Zum Inhalt
Menü
Frist unbekanntEU-weitMedizintechnikLieferleistungen

IT-Visitenwagen

Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH · Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen 2025-016-GBDITveröffentlicht 13.10.2025LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
60 Monatebis zu 24 Verlängerungen
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.

Was jetzt zu tun ist

Wurden Sie nicht aufgefordert, bekunden Sie Ihr Interesse direkt bei der Vergabestelle.

Vorabinformation über eine Direktvergabe: Einwände sind nur innerhalb der in der Meldung genannten Frist möglich.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 121 Tage (5 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (9 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 13 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Im Zuge der Einführung der Digitalen Akte entsteht im Klinikum Ludwigshafen ein erhöhter Bedarf an mobilen, leistungsfähigen und hygienisch sicheren Arbeitsplätzen. Die vorhandenen Visitenwagen erfüllen die heutigen Anforderungen an Nachhaltigkeit, Hygiene, Nutzerfreundlichkeit und Versorgungssicherheit nicht. Das Klinikum Ludwigshafen beabsichtigt die Beschaffung von insgesamt rund 90 mobilen IT-Visitenwagen zur Unterstützung der digitalen Dokumentation am Patientenbett. Die Maßnahme ist Teil der Einführung der Digitalen Akte und wird teilweise aus Fördermitteln des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG, Fördertatbestand 3) finanziert. Die IT-Visitenwagen bilden die mobile Basisinfrastruktur für Pflege- und Behandlungsdokumentation, ärztliche Leistungsdokumentation sowie Spracherkennung. Sie sind damit ein zentraler Bestandteil der Digitalisierung klinischer Kernprozesse und müssen höchste Anforderungen an Zuverlässigkeit, Ergonomie und Hygiene erfüllen. Für das Klinikum Ludwigshafen sind dabei vier Kategorien von zentraler Bedeutung: 1.) Nachhaltigkeit: Langlebigkeit der Komponenten, lange Akkulaufzeiten und wartungsarme Systeme, die Investitionssicherheit gewährleisten. 2.) Hygiene: Validierte, desinfizierbare Oberflächen und Konstruktionen, die den hohen Anforderungen eines Maximalversorgers - insbesondere in Isolations- und Intensivbereichen - entsprechen. 3.) Handling: Intuitive Bedienbarkeit, ergonomische Verstellmechanismen und störungsfreier Betrieb über eine gesamte Schicht hinweg. 4.) KRITIS / Versorgungssicherheit: Hersteller mit stabiler Marktstellung, ISO-zertifizierten Prozessen und einem belastbaren Service- und Ersatzteilkonzept zur Sicherstellung der Betriebskontinuität. Im Rahmen der Vorbereitung der Beschaffung wurde eine Markterkundung durchgeführt, in der die im deutschen Markt verfügbaren Hersteller anhand technischer, funktionaler und hygienischer Kriterien bewertet wurden. Die Sichtung erfolgte sorgfältig und nach bestem Wissen, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit des Gesamtmarktes. Ziel war es, marktgängige Lösungen zu identifizieren, deren Leistungs- und Preisrahmen zu erfassen und die Praxistauglichkeit im Klinikalltag zu prüfen. Die Ergebnisse der Markterkundung bilden die Grundlage für ein zweistufiges Beschaffungsvorgehen: a) Pilotbeschaffung (25 Visitenwagen): Die initiale Lieferung von 25 Wagen wird als Direktvergabe nach vorheriger Markterkundung durchgeführt. Sie dient der kurzfristigen Ausstattung der Pilotabteilungen, die im Rahmen der Einführung der Digitalen Akte als erste in den Echtbetrieb gehen. Die zeitkritische Verfügbarkeit ist erforderlich, um den Go-Live-Termin sicherzustellen und zugleich Erfahrungen zu sammeln, wie sich die Wagen im klinischen Alltag hinsichtlich Laufzeit, Ergonomie, Hygiene und Servicekonzept bewähren. b) Folgeausschreibung (rund 65 Visitenwagen): Auf Basis der Ergebnisse aus der Pilotphase erfolgt im Anschluss eine europaweite Ausschreibung über weitere ca. 65 Visitenwagen. Die gewonnenen Praxiserkenntnisse werden genutzt, um die technischen Spezifikationen weiter zu präzisieren und sicherzustellen, dass die finale Beschaffung bedarfsgerecht, wirtschaftlich und transparent erfolgt. Damit entsteht eine Transparenzkette zwischen Pilotphase und Hauptausschreibung: Die in der ersten Vergabe gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Leistungsbeschreibung der zweiten Vergabe ein und sichern so eine nachvollziehbare, rechtssichere und marktgerechte Gesamtbeschaffung. Im Anschluss an die Markterkundung wurden die gewonnenen Erkenntnisse in konkrete technische und funktionale Anforderungen überführt. Diese Anforderungen bilden die Grundlage für die nachfolgende förmliche Ausschreibung und die Beurteilung der technischen Eignung der am Markt verfügbaren Systeme. Ziel war es, die für das Klinikum Ludwigshafen im Rahmen der Einführung der Digitalen Akte zwingend erforderlichen Leistungsmerkmale so zu definieren, dass sie einerseits den klinischen Anforderungen eines Maximalversorgers genügen und andererseits objektiv prüfbar dokumentiert werden können.

