Generalplanungsleistungen für die Erweiterung der forensischen Psychiatrie in Lohr am Main
Bezirk Unterfranken · Würzburg, Bayern
Aktenzeichen BKH_Forensik_001/2026veröffentlicht 07.08.2026DienstleistungenOffenes Verfahren
- Laufzeit
- 48 Monate
- Hauptleistung
- Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
- CPV 71240000
- Leistungsart
- Dienstleistungen
- Verfahren
- Offenes Verfahren
Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade
Offene Ausschreibungen derselben Leistung in Bayern.
- Neubau Bildungscampus Sehen und Hören Nürnberg - GeneralplanungBezirk Mittelfranken · AnsbachFrist 04.12.2026
- RS-731 Objektplanung LPH6-9Landkreis Schweinfurt · SchweinfurtFrist 02.12.2026
- RS-730 Objektplanung LPH1-5Landkreis Schweinfurt · SchweinfurtFrist 02.12.2026
- 2026-11-rotkreuzklinikum-muenchen-aemp-leistungen-objektplanungRotkreuzklinikum München gemeinnützige GmbH · MünchenFrist 03.12.2026
Alle Ausschreibungen: Architekturleistungen in Bayern (51 offen)
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- 1 €
- Laufzeit
- 48 Monate
- Lose
- 1
- Verfahren
- Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Würzburg97074, Landkreis Main-Spessart, Bayern
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichdeutsche-evergabe.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassenja
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
- E-Rechnung verpflichtendja
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- Wiederkehrender Auftragnein
Einordnungvon uns ausgewertet
Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.
Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.
Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 50 %, Leistung und Qualität 50 %.
- Qualitätskriterium25 %
- Qualitätskriterium25 %
- Preiskriterium50 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 8,3 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −4,5 Punkte |
| 25 % teurer | −10 Punkte |
| 50 % teurer | −16,7 Punkte |
| 100 % teurer | −25 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 3 Monaten
- Angebotsfrist 12:00 Uhrvor 58 Tagennur elektronisch über deutsche-evergabe.de
- Heute
- Bindefrist endetin 33 Tagen91 Tage ab Angebotsfrist, von uns berechnet
Beschreibung
Gegenstand des Beschaffungsvorhabens ist die Vergabe eines Generalplanervertrages mit stufenweiser Beauftragung für die Erweiterung der forensischen Psychiatrie am Standort des Bezirkskrankenhauses (BKH) Lohr am Main.
Die Planungsleistungen umfassen folgende Leistungsbilder:
- Objektplanung gemäß § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10 - Freianlagen inkl. Sicherheitsvorkehrungen (Hochsicherheitszaun) gemäß § 39 HOAI i.V.m. Anlage 11 - Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 - Technische Fachplanung gemäß § 55 HOAI i.V.m. Anlage 15 für die Anlagengruppen Elektrotechnik (ELT) mit Sicherheitstechnik, Heizungs-, Lüftungs-/Sanitärtechnik (HLS) und Gebäudeleittechnik (GLT) - Brandschutz
Die Leistungen werden stufenweise abgerufen:
- Leistungsstufe 1 (mit Zuschlag beauftragt): Leistungsphasen 1–3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung)
Die Beauftragung der Stufen 2 bis 4 steht unter dem Vorbehalt der Sicherung der Finanzierung.
- Leistungsstufe 2: Leistungsphasen 4–5 (Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung) - Leistungsstufe 3: Leistungsphasen 6–7 (Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe) - Leistungsstufe 4: Leistungsphasen 8–9 (Objektüberwachung, Objektbetreuung)
Das BKH ist eine Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin und behandelt als Krankenhaus der Maximalversorgung für die Diagnostik und Behandlung sämtlicher psychischen Erkrankungen jährlich ca. 24.000 Patient:innen stationär, teilstationär und ambulant. Hierfür stehen in 14 spezialisierten Bereichen stationär insgesamt 431 Betten und teilstationär 67 tagesklinische Plätze zur Verfügung. Die Institutsambulanz betreut über 4.000 Patient:innen im Quartal.
Voraussichtliche Projektkosten bis zu EUR 80 Mio. (brutto) in den Kostengruppen 200–700 nach DIN 276. Die bauliche Maßnahme ist im Krankenhausbauprogramm des Freistaates Bayern hinterlegt. Um eine Bewilligung der Mittel zur baulichen Realisierung erreichen zu können, muss bis zum 31. Mai 2027 eine haushaltsbegründende Unterlage (HU Bau) durch den Auftraggeber unter Berücksichtigung der Besonderheiten für Baumaßnahmen im Maßregelvollzug des Freistaats Bayern erarbeitet und vorgelegt werden. Ein vorläufiges Funktions- und Raumprogramm (FRP) mitsamt Medizinkonzept, Sicherheitskonzept, Stationskonzept und Besuchskonzept liegt in einem Bearbeitungsstand vom Juli 2026 vor und ist als Grundlage heranzuziehen. Bei der planerischen Ausarbeitung sind die Regierung von Unterfranken (RUF) und das Amt für Maßregelvollzug (AfMRV) als zuständige Stellen frühzeitig und fortlaufend einzubeziehen.
