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Frist unbekanntEU-weitMedizintechnikLieferleistungen

Lieferung 3-Tesla MRT-Scanner

Universitätsmedizin Göttingen (UMG), Stiftung Öffentlichen Rechts · Göttingen, Niedersachsen

Aktenzeichen L24_009veröffentlicht 09.04.2024LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
4 Monate02.09.2024 – 31.12.2024
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 31 Monaten
  2. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.12.2024
    vor 26 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die Universitätsmedizin Göttingen beabsichtigt die Beschaffung eines Hochleistungs-Kerspintomograph mit supraleitendem 3-Tesla-Magneten des Typs „Cima X“ der Firma Siemens Healthcare GmbH zum Einsatz von MRT-Bildgebung in der Krankenversorgung. Die Schlüsselkomponente des zu beschaffenden Kernspintomograph ist das neuartige Gradientendesign mit einer Gradientenstärke von 200mT/m bei einer simultanen Slewrate von 200 Tm/s. Die sehr hohe Gradientenstärke von 200 Tm/s wird dabei erstmalig und einzigartig von der Firma Siemens in einem neuen Hochleistungs-MRT integriert.

Beschreibung des Loses

Die folgenden technischen Alleinstellungsmerkmale zeigen, dass derzeit allein das Gerät Typ „Cima X“ von der Firma Siemens die Anforderungen des Auftraggebers bedienen kann. Die Schlüsselkomponente des zu beschaffenden Kernspintomograph ist das neuartige Gradientendesign mit einer Gradientenstärke von 200mT/m bei einer simultanen Slewrate von 200 Tm/s. Die sehr hohe Gradientenstärke von 200 Tm/s wird dabei erstmalig und einzigartig von der Firma Siemens in einem neuen Hochleistungs-MRT integriert. Bisher wurden solche hohen Gradienstärken nur in präklinischen Forschungsscannern realisiert. Das System bietet erweiterte und modernste diagnostische Möglichkeiten in allen Bereichen der MRT-Bildgebung des zentralen Nervensystems, insbesondere neben der strukturellen Darstellung auch in der funktionellen Bildgebung sowie der Abbildung der gerichteten Flüssigkeitsbewegungen im Hirnparenchym auf mesoskopischer Ebene. Die klinische & wissenschaftliche Notwendigkeit der vorgenannten Eigenschaften ergibt sich aus den folgenden Gesichtspunkten: 1. Detektion und Differenzierung in der Hirntumorbildgebung: Es werden diffusionsgewichtete Sequenzen sowohl mit höheren b-Werten als auch mit höherer räumlicher Auflösung als bisher in der klinischen Routine möglich. Die Bilder werden im Vergleich visuell hinsichtlich der Läsionen-Erkennbarkeit und hinsichtlich der Bildqualität (Auftreten von Suszeptibilitäts- und Bewegungsartefakten) beurteilt. Außerdem wird der Läsion-zu-Normalgewebe-Kontrast quantitativ analysiert. Mithilfe der Diffusionsauswertesoftware können aus den Daten mit hohen b-Werten neue Erkenntnisse hinsichtlich der Diffusion im intrazellulären Raum gewonnen und für die Läsionen-Charakterisierung genutzt werden. Denkbar sind hier tri-exponentielle, „streched exponential“ oder Kurtosismodelle. 2. Da die funktionelle Magnetresonanztomographie auf echoplanare Bildgebung angewiesen ist und durch hohe Gradientenperformance der Echoabstand in EPI-Sequenzen reduziert werden kann, können funktionelle Studien mit wesentlich reduzierter geometrischer Verzerrung der Bilddaten durchgeführt werden. Hierdurch lassen sich diese sehr viel genauer auf anatomische Bilder und Traktogramme aus der Diffusionsbildgebung abbilden, so dass die neurochirurgische Navigation bei der Hirntumorbildgebung erleichtert wird. 3. Detektion und Differenzierung von entzündlichen ZNS-Läsionen: Die DWI-Sequenzen werden im Hinblick auf ein verbessertes SNR optimiert, was die Detektierbarkeit der Läsionen und die diagnostische Genauigkeit, z.B. anhand der genauen Läsionsstruktur und des Läsionskontrasts erhöht. Da die hohe Gradientenstärke mit einer erheblich gesteigerten Ortsauflösung einhergeht werden die entzündlichen Läsionen wesentlich eindeutiger dem zerebralen Kortex oder dem Marklager zuzuordnen sein, so dass sich hierdurch fundierte Aussagen zur klinischen Prognose möglich werden. 4. DWI-Sequenzen mit hohen b-Werten sollen realisiert werden, damit auch hier durch eine geeignete Auswertung neue Erkenntnisse aufgrund der zusätzlichen Information über die Diffusion im intrazellulären und extrazellulären Bereich gewonnen werden können. Dies ermöglicht einen bislang nicht verfügbaren mesoskopischen Blick auf das Hirngewebe und erlaubt die Verfolgung der Entwicklung des kindlichen Gehirns durch Abbildung des Grades der Myelinisierung des Marklagers. 5. Implementierung, Optimierung und klinische Evaluation von linearer Multiskalen-Modellierung (LMM) für die Epilepsiediagnostik und Demenzdiagnostik: LMM ergänzt die RSI („restriction spectrum imaging“) Methode um ein weiteres Nicht-Gauß`schesDiffusionsmodell, um der komplexen Abhängigkeit des Diffusionssignals in intrazellulären Wasserkompartimenten von der Diffusionszeit Rechnung zu tragen. Entsprechend nutzt LMM das mathematisch eindeutig unterscheidbare Diffusionsverhalten von Wassermolekülen in intra- und extrazellulären Wasserkompartimenten, um eine detaillierte, quantitative Charakterisierung der Gewebemikrostruktur, insbesondere in stark diffusionseinschränkenden Geweben, wie zum Beispiel der Tumorumgebung, zu ermöglichen. Der Vorteil von LMM gegenüber den meisten anderen diffusionsgewichteten MRT-Techniken ist, dass es ein fortgeschrittenes lineares, multi-Skalen Modell nutzt, das die Auswertung von Diffusionsdaten erlaubt, die in mehreren Richtungen, mit mehreren b-Werten (i.e. „multi-shell“) und mehreren Diffusionszeiten (i.e. „multi-diffusion-time“) aufgenommen worden sind.

