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vergebenEU-weitLieferleistungen

Lieferung von LUNA-NG kompatiblen UL-POD-Systemen und Integration von SAR-Sensoren

Universität der Bundeswehr München (UniBw M) · Neubiberg, Bayern

Aktenzeichen UniBw M dtec.bw - OT 660 MissionLabveröffentlicht 20.09.2024LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

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Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Landkreis München.

  • GHP-WärmeleitfähigkeitsmessgerätBayerisches Zentrum für angewandte Energieforschung e.V. · GarchingFrist 04.12.2026
  • Optical components for an IFUMax-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) · Garching bei MünchenFrist 04.12.2026
  • Liquid Handling SystemHelmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH) · NeuherbergFrist 19.11.2026
  • HochspannungsanlageMax-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., Max-Planck-Institut für Plasmaphysik · Garching bei MünchenFrist 16.11.2026

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
21 Monate15.09.2024 – 30.06.2026
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Neubiberg85577, Landkreis München, Bayern
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertja
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

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Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.

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Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 73 Tage (10 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 1 Angebot je Los (30 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 30.06.2026
    vor 26 Monaten
  2. Veröffentlichung
    vor 26 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die Universität der Bundeswehr München (UniBw M) wurde 1973 auf Bestreben des damaligen Bundesministers der Verteidigung, Helmut Schmidt, unter dem Namen "Hochschule der Bundeswehr München" gegründet. Sie ist eine von zwei Universitäten, die die Bundeswehr zur Ausbildung ihrer Offiziersanwärter und jungen Offiziere hat. Die Universität gehört zum zivilen Organisationsbereich Personal und ist dem Bundesministerium der Verteidigung zugeordnet. Die UniBw M hat am 11.08.2020 ein neues "Zentrum für Digitalisierung- und Technologieforschung der Bundeswehr" (kurz dtec.bw) gegründet. dtec.bw ist Bestandteil des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19 Krise und wird über das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) mit Forschungsmitteln aus dem Konjunkturprogramm ausgestattet. Das Projekt MissionLab wird durch dtec.bw gefördert. In Zukunft wird die Leistungsfähigkeit militärischer Luftfahrzeuge in erheblichem Maß durch den Einsatz von Missionstechnologien bestimmt. Traditionell üben fast ausschließlich Menschen missionsspezifische Funktionen wie die Situationsanalyse, die Entscheidungsfindung und die Planung des Einsatzes aus. Sie greifen schon heute etwa mit Sensoren, Selbstschutzeinrichtungen und Wirkmitteln auf verschiedene technologische Hilfsmittel zurück, die bisher jedoch weit überwiegend eine dienende Funktion einnehmen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und Vernetzung von Luftfahrzeugen und der steigenden Verfügbarkeit von Methoden und Algorithmen zur Abbildung menschlicher kognitiver Leistungen durch Künstliche Intelligenz (KI) auf Bordrechnern (z.B. wahrnehmen, analysieren, entscheiden, planen, kommunizieren, lernen), werden künftig immer mehr Missionsaufgaben automatisiert. Menschen müssen jedoch insbesondere aus ethischen Gründen auch in Zukunft die zentralen Entscheidungen treffen. Die Bundeswehr muss diesen stark steigenden Anforderungen an das effiziente und störungsfreie Zusammenwirken von Mensch und Technik Rechnung tragen. Die Bundeswehr erforschte und entwickelte die relevanten Technologien bisher in spezifischen Umgebungen, die auf die jeweilige Aufgabe zugeschnitten waren. Zukünftig wird die Bundeswehr auf neue Methoden zurückgreifen müssen, um die sich zwischen den kritischen Elementen Szenarien, Missionen, Nutzer und Missionstechnologien ergebenden Wechselwirkungen angemessen abzubilden. Mit dem Projekt MissionLab leistet die UniBw M einen Beitrag dazu, die nationale Analyse-, Beurteilungs- und Entscheidungsfähigkeit der Bundeswehr aufzubauen, zu stärken und mittel- bis langfristig zu erhalten. Durch das Projekt MissionLab schafft die UniBw M eine integrierte, über die beteiligten Institute verteilte Infrastruktur und Experimentalumgebung, mit der sie Missionstechnologien und entsprechende Konzepte zur Automatisierung, zur Mensch-Maschine-Integration und zur Ausbildung von Nutzern durchgängig von Constructive-Umgebungen (Rechner-Modelle) über Virtual Umgebungen (Simulator-Cockpits) bis hin zu Live-Umgebungen (Flugversuchsträger) untersuchen kann. Sie will Forschungs-ergebnisse anhand von Funktionsprototypen für Missionssysteme durchgängig und nahtlos von niedrigen Technologiereifegraden bis hin zu Flugversuchen in realen Umgebungen erzielen. Die Bundesrepublik Deutschland hat im Rahmen des Projekts "HUSAR" (Hocheffizientes Unbemanntes System zur Aufklärung mittlerer Reichweite) mehrere Unmanned Aerial Systeme (LUNA-NG) vom Hersteller EMT Ingenieurgesellschaft Dipl.-Ing. Hartmut Euer mbh (EMT) für die Bundeswehr erworben. Der LUNA-NG kommt neben ihrer Aufklärungsfunktion auch eine zentrale Rolle in der vernetzten Kommunikation und der taktischen Datenübertragung zu. Zusätzlich ist es mit der LUNA-NG möglich, KI-Fähigkeiten und Anwendungen zu testen, auszubauen und zu integrieren. Der LUNA-NG kommt daher eine zentrale Rolle bei der Digitalisierung der Streitkräfte zu. Die UniBw M erwarb zur Umsetzung der Forschungsschwerpunkte und Use-Cases im Rahmen des Projekts MissionLab im bisherigen Projektverlauf (Verfahren MT 745, MT 744, LT 694, NU 188, NU 189, NU 197) insgesamt zwei LUNA-NG kompatible UL-POD-Systeme, bestehend aus insgesamt vier PODs (2x Payload-POD, 2x Power-POD). Aufgrund eines Typenwechsels des Trägerflugzeuges zum Typ "Groppo Trail" beabsichtigt die UniBw M, neue UL-POD-Systeme zu beschaffen. Durch eine Vergrößerung der maximalen POD-Systemgewichte von aktuell 2x 32,5kg auf 2x 50kg schafft die UniBw M zudem deutliches Aufwuchspotential für zukünftige Forschungsprojekte (z.B. neue Sensoren, leistungsstärkere Kommunikationskomponenten, Missionsrechner usw.). Die bestehenden UL-POD-Systeme, einschließlich der Sensoren, sollen weitergenutzt werden. Auftragsgegenstand ist die Lieferung von insgesamt zwei neuen UL-POD-Systemen und die Integration von Synthetic Aperture Radar-Sensoren (SAR-Sensoren).

