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Liefer- und Dienstleistungen im Bereich OP-Instrumente

Städtisches Krankenhaus Pirmasens gGmbH · Pirmasens, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen 2025.05veröffentlicht 04.09.2025LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

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Alle Ausschreibungen: Medizintechnik in Rheinland-Pfalz (4 offen)

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in 46 Monaten · aus Vertragsdatum und Laufzeit errechnet

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
60 Monate
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Pirmasens66955, Rheinland-Pfalz
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.

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Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

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Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 14 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Der Auftrag umfasst die herstellerübergreifende teilweise Erneuerung und Erweiterung des Instrumentenbestandes (Neuausstattung) sowie Dienstleistungen: qualifizierte Konditionierung des Instrumentariums, Implementierung und Bewirtschaftung der Nachlegereserve sowie herstellerübergreifendes Instrumentenmanagement mit einheitlichen SLA/KPI im Rahmen einer Werterhaltungsvereinbarung über 5 Jahre. Im Zuge der AEMP-Verlagerung zum 01.01.2026 sind standardisierte, validierte Prozessketten und eine Reduktion der Typenvielfalt um mindestens 25 % erforderlich. Die Erbringung der Leistungen erfolgt im laufenden OP-Betrieb der Häuser Pirmasens/Rodalben.

Beschreibung des Loses

Ausgangslage: Der Auftraggeber betreibt am Standort derzeit keine eigene Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP). Die Aufbereitung der OP-Instrumente erfolgt aktuell durch das Klinikum Kaiserslautern; diese Kooperation endet aus vertraglichen Gründen zum 31.12.2025. Ab 01.01.2026 wird die Sterilgutaufbereitung am Vinzentius-Krankenhaus Landau erfolgen. Die Umstellung erfordert umfassende Anpassungen in Logistik, Instrumentenmanagement und Prozessintegration. Eine interne Analyse des Instrumentenbestands und der Sterilgutversorgung an den Standorten Pirmasens/Rodalben zeigte Optimierungspotenziale in Qualität, Quantität und Organisation. Insbesondere bei Nachlegereserve und Instrumentenmanagement bestehen Defizite aufgrund fehlender Standardisierung und ineffizienter Sieb-Strukturen. Dies beeinträchtigt die Effizienz der OP-Abläufe und erschwert eine optimale Patientenversorgung. Vor diesem Hintergrund sind eine umfassende Neuorganisation der Sterilgutversorgung sowie eine teilweise Neuausstattung und der Austausch von Instrumentarium erforderlich, um eine nachhaltige, effiziente und zukunftsfähige Versorgung sicherzustellen.

