahrungen in der Planung und Bauausführung nachvollziehbar belegen. Zu jeder Referenz sind der Auftraggeber, die genaue Bezeichnung und eine inhaltliche Beschreibung des Projekts, Art und Umfang der vom Bewerber selbst erbrachten Leistungen, Beginn und Abschluss beziehungsweise der aktuelle Stand der Leistungserbringung, die Nettoauftragssumme, die Bruttogrundfläche oder eine andere geeignete Angabe zur Größenordnung, die Bauweise und gegebenenfalls der Vorfertigungsgrad anzugeben. Ferner ist darzustellen, ob der Bewerber die Leistungen als alleiniger Auftragnehmer, als Mitglied einer Arbeits- oder Bietergemeinschaft oder als Nachunternehmen erbracht hat. Möglichkeit sind außerdem eine für den Referenzauftraggeber erreichbare Auskunftsperson und deren Kontaktdaten zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben beim jeweiligen Referenzauftraggeber zu überprüfen.- Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Mit dem Teilnahmeantrag sind außerdem die für die Auftragsausführung vorgesehenen Schlüsselpersonen zu benennen. Zwingend zu besetzen sind die Funktionen Projektleitung Planung, Bauleitung und Schnittstellenkoordination zwischen Planung und Bauausführung. Die fachliche Qualifikation und berufliche E … ganz lesenkürzer
Mit dem Teilnahmeantrag sind außerdem die für die Auftragsausführung vorgesehenen Schlüsselpersonen zu benennen. Zwingend zu besetzen sind die Funktionen Projektleitung Planung, Bauleitung und Schnittstellenkoordination zwischen Planung und Bauausführung. Die fachliche Qualifikation und berufliche Erfahrung dieser Personen sind durch Lebensläufe und Angaben zu persönlichen Referenzprojekten nachvollziehbar darzustellen. Die benannten Personen sind der weiteren Angebotsbearbeitung und im Zuschlagsfall der Auftragsausführung zugrunde zu legen. Ein Wechsel ist nur aus wichtigem Grund und mit vorheriger Zustimmung des Auftraggebers zulässig. Die Zustimmung darf nicht versagt werden, wenn die als Ersatz vorgesehene Person mindestens über eine gleichwertige fachliche Qualifikation und Erfahrung verfügt. Der Auftraggeber wird seinerseits eine für die Wahrnehmung der Bauherrenfunktion verantwortliche Person benennen.- Durchschnittliche jährliche Belegschaft
- Es ist die durchschnittliche Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigten Mitarbeiter anzugeben. Die Angaben sind getrennt nach dem für Planungsleistungen und dem für Bauleistungen zur Verfügung stehenden Personal auszuweisen.
- Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Der Bewerber hat für die Planungsleistungen eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5.000.000 Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden beziehungsweise für die nach dem jeweiligen Versicherungsmarkt versicherbaren Personen- und sonstigen Schäden nachzuweisen. D … ganz lesenkürzer
Der Bewerber hat für die Planungsleistungen eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5.000.000 Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden beziehungsweise für die nach dem jeweiligen Versicherungsmarkt versicherbaren Personen- und sonstigen Schäden nachzuweisen. Die Deckungssumme muss je Versicherungsjahr mindestens zweifach zur Verfügung stehen. Der Nachweis kann auch durch eine unwiderrufliche Erklärung eines Versicherungsunternehmens erbracht werden, wonach im Auftragsfall ein den Anforderungen entsprechender Versicherungsschutz gewährt wird. Der Versicherungsvertrag muss eine Nachhaftung von mindestens zehn Jahren vorsehen. Für die Bauleistungen ist eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 10.000.000 Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden beziehungsweise für die nach dem jeweiligen Versicherungsmarkt versicherbaren Personen- und sonstigen Schäden nachzuweisen. Die Deckungssumme muss je Versicherungsjahr mindestens zweifach zur Verfügung stehen. Auch insoweit genügt eine unwiderrufliche Erklärung eines Versicherungsunternehmens, wonach im Auftragsfall ein den Anforderungen entsprechender Versicherungsschutz gewährt wird. Der Versicherungsvertrag muss eine Nachhaftung von mindestens zehn Jahren vorsehen.- Durchschnittlicher Jahresumsatz
Zur Darlegung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind die in den Geschäftsjahren 2023, 2024 und 2025 erzielten Nettojahresumsätze anzugeben. Gefordert wird ein durchschnittlicher Nettojahresumsatz von mindestens 30.000.000 Euro. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Umsätze der … ganz lesenkürzer
