Kongresshalle Nürnberg - Ausbau für kulturelle Nutzungen (Kumulativleistungsträger)
Stadt Nürnberg, Projektbaudienststelle Kulturgroßbauprojekte · Nürnberg, Bayern
Aktenzeichen 2025003509veröffentlicht 09.03.2026BauleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Geschätzter Wert
- 117,65 Mio. €
- Laufzeit
- 34 Monate
- 25.02.2026 – 20.12.2028
- Leistungsart
- Bauleistungen
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Bauleistungen
- Geschätzter Wert
- 117,65 Mio. €
- Laufzeit
- 34 Monate25.02.2026 – 20.12.2028
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVOB/A (EU), EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 103 Tage (15 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 8 Angebote je Los (26 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 34 %, Leistung und Qualität 66 %.
- Preis34 %
- Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog66 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 5,7 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −3,1 Punkte |
| 25 % teurer | −6,8 Punkte |
| 50 % teurer | −11,3 Punkte |
| 100 % teurer | −17 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Vertragsbeginnvor 8 MonatenLaufzeit bis 20.12.2028
- Veröffentlichungvor 8 Monaten
- Heute
Beschreibung
Im Dezember 2021 hat der Nürnberger Stadtrat das „Bauvorhaben Opernhaus“ beschlossen. Das 1905 eröffnete Opernhaus am Richard-Wagner-Platz muss umfassend instandgesetzt werden und steht während der Sanierungsmaßnahmen nicht zur Verfügung. Am Standort Kongresshalle soll daher eine weitere Spielstätte für das Staatstheater entstehen. Für diese wird im Nordwesten des „Innenhofs“ aktuell ein Ergänzungsbau errichtet (nicht Gegenstand dieses Verfahrens) und soll der bauliche Bestand ausgebaut werden. Der Ausbau für das Staatstheater ist Gegenstand dieses Verfahrens. Die Idee zur Nutzung der Kongresshalle entstand im Rahmen der Bewerbung der Stadt Nürnberg zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025. In diesem Zusammenhang wurde ein struktureller Mangel an Räumen für Kunst- und Kulturschaffende festgestellt. Die Kongresshalle soll daher neben dem Staatstheater auch sogenannte „Ermöglichungsräume“ für Künste und Kulturen aufnehmen. Auch diese Nutzungen sind Bestandteil dieses Verfahrens. Daneben sollen in geringem Umfang weitere Räume für städtische Bedarfe entstehen, die ebenfalls Teil dieses Verfahrens sind. Die Stadtratsentscheidungen verfolgen das Ziel, die Kongresshalle als eine der größten baulichen Hinterlassenschaft aus der Zeit des Nationalsozialismus durch Kunst und Kultur in ein multikulturell genutztes Gebäude zu transformieren, das für Diversität sowie für freiheitlich demokratisches Denken und Handeln steht. Hierzu sind zehn von 16 Sektoren des aktuell leerstehenden sogenannten Rundbau-Torsos der denkmalgeschützten Kongresshalle auszubauen. Der Ausbau soll mit einfachen bis einfachsten Mitteln erfolgen.
Erzielt werden soll eine Gestaltung, mit der im Spannungsfeld von erinnerungskultureller Bedeutung, denkmalgerechtem Umgang und gezieltem Einsatz von Ressourcen ein attraktiver Ort für die gesamte diverse (Stadt-) Gesellschaft mit glokaler Strahlkraft entsteht.
Gegenstand nach CPV
- 45262800Ausbau von GebäudenHauptgegenstand
- 45212300Bauarbeiten für Kunst- und Kulturgebäude
- 71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
- 71223000Dienstleistungen von Architekturbüros bei raumbildenden Ausbauten
- 71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Bedingungen
Zuschlag2 von 2 angegeben
- Preis
- Preis Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt.
