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Markterkundung für ein Komplettsystem für die automatische Präparation von Probenflaschen für Wasseruntersuchungen

Hamburger Wasserwerke GmbH · Hamburg, Hamburg

Aktenzeichen HWW-BEK-2026-212-0008veröffentlicht 06.10.2026Lieferleistungen

Frist im Verfahrenkeine Angabe

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Hamburg20539, Hamburg
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Die Verfahrensart ist nicht eindeutig angegeben. Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Wird verhandelt?

Siehe Vergabeunterlagen.

Was jetzt zu tun ist

Noch kein Angebot möglich. Merken Sie sich die Ausschreibung vor; die Bekanntmachung mit Unterlagen folgt.

Vorinformation: Das Verfahren ist angekündigt, Angebote sind noch nicht möglich.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 83 Tage (18 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (38 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 32 Tagen
  2. Heute

Beschreibung

HAMBURG WASSER beabsichtigt die Beschaffung eines Komplettsystems zur automatischen Flaschenpräparation für das Trinkwasserlabor.

Mit dem Komplettsystem sollen die Mitarbeiter im Trinkwasserlabor von Hamburg Wasser von einem primitiven, einseitig-repetitiven und körperlich belastenden Arbeitsschritt entlastet werden. Für die Mitarbeiter sollen arbeitszeitliche Freiräume entstehen, in denen sie ihre Arbeitskraft höherwertig einsetzen können.

Bei den eingesetzten Flaschen handelt es sich um Kunststoff-Flaschen für die Abfüllung von Wasserproben zur Untersuchung auf Parameter der betrieblichen und behördlichen Überwachung der Qualität unterschiedlicher Wasserarten im erweiterten Rahmen der Trinkwasserproduktion und -verteilung. Probenahme und Analyse erfolgt dabei normgerecht nach den relevanten Regeln der Technik.

Zurzeit werden Kunststoff-Flaschen (LDPE) der Fa. Kautex mit einem Volumen von 100 ml, Schraubdeckel und Weithals-Öffnung eingesetzt. Für die Konservierung der Proben werden in den Flaschen nach Normvorschrift je nach Untersuchungszweck mit Dosiervorrichtungen manuell 1,2 ml Salpetersäure ca. 32%, 1,2 ml Schwefelsäure 25% oder 1,2 ml Natronlauge 1 mol/l vorgelegt. Die Chemikalien haben eine hohe Reinheit für Analysezwecke, z.B. "p.a." bzw. "z.A.". Die Flaschen werden mit einer einfachen Drehvorrichtung und dem zugehörigen Schraubdeckel manuell auslaufsicher verschlossen. Die Schraubdeckel haben für die bessere Griffigkeit kleine hervortretende Stege. Die Mitarbeiter präparieren auf diese Weise in einem Durchgang ca. 80 Flaschen. Der Behälter mit den fertig präparierten Flaschen wird vom Platz des Präparations-Systems direkt in das vorgesehene Regal des Flaschenlagers gestellt, ohne die präparierten Flaschen umpacken zu müssen. Der Behälter muss deshalb in das vorhandene Regal passen (Maße: 56 x 56 cm) Zur Kennzeichnung der Flaschen für die unterschiedlichen Einsatzzwecke sind diese unterschiedlich gefärbt: weiß und braun, grün, gelb. Auf die Flaschen ist ein permanentes Etikett aufgeklebt mit Text und Gefahrstoffsymbol nach den Regeln der Gefahrstoffverordnung.

Das System soll die Präparation der Flaschen maschinell automatisiert übernehmen. Flaschen, Deckel, Chemikalien können in größerer Menge von einem Mitarbeiter bereitgestellt werden. Dem Mitarbeiter werden an einem Display oder PC die fertigen Programme für die Präparation angeboten, die er auf eine einfache Weise auswählt ("one-click"). Die notwendigen Arbeitsprogramme können vom Mitarbeiter bei Bedarf einfach und intuitiv angepasst oder neu eingerichtet werden. Mit dem Start des entsprechenden Programms übernimmt das System völlig selbstständig die zuverlässige und genau Dosierung der Chemikalien in die Flaschen und das auslaufsichere Verschließen mit dem Deckel inklusive Bereitstellung zur Abholung durch den Mitarbeiter. Deckel und Flaschen werden dem automatischen Präparations-System getrennt voneinander zugeführt. Grund: Die Flaschen werden wiederverwendet und zu diesem Zweck vor der Flaschenpräparation getrennt voneinander in einer Spülmaschine gereinigt. Somit liegen nach der Reinigung Deckel und Flaschen getrennt voneinander vor. Es sind unsere vorhandenen Flaschen und Deckel aus Kunststoff sowie unsere Chemikalien zu verwenden.

Die Präparation hat sicher, sauber und kontaminationsfrei zu erfolgen. Chargenmengen von ca. 50-80 Flaschen sind abzuarbeiten.

Ein angestrebter Stellplatz wäre ein Abzug mit Unterbauten und folgenden Maßen: Stellfläche von 113 x 67 x 90 (BxTxH) plus 2 Unterbauten mit je 53x40x58 cm (BxTxH). Der Abzug gewährleistet den sicheren Umgang mit den erforderlichen Gefahrstoffen. Das Verschließen mit dem Schraubdeckel muss auslaufsicher unter Einstellung eines bestimmten auswählbaren Drehmoments erfolgen.

Zur Erhöhung der Arbeitssicherheit sind die Flaschen nach Dosierung der Chemikalien in aufrechter Lage zu behandeln und bereitzustellen. Leckagen werden über Sensoren detektiert, Mitarbeitern auf gut wahrnehmbare, aber nicht störende, angenehme Weise signalisiert, das System wird gestoppt. Das System reagiert auf ungewöhnliche mechanische Widerstände, signalisiert diese auf gut wahrnehmbare, aber nicht störende, angenehme Weise und stoppt. Andere mögliche Störungen des Systems werden genauso behandelt. Der Abschluss eines Präparationsprogrammes wird auf wahrnehmbare, aber nicht störende, angenehme Weise signalisiert.

Der ausgeführte Prozess wird für das Qualitätsmanagement dokumentiert (z.B. Datum, Uhrzeit, Bezeichnung des ausgeführten Präparationsprogramms, Volumen der zugegebenen Chemikalie, Bezeichnung und Konzentration der zugegebenen Chemikalie, Anzahl der präparierten Flaschen, Beschreibung von Ereignissen wie z.B. Leerlauf und Nachfüllen von Chemikalien).

Regelmäßige Wartung vor Ort. Service mit kurzer Reaktionszeit, Techniker vor Ort innerhalb von 4 Tagen.

Bitte reichen Sie einen Preiskatalog/Preisindikation sowie weitere Produktinformationen bis zum 30.11.2026, 12:00 Uhr per E-Mail über ausschreibungen@hamburgwasser.de ein.

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer bei der Finanzbehörde Hamburg, Adolphsplatz 3-5, 20457 Hamburg
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Bitte reichen Sie einen Preiskatalog/Preisindikation sowie weitere Produktinformationen bis zum 30.11.2026, 12:00 Uhr per E-Mail über ausschreibungen@hamburgwasser.de ein.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 380 (Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)) in Hamburg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

31vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (21 Lose mit Angabe)
357.650 €Zuschlagswert im Median
262.430 € – 612.187 €mittlere Hälfte, 12 Werte

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Häufige Zuschlagsempfänger

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 44dcdcbf-e685-4f89-9dab-3768a8d86964.