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vergebenEU-weitLieferleistungen

Lieferung von einem mobilen Hochwasserschutzsystem für das Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein.

Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Fachbereich 412 · Kiel, Schleswig-Holstein

Aktenzeichen ZV-L4-24-0953000-4121.03veröffentlicht 18.11.2024LieferleistungenOffenes Verfahren

Frist im Verfahrenseit 853 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
413 Tsd. €
Laufzeit
5 Monate23.07.2024 – 31.12.2024
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Kiel24103, Schleswig-Holstein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 72 Tage (67 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (24 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 0 %, Leistung und Qualität 100 %.

  • Zuschlagskriterium70 %
  • Zuschlagskriterium30 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.12.2024
    vor 28 Monaten
  2. Veröffentlichung
    vor 24 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Mobiles Hochwasserschutzsystem für den Katastrophenschutz des Landes Schleswig-Holstein. Ziel ist es das bisher verwendete Sandsacksystem mittels eines wassergefüllten Schlauchsystems zu ersetzen. ______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Der mobile Hochwasserschutz in Form eines wasserbefüllten Schlauchsystems muss in Abhängigkeit des Einsatzortes auf unterschiedlichen Untergrundarten, wie Wiese, Schotterweg, Pflaster und asphaltierte Straße, sowie auf durchweichten Untergründen anwendbar sein. Durch den Klimawandel nehmen die Starkregenereignisse zu. Diese treten zum Teil nur mit sehr kurzen Vorwarnzeiten von unter 2 Stunden auf, daher ist es wichtig, dass es sich um ein mobiles System handelt, dass an den jeweiligen Einsatzort verbracht werden kann und auch bei bereits steigenden Gewässerpegeln aufzubauen ist. Der vollständige Aufbau vor Ort muss innerhalb von 2 Stunden erfolgen können. Das zum Aufbau benötige Wasser wird seitens der eingesetzten Kräfte des Katastrophenschutzes oder der örtlichen Feuerwehr bereitgestellt. ______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Lagerung des zu beschaffenden Hochwasserschutzsystems: Die Lagerung soll in einem landeseigenen Katastrophenschutzlager auf stapelbaren Paletten erfolgen. Aufgrund der Lagerplatzkapazitäten sollen die Paletten bis zu 3-fach im Lager in der Höhe stapelbar sein und aus dem Material Edelstahl bestehen.

Schutzhöhen und Schutzlängen: Die Schutzlänge soll 500 m (in Abhängigkeit der angebotenen Modullänge darf die angebotene Länge entsprechend überschritten werden) betragen und kann auf verschiedene Einsatzorte verteilt sein (maximal drei). Die Mindestschutzhöhe der anzubietenden Systeme beträgt 1,0 m. Eine Überschreitung der Schutzhöhe ist möglich, jedoch nicht erforderlich. Systeme, die die Schutzhöhe unterschreiten, werden ausgeschlossen.

Personal- und Zeitansatz: Das angebotene System muss im Einsatz von maximal 6 geschulten Einsatzkräften mit einer Geschwindigkeit von 100m/Stunde errichtet werden können. Dies schließt nicht nur das Aufstellen des Systems ein, sondern die vollständige Herstellung der Einsatzbereitschaft. Die Lieferung des Systems an die Einsatzstelle ist nicht Bestandteil dieser Zeitberechnung.

Des Weiteren sind Schulungen für Multiplikatoren anzubieten, die dann für den Aufbau des Schlauchsystems verantwortlich sind und weiteres Personal im Einsatz anleiten können.

Überströmbarkeit: Das angebotene System muss vollständig überströmbar sein, d. h. wenn der Wasserstand höher steigt als der zur Beschaffung angesetzte Bemessungswasserstand, darf das System durch das Wasser überströmt werden. Ein Versagen des Systems darf allerdings nicht stattfinden (z. B. auftreiben, wegtreiben, kollabieren). ______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Widerstand gegen Treibgut: Besonders an den Küstenregionen ist im Krisenfall mit dem Vorkommen von Treibgut an der Einsatzstelle zu rechnen. Daher muss über einen Drittnachweis von einer unabhängigen Stelle nachgewiesen werden, dass das System erfolgreich auf das Verhalten bei Treibgutanprall gem. BWK-Merkblatt 6 getestet wurde. ______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Kompatibilität mit vorhandenen mobilen Hochwasserschutzsystemen der Kreise und der Feuerwehren: Um bei Großschadenslangen gemeinsam mit den Kreisen und den örtlichen Feuerwehren in Schleswig-Holstein zusammenarbeiten zu können, muss das angebotene System nahtlos mit dem bereits in der Fläche vorhandenen System der Firma Mobildeich GmbH zu kombinieren sein. Beim kombinierten Betrieb muss die Überströmbarkeit, wie unter Punkt 8 der Leistungsbeschreibung definiert, und der Widerstand gegen Treibgut, wie unter Punkt 10 der Leistungsbeschreibung beschrieben, weiterhin gewährleistet sein. Dies ist mittels Nachweis einer unabhängigen Stelle zu belegen. ______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Bei den o.a. Punkten handelt es sich um Auszüge aus der Leistungsbeschreibung, Die vollständige Leistungsbeschreibung ist in den Vergabeunterlagen enthalten.

Beschreibung des Loses

Mindestanforderungen/Ausschlusskriterien: - Wasserbefülltes Schlauchsystem - Höhenunterschiede von bis zu 20cm überbrückbar - Kurvenlegung von bis zu 90 Grad möglich - Vollständiger Aufbau in < 2 Stunden möglich - Mit 6 Einsatzkräften mindestens 100m/h möglich - Lagerung auf stapelbaren Paletten bis zu 3-fach - Paletten aus Edelstahl - Mindestschutzhöhe 1,0 Meter - Kompatibilität zu DIN Storz Schlauchkupplungen - System ist vollständig überströmbar (Nachweis) - Bauliche Vorrüstung notwendig - Treibgutanprall gem. BWK-Merkblatt 6 getestet (Nachweis) - Kompatibilität zum vorhandenen System (Nachweis)

Wird eine der o.a. Mindestanforderungen/Ausschlusskriterien nicht erfüllt, erfolgt ein Ausschluss aus dem Verfahren.

Die Lieferung und Abrechnung muss bis Dezember 2024 erfolgen.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Zuschlagskriterium70 %
Zuschlagskriterium30 %
Qualität
ZuschlagskriteriumMit dem Angebot ist die Angabe zur Lieferzeit (Nachweis Nr. 17) einzureichen.
Qualität
ZuschlagskriteriumMit dem Angebot ist die Angabe zur Lieferzeit (Nachweis Nr. 17) einzureichen.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
23.07.2024
Vertragsende
31.12.2024
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung2 von 5 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
Strategische Beschaffung
Erfüllung sozialer Zielsetzungen
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Schleswig-Holstein, Düsternbrooker Weg 94, 24105 Kiel
Fristen für Nachprüfungsanträge
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Fr … ganz lesenVerstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Der genaue Auftragswert wird gemäß § 39 Abs. 6 Nr. 4 VgV nicht angegeben. Aus technischen Gründen wird als Auftragswert 1,00 EUR angegeben.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Mobildeich GmbH, Hamburg–

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens3 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. 1. Berichtigung · Korrektur – VeröffentlichungFrist 08.07.2024
  3. BekanntmachungFrist 08.07.2024

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