- Qualität
- Leistungsbewertung gemäß KriterienkatalogQualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt. Bewertung der Qualität anhand zweier gleichgewichteter Oberkriterien: Oberkriterium Funktionalität - mit den Unterkriterien: Objektplanung (40%), Fachplanung (40%), Flächeneffizienz (20%) // Oberkriterium Gestaltqualität mit den Unterkriterien: Zonierung & Raumbildung (25%), Gestaltung & Raumwirkung (50%), Dauerhaftigkeit (25%)
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 25.02.2026
- Vertragsende
- 20.12.2028
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- Der Ausbau einzelner Bereiche ist nach näherer Darstellung der Vergabeunterlagen als Bedarfsposition vorgesehen.
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz2 von 2 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken, Promenade 27, 91522 Ansbach
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben
- Hinweis
A. Wird das Budget von 140 Mio. Euro (brutto) nicht eingehalten, so kann die Auftraggeberin das Verfahren aus wirtschaftlichen Gründen gem. § 17 EU Abs. 1 VOB/A aufheben. B. Die Auftraggeberin hat für die Finanzierung des Vorhabens Fördermittel des Bundes und des Freistaats Bayern eingeplant. Im Hi … ganz lesenkürzer
A. Wird das Budget von 140 Mio. Euro (brutto) nicht eingehalten, so kann die Auftraggeberin das Verfahren aus wirtschaftlichen Gründen gem. § 17 EU Abs. 1 VOB/A aufheben. B. Die Auftraggeberin hat für die Finanzierung des Vorhabens Fördermittel des Bundes und des Freistaats Bayern eingeplant. Im Hinblick auf den ausstehenden Bundeshaushalt rechnet die Auftraggeberin nicht vor Ende 2025 mit einer näheren Klärung der finanziellen Situation. Im Hinblick darauf, dass die termingerechte Durchführung des Vorhabens „Schlüsselfertiger Ausbau des Bestandsbaus“ von erheblicher Bedeutung ist, weil hiermit zwingende Vorleistungen für die termingerechte Inbetriebnahme des bereits in der baulichen Umsetzung befindlichen Vorhabens „Ergänzungsbau“ erbracht werden, soll das Vergabeverfahren zur Schaffung eines Zeitpuffers bereits jetzt gestartet werden. Sollten die Fördermittel nicht bewilligt werden, behält sich die Auftraggeberin die Aufhebung des Vergabeverfahrens wegen einer grundlegenden Änderung der Vergabeunterlagen bzw. aus anderen schwerwiegenden Gründen (§ 17 EU Abs. 1 Nrn. 2, 3 VOB/A) vor. Sollten die Bieter hiergegen vergaberechtliche Einwände haben (z. B. unter dem Gesichtspunkt fehlender Vergabereife), werden sie auf ihre Rügeobliegenheit (vgl. Ziffer 9.1) hingewiesen. Sonstige Aufhebungsgründe bleiben vorbehalten. C. Das Vorhaben steht weiterhin unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien der Auftraggeberin und anderer staatlicher Stellen, soweit deren Zustimmung erforderlich ist, bzw. dem Nichtvorliegen von Einwänden dieser Stellen.- Hinweis
- Der Bieter hat anzugeben inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die “Eigenerklärung Bezug Russland“ als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform.
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| Georg Reisch GmbH & Co. KG, Bad Saulgau | 1 |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Bauhof 9, 90402 Nürnberg
- Website
- nuernberg.de
- Kontakt
- pbd-vergabe@
stadt.nuernberg.de - Auskünfte
- Stadt Nürnberg, Projektbaudienststelle Kulturgroßbauprojektepbd-vergabe@
stadt.nuernberg.de
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
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Häufige Zuschlagsempfänger
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- Schüttler Gerüstbau GmbH36 Zuschläge
- Mickan General-Bau-Gesellschaft Amberg mbH & Co. KG20 Zuschläge
- Pfeiffer Baugesellschaft mbH20 Zuschläge
- Söll Gerüstbau GmbH18 Zuschläge
- Richard Schulz Tiefbau GmbH & Co. KG17 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Vergabebekanntmachung (diese Seite)
- BekanntmachungFrist 12.08.2025
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung dc4f9b9c-50ec-4379-9377-debb5e0cd70a.