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Frist abgelaufennational

Lieferung von Harnstoff 40 % für die TVS

Thermische Verwertungsanlage Schwarza (TVS) · Pößneck

Aktenzeichen 0099-2025-TVSveröffentlicht 24.06.2025Öffentliche Ausschreibung

Angebotsfristseit 457 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Pößneck
Einreichung
elektronisch: Zulässigevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 16 Monaten
  2. Fragen bis 14:00 Uhr
    vor 15 Monaten
  3. Angebotsfrist 14:00 Uhr
    über evergabe-online.de
    vor 15 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

In der TVS werden die heizwertreiche Fraktion der im Entsorgungsgebiet des Zweckverban-des Abfallwirtschaft Saale-Orla (ZASO) anfallenden Siedlungsabfälle sowie Spuckstoffe aus der Papierherstellung verwertet. Die TVS besteht aus einer Verbrennungseinheit mit einer Nennkapazität von ca. 9,5 t/h Brennstoff, bezogen auf einen Heizwert von ca. 11.000 kJ/kg. Der Brennstoff wird über einen Vorlagetisch mittels Stößeln auf den Verbrennungsrost ge-schoben. Bei dem eingesetzten Verbrennungsrost handelt es sich um einen wassergekühlten hydraulisch gesteuerten Vorschubrost, auf dem der Brennstoff bis zum Schlacke- bzw. Ascheabwurf ausbrennt. Um eine bestmögliche Verbrennung des Brennstoffes sicherstellen zu können, werden über drei Wege Luftströme der Verbrennung zugeführt. Die Primärluft wird von unten durch den Rost dem Brennstoff bzw. der Verbrennung zugeführt. Im Übergang vom Brennraum in den Abhitzekessel wird zuletzt Sekundärluft in den Rauch-gasstrom eingebracht, um den maximal möglichen Ausbrand sicherzustellen. Um den Anfor-derungen der 17. BImSchV zu entsprechen, verfügt die Feuerungs- bzw. Kesselanlage über eine Zünd-/Stützfeueranlage. Zur Minderung der bei den Verbrennungsprozessen entstehenden Stickoxide (NOx) wird das SNCR-Verfahren (Selektive nichtkatalytische Reduktion) eingesetzt. Dabei reagiert das Ent-stickungsmittel Harnstoff im Temperaturbereich von ca. 900 - 950 °C mit den Stickoxiden und dem Restsauerstoff im Abgas zu Stickstoff, Kohlenmonoxid und Wasserdampf. Über eine Kreislaufleitung wird das Entstickungsmittel Harnstoff (40 %-ige Lösung) dem Verteil- und Einspritzsystem zugeführt und mit Wasser verdünnt. Durch die Vermischung wird eine 5 - 10 %-ige Lösung erzeugt und in den Verbrennungsraum eingedüst. Eine Förderpum-pe und ein Druckhaltesystem sichern den erforderlichen Vordruck für die Regelventile und das Eindüssystem für das Harnstoff-/Wassergemisch. Die Zerstäubung des Harnstoffgemisches und die Steuerung der Regelventile erfolgt mittels Druckluft. Das Gemisch aus Entstickungsmittel und Wasser wird über Verdüsungslanzen gleichmäßig über den Feuerraumquerschnitt verteilt eingebracht. Dadurch wird ein Tropfenspektrum er-zeugt, welches eine homogene Durchmischung des Reduktionsmittels Harnstoff mit dem Rauchgas ermöglicht. Über eine Messung der NOx-Konzentration mittels Analysentechnik (NOx-Messung im Abgas) erfolgt die Mengenfestlegung an Entstickungsmittel, die in den Feuerraum eingebracht wird. Die erforderliche Menge an Reduktionsmittels Harnstoff wird auf der Grundlage der vorgege-benen Grenzwerte kontinuierlich berechnet und dem Durchflussregler als Sollwert vorgegeben. Die Anlieferung des Betriebsmittels Harnstofflösung 40 %-ig erfolgt an jeweils genau definierter Stelle auf dem Betriebsgelände der TVS. In der TVS stehen grundsätzlich befestigte Straßen und Plätze für den Umschlag zur Verfü-gung. Es gilt die StVO. Die Verkehrsbelastung durch innerbetriebliche Transporte und Abfallanlieferungen ist besonders zu beachten. Der Eigentums- und Gefahrenübergang erfolgt mit Abfüllung des Betriebsmittels durch den AN in die Vorratsbehälter. Angaben zum Transport des Betriebsmittels sind gemäß dem Datenblatt, siehe Formular AN Angaben anzugeben. Der AN muss sicherstellen, dass durch die genügend häufige Lieferung von Harnstofflösung jederzeit der Betrieb der TVS gesichert ist. Tage, an denen eine Anlieferung aufgrund der Öffnungszeiten nicht möglich ist, wie Samstage, Sonntage und Feiertage müssen vom AN bei der Anlieferung berücksichtigt werden.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Für diese Meldung fehlen Hauptgegenstand oder Bundesland, deshalb gibt es kein Marktumfeld.

Preise und WettbewerbPremium

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 841482ba-2566-4c12-9ec1-034566b0f1d3.