Zum Inhalt
Menü
Frist unbekanntEU-weitIngenieurleistungenPlanungmögliche Doppelmeldung

Instandsetzung Lysimeterstation Colbitz: Generalplanungsleistungen

Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW) · Magdeburg, Sachsen-Anhalt

Aktenzeichen 23/N/0142/SBveröffentlicht 14.07.2023DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Offene Ausschreibungen derselben Leistung

Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Magdeburg.

Alle Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Sachsen-Anhalt (26 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Magdeburg39104, Sachsen-Anhalt
Einreichung
elektronisch: Nicht zulässig
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 40 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Anfang der 60er Jahre wurde im Zusammenhang mit dem Bau des Wasserwerkes Colbitz II auf dem jetzigen Gelände der Infiltrationsanlage in der Colbitz-Letzlinger Heide eine wägbare Lysimeterstation geplant und errichtet. Diese ist seit Oktober 1968 in Betrieb und wird durch den Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW) betreut. Sie umfasst 12 wägbare Bodenmonolithe mit je 1 m² Oberfläche und 2 m nutzbarer Tiefe, welche mit heidetypischer Vegetation bepflanzt sind. Jeweils zwei Lysimetergefäße stehen auf insgesamt 6 Schaltgewichtswaagen. Des Weiteren befinden sich auf der Anlage mehrere Niederschlagssammler, ein Bulk-Sammler zur Erfassung der atmosphärischen Deposition und eine Wetterstation mit diverser meteorologischer Sensorik. Durch die Anlage werden Grundlagendaten für Wasserhaushalts- und Stoffeintragsbetrachtungen offener Heideflächen erfasst und für wissenschaftliche Auswertung bereitgestellt. Seit Mitte der 90er Jahre erfolgte schrittweise die Ergänzung der bisher rein manuellen Datenerfassung als Terminwert durch kontinuierliche digitale Aufzeichnung und einer Erweiterung bezüglich der Erfassung von meteorologischen Daten. Durch das fast ununterbrochene Monitoring seit dem Bestehen der Anlage ist ein wissenschaftlich sehr wertvoller Datenpool entstanden, welcher auch weiterhin bestehen bleiben und erweitert werden soll. Nach über 40 Jahren Betrieb traten am Baukörper kleinere Betonabplatzungen auf, welche entsprechend behandelt wurden. In den letzten Jahren kam es zu immer größeren Schäden am Betonkörper. Zu den flächenmäßig immer größer werdenden Abplatzungen traten jetzt auch Risse in den Stützen und Unterzügen bis auf die Stahlbewehrung auf. Zur Abklärung der Ursachen der Bauwerksschäden und als Grundlage für eine Ausarbeitung von Sanierungsmöglichkeiten erfolgte 2015 eine Beauftragung einer Bauzustandsanalyse einschließlich erforderlicher chemischer, mechanischer, statischer und sonstiger Prüf- und Laboruntersuchungen. In deren Ergebnis war die Bausubstanz zu bewerten. Hier musste festgestellt werden, dass auf Grund der konstruktiven Einheit von Unterzügen und Baukörperdecke ein separater Abriss der Unterzüge und Neukonstruktion nicht realisierbar und eine Sanierung als kostengünstigere Variante nicht durchführbar ist. Für einen gefahrfreien Weiterbetrieb der Anlage wurden kurzfristig Sicherungsmaßnahmen am Baukörper durchgeführt. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2021 wurden die Möglichkeiten für einen teilweisen oder vollständigen Neubau der Lysimeteranlage beleuchtet und Varianten zu dessen Umsetzung erarbeitet. Weiterhin wurde die Zweckmäßigkeit des Weiterbetriebs untersucht. Die Machbarkeitsstudie dient als Basis für eine Grundsatzentscheidung über die Zukunft der Lysimeteranlage. Im Rahmen der Studie wurden folgende 5 Projektvarianten erarbeitet: Variante 1: 0-Variante (keine Maßnahmen) Variante 2: Sanierung vorhandener Gebäudehülle und technischer Anlagen Variante 3: Ersatzneubau mit alter Versuchsanordnung Variante 4: Ersatzneubau mit neuer Versuchsanordnung Variante 5: Rückbau ohne Ersatzneubau Für die beiden Varianten zum Ersatzneubau wurde im Anschluss ein weiterer Variantenvergleich zur Bauweise als Stahlbetonkeller oder PE-HD-Containeranlage vorgenommen. Unter Berücksichtigung des erwartbaren Kostenrahmens der Vorzugsvarianten und des wissenschaftlichen Wertes der Messreihen ist die Tendenz zu deren Fortführung und zum Neubau der Anlage klar erkenn- und vertretbar. Die Vorzugsvariante ist Variante 4: Ersatzneubau mit neuer Versuchsanordnung in PE-HDContainerbauweise. Neue und alte Anlage sollen zunächst für 4 Jahre parallel betrieben werden, um aufgenommene Messwerte abzugleichen. Danach erfolgt der Rückbau der alten Anlage. Es ist der Rückbau der Lysimeteranlage und der Ersatzneubau unter Beachtung der o. a. Zielstellung zu planen.

Beschreibung des Loses

[Vorlage]: Die Auftragserteilung erfolgt in zwei Leistungsstufen. In Stufe 1 werden die Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfs- und Genehmigungsplanung beauftragt. In Stufe 2 sollen die Leistungen zur Herstellung der Ausführungsreife, Leistungsvergabe sowie Bau und Objektbetreuung beauftragt werden. Optionale Besondere und Zusätzliche Leistungen werden ebenfalls den Leistungsstufen zugehörig im Bedarfsfall abgerufen und beauftragt.

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Name
Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW)
Anschrift
39104 Magdeburg
Kontakt
keine Angabe

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Sachsen-Anhalt. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

313vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (251 Lose mit Angabe)
180.882 €Zuschlagswert im Median
59.569 € – 348.694 €mittlere Hälfte, 172 Werte

Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Sachsen-Anhalt (26 offen)

Preise und WettbewerbPremium

Ähnliche offene Ausschreibungen

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 066eb811-edb3-420f-87f3-b897239443b0.