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Preis
genannt

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
02.09.2024
Vertragsende
31.12.2024
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung0 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Auf der Hude 2, 21339 Lüneburg
Fristen für Nachprüfungsanträge
Diese freiwillige ex-ante-Bekanntmachung erfolgt im Sinne des § 135 Abs. 3 GWB. Die Angabe des Tages der Zuschlagsentscheidung bezieht sich auf die interne Entscheidung der Universitätsmedizin Göttingen, den Vertrag mit dem Wirtschaftsteilnehmer gemäß Abschnitt 8.1 abzuschließen. Der nach außen geri … ganz lesenDiese freiwillige ex-ante-Bekanntmachung erfolgt im Sinne des § 135 Abs. 3 GWB. Die Angabe des Tages der Zuschlagsentscheidung bezieht sich auf die interne Entscheidung der Universitätsmedizin Göttingen, den Vertrag mit dem Wirtschaftsteilnehmer gemäß Abschnitt 8.1 abzuschließen. Der nach außen gerichtete Zuschlag wurde noch nicht erteilt, der entsprechende Vertrag also noch nicht abgeschlossen. Vielmehr erfolgt der Vertragsschluss mit dem Wirtschaftsteilnehmer gemäß § 135 Abs. 3 GWB nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag der Veröffentlichung dieser ex-ante Bekanntmachung.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen
Website
umg.eu
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

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112vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (56 Lose mit Angabe)
1.000 €Zuschlagswert im Median
1.000 € – 300.447 €mittlere Hälfte, 27 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung ea567c4c-18d5-47ea-b51e-d144211151c7.