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Frist unbekanntEU-weitSoftwareIT und Software

Markterkundungsverfahren Kommunikationssystem digitaler Assisten im Gesundheitswesen

Universitätsklinikum Bonn AöR · Bonn, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 2026-07veröffentlicht 27.03.2026Lieferleistungen

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Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Bonn53127, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
evergabe.nrw.deArt der Einreichung nicht angegeben

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Die Verfahrensart ist nicht eindeutig angegeben. Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Wird verhandelt?

Siehe Vergabeunterlagen.

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Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

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Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 7 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Mit dieser Vorinformation leitet das Universitätsklinikum Bonn (UKB) ein Markterkundungsverfahren zur Feststellung der am Markt erhältlichen digitalen Assistenten. Es erfolgt jedoch kein formelles Vergabeverfahren. Es handelt sich vielmehr um eine EU-weite Markterkundung, da dem UKB derzeit nur bekannt ist, dass die Fa. Sqior GmbH, das bestehende Defizit im OP-Management schließen und die Anforderungen des UKB vollumfänglich abdecken kann.

Beschreibung des Loses

In den OP?Bereichen des Universitätsklinikums Bonn (UKB) existiert derzeit kein einheitlich festgelegtes Kommunikationssystem. Abstimmungen erfolgen bislang überwiegend persönlich und/oder telefonisch, bei weniger zeitkritischen Prozessen auch per E?Mail. Dies wirkt sich auch auf die OP?Koordination aus, die momentan weder transparent noch elektronisch für alle Beteiligten einsehbar und nachvollziehbar ist. Zur Verbesserung von Kommunikation und Koordination im OP ist die Einführung eines digitalen Assistenten vorgesehen. Dabei handelt es sich um eine umfassende digitale Lösung zur Steuerung und Optimierung perioperativer Prozesse, die sich aus einer Kombination plattformunabhängiger mobiler Anwendungen und serverbasierter Komponenten zusammensetzt. Alle klinikspezifischen Abläufe werden in einem Echtzeit?Patientenpfad erfasst und visualisiert. Auf diese Weise soll ein erheblicher Zeitgewinn bei der Koordination erzielt werden, weil telefonische Abstimmungen im OP?Management reduziert und OP?Kapazitäten damit besser genutzt werden können. Nicht im Fokus steht dabei die OP-Planung, die weiterhin ich bewährter Weise im KIS vorgenommen werden soll. Der digitale Assistent soll im Wesentlichen Kommunikation und Aufgaben automatisieren und stellt daher eine auf der bestehenden digitalen Systemlandschaft aufsetzende "Assistenzschicht" dar. Im Vorfeld dieser Markterkundung nahmen wir Kontakt zu anderen Universitätsklinika auf und erkundigten uns nach bereits eingesetzten Lösungen in OP?Bereichen. Hier wurde uns die Fa. Sqior empfohlen, die schon auf erfolgreiche Referenzprojekte in anderen Universitätsklinika verweisen kann. Durch die Implementierung des digitalen Assistenzsystems für die OP-Koordination erwartet wir für das UKB folgende Funktionen: 1. serverbasierte Softwareanwendung für die OP?Prozesssteuerung zur Nutzung mit plattformunabhängigen Mobile?App (iOS, iPAD-OS, Android) und browserbasiert an stationären Endgeräten, die die bisher teils zeitintensive und umständliche PC?gebundene Dateneingabe ersetzt. Die OP?Zeit?Dokumentation wird dadurch valide und ohne zusätzlichen Aufwand erfasst, was zu höherer Datenqualität, Aktualität und Benutzer?Akzeptanz führt. 2. Integration von Transportsystem?Steuerungssoftware (Syncrotess) Anbindung von Drittsystemen aus der Patientenlogistik, um den Status laufender Transporte einzublenden und neue Transportaufträge zu erzeugen. 3. Anbindung an bestehende Krankenhausinformationssysteme (HL7, FHIR, REST-API) 4. Einbindung von Real?Time?Locating?Systemen (RTLS) Nutzung von lokalisierbaren Patientenarmbändern als Prozesstrigger. 5. ganzheitliche Koordination perioperativer Schritte Von der Patientenabruf bis zum Aufwachraum werden sämtliche Prozessschritte koordiniert und prozessabhängige Aufgaben automatisch dem zuständigen Personal zugewiesen, basierend auf dem aktuellen Status im Behandlungspfad. 6. Optimierung der OP?Kommunikation Bereitstellung von Tools für schnelle Rückfragen per Chat und Kurzwahltasten, um aufgabenbezogene Klärungen zu erleichtern. Dynamische Kontaktlisten zeigen allen am konkreten perioperativen Prozess beteiligten Personen je nach Rolle oder Gruppe (Operateur, Anästhesie, Pflege usw.) an. Funktionen für die rasche Absage von Eingriffen, die Sperrung von OP?Räumen und die automatische Informationsweitergabe an betroffene Mitarbeitende sind integriert. 7. Checklisten?Management Erstellung verschiedener Checklisten (u.a. WHO Surgical Safety Checklist), deren einzelne Punkte mit spezifischen Workflow?Schritten verknüpft werden können (z. B. "Keine Einschleusung vor Freigabe in der Checkliste"). 8. Anpassbare Dashboards Übersicht über alle laufenden Prozesse inkl. Restlaufzeiten. 9. Umfassende Auswertungswerkzeuge Live?Ansichten und Process?Mining ermöglichen detaillierte Analysen nach diversen Filtern (Fachabteilung, Zeitraum, Notfallkategorie, Position im OP-Programm). 10. Unterstützung von BYOD (Bring?Your?Own?Device) unter strikter Beachtung der datenschutzrechtlichen Vorgaben. Darüber hinaus werden folgende spezifische Schnittstellen bereitgestellt: - Patientenmonitor?Integration - Nutzung von Bettplatzinformationen aus HL7, Übernahme von Monitor?Nachrichten als Prozesstrigger. - Beatmungsgeräte?Integration - Erfassung von Statusinformationen der Beatmungsgeräte als Prozesstrigger. - PDMS?Integration - Möglichkeit, Anästhesie?Zeitstempel aus dem PDMS als Prozesstrigger zu verwenden. (bisher noch keine uns bekannte Referenzinstallation). Alle genannten Funktionen sind zwingend erforderlich, um die Prozesssteuerung und -optimierung in der OP?Koordination voranzutreiben und die Effizienz der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern.

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang0 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung0 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln, Spruchkörper Köln, 50606 Köln
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXPNY5YDV8C#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

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36vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (26 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 5 Meldungen plausibel angegeben

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung ec7242ee-2939-4ff3-a2e1-4f4c70eabca5.