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HiPOLE - Formulierungsplattform

Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH (HZB) · Berlin, Berlin

Aktenzeichen V323_2025veröffentlicht 12.12.2025LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Berlin.

Alle Ausschreibungen: Labor- und Messgeräte in Berlin (15 offen)

Geplant · Neuausschreibung möglich

Vertrag endete voraussichtlich am

bereits erreicht · Ende steht in der Bekanntmachung

Endet ein Vertrag, schreibt die Vergabestelle die Leistung oft neu aus. Merken Sie den Vertrag vor: Wir erinnern Sie per E-Mail vor dem Vertragsende und melden, wenn dieselbe Vergabestelle eine ähnliche Leistung ausschreibt.

Vormerkenmit kostenlosem Konto

Verlängerungen sind nicht eingerechnet. Ob und wann neu ausgeschrieben wird, entscheidet die Vergabestelle. Die Erkennung einer Neuausschreibung ist eine Schätzung. Weitere auslaufende Verträge

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
777 Tsd. €
Laufzeit
15 Monate16.06.2025 – 15.09.2026
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Berlin14109, Berlin
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 89 Tage (26 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (3 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 06.11.2026

  1. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 15.09.2026
    vor 17 Monaten
  2. Veröffentlichung
    vor 11 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Im Rahmen des von der Helmholtz-Gemeinschaft geförderten Helmholtz-Institutes für Polymere in Energieanwendungen (HIPOLE Jena) werden neue Materialien für Anwendungen in Energiespeicherung und -wandlung untersucht. Ein wesentlicher Schwerpunkt dabei ist die schnelle und reproduzierbare Herstellung, Formulierung und Charakterisierung dieser Materialien mittels automatischer roboterbasierter Systeme im Hochdurchsatzverfahren. Für diese Methodik werden in der Praxis automatisierte Roboterplattformen eingesetzt, die eine parallele Durchführung von verschiedenen Experimenten unter standardisierten Bedingungen ermöglichen. Hierdurch werden vergleichbare und reproduzierbare Daten erzielt werden, wobei durch den automatisierten Prozess und die parallele Durchführung einer Vielzahl von Experimenten auch eine große Menge an Daten erzeugt werden. Hierdurch werden reproduzierbare Daten erhalten, die auch für Methoden des maschinellen Lernens essenziell sind. Dies wird auch im Rahmen der Forschungsaktivitäten von HIPOLE Jena besonders im Fokus stehen werden. HIPOLE Jena hat hierfür in einem ersten Schritt eine automatisierte Plattform zur Synthese von Polymeren und Materialien beschafft (von Chemspeed Technologies). Diese Plattform soll nun auf den Aspekt der Verarbeitung und Formulierung dieser Materialien erweitert werden. Dies ermöglicht u.a. die automatisierte Herstellung von Elektroden, welche später in Batterien eingesetzt werden oder auch von Folien für Einkapslungssysteme von Solarzellen. Darüber hinaus soll hierfür auch die automatische (elektrochemische) Untersuchung etabliert werden, wodurch die komplette Strecke von Synthese über Formulierung bis Charakterisierung abgedeckt werden kann. Generell sind am Markt automatisierte und roboterbasierte Lösungen verfügbar. Allerdings ergeben sich für chemische Prozesse bzw. die Verwendung von Polymeren, die Formulierung dieser Materialien insbesondere zu Elektroden und Solarzellen und die automatisierte Charakterisierung besondere Herausforderungen. Materialseitig betrifft dies die Handhabung von Chemikalien, deren teilweise geringe Luftbeständigkeit sowie auch die verschiedenen Zustände dieser (flüssig, viskos, fest, Pulver). Darüber hinaus umfasst dies auch Sicherheitsaspekte, als auch die Notwendigkeit unter Luftausschluss zu arbeiten, damit die Materialien sich nicht zersetzen bzw., im schlimmsten Fall, brennen. Dieses Anforderungsspektrum führt dazu, dass für chemische automatisierte Roboter nur ein Anbieter am Markt existiert, Chemspeed Technologies. Diese haben in den letzten Jahren diverse neue Technologien entwickelt, die besonders auf die Automatisierung der chemischen Forschung und der Elektrochemie ausgelegt sind. Dieses sind mit entsprechenden Patenten geschützt (u.a. PCT WO2002029419; PCT WO2002029371; PCT WO2016074105; WO1998057738A1), weshalb keine weiteren Anbieter existieren. Demenstprechend liegt nach VgV § 14 (4) 5 ein Alleinstellungsmerkmal vor. Somit ist ein Verhandlungsverfahren ohne TW zulässig.

Beschreibung des Loses

In diesem Vorhaben steht die Hochdurchsatz-Formulierung von polymeren Materialien für verschiedene Energieanwendungen im Vordergrund. Dieser Ansatz soll dazu beitragen, die komplexen Mischungen, welche in beispielsweise Batterieelektroden verwendet werden, zielgerichtet erforschen zu können und somit langfristig gezielt den Zusammenhang zwischen Struktur-Formulierung-Performance vorhersagen zu können. Die Formulierungsplattform stellt hier das ideale Mittel dar, um eine Vielzahl an Proben reproduzierbar herstellen zu können und verschiedene Parameter (z.B. Zusammensetzung, Verarbeitungsbedingungen, usw.) bei der Formulierung systematisch variieren zu können. Zudem bietet die Plattform auch die Möglichkeiten erste Eigenschaften, wie beispielsweise die Leitfähigkeit, untersuchen zu können. Die Kombination aus Formulierung und anschließender Testung soll langfristig dafür genutzt werden, dass die nächste Generation von Formulierungen autonom mittels Methoden des aktiven Lernens auf Basis der Ergebnisse der ersten Generation erfolgt und somit das Gesamtsystem die Zusammensetzungen automatisch optimieren kann.

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

1 Stück Formulierungsplattorm gem. Leistungsbeschreibung und Vergabeunterlagen100 %
Preis
1 Stück Formulierungsplattorm gem. Leistungsbeschreibung und VergabeunterlagenPreis = 100 %

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
16.06.2025
Vertragsende
15.09.2026
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes, Kaiser-Friedrich-Str. 16, 53119 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat. Verstöße gegen Ve … ganz lesenDer Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Besonders auch geeignet für:startup# - nicht zutreffend !

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Chemspeed Technologies AG, Fuellinsdorf–

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 380 (Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)) in Berlin. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

78vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (46 Lose mit Angabe)
252.086 €Zuschlagswert im Median
200.060 € – 379.495 €mittlere Hälfte, 31 Werte

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 5bff3867-7663-476e-898a-c1f5279b9f24.