Innovative Klärschlammverwertung
Abwasserwerk Greifswald · Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern
Aktenzeichen 2024-010veröffentlicht 24.09.2024DienstleistungenInnovationspartnerschaft
- Laufzeit
- 54 Monate
- 01.01.2026 – 30.06.2030
- Verfahren
- Innovationspartnerschaft
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Offene Ausschreibungen derselben Leistung in Mecklenburg-Vorpommern.
- Klärschlammverwertung 2027–2029Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Insel Usedom · ÜckeritzFrist 26.11.2026
Alle Ausschreibungen: Abfallentsorgung in Mecklenburg-Vorpommern (1 offen)
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 54 Monate01.01.2026 – 30.06.2030
- Lose
- 1
- Verfahren
- InnovationspartnerschaftVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Greifswald17489, Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichssl.sw-greifswald.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassenja
- Mehrere Hauptangebote zugelassennein
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
- E-Rechnung verpflichtendja
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Ausgewählte Bewerber entwickeln gemeinsam mit der Vergabestelle eine neue Leistung, die es am Markt noch nicht gibt.
Es wird über Inhalt und Preis verhandelt.
Teilnahmeantrag einreichen; Entwicklungs- und Forschungsreferenzen sind entscheidend.
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 05.11.2026
- Veröffentlichungvor 25 Monaten
- Teilnahmeanträge bis 10:00 Uhrvor 24 Monaten
- Vertragsbeginnvor 10 MonatenLaufzeit bis 30.06.2030
- Heute
Beschreibung
Das Forschungsvorhaben hat zum Ziel, ein neues innovatives Verfahren zur Entsorgung von kommunalen Klärschlämmen im Sinne des § 3 Absatz 1 der AbfKlärV zu entwickeln. Dabei ist besonderer Fokus auf die Entwicklung eines Verfahrens zur Phosphorrückgewinnung zu legen, welche ab 2032 verbindlich vom Gesetzgeber gefordert wird. Der rückgewonnene Phosphor soll als Ersatzdüngemittel eingesetzt werden können. Parallel hierzu soll die Verwertung des Klärschlamms derart optimiert werden, dass diese CO2-neutral erfolgen kann: Dies kann geschehen, indem die im Klärschlamm enthaltene Energie als Ersatzbrennstoff eingesetzt oder als Energieressource gespeichert wird. Zu erforschen ist, ob und wie hieraus ein kommunaler Mehrwert bei der Verwertung des Klärschlamms entsteht, der die Kosten für die Beseitigung des Klärschlamms mindestens teilweise ausgleichen kann. Die als Stand der Technik vorhandenen Monoverbrennungs- oder Mitverbrennungsanlagen sind hierfür aus Sicht des Abwasserwerks noch nicht geeignet, da die Verbrennungswärme zwar teilweise energetisch genutzt wird, hieraus jedoch kein kommunaler Mehrwert entsteht und zudem mehr oder weniger lange Transportwege für den Klärschlamm erforderlich werden. Zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer sind im Rahmen der Verhandlungsphase jährliche Forschungs- und Entwicklungsetappen sowie Zwischenziele zu vereinbaren, die mess-/prüfbar sind und Vertragsbestandteil im Rahmen der Zahlungskonditionen werden.
Beschreibung des Loses
Die Innovationspartnerschaft nach §19 VgV gliedert sich in einen vorgelagerten Teilnahmewettbewerb, eine Angebotsphase und nachgegliederte Verhandlungen über die Angebote. Das Forschungsvorhaben hat zum Ziel, ein neues innovatives Verfahren zur Extraktion von Phosphor sowie zur Entsorgung von kommunalen Klärschlämmen im Sinne des § 3 der AbfKlärV zu entwickeln. Hierbei sollen insbesondere eine einfache technische Umsetzbarkeit sowie eine gute Wirtschaftlichkeit des Verfahrens angestrebt werden. Auch eine CO2-Neutralität der Klärschlammentsorgung soll angestrebt werden. Gemäß § 19 VgV wird „die Innovationspartnerschaft entsprechend dem Forschungs- und Innovationsprozess in zwei aufeinanderfolgenden Phasen strukturiert: einer Forschungs- und Entwicklungsphase, die die Herstellung von Prototypen oder die Entwicklung der Dienstleistung umfasst, und einer Leistungsphase, in der die aus der Partnerschaft hervorgegangene Leistung erbracht wird. Die Phasen sind durch die Festlegung von Zwischenzielen zu untergliedern, bei deren Erreichen die Zahlung der Vergütung in angemessenen Teilbeträgen vereinbart wird“.
Bedingungen
Zuschlag2 von 2 angegeben
- Preis
- 40%
- Qualität
- 60%
Eignung4 von 4 angegeben
- Kriterium
- genannt
- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
- Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung
- Begrenzung der Bewerberzahl
- 3 bis 5 Bewerber
Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 01.01.2026
- Vertragsende
- 30.06.2030
- Verlängerung
Die Entsorgung und Verwertung der Klärschlämme aus Teil A dieser Leistungsbeschreibung stellt die Mindestanforderung an die Innovationspartnerschaft dar. Diese Mindestanforderung wird im Rahmen der Innovationspartnerschaft durch das in Teil B ausgeschriebene Forschungsvorhaben ergänzt. Nach erfolgre … ganz lesenkürzer
Die Entsorgung und Verwertung der Klärschlämme aus Teil A dieser Leistungsbeschreibung stellt die Mindestanforderung an die Innovationspartnerschaft dar. Diese Mindestanforderung wird im Rahmen der Innovationspartnerschaft durch das in Teil B ausgeschriebene Forschungsvorhaben ergänzt. Nach erfolgreichem Abschluss der Forschungsphase hat der Auftraggeber das Wahlrecht, die Technologie ganz oder teilweise zu kaufen oder für mindestens 10 weitere Jahre in Form eines Dienstleistungsauftrages oder einer Kooperationspartnerschaft mit besonderen Konditionen zu nutzen.- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung7 von 10 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- ssl.sw-greifswald.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Nicht zulässig
- Elektronische Signatur
- nicht verlangt
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung7 von 8 angegeben
- Ausführungsbedingungen
- Leistung
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Erforderlich
- Elektronische Bestellung
- wird genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- Strategische Beschaffung
- Innovative Beschaffung
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz2 von 2 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Stadtwerke Greifswald GmbH, Gützkower Landstraße 19-21, 17489 Greifswald
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
- #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:startup#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme#
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Gützkower Landstraße 19-21, 17489 Greifswald
- Website
- sw-greifswald.de
- Kontakt
- einkauf@
sw-greifswald.de - Auskünfte
- Stadtwerke Greifswald GmbHeinkauf@
sw-greifswald.de
Bei uns erfasst
Noch keine Zuschlagsmeldung dieses Auftraggebers im Bestand.
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 731 (Dienstleistungen im Bereich Forschung und experimentelle Entwicklung) in Mecklenburg-Vorpommern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
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Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Vergabebekanntmachung
- Bekanntmachung (diese Seite)Frist 24.10.2024
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 9a53a0a3-2fe9-4bc4-8ae4-827e18d4fd8a.