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Frist unbekanntEU-weitLieferleistungen

Lieferung, Installation und Inbetriebnahme eines Cockpits für einen Flugsimulator mit Motionsplattform

Universität der Bundeswehr München (UniBw M) · Neubiberg, Bayern

Aktenzeichen OT 254veröffentlicht 19.04.2024LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Neubiberg85577, Landkreis München, Bayern
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertja
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 31 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Die UniBw M hat am 11.08.2020 ein neues „Zentrum für Digitalisierung- und Technologieforschung der Bundeswehr“ (kurz dtec.bw) gegründet. dtec.bw ist Bestandteil des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19 Krise und wird über das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) mit Forschungsmitteln aus dem Konjunkturprogramm ausgestattet. Das Projekt MissionLab wird durch dtec.bw gefördert. Für das dtec.bw Projekt MissionLab beschaffte die UniBw M einen Flugsimulator zur Untersuchung des Pilotenverhaltens in Interaktion mit einer KI-gestützten Cockpit-Assistenz. Der Auftragnehmer hat hierfür das Motion-System des Flugsimulators geliefert und integriert. Zur Erweiterung des Flugsimulators benötigt die UniBw M ein Single-Pilot-Forschungscockpit, welches in den vorhandenen Full Flight Simulator Dom, der sich auf einem 6DOF Motionsystem befindet, integriert wird.

Auftragsgegenstand ist die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme des Cockpits für den Flugsimulator mit Motionsplattform. Darüber hinaus muss der Auftragnehmer Serviceleistungen erbringen. Der Auftragnehmer muss ein demonstrierbares und bedienbares Cockpit mit einem CLS (entweder Kampf-Jet oder Kampf-Heli) innerhalb 90 Tagen nach der Erteilung des Zuschlages abnahmereif liefern, installieren und in Betrieb nehmen. Bis zum 30.11.2024 muss der Auftragnehmer das Gesamtcockpit mit CLS anderer Flugsysteme abnahmereif liefern, installieren und in Betrieb nehmen. Die UniBw M ist berechtigt, über diese Leistung hinausgehende Änderungen zu verlangen. Insbesondere muss der Auftragnehmer das Cockpit gegebenenfalls mit einem einfachen G-Seat System inklusive eines Seat-shakers nachrüsten.

Beschreibung des Loses

In Zukunft wird die Leistungsfähigkeit militärischer Luftfahrzeuge in erheblichem Maß durch den Einsatz von Missionstechnologien bestimmt. Traditionell üben fast ausschließlich Menschen missionsspezifische Funktionen wie die Situationsanalyse, die Entscheidungsfindung und die Planung des Einsatzes aus. Sie greifen schon heute etwa mit Sensoren, Selbstschutzeinrichtungen und Wirkmitteln auf verschiedene technologische Hilfsmittel zurück, die bisher jedoch weit überwiegend eine dienende Funktion einnehmen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und Vernetzung von Luftfahrzeugen und der steigenden Verfügbarkeit von Methoden und Algorithmen zur Abbildung menschlicher kognitiver Leistungen durch Künstliche Intelligenz (KI) auf Bordrechnern (z.B. wahrnehmen, analysieren, entscheiden, planen, kommunizieren, lernen), werden künftig immer mehr Missionsaufgaben automatisiert. Menschen müssen jedoch insbesondere aus ethischen Gründen auch in Zukunft die zentralen Entscheidungen treffen. Die Bundeswehr muss diesen stark steigenden Anforderungen an das effiziente und störungsfreie Zusammenwirken von Mensch und Technik Rechnung tragen. Die Bundeswehr erforschte und entwickelte die relevanten Technologien bisher in spezifischen Umgebungen, die auf die jeweilige Aufgabe zugeschnitten waren. Zukünftig wird die Bundeswehr auf neue Methoden zurückgreifen müssen, um die sich zwischen den kritischen Elementen Szenarien, Missionen, Nutzer und Missionstechnologien ergebenden Wechselwirkungen angemessen abzubilden. Mit dem Projekt MissionLab leistet die UniBw M einen Beitrag dazu, die nationale Analyse-, Beurteilungs- und Entscheidungsfähigkeit der Bundeswehr aufzubauen, zu stärken und mittel- bis langfristig zu erhalten. Durch das Projekt MissionLab schafft die UniBw M eine integrierte, über die beteiligten Institute verteilte Infrastruktur und Experimentalumgebung, mit der sie Missionstechnologien und entsprechende Konzepte zur Automatisierung, zur Mensch-Maschine-Integration und zur Ausbildung von Nutzern durchgängig von Constructive-Umgebungen (Rechner-Modelle) über Virtual Umgebungen (Simulator-Cockpits) bis hin zu Live-Umgebungen (Flugversuchsträger) untersuchen kann. Sie will Forschungsergebnisse anhand von Funktionsprototypen für Missionssysteme durchgängig und nahtlos von niedrigen Technologiereifegraden bis hin zu Flugversuchen in realen Umgebungen erzielen.