Zur Darlegung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind die in den Geschäftsjahren 2023, 2024 und 2025 erzielten Nettojahresumsätze anzugeben. Gefordert wird ein durchschnittlicher Nettojahresumsatz von mindestens 30.000.000 Euro. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Umsätze der Mitglieder addiert; die Bewerbergemeinschaft muss den geforderten durchschnittlichen Mindestumsatz insgesamt erreichen. Soweit das Geschäftsjahr 2025 noch nicht abgeschlossen oder der entsprechende Jahresabschluss aus rechtlich oder tatsächlich nachvollziehbaren Gründen noch nicht verfügbar ist, sind die Umsätze der letzten drei abgeschlossenen und verfügbaren Geschäftsjahre anzugeben und die Gründe für die Abweichung darzulegen.- Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Zur Darlegung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind die in den Geschäftsjahren 2023, 2024 und 2025 mit vergleichbaren Planungs- und Bauleistungen erzielten Nettojahresumsätze anzugeben. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Umsätze der Mitglieder addiert; die Bewerbergemeinsc … ganz lesenkürzer
Zur Darlegung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind die in den Geschäftsjahren 2023, 2024 und 2025 mit vergleichbaren Planungs- und Bauleistungen erzielten Nettojahresumsätze anzugeben. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Umsätze der Mitglieder addiert; die Bewerbergemeinschaft muss den geforderten durchschnittlichen Mindestumsatz insgesamt erreichen. Soweit das Geschäftsjahr 2025 noch nicht abgeschlossen oder der entsprechende Jahresabschluss aus rechtlich oder tatsächlich nachvollziehbaren Gründen noch nicht verfügbar ist, sind die Umsätze der letzten drei abgeschlossenen und verfügbaren Geschäftsjahre anzugeben und die Gründe für die Abweichung darzulegen.- Eintragung in das Handelsregister
Der Bewerber hat einen aktuellen Nachweis über seine Eintragung in das Handelsregister, Berufsregister oder ein nach dem Recht seines Herkunftsstaates vergleichbares Register einzureichen. Der Nachweis soll zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als drei Monate sein. Wird ein älter … ganz lesenkürzer
Der Bewerber hat einen aktuellen Nachweis über seine Eintragung in das Handelsregister, Berufsregister oder ein nach dem Recht seines Herkunftsstaates vergleichbares Register einzureichen. Der Nachweis soll zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als drei Monate sein. Wird ein älterer Registerauszug vorgelegt, ist ergänzend zu erklären, dass dieser weiterhin dem aktuellen Registerstand entspricht. Bei einer Bewerbergemeinschaft gilt diese Anforderung für jedes Mitglied.- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhand … ganz lesenkürzer
Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Zahlungsunfähigkeit, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Insolvenz, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Schwere Verfehlung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Bildung terroristischer Vereinigungen- Begrenzung der Bewerberzahl
- 3 bis 5 Bewerber
Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 01.03.2027
- Vertragsende
- 31.12.2028
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung6 von 9 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Zulässig
- Einreichung über
- had.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Zulässig
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung5 von 6 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Zulässig
- Elektronische Bestellung
- wird genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer des Landes Hessen, Luisenplatz 2, 64283 Darmstadt
- Fristen für Nachprüfungsanträge
- Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Sophie-Scholl-Platz 6, 63452 Hanau
- Website
- nickel.de
- Kontakt
- kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
Bei uns erfasst
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 452 (Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten) in Hessen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Hochbau in Hessen (31 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- DB Bahnbau Gruppe GmbH65 Zuschläge
- SPITZKE SE54 Zuschläge
- LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG45 Zuschläge
- Eiffage Infra-Rail GmbH36 Zuschläge
- Rail Power Systems GmbH35 Zuschläge
- SWIETELSKY Baugesellschaft m.b.H.31 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
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- VB Niederau-Priestewitz GE km 95,3-90,3DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16)Frist 09.12.2026
- Neubau Verkehrsanlagen (Gleisbau und Entwässerungsanlagen) von km 0,1+00 bis km 3,8+37 (VE4303) für das Infrastrukturprojekt Regionaltangente West (RTW)RTW Planungsgesellschaft mbHFrist 09.12.2026
- VB_Gleiserneuerung 5302 MDKS - MIET Dinkelscherben km 33,680-42,0DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16)Frist 07.12.2026
Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung e4b1831f-4962-4814-b6c2-a27119694dec.