Beschreibung des Loses

Auf der o.g. Basis wurden die technisch zwingenden Anforderungen (KO-Kriterien) sowie ergänzende weitere, klinisch relevante Bedarfe festgelegt. Sie dienen der sachlichen und nachvollziehbaren Begründung, warum eine gleichwertige Leistung derzeit nur durch einen bestimmten Anbieter erbracht werden kann. 1.) Technisch zwingende Anforderungen (KO-Kriterien) a) Unterbrechungsfreie Nutzung ohne Akkuwechsel: - Bedarf: Ärztliche und pflegerische Dokumentation muss während einer kompletten Schicht zzgl. ausreichendem Zeitpuffer für hektische Schichtwechsel ohne Ladeunterbrechung möglich sein. Ein Hot-Swap-System stellt keine gleichwertige Lösung dar, da es Personalbindung und potenzielle Datenunterbrechungen bedeutet. - Parametrisierung: mindestens 16 Stunden Betrieb inkl. Monitor und Peripherie, mindestens 2000 Ladezyklen, Ladezeit max. 2,5 Stunden. Nachweis durch Hersteller-Testprotokoll oder unabhängiges Gutachten. - Kategorien: Nachhaltigkeit, Handling. b) Validierte Desinfizierbarkeit im Maximalversorger: - Bedarf: Als Maximalversorger mit hohen regulatorischen Anforderungen sind geprüfte Hygienezertifikate (ISO-Normen) für das KliLu unverzichtbar. Wagen müssen in allen Patientenzimmern, auch in Isolation, genutzt werden. Eine reine Abwischbarkeit reicht nicht aus. Erforderlich ist eine unabhängige, nach Norm geprüfte antibakterielle/antivirale Oberfläche. - Parametrisierung: ISO 21702:2019 oder gleichwertiger unabhängiger Nachweis; zusätzlich Flüssigkeitsresistenz nach DIN EN 14323. - Kategorien: Hygiene, Handling. c) Servicekonzept mit minimalen Ausfallzeiten: -Bedarf: In einer kritischen Infrastruktur mit begrenzter Zahl von Visitenwagen ist ein Ausfall länger als 24 Stunden nicht akzeptabel. Andernfalls ist die digitale Dokumentation im klinischen Alltag nicht durchgängig nutzbar. - Parametrisierung: Reaktionszeit max. 12 Stunden, Wiederherstellung: next business day, nachweislich erprobt in KRITIS-Einrichtungen. - Kategorien: KRITIS, Handling. 2.) Weitere Bedarfe (unterstützend, aber klinisch relevant): a) Material Stahl/Aluminium: - Bedarf: Langlebigkeit, Robustheit, bessere Beschichtbarkeit, hygienische Beständigkeit. - Kategorien: Nachhaltigkeit, Hygiene, Handling. b) Kabelroller integriert: - Bedarf: Offene Kabel sind Stolper- und Infektionsrisiko. Automatisches Aufrollen erhöht die Sicherheit und erleichtert die Reinigung. - Kategorien: Hygiene, Handling. c) Kollisionsschutz (Infrarotsensor): - Bedarf: Verhindert physische Stöße gegen Betten oder Geräte und erleichtert die Reinigung durch glatte Flächen. - Kategorien: Handling, Hygiene. d) Herstellerkompetenz in KRITIS: - Bedarf: Versorgungssicherheit setzt einen Hersteller mit direktem Zugriff auf Ersatzteile und Entwicklung voraus. Reine Distributoren bieten diese Sicherheit nicht. - Parametrisierung: Nachweis durch Referenzen in Maximalversorgern sowie Angabe von Produktionsstandorten. - Kategorien: KRITIS. e) ISO 