Hohe Sicherheitsanforderungen bei der Leistungserbringung aufgrund des Maßregelvollzugs.
Bedingungen
Zuschlag3 von 3 angegeben
- Qualität
- QualitätskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 25Konzept zur Auftragsdurchführung
- Qualität
- QualitätskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 25Konzept zur Projekteinschätzung
- Preis
- PreiskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 50Preis (Honorar)
Eignung10 von 10 angegeben
- Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
- Fachliche Qualifikation der (stellvertretenden) Projektleitung (Mindestanforderung): - Qualifikation als „Architekt“ oder „Ingenieur“ bzw. „Beratender Ingenieur“ gemäß §§ 44, 75 Abs. 1 und 2 VgV - Berufserfahrung Projektleitung: mindestens 8 Jahre - Berufserfahrung stellvertretende Projektleitung: mindestens 4 Jahre
- Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Der Bieter muss nach Maßgabe von § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV abgeschlossene Referenzprojekte nachweisen, die mit der zu vergebenden Leistung nach der Aufgabenstellung, also Art, Umfang und Komplexität des Auftrags vergleichbar sind. Allgemeine Mindestanforderungen für ALLE Referenzen: - Sonderbauten im … ganz lesenkürzer
Der Bieter muss nach Maßgabe von § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV abgeschlossene Referenzprojekte nachweisen, die mit der zu vergebenden Leistung nach der Aufgabenstellung, also Art, Umfang und Komplexität des Auftrags vergleichbar sind. Allgemeine Mindestanforderungen für ALLE Referenzen: - Sonderbauten im Sinne von Art. 2 Abs. 4 BayBO (Nr. 11 Pflege/Betreuung, Nr. 12 Krankenhäuser, Nr. 13 Einrichtungen zur Unterbringung, Nr. 16 Justizvollzug/Maßregelvollzug) - Referenzzeitraum: 01.08.2016 bis 31.07.2026 - Projektkosten mindestens EUR 25 Mio. (brutto) in KG 200–700 nach DIN 276 Besondere Mindestanforderungen an REFERENZKATEGORIEN: Kumulation einzelner Referenzen und Gesamtreferenzen (z. B. Generalplanung) ist möglich. (1) Referenzkategorie Objektplanung: - Mindestens 2 vergleichbare Referenzprojekte - Leistungsphasen 2–8 gemäß § 34 HOAI - Abgeschlossen wenn LPH 8 im Referenzzeitraum abgeschlossen (2) Referenzkategorie Technische Fachplanung (ELT, HLS, GLT): - Mindestens 2 vergleichbare Referenzprojekte - Leistungsphasen 2–8 gemäß § 55 HOAI - Abgeschlossen wenn LPH 8 im Referenzzeitraum abgeschlossen (3) Referenzkategorie Tragwerksplanung: - Mindestens 2 vergleichbare Referenzprojekte - Leistungsphasen 2–6 inkl. Zuarbeiten LPH 7 und 8 gemäß § 51 HOAI - Abgeschlossen wenn LPH 6 im Referenzzeitraum abgeschlossen- Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
- Zertifizierung DIN ISO 9001 oder vergleichbar ODER Eigenerklärung über implementierte Maßnahmen zur Qualitätssicherung
- Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Der Bieter muss nach Maßgabe von § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 VgV über eine gültige Berufs- und Vermögenshaftpflichtversicherung von einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherer verfügen. Hierzu ist ein Nachweis (Kopie der Versicherungspolice bzw. Bestätigungsschreiben des Versicherungsgeber … ganz lesenkürzer
Der Bieter muss nach Maßgabe von § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 VgV über eine gültige Berufs- und Vermögenshaftpflichtversicherung von einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherer verfügen. Hierzu ist ein Nachweis (Kopie der Versicherungspolice bzw. Bestätigungsschreiben des Versicherungsgebers) – nicht älter als 12 Monate – einzureichen. Berufs- und Vermögenshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen (Mindestanforderung): - Deckungssumme mindestens EUR 10.000.000,00 bei 2-facher Maximierung pro Versicherungsjahr - Versicherungsschutz für Personen-, Sach- und Vermögensschäden - Nachhaftungsfrist mindestens 2 Jahre bei Liquidation des Versicherungsnehmers. Falls die geforderten Mindestanforderungen mit bestehender Versicherung nicht erreicht werden Eigenerklärung des Bieters oder Bestätigung des Versicherungsgebers, dass die Anpassung im Auftragsfall erfolgt.- Durchschnittliche jährliche Belegschaft
- Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl (2023, 2024 und 2025) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV, unterteilt nach Büroinhaber/Geschäftsführer, Angestellte mit fachrichtungsbezogenem Abschluss, freie Mitarbeiter mit fachrichtungsbezogenem Abschluss (keine Unterauftragnehmer) und sonstiges Personal
- Anteil der Unterauftragsvergabe
- Angaben zu beabsichtigten Unteraufträgen / Eignungsleihe: Sofern der Bieter beabsichtigt, Teile der Leistung durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen oder sich auf die Eignung anderer Unternehmen zu berufen (Eignungsleihe gemäß § 47 VgV), sind entsprechende Angaben zu machen. Im Fall der Eignungsleihe ist eine Verpflichtungserklärung des eignungsverleihenden Unternehmens vorzulegen.
