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Kongresshalle Nürnberg - Ausbau für kulturelle Nutzungen (Kumulativleistungsträger)

Stadt Nürnberg, Projektbaudienststelle Kulturgroßbauprojekte · Nürnberg, Bayern

Aktenzeichen 2025003509veröffentlicht 09.03.2026BauleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenseit 452 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Nürnberg.

Alle Ausschreibungen: Hochbau in Bayern (85 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Bauleistungen
Geschätzter Wert
117,65 Mio. €
Laufzeit
34 Monate25.02.2026 – 20.12.2028
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Nürnberg90402, Bayern
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 103 Tage (15 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 8 Angebote je Los (26 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 34 %, Leistung und Qualität 66 %.

  • Preis34 %
  • Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog66 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5,7 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−3,1 Punkte
25 % teurer−6,8 Punkte
50 % teurer−11,3 Punkte
100 % teurer−17 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 20.12.2028
    vor 8 Monaten
  2. Veröffentlichung
    vor 8 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Im Dezember 2021 hat der Nürnberger Stadtrat das „Bauvorhaben Opernhaus“ beschlossen. Das 1905 eröffnete Opernhaus am Richard-Wagner-Platz muss umfassend instandgesetzt werden und steht während der Sanierungsmaßnahmen nicht zur Verfügung. Am Standort Kongresshalle soll daher eine weitere Spielstätte für das Staatstheater entstehen. Für diese wird im Nordwesten des „Innenhofs“ aktuell ein Ergänzungsbau errichtet (nicht Gegenstand dieses Verfahrens) und soll der bauliche Bestand ausgebaut werden. Der Ausbau für das Staatstheater ist Gegenstand dieses Verfahrens. Die Idee zur Nutzung der Kongresshalle entstand im Rahmen der Bewerbung der Stadt Nürnberg zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025. In diesem Zusammenhang wurde ein struktureller Mangel an Räumen für Kunst- und Kulturschaffende festgestellt. Die Kongresshalle soll daher neben dem Staatstheater auch sogenannte „Ermöglichungsräume“ für Künste und Kulturen aufnehmen. Auch diese Nutzungen sind Bestandteil dieses Verfahrens. Daneben sollen in geringem Umfang weitere Räume für städtische Bedarfe entstehen, die ebenfalls Teil dieses Verfahrens sind. Die Stadtratsentscheidungen verfolgen das Ziel, die Kongresshalle als eine der größten baulichen Hinterlassenschaft aus der Zeit des Nationalsozialismus durch Kunst und Kultur in ein multikulturell genutztes Gebäude zu transformieren, das für Diversität sowie für freiheitlich demokratisches Denken und Handeln steht. Hierzu sind zehn von 16 Sektoren des aktuell leerstehenden sogenannten Rundbau-Torsos der denkmalgeschützten Kongresshalle auszubauen. Der Ausbau soll mit einfachen bis einfachsten Mitteln erfolgen.

Erzielt werden soll eine Gestaltung, mit der im Spannungsfeld von erinnerungskultureller Bedeutung, denkmalgerechtem Umgang und gezieltem Einsatz von Ressourcen ein attraktiver Ort für die gesamte diverse (Stadt-) Gesellschaft mit glokaler Strahlkraft entsteht.

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Preis34 %
Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog66 %
Preis
Preis Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt.
Qualität
Leistungsbewertung gemäß KriterienkatalogQualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt. Bewertung der Qualität anhand zweier gleichgewichteter Oberkriterien: Oberkriterium Funktionalität - mit den Unterkriterien: Objektplanung (40%), Fachplanung (40%), Flächeneffizienz (20%) // Oberkriterium Gestaltqualität mit den Unterkriterien: Zonierung & Raumbildung (25%), Gestaltung & Raumwirkung (50%), Dauerhaftigkeit (25%)

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
25.02.2026
Vertragsende
20.12.2028
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
Der Ausbau einzelner Bereiche ist nach näherer Darstellung der Vergabeunterlagen als Bedarfsposition vorgesehen.
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken, Promenade 27, 91522 Ansbach
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
A. Wird das Budget von 140 Mio. Euro (brutto) nicht eingehalten, so kann die Auftraggeberin das Verfahren aus wirtschaftlichen Gründen gem. § 17 EU Abs. 1 VOB/A aufheben. B. Die Auftraggeberin hat für die Finanzierung des Vorhabens Fördermittel des Bundes und des Freistaats Bayern eingeplant. Im Hi … ganz lesenA. Wird das Budget von 140 Mio. Euro (brutto) nicht eingehalten, so kann die Auftraggeberin das Verfahren aus wirtschaftlichen Gründen gem. § 17 EU Abs. 1 VOB/A aufheben. B. Die Auftraggeberin hat für die Finanzierung des Vorhabens Fördermittel des Bundes und des Freistaats Bayern eingeplant. Im Hinblick auf den ausstehenden Bundeshaushalt rechnet die Auftraggeberin nicht vor Ende 2025 mit einer näheren Klärung der finanziellen Situation. Im Hinblick darauf, dass die termingerechte Durchführung des Vorhabens „Schlüsselfertiger Ausbau des Bestandsbaus“ von erheblicher Bedeutung ist, weil hiermit zwingende Vorleistungen für die termingerechte Inbetriebnahme des bereits in der baulichen Umsetzung befindlichen Vorhabens „Ergänzungsbau“ erbracht werden, soll das Vergabeverfahren zur Schaffung eines Zeitpuffers bereits jetzt gestartet werden. Sollten die Fördermittel nicht bewilligt werden, behält sich die Auftraggeberin die Aufhebung des Vergabeverfahrens wegen einer grundlegenden Änderung der Vergabeunterlagen bzw. aus anderen schwerwiegenden Gründen (§ 17 EU Abs. 1 Nrn. 2, 3 VOB/A) vor. Sollten die Bieter hiergegen vergaberechtliche Einwände haben (z. B. unter dem Gesichtspunkt fehlender Vergabereife), werden sie auf ihre Rügeobliegenheit (vgl. Ziffer 9.1) hingewiesen. Sonstige Aufhebungsgründe bleiben vorbehalten. C. Das Vorhaben steht weiterhin unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien der Auftraggeberin und anderer staatlicher Stellen, soweit deren Zustimmung erforderlich ist, bzw. dem Nichtvorliegen von Einwänden dieser Stellen.
Hinweis
Der Bieter hat anzugeben inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die “Eigenerklärung Bezug Russland“ als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Georg Reisch GmbH & Co. KG, Bad Saulgau1

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Wer hat das zuletzt gewonnen?

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Gleiche Vergabestelle und sehr ähnlicher Titel, vergeben am 13.09.2024. Ob es wirklich dieselbe Leistung ist, zeigt die Bekanntmachung.

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4.443vergebene Aufträge
5Angebote je Los im Median (1.676 Lose mit Angabe)
319.798 €Zuschlagswert im Median
124.283 € – 974.419 €mittlere Hälfte, 2.488 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 12.08.2025

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung dc4f9b9c-50ec-4379-9377-debb5e0cd70a.