9001 (Qualitätsmanagement): - Bedarf: Dokumentiertes Qualitätsmanagement ist für eine langfristige Betriebssicherheit unverzichtbar. - Kategorien: KRITIS. Nach Durchführung einer darauf aufbauenden Markterkundung hat sich gezeigt, dass nur ein Anbieter - die Firma März Internetwork Services AG - sämtliche zwingenden technischen Anforderungen kumulativ erfüllt. Weitere Anbieter, deren IT-Visitenwagen im Rahmen der Markterkundung in Bezug auf die Anforderungen des Auftraggebers untersucht wurden: Ergotron, Alphatron Medical, Capsa Healthcare, Hammerlit.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Kosten
GesamtkostenRangfolge 1Gesamtpreis für 25 Stück IT-Visitenwagen sowie Wartungs-/Servicekosten für 5 Jahre.
Beschreibung
Die Vergabe im Rahmen der Pilotbeschaffung erfolgt ohne Wettbewerb, aber mit sorgfältig ausgearbeiteten technischen Qualitäten und Anforderungen, so dass eine Angebotsbewertung rein nach Preis bzw. Kosten sowohl zielführend als auch ausreichend ist. In der anschließenden Ausschreibung wird die Auswahl nach dem wirtschaftlichsten Angebot, also auf Grundlage eines Preis-Leistungsverhältnisses getroffen werden.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
60 Monate
Verlängerung
bis zu 24-mal: Da die IT-Visitenwagen dauerhaft benötigt werden und somit ebenfalls ein dauerhafter Service-/Wartungsbedarf besteht, kann der Vertrag bedarfsgerecht um jeweils ein Jahr verlängert werde, solange die IT-Wagen im Einsatz sind und Serviceleistungen benötigen.
Optionen
- Bis zu 20 % der ausgeschriebenen Menge kann nachträglich zu gleichen Konditionen nachgeordert werden. - Weiteres oder anderes Zubehör zu den ausgeschrieben Wagen.
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammern Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung - Geschäftsstelle -, Stiftsstraße 9, 55116 Mainz
Fristen für Nachprüfungsanträge
Gemäß § 135 Abs. 3 GWB: innerhalb von 10 Tagen ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
Im Anschluss an die Pilotphase wird der Folgeauftrag über ca. 65 IT-Visitenwagen im Rahmen des offenen Verfahrens ausgeschrieben.
Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXP6YYMYECA#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Mehr von Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH

Alle 2 offenen Ausschreibungen von Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH, dazu Zuschläge und Auftragnehmer

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 331 (Medizinische Geräte) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

60vergebene Aufträge
4Angebote je Los im Median (147 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 9 Meldungen plausibel angegeben

Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Medizintechnik in Rheinland-Pfalz (4 offen)

Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Ähnliche offene Ausschreibungen

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 65eb11f9-be5b-4369-b6ce-6990e3f9a126.