Der Auftraggeber hat die folgenden Lieferungen und Dienstleistungen im Bereich OP-Instrumente vergeben: 1. Instrumentenmanagement - Siebreorganisation im laufenden Betrieb: - Überprüfung des aktuellen Instrumentenbestands, Bewertung nach Qualität und Quantität; - Entwicklung eines sachgerechten Konzepts zur Bestückung der Instrumenten-Siebe mit chirurgischen Instrumenten; - Optimierung des aktuellen und zukünftigen Instrumentenbestands nach den Vorgaben der Anwender; - Planung einer effizienten Nachlegereserve auf Basis der Optimierung. 2. Teilweise Neuausstattung des Instrumentenbestandes: - Herstellerübergreifende, teilweise Neuausstattung mit vorkonfigurierten Instrumenten-Sieben, Motorensystemen und Sterilcontainern nach dem Bedarf der Anwender (inklusive Siebkörben, geeigneter Lagerungshilfen sowie den passenden Siebkennzeichnungsschildern); - Ersatz nicht mehr gebrauchsfähiger Instrumente; 3. Implementierung einer effizienten Nachlegereserve 4. Qualifizierte Konditionierung des Instrumentariums inkl. "Einwaschen" oder "Passivierung": 4.1 Güterannahme & Wareneingangskontrolle; 4.2 Vorbereitung Konditionierung; 4.3 Konditionierung; 4.4 Pflege und sonstiges: - Vorkonfektionierung der Siebe; - Persönliche Übergabe und Kontrolle der Siebe; - Einbringung der neuen Siebe in den Sterilgutkreislauf und Bereitstellung für den OP; -Erarbeitung der Masterpacklisten der jeweiligen Sets; - Zusammenführung der diversen Hersteller AESCULAP, (Bayha, Berger, Martin, Zimmer, Medimex, Wolf) im Zuge der Übergabe; -Implementierung der Sieb- und Instrumentenstammdaten in die Instrumentenmanagementsoftware; - Rücknahme des Altbestandes des OP-Instrumentariums im laufenden Betrieb; - Schulung der Mitarbeiter in der AEMP und OP zu den Aufbereitungsrichtlinien; - Unterweisung neue Siebstruktur (OP-Teams); - Schulung Packlisten (Mitarbeiter AEMP); - Wissenstransfer zu produktspezifischem Handling in der Medizinprodukteaufbereitung; - Instrumentenkunde; - Analyse des Aufbereitungsprozesses der AEMP am Vinzentius-Krankenhaus Landau; 5. Herstellerübergreifendes Instrumentenmanagement über eine Vertragslaufzeit von 5 Jahren (Werterhaltungsvereinbarung) - Bewirtschaftung des chirurgischen Instrumentariums im Rahmen eines ganzheitlichen Instandhaltung- und Dienstleistungsumfang für Reparaturen, Reparaturaustausch und Reparaturersatz für folgende Produktgruppen: Standardinstrumentarium; MIC-Instrumente; HF-Chirurgisches Instrumentarium und Zubehör; Sterilgutcontainer und Siebkörbe; Starre Optiken; Kaltlichtkabel; Motorenzubehör des Hersteller AESCULAP; - Erbringung der Instandhaltungsleistungen auf dem neuesten Stand der Technik durch die Hersteller der jeweiligen Medizinprodukte; - Sicherstellung des Werterhalts der Instrumentenbestände; - Der Auftragnehmer stellt die bestimmungsgemäße Befähigung zur Aufbereitung durch die kooperierende AEMP vor Ersatz oder Neubeschaffung sicher; - Einhaltung der durch Hersteller genehmigten Toleranzen für Reparaturen; - Einhaltung aller notwendigen gesetzlichen Regelungen, Normen, Verordnungen und Richtlinien, die zur Leistungserbringung relevant sind; - Übernahme der Gewährleistung für das instandgesetzte Medizinprodukt in vollem Umfang; - Kennzeichnung der Instrumente Im Rahmen der Hersteller-Reparatur zur Qualitätssicherung und Dokumentation. Die Kennzeichnung gewährleistet die Transparenz über Zeitpunkt und Umfang der Instandsetzung. Die Kennzeichnung ist permanent auszuführen; - Dokumentation/Analyse zur Transparenz der Kosten für Instandhaltung/Reparatur und Reparaturaustausch/Reparaturersatz; - Differenzierung der Dokumentation und Analyse bis auf Kostenstellen und Artikelgruppenniveau; - Regelmäßige Kundenbetreuung des AG durch den AN durch qualifizierte Medizinprodukteberater - Regelmäßige Qualifizierung des Personals des AG durch Medizinprodukteberater des AN - Aufbau eines Projektmanagements mit Arbeitsgruppen und regelmäßigen Gesprächen von Verantwortlichen oder Benannten des AG und des AN zur Ersteinrichtung des Verfahrens und anschließenden permanenten Steuerung der Dienstleistung; Übergeordnetes Ziel des Projekts ist die häuserübergreifende Standardisierung der Grundinstrumente in den chirurgischen Disziplinen Allgemein- und Gefäßchirurgie, Gynäkologie, Plastische und Handchirurgie, Unfall- und Orthopädie sowie Urologie. Auf dieser Grundlage soll eine Reduktion der Siebinhalte um mindestens 25 % gegenüber dem heutigen Stand erreicht werden. Die Verringerung der Typenvielfalt um mindestens 25 % dient der nachhaltigen Kostensenkung (durch kleinere Nachlegelager), der Erhöhung der Verfügbarkeit von OP-Sieben und der Vermeidung von Pack-/Logistikfehlern - und trägt zugleich dem Fachkräftemangel in der AEMP Rechnung.

Bedingungen

Zuschlag0 von 0 angegeben

Preis100 %

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
60 Monate
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Stiftsstraße 9, 55116 Mainz
Fristen für Nachprüfungsanträge
Es wird auf die §§ 160 ff. GWB sowie auf § 135 GWB hingewiesen. Eine Ex-ante-Transparenzbekanntmachung gemäß § 135 Abs. 3 GWB wurde im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht (Veröffentlichung am 22.08.2025). Die gesetzlich vorgesehene Wartefrist von zehn Kalendertagen gemäß § 135 Abs. 3 Nr. … ganz lesenEs wird auf die §§ 160 ff. GWB sowie auf § 135 GWB hingewiesen. Eine Ex-ante-Transparenzbekanntmachung gemäß § 135 Abs. 3 GWB wurde im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht (Veröffentlichung am 22.08.2025). Die gesetzlich vorgesehene Wartefrist von zehn Kalendertagen gemäß § 135 Abs. 3 Nr. 3 GWB endete mit Ablauf des 01.09.2025. Der Zuschlag wurde am 02.09.2025 an die SMS medipool AG, Robert-Koch-Straße 2a, 66299 Friedrichsthal, erteilt.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXS0YH1YTA9DAM4W Der Auftraggeber hat den Auftrag im Wege eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 Abs. 5 VgV i. V. m. § 14 Abs. 4 Nr. 2 b VgV und § 14 Abs. 4 Nr. 5 VgV vergeben. Die Vorgaben des 4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB … ganz lesenBekanntmachungs-ID: CXS0YH1YTA9DAM4W Der Auftraggeber hat den Auftrag im Wege eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 Abs. 5 VgV i. V. m. § 14 Abs. 4 Nr. 2 b VgV und § 14 Abs. 4 Nr. 5 VgV vergeben. Die Vorgaben des 4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sowie der Vergabeverordnung (VgV) wurden beachtet. Der Auftraggeber hat gemäß § 135 Abs. 3 GWB eine Ex-ante-Transparenzbekanntmachung veröffentlicht (Datum der Veröffentlichung: 22.08.2025) und den Zuschlag/Auftrag erst nach Ablauf der zehntägigen Wartefrist erteilt.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
SMS medipool AG, Friedrichsthal1

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Pettenkoferstr. 22, 66955 Pirmasens
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 331 (Medizinische Geräte) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

60vergebene Aufträge
4Angebote je Los im Median (147 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 9 Meldungen plausibel angegeben

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 1f65f288-1fdf-455b-9915-8aa836a7fc98.