Lieferung 3-Tesla MRT-Scanner
Universitätsmedizin Göttingen (UMG), Stiftung Öffentlichen Rechts · Göttingen, Niedersachsen
Aktenzeichen L24_009veröffentlicht 09.04.2024LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
- Laufzeit
- 4 Monate
- 02.09.2024 – 31.12.2024
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Lieferleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 4 Monate02.09.2024 – 31.12.2024
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Göttingen37075, Landkreis Göttingen, Niedersachsen
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- ?Elektronische Auktionkeine Angabe
- ?Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.
Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.
Wurden Sie nicht aufgefordert, bekunden Sie Ihr Interesse direkt bei der Vergabestelle.
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Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 31 Monaten
- Vertragsbeginnvor 26 MonatenLaufzeit bis 31.12.2024
- Heute
Beschreibung
Die Universitätsmedizin Göttingen beabsichtigt die Beschaffung eines Hochleistungs-Kerspintomograph mit supraleitendem 3-Tesla-Magneten des Typs „Cima X“ der Firma Siemens Healthcare GmbH zum Einsatz von MRT-Bildgebung in der Krankenversorgung. Die Schlüsselkomponente des zu beschaffenden Kernspintomograph ist das neuartige Gradientendesign mit einer Gradientenstärke von 200mT/m bei einer simultanen Slewrate von 200 Tm/s. Die sehr hohe Gradientenstärke von 200 Tm/s wird dabei erstmalig und einzigartig von der Firma Siemens in einem neuen Hochleistungs-MRT integriert.
Beschreibung des Loses
Die folgenden technischen Alleinstellungsmerkmale zeigen, dass derzeit allein das Gerät Typ „Cima X“ von der Firma Siemens die Anforderungen des Auftraggebers bedienen kann. Die Schlüsselkomponente des zu beschaffenden Kernspintomograph ist das neuartige Gradientendesign mit einer Gradientenstärke von 200mT/m bei einer simultanen Slewrate von 200 Tm/s. Die sehr hohe Gradientenstärke von 200 Tm/s wird dabei erstmalig und einzigartig von der Firma Siemens in einem neuen Hochleistungs-MRT integriert. Bisher wurden solche hohen Gradienstärken nur in präklinischen Forschungsscannern realisiert. Das System bietet erweiterte und modernste diagnostische Möglichkeiten in allen Bereichen der MRT-Bildgebung des zentralen Nervensystems, insbesondere neben der strukturellen Darstellung auch in der funktionellen Bildgebung sowie der Abbildung der gerichteten Flüssigkeitsbewegungen im Hirnparenchym auf mesoskopischer Ebene. Die klinische & wissenschaftliche Notwendigkeit der vorgenannten Eigenschaften ergibt sich aus den folgenden Gesichtspunkten: 1. Detektion und Differenzierung in der Hirntumorbildgebung: Es werden diffusionsgewichtete Sequenzen sowohl mit höheren b-Werten als auch mit höherer räumlicher Auflösung als bisher in der klinischen Routine möglich. Die Bilder werden im Vergleich visuell hinsichtlich der Läsionen-Erkennbarkeit und hinsichtlich der Bildqualität (Auftreten von Suszeptibilitäts- und Bewegungsartefakten) beurteilt. Außerdem wird der Läsion-zu-Normalgewebe-Kontrast quantitativ analysiert. Mithilfe der Diffusionsauswertesoftware können aus den Daten mit hohen b-Werten neue Erkenntnisse hinsichtlich der Diffusion im intrazellulären Raum gewonnen und für die Läsionen-Charakterisierung genutzt werden. Denkbar sind hier tri-exponentielle, „streched exponential“ oder Kurtosismodelle. 2. Da die funktionelle Magnetresonanztomographie auf echoplanare Bildgebung angewiesen ist und durch hohe Gradientenperformance der Echoabstand in EPI-Sequenzen reduziert werden kann, können funktionelle Studien mit wesentlich reduzierter geometrischer Verzerrung der Bilddaten durchgeführt werden. Hierdurch lassen sich diese sehr viel genauer auf anatomische Bilder und Traktogramme aus der Diffusionsbildgebung abbilden, so dass die neurochirurgische Navigation bei der Hirntumorbildgebung erleichtert wird. 3. Detektion und Differenzierung von entzündlichen ZNS-Läsionen: Die DWI-Sequenzen werden im Hinblick auf ein verbessertes SNR optimiert, was die Detektierbarkeit der Läsionen und die diagnostische Genauigkeit, z.B. anhand der genauen Läsionsstruktur und des Läsionskontrasts erhöht. Da die hohe Gradientenstärke mit einer erheblich gesteigerten Ortsauflösung einhergeht werden die entzündlichen Läsionen wesentlich eindeutiger dem zerebralen Kortex oder dem Marklager zuzuordnen sein, so dass sich hierdurch fundierte Aussagen zur klinischen Prognose möglich werden. 