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Klinikweite patientennahe Sofortanalytik (POCT) - Blutgasanalytik

Universitätsklinikum Frankfurt · Frankfurt am Main, Hessen

Aktenzeichen 2023071veröffentlicht 13.12.2023LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
5 Jahre01.01.2024 – 31.12.2028
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Frankfurt am Main60590, Hessen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.

Was jetzt zu tun ist

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Vorabinformation über eine Direktvergabe: Einwände sind nur innerhalb der in der Meldung genannten Frist möglich.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 82 Tage (45 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (61 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 35 Monaten
  2. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.12.2028
    vor 34 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Das Zentrallabor ist für die klinikweite patientennahe Sofortanalytik (POCT) verantwortlich und damit zentraler Ansprechpartner. Eines der Ziele ist der vollständige und zeitnahe Transfer und die Weiterverarbeitung der erhobenen POCT-Ergebnisse (LIS) in das Patientendokumentationssystem Orbis der Firma Dedalus (KIS) und in das PDMS (Patientendatenmanagementsystem) MetaVision der Firma iMDsoft. Die Blutgasanalytik (BGA) im UKF wurde im Jahr 2013 ausgeschrieben und im Zuge dessen hat die Fa. Radiometer den Zuschlag erhalten. Aus einem heterogenen Gerätepark, wurde dadurch ein einheitlicher Gerätepark der Fa. Radiometer. Geräte auf der Station 14-2 B und der nephrologischen Ambulanz wurden bereits gekauft und befinden sich im Eigentum der UKF. Nebst Service und Wartung wurde die Bevorratung der gängigen Verbrauchsartikeln und die entsprechende IT-Infrastruktur aufgebaut. Fa. Radiometer ist auf dem Markt im Bereich Blutgasanalytik Weltmarktführer und besitzt mit dem FlexQ-Modul eine einzigartige Technologie und hält mehrere Patente für die Blutgas-Analysatoren, Probennehmer (Sampler) und Systeme. Das FlexQ-Modul erlaubt es drei Proben gleichzeitig in das Blutgasanalysegerät einzulesen. Währenddessen kann das medizinische Personal in der Zwischenzeit andere Tätigkeiten ausüben. Dies entlastet das medizinische Fachpersonal enorm und hilft dabei Personalkosten zu sparen und effizient einzusetzen. Bei einem Messaufkommen von ca. 355.000 Proben jährlich, spart dies in etwa 5.228 Arbeitsstunden ein. Das entsprechende Modul ist in den Hochdurchsatzstationen bzw. in den Intensiv-Bereichen eingesetzt und etabliert, das Personal bereits entsprechend geschult. Ohne das FlexQ würden wir insgesamt mehr Geräte in den Intensiv-Bereichen benötigen, um die annähernde Versorgungsqualität zu gewährleisten. In den Intensiv-Bereichen würde bei einem Systemwechsel auf einen anderen Anbieter, das Geräteverhältnis bei 1:2 liegen. D.h. für ein Radiometergerät benötigt man zwei Geräte anderer Firmen, um annährend die Leistung zu kompensieren. Darüber hinaus müssten alle 2000 aktiven Nutzer eingewiesen werden. Ein Systemwechsel würde bedeuten, dass wir auch mehr Stellfläche zur Verfügung bräuchten und mehr Personalkosten einkalkulieren müssten. Gerade in den Intensiv-Bereichen ist der Platz nicht ausreichend, um weitere Geräte aufzustellen. Auch der anhaltende Personalmangel im Krankenhaussektor zwingt uns immer mehr in Richtung Automatisierung und effizienten Lösungen und Abläufen. Auch bei den kleineren Kassettengeräten von Fa. Radiometer (ABL 90), lassen sich mit 45µl Blut, 17 Parameter bestimmen. Im direkten Wettbewerb ist kein anderer Hersteller in der Lage das umzusetzen. Andere Hersteller brauchen mehr als das doppelte Blutvolumen. Gerade bei den Frühgeborenen in der Neonatologie ist das therapieverbessernd. Eine Umstellung auf einen anderen Anbieter hätte zur Folge, dass auch eine neue IT-Schnittstelle von unserer DICT eingerichtet werden müsste. Die Kosten hierfür können schätzungsweise 100.000 € betragen, da neben der Einrichtung, auch die Wartung abgebildet werden müsste.

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.01.2024
Vertragsende
31.12.2028
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung0 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Hessen, Wilhelminenstraße 1 - 3, 64283 Darmstadt
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt am Main
Website
kgu.de
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 384 (Instrumente zum Prüfen von physikalischen Eigenschaften) in Hessen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

27vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (27 Lose mit Angabe)
536.500 €Zuschlagswert im Median
369.933 € – 951.230 €mittlere Hälfte, 10 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 590b4f9b-0ab2-4b5a-a057-2952a9717d87.