Gesamtsanierung Klubhaus der Jugend in Saalfeld/Saale
Stadt Saalfeld/Saale · Saalfeld/Saale, Thüringen
Aktenzeichen 2026-08-010veröffentlicht 20.08.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 24 Monate
- Lose
- 4
- Hauptleistung
- Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
- CPV 71000000
- Leistungsart
- Dienstleistungen
Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade
Offene Ausschreibungen derselben Leistung in Thüringen.
- Sanierung Haus II Gymnasium in Bad Salzungen - Objektplanung GebäudeLandratsamt Wartburgkeis · Bad SalzungenFrist 26.11.2026
- Gemeinde Kloster Veßra - Planungsleistung "Goldener Löwe"Verwaltungsgemeinschaft Feldstein · ThemarFrist 16.11.2026
- Sanierung der Sporthalle der staatlichen Grundschule "Am Rehberg", Wutha-Farnroda - Objektplanung GebäudeLandratsamt Wartburgkreis · Bad SalzungenFrist 20.11.2026
- Planungsleistung HLS Neubau Freiwillige Feuerwehr BielenStadtverwaltung Nordhausen - Rechtsamt und Beteiligungen / Vergabestelle · NordhausenFrist 11.11.2026
Alle Ausschreibungen: Architekturleistungen in Thüringen (5 offen)
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 24 Monate
- Lose
- 4Angebot auf bis zu 4, Zuschlag höchstens 4 je Bieter
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Saalfeld/Saale07318, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Thüringen
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichdtvp.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassennein
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
- Sicherheiten verlangtnein
- Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
- E-Rechnung verpflichtendnein
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Sie erhält im Median 3 Angebote je Los (3 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 20 %, Leistung und Qualität 80 %.
- Projektanalyse, Methodik, Herangehensweise50 %
- Projektteam, Projektorganisation, Koordination30 %
- Honorarforderungen20 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 3,3 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −1,8 Punkte |
| 25 % teurer | −4 Punkte |
| 50 % teurer | −6,7 Punkte |
| 100 % teurer | −10 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 3 Monaten
- Fragen bis 23:59 Uhrvor 57 Tagenan PAD .Baum .Freytag .Leesch
- Teilnahmeanträge bis 12:00 Uhrvor 50 Tagen
- Heute
Beschreibung
Das heutige Klubhaus der Jugend wurde 1908 am Standort des ehemaligen Gartenlokals am Oberen Tor eingeweiht, damals unter dem Namen "Saalfelder Gewerkschaftshaus". Errichtet wurde es im Auftrag des Bürgerlichen Brauhauses. Die Gastwirtschaft erhielt nach Beendigung des 1. Weltkrieges die Bezeichnung "Bürgerbräu". 1920 wurde im Saal des Gasthauses ein Lichtspieltheater errichtet, welches allerdings bereits im Jahr 1927 wieder schloss. In den Räumen des Bürgerbräu fanden vielfältige Vereinsabende unterschiedlicher Nutzer statt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde für das Gebäude eine neue Nutzung gesucht. 1949 erfolgte die Schließung eines bisher als Haus der Jugend genutzten ehemaligen Mauxionsgebäudes in Saalfeld, sodass daraufhin der Umzug ins jetzige Klubhaus erfolgte. Ab diesem Zeitpunkt etablierte sich das Gebäude als Zentrum der Jugendkultur, was bis heute Bestand hat. Die offizielle Wiedereröffnung nach zahlreichen Umbauten und Neueinrichtungen erfolgte im Jahr 1954, seitdem unter dem Namen "Klubhaus der Jugend". Schon damals befanden sich dort Leseräume, ein Musikzimmer mit Instrumenten, eine Küche für die Vermittlung hauswirtschaftlicher Grundkenntnisse, ein Fotokabinett mit Dunkelkammer sowie zahlreiche Räume für gemeinschaftliches Arbeiten. Nach der Wiedervereinigung wurde das Klubhaus fortlaufend als Gaststätte, Diskothek und Wirkungsstätte verschiedener Vereine und für Jugendarbeit