Lieferung von LUNA-NG kompatiblen UL-POD-Systemen und Integration von SAR-Sensoren
Universität der Bundeswehr München (UniBw M) · Neubiberg, Bayern
Aktenzeichen UniBw M dtec.bw - OT 660 MissionLabveröffentlicht 20.09.2024LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
- Laufzeit
- 21 Monate
- 15.09.2024 – 30.06.2026
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
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- Art des Auftrags
- Lieferleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 21 Monate15.09.2024 – 30.06.2026
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Neubiberg85577, Landkreis München, Bayern
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertja
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.
Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 73 Tage (10 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 1 Angebot je Los (30 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Vertragsbeginnvor 26 MonatenLaufzeit bis 30.06.2026
- Veröffentlichungvor 26 Monaten
- Heute
Beschreibung
Die Universität der Bundeswehr München (UniBw M) wurde 1973 auf Bestreben des damaligen Bundesministers der Verteidigung, Helmut Schmidt, unter dem Namen "Hochschule der Bundeswehr München" gegründet. Sie ist eine von zwei Universitäten, die die Bundeswehr zur Ausbildung ihrer Offiziersanwärter und jungen Offiziere hat. Die Universität gehört zum zivilen Organisationsbereich Personal und ist dem Bundesministerium der Verteidigung zugeordnet. Die UniBw M hat am 11.08.2020 ein neues "Zentrum für Digitalisierung- und Technologieforschung der Bundeswehr" (kurz dtec.bw) gegründet. dtec.bw ist Bestandteil des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19 Krise und wird über das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) mit Forschungsmitteln aus dem Konjunkturprogramm ausgestattet. Das Projekt MissionLab wird durch dtec.bw gefördert. In Zukunft wird die Leistungsfähigkeit militärischer Luftfahrzeuge in erheblichem Maß durch den Einsatz von Missionstechnologien bestimmt. Traditionell üben fast ausschließlich Menschen missionsspezifische Funktionen wie die Situationsanalyse, die Entscheidungsfindung und die Planung des Einsatzes aus. Sie greifen schon heute etwa mit Sensoren, Selbstschutzeinrichtungen und Wirkmitteln auf verschiedene technologische Hilfsmittel zurück, die bisher jedoch weit überwiegend eine dienende Funktion einnehmen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und Vernetzung von Luftfahrzeugen und der steigenden Verfügbarkeit von Methoden und Algorithmen zur Abbildung menschlicher kognitiver Leistungen durch Künstliche Intelligenz (KI) auf Bordrechnern (z.B. wahrnehmen, analysieren, entscheiden, planen, kommunizieren, lernen), werden künftig immer mehr Missionsaufgaben automatisiert. Menschen müssen jedoch insbesondere aus ethischen Gründen auch in Zukunft die zentralen Entscheidungen treffen. Die Bundeswehr muss diesen stark steigenden Anforderungen an das effiziente und störungsfreie Zusammenwirken von Mensch und Technik Rechnung tragen. Die Bundeswehr erforschte und entwickelte die relevanten Technologien bisher in spezifischen Umgebungen, die auf die jeweilige Aufgabe zugeschnitten waren. Zukünftig wird die Bundeswehr auf neue Methoden zurückgreifen müssen, um die sich zwischen den kritischen Elementen Szenarien, Missionen, Nutzer und Missionstechnologien ergebenden Wechselwirkungen angemessen abzubilden. Mit dem Projekt MissionLab leistet die UniBw M einen Beitrag dazu, die nationale Analyse-, Beurteilungs- und Entscheidungsfähigkeit der Bundeswehr aufzubauen, zu stärken und mittel- bis langfristig zu erhalten. Durch das Projekt MissionLab schafft die UniBw M eine integrierte, über die beteiligten Institute verteilte Infrastruktur und Experimentalumgebung, mit der sie Missionstechnologien und entsprechende Konzepte zur Automatisierung, zur Mensch-Maschine-Integration und zur Ausbildung von Nutzern durchgängig von Constructive-Umgebungen (Rechner-Modelle) über Virtual Umgebungen (Simulator-Cockpits) bis hin zu Live-Umgebungen (Flugversuchsträger) untersuchen kann. Sie will Forschungs-ergebnisse anhand von Funktionsprototypen für Missionssysteme durchgängig und nahtlos von niedrigen Technologiereifegraden bis hin zu Flugversuchen in realen Umgebungen erzielen. Die Bundesrepublik Deutschland hat im Rahmen des Projekts "HUSAR" (Hocheffizientes Unbemanntes System zur Aufklärung mittlerer Reichweite) mehrere Unmanned Aerial Systeme (LUNA-NG) vom Hersteller EMT Ingenieurgesellschaft Dipl.