Beschreibung des Loses

Auftragsgegenstand ist die Lieferung von insgesamt zwei neuen UL-POD-Systemen und die Integration von Synthetic Aperture Radar-Sensoren (SAR-Sensoren). Der Auftragnehmer muss der UniBw M Designstudien zu der Integration der neuen UL-POD-Systeme in das Trägerflugzeug und zu der Integration der SAR-Sensoren der UniBw M bis zum 31.10.2024 übersenden. Zur Weiternutzung der bestehenden UL-POD-Systeme muss der Auftragnehmer bis zum 30.11.2024 einen Adapter entwickeln und an die UniBw M liefern, sodass die UniBw M die bestehenden UL-POD-Systeme am zukünftigen Trägerflugzeug verwenden kann. Der Auftragnehmer muss die zwei UL-POD-Systeme bis zum 30.11.2024 an die UniBw M liefern. Der Auftragnehmer muss SAR-Sensoren in die neuen UL-POD-Systeme bis zum 30.11.2024 integrieren. Die Lieferung der SAR-Sensoren ist nicht Auftragsgegenstand. Für Flugvorhaben der UniBw M im Rahmen des Projekts MissionLab muss der Auftragnehmer für zehn Flugversuche der UniBw M ein Ultraleichtflugzeug mit Besatzung zur Verfügung stellen. Auf Verlangen der UniBw M muss der Auftragnehmer bis zu 20 weitere Flugversuche, durch die UniBw M einzeln abrufbar, durchführen (Option).

Bedingungen

Zuschlag0 von 0 angegeben

Preis100 %

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
15.09.2024
Vertragsende
30.06.2026
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Es wird ferner darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber vor dem Vertragsschluss eine Bekanntmachung i … ganz lesenDie Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Es wird ferner darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber vor dem Vertragsschluss eine Bekanntmachung im Sinne von § 135 Abs. 3 GWB veröffentlicht hat. Bei Vorliegen der Voraussetzungen von § 135 Abs. 3 GWB tritt keine Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB ein.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
dtec.bw ist Bestandteil des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19 Krise und wird über das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) mit Forschungsmitteln aus dem Konjunkturprogramm ausgestattet. Das Projekt MissionLab wird durch dtec.bw gefördert.
Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXP4YVCH25R

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
AID GmbH, Penzberg1

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Für CPV 356 (Militärflugzeuge, Raketen und Raumfahrzeuge) in Bayern gibt es in den letzten 24 Monaten nur 1 Vergabemeldung. Kennzahlen zeigen wir ab 10.

Preise und WettbewerbPremium

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung df81b029-d4b3-4cb7-b281-1bb3c47b7e91.