genutzt. Im Zeitraum zwischen 1990 und 2023 fanden abschnittsweise kleine Modernisierungen und Sicherungsabreiten statt, um die Nutzung der Räumlichkeiten gewährleisten zu können, umfangreichere Sanierungen sind nicht vorgenommen worden. Das Klubhaus der Jugend gilt als eines der stadtbildprägendsten Gebäude der Saalfelder Innenstadt, mit dem sich jegliche Generationen der Stadtbevölkerung identifizieren. Es wirkt sich aufgrund seiner Lage nicht nur auf sein direktes räumliches Umfeld aus, sondern steht als Teil des Denkmalensembles der Stadt für Saalfelds Architekturgeschichte. Die damalige Vision der Errichtung einer zentral gelegenen Kulturstätte als Begegnungs- und Veranstaltungsort hat bis heute nicht an Bedeutung verloren, daher gilt es, das Klubhaus der Jugend in seiner Funktions- und Wirkungsstärke für überregionale kulturelle Angebote noch sichtbarer zu machen und das in der Region einzigartige Potenzial des Gebäudes zu nutzen. Es soll in seiner Grundfunktion als solches bestehen bleiben, gleichzeitig aber noch breiter gefächerte Möglichkeiten für kulturelle Angebote über die bisher wirkenden Vereine hinaus bieten, sodass der Charakter einer Anlaufstelle für Vereinsarbeit und generationsübergreifender Begegnungen noch prägnanter zur Geltung kommen kann. Zusammenfassend lässt sich das Klubhaus der Jugend als Gestaltungs- und Entfaltungsraum, überregionaler kultureller Anlaufpunkt und Ort der politischen Bildung beschreiben - eine der relevantesten und zukunftsträchtigsten Kultureinrichtungen der Stadt Saalfeld. Allgemeine Angaben zum Gebäude Flurstück-Nr.: 791/10 Flurstücksgröße: 1.083 m² Baujahr: vor 1900: Saal und kleiner Gebäudeteil Oberes Tor 1908: umfangreiche Umbauten und Erweiterung 1970: Anbau Eingang Bruttorauminhalt (BRI): 13.488,21 m³ Bruttogeschossfläche (BGF): 3.895,93 m² Nettogeschossfläche (NGF): 3.084,43 m² Grundfläche Gebäude: 1.015,00 m² Mischbauweise (Mauerwerk/Fachwerk) dreigeschossig, unterkellert Dachformen: Mansarddach, Satteldach, Dach mit Krüppelwalm (Zwerchgiebel, Gauben, Erker mit Turmaufbau) Dachaufbau: Holzkonstruktion, Pfettendach, Schiefer, Schindeln Fundamente: Streifenfundamente Mauerwerk + Beton Außenwände: Mauerwerk, Giebel und Hofbereich DG Fachwerk Decken: Kellerdecke massiv, Holzbalkendecken mit Fehlboden kleiner, nicht überdachter Innenhof 3 Treppenhäuser mit Holztreppen, teilweise gewendelt Holzfenster, teilweise einfachverglast Aktuelle Nutzung gemischte Nutzung: kulturell (Jugendarbeit, Veranstaltungen, Vereine), Wohnnutzung (aktuell 3 Wohneinheiten vermietet). Folgende öffentliche und teilöffentliche Nutzungen finden im Gebäude statt: Veranstaltungssaal mit Bühne und Empore für kulturelle Aufführungen, Konzerte etc., soziale Jugendarbeit mit Indoor-Skaterbahn, Vereinsnutzung verschiedener Vereine, Bandproberäume und Kreativräume. Ziel der Umstrukturierung Das Klubhaus der Jugend soll weiterhin und über die jetzigen Nutzungsmöglichkeiten hinaus als Gestaltungsort für vielfältige Interessengruppen dienen. Hierbei zeichnet sich vor allem die individuelle Verbindung aus Einzel- und Gemeinschaftsnutzung der verschiedenen Bereiche aus. Die Flur- und Eingangsbereiche sollen möglichst offen gestaltet werden und eine möglichst leichte Orientierung im Gebäude. Es soll neben dem Veranstaltungseingang, welcher sich auch in Zukunft im mittleren Teil des Gebäudes befinden soll, einen von außen schnell und gut sichtbaren Haupteingangsbereich geben. Dieser Eingangs- und Empfangsbereich soll wie auch die Flurbereiche im Rahmen der Grundrisse übersichtlich gestaltet werden und einfache Orientierung für Besucher ermöglichen. Das Ziel soll eine höchstmögliche Effizienz hinsichtlich der Nutzungsüberschneidungen der multifunktionalen Räumlichkeiten sein - so beispielsweise die Sanitärbereiche, Teeküchen und allgemeine Flurbereiche. Auch Beratungsräumlichkeiten sollen möglichst so in die Konzipierung integriert werden, dass sie multifunktional einer Vielzahl an Nutzern zur Verfügung stehen. anrechenbare Baukosten (Netto): KG 300: 3.510.019,00 EUR KG 400: 2.020.000,00 EUR KG 410: 350.000,00 EUR KG 420: 350.000,00 EUR KG 430: 300.000,00 EUR KG 440: 400.000,00 EUR KG 450: 300.000,00 EUR KG 460: 80.000,00 EUR KG 470: 240.000,00 EUR