Für das dtec.bw Projekt MissionLab beschaffte die UniBw M einen Flugsimulator zur Untersuchung des Pilotenverhaltens in Interaktion mit einer KI-gestützten Cockpit-Assistenz. Der Auftragnehmer hat hierfür das Motion-System des Flugsimulators geliefert und integriert. Zur Erweiterung des Flugsimulators benötigt die UniBw M ein Single-Pilot-Forschungscockpit, welches in den vorhandenen Full Flight Simulator Dom, der sich auf einem 6DOF Motionsystem befindet, integriert wird.

Auftragsgegenstand ist die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme des Cockpits für den Flugsimulator mit Motionsplattform. Darüber hinaus muss der Auftragnehmer Serviceleistungen erbringen. Der Auftragnehmer muss ein demonstrierbares und bedienbares Cockpit mit einem CLS (entweder Kampf-Jet oder Kampf-Heli) innerhalb 90 Tagen nach der Erteilung des Zuschlages abnahmereif liefern, installieren und in Betrieb nehmen. Bis zum 30.11.2024 muss der Auftragnehmer das Gesamtcockpit mit CLS anderer Flugsysteme abnahmereif liefern, installieren und in Betrieb nehmen. Die UniBw M ist berechtigt, über diese Leistung hinausgehende Änderungen zu verlangen. Insbesondere muss der Auftragnehmer das Cockpit gegebenenfalls mit einem einfachen G-Seat System inklusive eines Seat-shakers nachrüsten.

