Markterkundung zur ökologischen Kälteerzeugung mit Wärme aus geothermischen Quellen und Verwertung von Abwärme aus Rechenprozessen
Max-Planck-Gesellschaft, GV, Stabsreferat EK · München, Bayern
Aktenzeichen Z.MART.A.000002.Geot.3070veröffentlicht 22.05.2026Bauleistungen
- Leistungsart
- Bauleistungen
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Einordnungvon uns ausgewertet
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Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 6 Monaten
- Heute
Beschreibung
Zweck dieser Bekanntmachung ist die Durchführung einer Markterkundung im Sinne des § 28 Abs.(1) VgV. Diese Markterkundung ist unverbindlich und ausschließlich zur Eruierung geeigneter Unternehmen zu verstehen, die die beschriebenen und zwingend erforderlichen spezifischen Anforderungen an die Leistungserbringung am benannten Standort in Martinsried erfüllen können. Diese Markterkundung ist KEINE Auftragsbekanntmachung!
Bei Interesse und Erfüllung der beschriebenen Anforderungen an die Leistungserbringung reichen Sie bitte vollständig die, in dieser Bekanntmachung beschriebenen und geforderten Unterlagen/ Nachweise bis spätestens zum 30.06.2026 ausschließlich elektronisch über die eVergabe ein.
Ein etwaiger Ansprüche auf eine Beteiligung an einer möglichen, aus dieser Markterkundung resultierenden späteren Auftragsvergabe besteht, auch mit Bekundung des Interesses, noch nicht.
Gegenstand nach CPV
- 45251141Bau von geothermischen KraftwerkenHauptgegenstand
Bedingungen
Zuschlag0 von 1 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang0 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Verlängerung
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- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
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Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
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- Einreichung über
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- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- ?keine Angabe
Rechtsschutz2 von 2 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern, Maximilianstraße 39, 80538 München
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) plant an ihrem Standort Martinsried, der aus den Max-Planck-Instituten für Biochemie und für biologische Intelligenz besteht, den Teilneubau von Institutsgebäuden und die Errichtung eines Rechenzentrums. Mit diesen Neubauten strebt die MPG die Schaffung eines CO2-ne … ganz lesenkürzer
Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) plant an ihrem Standort Martinsried, der aus den Max-Planck-Instituten für Biochemie und für biologische Intelligenz besteht, den Teilneubau von Institutsgebäuden und die Errichtung eines Rechenzentrums. Mit diesen Neubauten strebt die MPG die Schaffung eines CO2-neutralen Campus an, der aus rein regenerativen Quellen gespeist wird und die intern entstehende Abwärme aus dem neuen Rechenzentrum maximal energetisch verwertet. Die Kälteversorgung des gesamten Campus soll hierbei in mehreren Schritten auf eine Grundlastversorgung mit aus erneuerbarer Wärme erzeugter Kälte umgestellt werden, wobei die Wärme aus rein regenerativen Quellen stammen soll. Damit soll in der Gesamtbilanz eine signifikante Reduzierung des Strombedarfs für die Kälteerzeugung und die Vermeidung klimaschädlicher Kältemittel (auch PFAS-basierter Kältemittel) erreicht werden. Zur Erfüllung Ihrer gesetzlichen Verpflichtungen zur Wiederverwendung von Energie wird die MPG die im Rechenzentrum anfallende Wärme auf dem Temperaturniveau von ca. 48° C (Niedertemperaturwärme) in den neuen Gebäuden während der Heizperiode zu Heizzwecken einsetzen. Für die Verwertung eines weiteren Anteils dieser Niedertemperaturwärme strebt die MPG eine Kooperation mit einer Organisation an, die die Überschusswärme idealerweise anteilig in ein geeignetes Fernwärmenetz einspeisen kann. Die Grundlast der Kälteversorgung liegt derzeit bei einem Megawatt und wird mit Inbetriebnahme des Rechenzentrums (voraussichtlich 2029) in mehreren Schritten bis 2035 auf ca. dreieinhalb Megawatt ansteigen. Die aus dem Rechenzentrum auszukoppelnde wiederverwendbare Energie (Niedertemperaturwärme bei 48°C) wird sukzessive von 25.000 Megawattstunden im Jahr 2029 auf bis zu 75.000 MWh im Jahr 2035 ansteigen. Die MPG sucht mit dieser Markterkundung Unternehmen, die aus regenerativen Quellen erzeugte Kälte liefern und anteilig Abwärme aus dem Rechenprozess in ein Heizsystem einspeisen können. Interessierte Unternehmen müssen eine entsprechende Kapazität geothermischer Quellen zur oben beschriebenen Versorgung mit der nachweisen können. Der Nachweis ist mit Bekundung des Interesses auf geeignete weise zu erbringen. Interessierte Unternehmen müssen in einer Kurzfassung eines vorläufigen Realisierungskonzepts darlegen, wie sie, orientiert an den oben genannten Zeiträumen die entsprechende Belieferung mit Wärme aus regenerativen Quellen zur Kälteerzeugung realisieren können. Dieses Konzept ist mit Bekundung des Interesses einzureichen. Die MPG stellt dabei – unter Vorbehalt der noch zu klärende genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen – in Aussicht, bei Bedarf Flächen auf ihrem eigenen Grundstück für bauliche Maßnahmen im Rahmen einer noch zu definierenden Überlassung zur Verfügung zu stellen. Zusätzliche Kriterien: a) Interessierte Unternehmen müssen mit der Bekundung ihres Interesses nachweisen, dass die Energie, die für die Erzeugung der oben genannten Kältemengen notwendig ist, zu 100% aus erneuerbaren Quellen bereitgestellt werden kann., Die Interessierten Unternehmen müssen uneingeschränkt über diese Quellen verfügen können. Sofern ein Interresiertes Unternehmen die Geothermie als Quelle nutzen möchte, wäre der Nachweis über entsprechenden Bergrechte zur Förderung von Geothermiewasser zu erbringen. b) Der Bieter hat langjährige Erfahrungen im Betrieb eines Heiznetzes nachzuweisen, das aus erneuerbaren Quellen gespeist wird. Hierfür ist der Nachweis zu erbringen, dass ein entsprechendes Nah- oder Fernwärmenetz und die entsprechenden Erzeugungs- oder Förderanlagen seit mindestens fünf Jahren betrieben werden. c) Der Bieter muss darlegen können, dass das Temperaturniveau in dem zur Kälteerzeugung aufzubauenden Wärmenetz, das vollständig aus erneuerbaren Quellen gespeist wird, ausreichend hoch ist, um damit wirtschaftlich Kälte zu erzeugen Erfüllungsort: Max-Planck-Institute am Standort Martinsried, Gemeinde Planegg (Gebiet der Bundesrepublik Deutschland)
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Hofgartenstraße 8, 80539 München
- Website
- mpg.de
- Kontakt
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gv.mpg.de - Auskünfte
- Bieterkommunikationbieterfragen@
gv.mpg.de
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 452 (Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
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Häufige Zuschlagsempfänger
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- Pfeiffer Baugesellschaft mbH20 Zuschläge
- Söll Gerüstbau GmbH18 Zuschläge
- Richard Schulz Tiefbau GmbH & Co. KG17 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung c96c358c-48e6-4e3b-80e0-b0454caae787.