Gegenstand nach CPV
- 71000000Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und PrüfstellenHauptgegenstand
- 71200000Dienstleistungen von Architekturbüros
- 71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
- 71300000Dienstleistungen von Ingenieurbüros
- 71321000Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
- 71321200Heizungsplanung
- 71321300Beratung im Bereich Sanitärinstallation
- 71327000Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
- 71322000Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
- 71356400Technische Planungsleistungen
- 71321400Beratung im Bereich Belüftung
- 71323100Planung von Stromversorgungssystemen
- 92370000Dienstleistungen von Tontechnikern
Lose4 Lose · Angebot auf bis zu 4 · Zuschlag höchstens 4 je Bieter
Alle 4 Lose haben dieselben Bedingungen, Fristen und Kriterien. Sie stehen deshalb einmal unter Bedingungen.
| Los | Gegenstand | Laufzeit | Geschätzter Wert |
|---|---|---|---|
| 1 | Objektplanung Gebäude nach HOAI § 34 Objektplanung Gebäude, Lph. 1-9 nach den §§ 33-37 HOAI 2021 + Besondere Leistungen: Grundleistungen Bauphysik Wärmeschutz und Energiebilanzierung gemäß GEG (vgl. HOAI, Anlage 1 Ziffer 1.2, AHO Heft 23) durch einen zertifizierten Energieberater sowie Bestandsaufnahme bestehender Gebäude, Ermitteln und Bewerten von Kennwerten; Brandschutzplanung und Erarbeitung Brandschutzkonzept nach AHO Heft 17, Grundleistungen; Leistungen Sicherheits- und Gesundheitskoordination (SIGEKO) nach Baustellenverordnung (BaustellV) während der Planung; Leistungen Sicherheits- und Gesundheitskoordination (SIGEKO) nach Baustellenverordnung (BaustellV) während der Bauausführung; Holzschutzuntersuchungen der Fachwerks-, Decken- und Dachkonstruktion. | 24 Monate | – |
| 2 | Tragwerksplanung nach § 51 HOAI Los 2: Tragwerksplanung, Lph 1-6 nach den §§ 49-52 HOAI + Besondere Leistungen: Bestandsaufnahme und Prüfung Bestandspläne des bestehenden Tragwerkes und tragender Bauteile; Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen. | 24 Monate | – |
| 3 | Planung Technische Ausrüstung nach HOAI § 55 (ALG 1-3 Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen) Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1-3 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lüftungsanlagen Lph. 1-3 und 5-9 nach den §§ 53-56 + Besondere Leistungen: Fortschreiben der Ausführungspläne (zum Beispiel Grundrisse, Schnitte, Ansichten) bis zum Bestand; Detaillierter Wirtschaftlichkeitsnachweis. | 24 Monate | – |
| 4 | Planung Technische Ausrüstung nach HOAI § 55 (ALG 4-7) Los 4: Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4-7 Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Förderanlagen, Nutzungsspezifische Anlagen (Bühnen- und Veranstaltungstechnik) Lph. 1-3 und 5-9 ebenfalls nach den §§ 53-56 + Besondere Leistungen: Fortschreiben der Ausführungspläne (zum Beispiel Grundrisse, Schnitte, Ansichten) bis zum Bestand. | 24 Monate | – |
Bedingungengilt für alle Lose
Zuschlag3 von 3 angegeben
- Qualität