Da das dtec.bw-Projekt MissionLab auch das Ziel der Vernetzung verschiedener Forschungssimulatoren verfolgt, muss der Auftragnehmer die Architektur und die API/Software offenlegen, sodass eine Software- und Hardware-Kompatibilität mit anderen Forschungssimulatoren gewährleistet wird. Um eine Kompatibilität mit dem bestehenden System zu gewährleisten, ist es zwingend erforderlich, dass der Auftragnehmer Controls der Brunner Elektronik AG verwendet.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang0 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
Die Frist zur Einreichung eines Nachprüfungsantrages bei der unter Ziffer 8.1 ORG-002 genannten Stelle, um den Abschluss des Vertrages zu verhindern, beträgt zehn Kalendertage, gerechnet ab dem Tag nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung. Auf § 135 Abs. 3 GWB wird hingewiesen.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Aufgrund eines bei TED liegenden technischen Fehlers wird der Inhalt unter Ziffer 6 ("Begründung der Direktvergabe") bei veröffentlichten Ex-ante-Transparenzbekanntmachungen aktuell nicht angezeigt. Laut Auskunft des TED-Helpdesk wird dieser technische Fehler voraussichtlich erst in den nächsten Woc … ganz lesenAufgrund eines bei TED liegenden technischen Fehlers wird der Inhalt unter Ziffer 6 ("Begründung der Direktvergabe") bei veröffentlichten Ex-ante-Transparenzbekanntmachungen aktuell nicht angezeigt. Laut Auskunft des TED-Helpdesk wird dieser technische Fehler voraussichtlich erst in den nächsten Wochen behoben. Die UniBw M kann jedoch nicht mit der Veröffentlichung der Bekanntmachung warten, bis der Fehler behoben ist. Aus diesem Grund gibt die UniBw M die nachfolgende Begründung der Direktvergabe auch unter dieser Ziffer wieder, um sicherzustellen, dass diese Ex-ante-Transparenzbekanntmachung alle gemäß § 135 Abs. 3 Satz 2 GWB erforderlichen Informationen enthält und diese in der veröffentlichten Fassung der Bekanntmachung auch vollständig angezeigt werden. Begründung der Direktvergabe: Ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb ist nach § 14 Abs. 4 Nr. 2 lit. b), Abs. 6 VgV zulässig. Nach dieser Norm darf ein öffentlicher Auftraggeber Aufträge im Wege des Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb vergeben, wenn der Auftrag nur von einem bestimmten Unternehmen erbracht oder bereitgestellt werden kann, weil aus technischen Gründen kein Wettbewerb vorhanden ist. Im vorliegenden Fall besteht ein Wettbewerb aus technischen Gründen nicht, da nur die MOC Simulation Services GmbH (MOC) das Cockpit für den Flugsimulator liefern kann, welches mit der bestehenden Motionsplattform sicher kompatibel ist. Die UniBw M kann nur durch die Beschaffung des Cockpits bei MOC erhebliche Kompatibilitätsprobleme, die die Realisierung des Projekterfolges gefährden, vermeiden. Insbesondere muss bei der Integration des Cockpits in die Motionsplattform der Schwerpunkt des Cockpits („center of gravity“) genau auf die technischen Eigenschaften und Besonderheiten der Motionsplattform abgestimmt werden. Hierfür ist eine tiefe Kenntnis des technischen und strukturellen Aufbaus der Motionsplattform erforderlich, die außer MOC kein anderes Unternehmen besitzt. Die Beschaffung der Systeme bei einem anderen Unternehmen würde darüber hinaus mit unverhältnismäßigen Umstellungskosten und einem deutlich erhöhten Risiko für Fehlfunktionen einhergehen. Ferner gibt es auch keine vernünftige Alternative oder Ersatzleistung zu den von der UniBw M festgelegten Anforderungen an das Cockpit. Zudem ist ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 4 Nr. 5 VgV zulässig. Bei der Lieferung des Cockpits für einen Flugsimulator mit Motionsplattform durch MOC handelt es sich um eine zusätzliche Lieferleistung des ursprünglichen Auftragnehmers, die zur Erweiterung bereits erbrachter Leistungen bestimmt ist. Ein Wechsel des Unternehmens würde dazu führen, dass die UniBw M eine Leistung mit unterschiedlichen technischen Merkmalen kaufen müsste und dies unverhältnismäßige technische Schwierigkeiten bei Gebrauch und Wartung mit sich bringen würde. MOC hat in dem vorangegangenen Vergabeverfahren zur Beschaffung des Flugsimulators unter anderem das Motion-System des Flugsimulators entworfen und geliefert. Da das Cockpit in das Motion-System integriert wird, benötigt der Auftragnehmer eine tiefgehende Kenntnis der mechanischen und softwareseitigen Schnittstellen. Die beweglichen Teile der Motionsplattform und des Cockpits müssen perfekt ineinander integriert werden, um auch in Szenarien, die Extremsituationen simulieren (z.B. Turbulenzen, schwierige Landungen) einen reibungslosen und sicheren Ablauf zu gewährleisten. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass bereits kleine Fehler der technischen Kompatibilität für Menschen sicherheitsrelevante Folgen haben können.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Für CPV 347 (Luft- und Raumfahrzeuge) in Bayern gibt es in den letzten 24 Monaten nur 4 Vergabemeldungen. Kennzahlen zeigen wir ab 10.

Preise und WettbewerbPremium

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 40551b03-c9ab-49ed-b460-dbcbac98cf10.