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Markterkundung: Mobiler Fahrsimulator zu Aus‑ und Fortbildungszwecken an der Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienst-Akademie (BFRA)

Berliner Feuerwehr · Berlin, Berlin

Aktenzeichen BFRA Fahrsimulatorveröffentlicht 15.04.2026Lieferleistungen

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Ort der Leistung
Berlin13503, Berlin
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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 7 Monaten
  2. Fragen bis 08:00 Uhr
    an Berliner Feuerwehr
    vor 3 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die Berliner Feuerwehr (BFRA) führt eine unverbindliche Markterkundung zur möglichen zukünftigen Beschaffung eines mobilen Fahrsimulators durch. Ziel dieser Veröffentlichung ist die Einholung von Marktinformationen sowie die Identifikation von Anbietern, die ein geeignetes System bereitstellen können und bereit sind, einen Simulator zu Testzwecken zur Verfügung zu stellen. Der geplante mobile Fahrsimulator soll für die realitätsnahe Aus- und Fortbildung von Einsatzfahrern eingesetzt werden, insbesondere für Trainingsmaßnahmen im Zusammenhang mit Sonder- und Wegerechten gemäß StVO. Im Mittelpunkt stehen dabei das Fahren unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten, das Verhalten im urbanen Großstadtverkehr, die Wahrnehmung von Gefahren, die Einschätzung von Risiken, die Entscheidungsfindung unter Zeitdruck sowie die Interaktion mit anderen Verkehrsteilnehmern. Der Simulator sollte verschiedene funktionale Anforderungen erfüllen. Erwartet werden die realitätsnahe Darstellung und Simulation von Einsatzfahrten einschließlich Blaulicht- und Martinshorn-Szenarien, die Möglichkeit zur Durchführung selbstständiger Trainings durch integrierte Lernmodule oder Lehrpfade ohne permanente Trainerbegleitung sowie die umfassende Erstellung, Speicherung und Auswertung von Trainingsfahrten. Zudem wird eine vollständige Aufzeichnung der Fahrten mit nachträglichen Analyse- und Bearbeitungsoptionen sowie Auswertungsfunktionen, beispielsweise zur Fehleranalyse, zum Fahrverhalten oder zu Reaktionszeiten, vorausgesetzt. Hinsichtlich der technischen Anforderungen wird ein mobiles und transportfähiges System benötigt, das an wechselnden Standorten eingesetzt werden kann und durch eine möglichst kompakte Bauweise überzeugt. Für die Darstellung sollten klassische Monitorlösungen, etwa durch Mehrbildschirmsysteme, verwendet werden können; optional können VR-Komponenten ergänzend zum Einsatz kommen. Der Simulator muss darüber hinaus in der Lage sein, unterschiedliche Fahrzeugklassen realistisch abzubilden, insbesondere Pkw der Klasse B, Rettungsdienstfahrzeuge der Klasse C1 sowie Großfahrzeuge der Feuerwehr der Klasse C wie beispielsweise Löschfahrzeuge. Ein wichtiges Kriterium ist zudem die Zukunftsfähigkeit des Systems. Der Simulator sollte grundsätzlich geeignet sein, zukünftige gesetzliche Entwicklungen im Bereich der Fahrschulausbildung zu berücksichtigen. Insbesondere wird erwartet, dass das System perspektivisch in der Lage ist, Anforderungen einer möglichen künftigen Anpassung der Fahrschulausbildungsordnung zu unterstützen, im Rahmen derer einzelne Bestandteile der praktischen Fahrausbildung durch Simulatortraining ergänzt oder ersetzt werden könnten. Dies umfasst die Bereitstellung geeigneter Trainingsszenarien für die Fahrerlaubnisklassen B, C1 und C, eine aussagekräftige Dokumentation und Nachvollziehbarkeit von Trainingsleistungen sowie Erweiterbarkeit und Anpassungsfähigkeit hinsichtlich regulatorischer Änderungen. Vor einer möglichen späteren Ausschreibung wird eine praktische Erprobung des Systems erwartet. Anbieter werden daher gebeten darzustellen, ob eine Teststellung in Form eines Leihgeräts bei der Berliner Feuerwehr möglich ist oder ob alternativ eine Vorführung bzw. Erprobung an einem vorhandenen Standort, beispielsweise bei einem Referenzkunden, in einem Schulungszentrum oder beim Hersteller, angeboten werden kann. Erwartet werden außerdem robuste, für den Ausbildungsbetrieb geeignete Hardwarekomponenten, eine kompakte Bauweise bei gleichzeitig hohem Realitätsgrad sowie die Möglichkeit zur schnellen und unkomplizierten Inbetriebnahme an wechselnden Einsatzorten. Sofern verfügbar, werden Anbieter gebeten, ergänzende Angaben zu Referenzen im BOS‑Bereich, Schulungs- und Supportkonzepten, Wartungs- und Serviceleistungen, Lieferzeiten sowie zu möglichen Preis- und Vertragsmodellen wie Kauf-, Leasing- oder Wartungsoptionen bereitzustellen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei dieser Veröffentlichung um eine unverbindliche Markterkundung und nicht um eine Ausschreibung handelt. Eine Vergabeabsicht ist mit dieser Anfrage nicht verbunden.