- Projektanalyse, Methodik, HerangehensweiseGewichtung (Punkte, genau) 50Darstellung der prinzipiellen, bewerbertypischen Herangehensweise an die Planungsaufgabe anhand von vergleichbaren Projekten, Methodik und wesentliche Arbeitsschritte (in den Ausführungen soll der Bezug zur konkreten Aufgabenstellung hergestellt und die Herangehensweise anhand von realisierten Projekten erläutert werden) Bewerbertypischer Ansatz zur Umsetzung einer wirtschaftlichen Lösung in Bezug auf Betrieb und Folgekosten, Ermittlung der Kosten in LP, Aussagen zur Kostenoptimierung in Planungs- und Bauphase Zeitbedarf für Leistungsphasen, vorgesehene Maßnahmen zur Einhaltung von Terminzielen für das Vorhaben im Auftragsfalle
- Qualität
- Projektteam, Projektorganisation, KoordinationGewichtung (Punkte, genau) 30Vorstellung des Projektteams, Verfügbarkeit + Präsenz Projektleiter, Bauleiter, Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams, Darstellung des bewerbertypischen Projekt- und Qualitätsmanagements, Maßnahmen zur Einhaltung von Qualität, Darstellung der Erfahrung im Umgang mit öffentlichen Fördermitteln einschließlich Beantragung und Abrechnung Kooperation mit anderen beauftragten Fachplanern (Tragwerksplanung, Planung Technische Ausrüstung) in Planung und Realisierung, Koordination der Leistungen mit Leistungen anderer Beteiligter
- Preis
- HonorarforderungenGewichtung (Punkte, genau) 20Honorar Grundleistungen gemäß HOAI einschließlich Umbauzuschlag und Nebenkosten Summe Honorare Besondere Leistungen + Nebenkosten Zeithonorar (Summe der Stundensätze bei Wichtung der Sätze Büroinhaber und Angestellte Architekten / Ingenieure 2-fach, sonstige Büromitarbeiter 1-fach)
Eignung9 von 9 angegeben
- Durchschnittlicher Jahresumsatz
- Nachweise gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV (Eigenerklärung über den jährlichen Gesamtumsatz - das jährliche Gesamthonorar - für entsprechende Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren)
- Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Angaben nach § 46 (3) Nr. 1 VgV (Eigenerklärungen) - konkret auf die Bewerbung abgestellte Referenzen (vergleichbare Leistungen, in den letzten zehn Jahren): Bezeichnung der Baumaßnahme, Angabe des Ausführungszeitraums (von- bis), Kosten / Baukosten gemäß DIN 276 (brutto), der erbrachten Leistungsph … ganz lesenkürzer
Angaben nach § 46 (3) Nr. 1 VgV (Eigenerklärungen) - konkret auf die Bewerbung abgestellte Referenzen (vergleichbare Leistungen, in den letzten zehn Jahren): Bezeichnung der Baumaßnahme, Angabe des Ausführungszeitraums (von- bis), Kosten / Baukosten gemäß DIN 276 (brutto), der erbrachten Leistungsphasen, der Größenordnung (Bruttogrundrissfläche BGF), des Projektleiters, des Bauleiters sowie des Auftraggebers (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer). Gewünscht ist der Nachweis von Fachkunde und Erfahrungen im Los 1: für die Objektplanung Gebäude in der Sanierung / Umbau von Kulturbauten, Mehrzweckhallen für kulturelle Zwecke (Bestandsgebäude in Altstadt). Der Umbau und die Sanierung eines Altstadtgebäudes mit einem Baualter von 1930 und älter ist von Vorteil; im Los 2: für die Sanierung von Tragwerken mit durchschnlichem Schwierigkeitsgrad, insbesondere schwierige statisch bestimmte und statisch unbestimmte ebene Tragwerke; der Umbau und die Sanierung eines Altstadtgebäudes mit einem Baualter von 1930 und älter ist von Vorteil; im Los 3: für Abwasser-, Wasseranlagen mit verzweigten Netzen, verzweigte Heizungsnetze; der Umbau und die Sanierung eines Altstadtgebäudes mit einem Baualter von 1930 und älter ist von Vorteil; im Los 4: für Niederspannungsanlagen mit bis zu drei Verteilungsebenen; Fernmelde- oder informationstechnische Anlagen; der Umbau und die Sanierung eines Altstadtgebäudes mit einem Baualter von 1930 und älter ist von Vorteil, mit Einbau Aufzug. Die fachliche Eignung ist jeweils anhand von ausgewählten Referenzprojekten nachzuweisen (grafische und textliche Darstellung von max. 2 Referenzprojekten auf je max. 1 Seite DIN A3, einseitig bedruckt).- Durchschnittliche jährliche Belegschaft