-Ing. Hartmut Euer mbh (EMT) für die Bundeswehr erworben. Der LUNA-NG kommt neben ihrer Aufklärungsfunktion auch eine zentrale Rolle in der vernetzten Kommunikation und der taktischen Datenübertragung zu. Zusätzlich ist es mit der LUNA-NG möglich, KI-Fähigkeiten und Anwendungen zu testen, auszubauen und zu integrieren. Der LUNA-NG kommt daher eine zentrale Rolle bei der Digitalisierung der Streitkräfte zu. Die UniBw M erwarb zur Umsetzung der Forschungsschwerpunkte und Use-Cases im Rahmen des Projekts MissionLab im bisherigen Projektverlauf (Verfahren MT 745, MT 744, LT 694, NU 188, NU 189, NU 197) insgesamt zwei LUNA-NG kompatible UL-POD-Systeme, bestehend aus insgesamt vier PODs (2x Payload-POD, 2x Power-POD). Aufgrund eines Typenwechsels des Trägerflugzeuges zum Typ "Groppo Trail" beabsichtigt die UniBw M, neue UL-POD-Systeme zu beschaffen. Durch eine Vergrößerung der maximalen POD-Systemgewichte von aktuell 2x 32,5kg auf 2x 50kg schafft die UniBw M zudem deutliches Aufwuchspotential für zukünftige Forschungsprojekte (z.B. neue Sensoren, leistungsstärkere Kommunikationskomponenten, Missionsrechner usw.). Die bestehenden UL-POD-Systeme, einschließlich der Sensoren, sollen weitergenutzt werden. Auftragsgegenstand ist die Lieferung von insgesamt zwei neuen UL-POD-Systemen und die Integration von Synthetic Aperture Radar-Sensoren (SAR-Sensoren).
Beschreibung des Loses
Auftragsgegenstand ist die Lieferung von insgesamt zwei neuen UL-POD-Systemen und die Integration von Synthetic Aperture Radar-Sensoren (SAR-Sensoren). Der Auftragnehmer muss der UniBw M Designstudien zu der Integration der neuen UL-POD-Systeme in das Trägerflugzeug und zu der Integration der SAR-Sensoren der UniBw M bis zum 31.10.2024 übersenden. Zur Weiternutzung der bestehenden UL-POD-Systeme muss der Auftragnehmer bis zum 30.11.2024 einen Adapter entwickeln und an die UniBw M liefern, sodass die UniBw M die bestehenden UL-POD-Systeme am zukünftigen Trägerflugzeug verwenden kann. Der Auftragnehmer muss die zwei UL-POD-Systeme bis zum 30.11.2024 an die UniBw M liefern. Der Auftragnehmer muss SAR-Sensoren in die neuen UL-POD-Systeme bis zum 30.11.2024 integrieren. Die Lieferung der SAR-Sensoren ist nicht Auftragsgegenstand. Für Flugvorhaben der UniBw M im Rahmen des Projekts MissionLab muss der Auftragnehmer für zehn Flugversuche der UniBw M ein Ultraleichtflugzeug mit Besatzung zur Verfügung stellen. Auf Verlangen der UniBw M muss der Auftragnehmer bis zu 20 weitere Flugversuche, durch die UniBw M einzeln abrufbar, durchführen (Option).
Gegenstand nach CPV
Bedingungen
Zuschlag0 von 0 angegeben
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 15.09.2024
- Vertragsende
- 30.06.2026
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Es wird ferner darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber vor dem Vertragsschluss eine Bekanntmachung i … ganz lesenkürzer
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Es wird ferner darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber vor dem Vertragsschluss eine Bekanntmachung im Sinne von § 135 Abs. 3 GWB veröffentlicht hat. Bei Vorliegen der Voraussetzungen von § 135 Abs. 3 GWB tritt keine Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB ein.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben
- Hinweis
- dtec.bw ist Bestandteil des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19 Krise und wird über das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) mit Forschungsmitteln aus dem Konjunkturprogramm ausgestattet. Das Projekt MissionLab wird durch dtec.bw gefördert.
- Hinweis
- Bekanntmachungs-ID: CXP4YVCH25R
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| AID GmbH, Penzberg | 1 |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Werner-Heisenberg-Weg 39, 85577 Neubiberg
- Kontakt
- beschaffungunibwm@
heuking.de
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Preise und WettbewerbPremium
Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung df81b029-d4b3-4cb7-b281-1bb3c47b7e91.