Beschreibung des Loses

Der geplante mobile Fahrsimulator soll der Berliner Feuerwehr eine realitätsnahe und sichere Schulung von Einsatzfahrten unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten ermöglichen. Ziel ist es, Einsatzkräfte umfassend auf anspruchsvolle Fahrsituationen vorzubereiten, insbesondere im komplexen urbanen Straßenverkehr einer Großstadt. Der Simulator soll daher Trainingsinhalte abbilden, die das Fahren unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten, das Verhalten im dichten Stadtverkehr sowie die Wahrnehmung von Gefahren und die Einschätzung von Risiken in kritischen Verkehrssituationen umfassen. Darüber hinaus sollen die Entscheidungsfindung unter Zeitdruck sowie die Interaktion mit anderen Verkehrsteilnehmern realistisch simuliert werden können, um die Handlungssicherheit der Fahrerinnen und Fahrer gezielt zu stärken. Zur funktionalen Ausstattung wird ein System erwartet, das Einsatzfahrten einschließlich Blaulicht- und Martinshorn-Szenarien detailliert darstellen und simulieren kann. Es sollte sowohl individuell durchführbare Trainings über integrierte Lernmodule oder Lehrpfade ermöglichen, als auch die vollständige Erstellung, Speicherung und Auswertung sämtlicher Trainingsfahrten unterstützen. Die Fahrten sollen vollständig aufgezeichnet und im Nachgang analysiert und bearbeitet werden können; hierzu zählen differenzierte Auswertungsfunktionen wie Fehleranalysen, Auswertung des Fahrverhaltens oder die Ermittlung von Reaktionszeiten. Die technische Umsetzung muss den Anforderungen eines mobilen Einsatzes entsprechen, sodass das System problemlos an wechselnden Standorten betrieben werden kann, transportfähig ist und eine möglichst kompakte Bauweise aufweist. Für die Visualisierung werden klassische Monitorlösungen, etwa durch Mehrbildschirmsysteme, vorausgesetzt. Optional kann das System durch VR‑Technik ergänzt werden, um insbesondere komplexe Wahrnehmungssituationen noch immersiver darzustellen. In jedem Fall muss der Simulator in der Lage sein, verschiedene Fahrzeugklassen realistisch abzubilden. Dazu zählen Pkw der Klasse B, Rettungsdienstfahrzeuge der Klasse C1 sowie Großfahrzeuge der Feuerwehr der Klasse C, beispielsweise Löschfahrzeuge. Darüber hinaus wird ein System angestrebt, das bereits für zukünftige gesetzliche Entwicklungen im Bereich der Fahrschulausbildung ausgelegt ist. Dies umfasst insbesondere die grundsätzliche Eignung zur Integration in mögliche zukünftige Anpassungen der Fahrschulausbildungsordnung, bei denen Simulatortraining einzelne Anteile der praktischen Fahrausbildung ersetzen oder ergänzen könnte. Hierfür müssen geeignete Trainingsszenarien für die Fahrerlaubnisklassen B, C1 und C bereitgestellt werden, einschließlich einer vollständigen Dokumentation und Nachvollziehbarkeit der Trainingsleistungen. Ebenso sollte das System modular erweiterbar sein, um künftige regulatorische Anforderungen abbilden zu können. Die Hardware des Simulators muss eine robuste und ausbildungsgeeignete Qualität aufweisen und dabei trotz kompakter Abmessungen einen hohen Realitätsgrad ermöglichen. Ebenso wichtig ist die Möglichkeit, das System ohne aufwendige Installationsprozesse schnell an unterschiedlichen Standorten in Betrieb nehmen zu können. Anbieter werden gebeten, sofern vorhanden, ergänzende Informationen zu einschlägigen Referenzen im BOS‑Bereich, vorhandenen Schulungs‑ und Supportkonzepten, angebotenen Wartungs- und Serviceleistungen, voraussichtlichen Lieferzeiten sowie zu Kauf‑, Leasing‑ oder Wartungsmodellen zu übermitteln.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang0 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung3 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
meinauftrag.rib.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung0 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz1 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Berlin, 10825 Berlin
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
keine Angabe

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

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91vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (143 Lose mit Angabe)
609.635 €Zuschlagswert im Median
311.003 € – 1,89 Mio. €mittlere Hälfte, 52 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung e3e5c99d-b2fe-416c-8606-ac430462542d.