- Auskunft nach § 46 (3) Nr. 2 VgV (Eigenerklärung) - Name, berufliche Qualifikation, Art der Berufserfahrung und Berufserfahrung in Jahren der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen - Angaben nach § 46 (3) Nr. 6 VgV (Eigenerklärungen) - Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigun … ganz lesenkürzer
- Auskunft nach § 46 (3) Nr. 2 VgV (Eigenerklärung) - Name, berufliche Qualifikation, Art der Berufserfahrung und Berufserfahrung in Jahren der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen - Angaben nach § 46 (3) Nr. 6 VgV (Eigenerklärungen) - Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin/den Inhaber oder Führungskräfte des Unternehmens sowie die Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen - Angaben nach § 46 (3) Nr. 8 VgV (Eigenerklärungen) - jährliche Anzahl und Zusammensetzung der Beschäftigten der letzten drei Jahre- Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Los 1: Objektplanung Gebäude - Architekten und bauvorlageberechtigte Ingenieure - Zur Bewerbung sind zugelassen in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes ansässige "Architekten (Hochbau)" gemäß § 75 (1) VgV sowie "Ingenieure" gemäß § 75 (2) VgV, die bauvorlageberechtigt sind, - Juri … ganz lesenkürzer
Los 1: Objektplanung Gebäude - Architekten und bauvorlageberechtigte Ingenieure - Zur Bewerbung sind zugelassen in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes ansässige "Architekten (Hochbau)" gemäß § 75 (1) VgV sowie "Ingenieure" gemäß § 75 (2) VgV, die bauvorlageberechtigt sind, - Juristische Personen, sofern die Anforderungen nach § 75 (3) VgV erfüllt werden. Los 2: Tragwerksplanung - § 75 Abs. 2 VgV - Berufsstand der Ingenieure, Fachgebiet Tragwerksplanung - Juristische Personen, sofern die Anforderungen nach § 75 (3) VgV erfüllt werden. Los 3: Planung Technische Ausrüstung, ALG 1-3 (HLS) - § 75 Abs. 2 VgV - Berufsstand der Ingenieure, Fachgebiet Heizungs-, Lüftungs-, Sanitärtechnik - Juristische Personen, sofern die Anforderungen nach § 75 (3) VgV erfüllt werden. Los 4: Planung Technische Ausrüstung, ALG 4-7 (ELT, Kommunikationstechnik, Förderanlagen, Nutzungsspezifische Anlagen) - § 75 Abs. 2 VgV - Berufsstand der Ingenieure, Fachgebiet Elektro- und Kommunikationstechnik, Förderanlagen - Juristische Personen, sofern die Anforderungen nach § 75 (3) VgV erfüllt werden. Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und der Führungskräfte des Unternehmens, Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die im Auftragsfall die Leistung erbringen sollen, Benennung des Projektleiters und des Bauleiters, Nachweis der beruflichen Qualifikation jeweils durch Nachweis der Berufszulassung; handelt es sich bei dem Bewerber um eine juristische Person, ist eine Kopie des Handelsregisterauszuges einzureichen- Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
- Angaben nach § 46 (3) Nr. 3 VgV (Eigenerklärungen) - Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Bewerbers einschließlich IT und Software des Bewerbers (Angaben zur CAD-Ausrüstung sowie Gewährleistung GAEB-Schnittstellen) - Angaben nach § 46 (3) Nr. 9 Vg … ganz lesenkürzer
- Angaben nach § 46 (3) Nr. 3 VgV (Eigenerklärungen) - Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Bewerbers einschließlich IT und Software des Bewerbers (Angaben zur CAD-Ausrüstung sowie Gewährleistung GAEB-Schnittstellen) - Angaben nach § 46 (3) Nr. 9 VgV (Eigenerklärungen) - Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung - Angaben nach § 46 (3) Nr. 10 VgV (Eigenerklärungen) - Auftragsanteil/Leistungen, für den/die der Bewerber Unteraufträge zu erteilen beabsichtigt; Benennung der hierfür vorgesehenen Büros- Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Mindeststandard: Berufshaftpflichtversicherung bzw. Projektversicherung mit den Deckungssummen von 3,00 Mio EUR für Personenschäden sowie 1,00 Mio EUR für sonstige Schäden. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung durch Einreichung einer Kopie des Versicherungsscheins; Alternativ: Vorlage verbind … ganz lesenkürzer