4. DWI-Sequenzen mit hohen b-Werten sollen realisiert werden, damit auch hier durch eine geeignete Auswertung neue Erkenntnisse aufgrund der zusätzlichen Information über die Diffusion im intrazellulären und extrazellulären Bereich gewonnen werden können. Dies ermöglicht einen bislang nicht verfügbaren mesoskopischen Blick auf das Hirngewebe und erlaubt die Verfolgung der Entwicklung des kindlichen Gehirns durch Abbildung des Grades der Myelinisierung des Marklagers. 5. Implementierung, Optimierung und klinische Evaluation von linearer Multiskalen-Modellierung (LMM) für die Epilepsiediagnostik und Demenzdiagnostik: LMM ergänzt die RSI („restriction spectrum imaging“) Methode um ein weiteres Nicht-Gauß`schesDiffusionsmodell, um der komplexen Abhängigkeit des Diffusionssignals in intrazellulären Wasserkompartimenten von der Diffusionszeit Rechnung zu tragen. Entsprechend nutzt LMM das mathematisch eindeutig unterscheidbare Diffusionsverhalten von Wassermolekülen in intra- und extrazellulären Wasserkompartimenten, um eine detaillierte, quantitative Charakterisierung der Gewebemikrostruktur, insbesondere in stark diffusionseinschränkenden Geweben, wie zum Beispiel der Tumorumgebung, zu ermöglichen. Der Vorteil von LMM gegenüber den meisten anderen diffusionsgewichteten MRT-Techniken ist, dass es ein fortgeschrittenes lineares, multi-Skalen Modell nutzt, das die Auswertung von Diffusionsdaten erlaubt, die in mehreren Richtungen, mit mehreren b-Werten (i.e. „multi-shell“) und mehreren Diffusionszeiten (i.e. „multi-diffusion-time“) aufgenommen worden sind.
Gegenstand nach CPV
Bedingungen
Zuschlag1 von 1 angegeben
- Preis
- genannt
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 02.09.2024
- Vertragsende
- 31.12.2024
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung0 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- ?keine Angabe
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Auf der Hude 2, 21339 Lüneburg
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Diese freiwillige ex-ante-Bekanntmachung erfolgt im Sinne des § 135 Abs. 3 GWB. Die Angabe des Tages der Zuschlagsentscheidung bezieht sich auf die interne Entscheidung der Universitätsmedizin Göttingen, den Vertrag mit dem Wirtschaftsteilnehmer gemäß Abschnitt 8.1 abzuschließen. Der nach außen geri … ganz lesenkürzer
Diese freiwillige ex-ante-Bekanntmachung erfolgt im Sinne des § 135 Abs. 3 GWB. Die Angabe des Tages der Zuschlagsentscheidung bezieht sich auf die interne Entscheidung der Universitätsmedizin Göttingen, den Vertrag mit dem Wirtschaftsteilnehmer gemäß Abschnitt 8.1 abzuschließen. Der nach außen gerichtete Zuschlag wurde noch nicht erteilt, der entsprechende Vertrag also noch nicht abgeschlossen. Vielmehr erfolgt der Vertragsschluss mit dem Wirtschaftsteilnehmer gemäß § 135 Abs. 3 GWB nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag der Veröffentlichung dieser ex-ante Bekanntmachung.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen
- Website
- umg.eu
- Kontakt
- kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
Bei uns erfasst
- Siebreorganisation05.11.2026
- Kodierunterstützungsleistungen22.10.2026
- Erweiterte Rohbauarbeiten13.10.2026
- Erneuerung des Mail-Gateway-Systems17.09.2026
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 331 (Medizinische Geräte) in Niedersachsen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
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Häufige Zuschlagsempfänger
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- Intuitive Surgical Deutschland GmbH2 Zuschläge
- LENNARTZ GMBH2 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung ea567c4c-18d5-47ea-b51e-d144211151c7.