Mindeststandard: Berufshaftpflichtversicherung bzw. Projektversicherung mit den Deckungssummen von 3,00 Mio EUR für Personenschäden sowie 1,00 Mio EUR für sonstige Schäden. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung durch Einreichung einer Kopie des Versicherungsscheins; Alternativ: Vorlage verbindlicher und unbedingter Erklärungen des Bewerbers und des Versicherers zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung, worin der Bewerber und der Versicherer sich bereit erklären, bei Auftragserteilung die Haftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen - Ausschlusskriterium- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
- Rein nationale Ausschlussgründe
- Begrenzung der Bewerberzahl
- 3 bis 5 Bewerber
Laufzeit und Umfang3 von 6 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Dauer
- 24 Monate
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Der Umfang der zu beauftragenden Leistungen für alle 4 Lose beinhaltet die Leistungsphasen 1 bis 4 (3 bei Los 3 und 4). Eine optionale Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 bis 9 (Tragwerksplanung Leistungsphasen 4 bis 6) ist beabsichtigt.
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- dtvp.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Nicht zulässig
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- nicht verlangt
Ausführung5 von 6 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Zulässig
- Elektronische Bestellung
- wird nicht genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird nicht genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer des Freistaats Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt, Jorge-Semprun-Platz 4, 99423 Weimar
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfungsverfahren gem. § 160 Abs.1 GWB nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird. Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 GWB regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß g … ganz lesenkürzer
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfungsverfahren gem. § 160 Abs.1 GWB nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird. Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 GWB regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt nicht darunter
Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben
- Hinweis
- #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst#
- Hinweis
- #Bekanntmachungs-ID: CXP4Y7ZMQRG#
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Markt 1, 07318 Saalfeld/Saale
- Website
- saalfeld.de
- Kontakt
- hochbau@
stadt-saalfeld.de - Auskünfte
- PAD .Baum .Freytag .Leesch
Bei uns erfasst
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- Grünflächenpflege in der Stadt Saalfeld/Saale und deren Ortsteilen30.01.2025
- B281, Ausbau der Rudolstädter Straße in Saalfeld, Umbau Kreuzung Meininger Hof, Bau km 0+960 bis Bau-km 1+215.30.01.2025
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Thüringen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Architekturleistungen in Thüringen (5 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- HOFFMANN. SEIFERT. PARTNER architekten ingenieure Partnerschaftsgesellschaft6 Zuschläge
- GREENBOX Landschaftsarchitekten PartG mbB Schäfer Pieper Patzelt Theidel Wiegard3 Zuschläge
- ALEXANDER POETZSCH ARCHITEKTUREN2 Zuschläge
- ARGE Waldhelm + SGHG Jena; Waldhelm GmbH2 Zuschläge
- Dr. Jan Eckstein2 Zuschläge
- Elektroplanung Will GmbH2 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 02ecbcd7-63e3-4bcc-b4bf-77425d6901b6.