- Allgemeiner Jahresumsatz
- Erklärung über den Gesamtumsatz in EUR (netto) des Bieters in den Jahren 2023, 2024 und 2025 sowie Angaben zur Dauer des jeweiligen Geschäftsjahres (falls nicht mit Kalenderjahr identisch) sowie zum Beginn der Geschäftstätigkeit (bei Aufnahme der Geschäftstätigkeit nach 2023)
- Spezifischer Jahresumsatz
- Erklärung über den Umsatz in EUR (netto) mit vergleichbaren Leistungen, d.h. d.h. mit Generalplanungsleistungen im Zusammenhang mit Neu-, Um-, Sanierungs- oder Erweiterungsbaumaßnahmen von Krankenhauseinrichtungen, in den jeweiligen Jahren erzielt wurden
- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terr … ganz lesenkürzer
Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Zahlungsunfähigkeit, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Insolvenz, Rein nationale Ausschlussgründe, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Schwere Verfehlung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Bildung terroristischer Vereinigungen
Laufzeit und Umfang3 von 6 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Dauer
- 48 Monate
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
Die Planungsleistungen sollen nach Projektfortschritt stufenweise abgerufen werden. Mit Erteilung des Zuschlagserteilung wird zunächst die Leistungsstufe 1 beauftragt. Davon umfasst sind folgende Leistungsphasen: - Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) - Leistungsphase 2 (Vorplanung) - Leistun … ganz lesenkürzer
Die Planungsleistungen sollen nach Projektfortschritt stufenweise abgerufen werden. Mit Erteilung des Zuschlagserteilung wird zunächst die Leistungsstufe 1 beauftragt. Davon umfasst sind folgende Leistungsphasen: - Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) - Leistungsphase 2 (Vorplanung) - Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) Im Rahmen der Leistungsstufe 1 ist die haushaltsbegründende Unterlage (HU Bau) unter Berücksichtigung der spezifischen Vorgaben zu erarbeiten und vorzulegen. Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen 3 ff. in den Leistungsstufen 2 bis 4 behält sich der Auftraggeber ausdrücklich vor und ist im Wesentlichen davon abhängig, dass die Finanzierung gesichert ist.- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung8 von 10 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- deutsche-evergabe.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Zulässig
- Elektronische Signatur
- nicht verlangt
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- 91 Tage
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung5 von 6 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Erforderlich
- Elektronische Bestellung
- wird nicht genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird nicht genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Regierung von Mittelfranken - Vergabekammer Nordbayern, Promenade 27, 91522 Ansbach
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Für die Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf die §§ 155 ff. GWB verwiesen. Hinsichtlich der zu beachten Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten. Dieser lautet: „Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen … ganz lesenkürzer
Für die Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf die §§ 155 ff. GWB verwiesen. Hinsichtlich der zu beachten Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten. Dieser lautet: „Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
Folgende Angaben/Nachweise/Erklärungen sind vom Bieter bzw. der Bietergemeinschaft mit dem Angebot einzureichen: (1) Angabe von Firmennamen, Anschrift, Name des Ansprechpartners nebst Kontaktdaten; (2) Bietergemeinschaften sind zugelassen. Mit dem Angebot muss eine von allen Mitgliedern unterzeich … ganz lesenkürzer
Folgende Angaben/Nachweise/Erklärungen sind vom Bieter bzw. der Bietergemeinschaft mit dem Angebot einzureichen: (1) Angabe von Firmennamen, Anschrift, Name des Ansprechpartners nebst Kontaktdaten; (2) Bietergemeinschaften sind zugelassen. Mit dem Angebot muss eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung gemäß § 53 Abs. 9 VgV vorgelegt werden: (a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist; (b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist; (c) in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt; (d) in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften (§ 43 Abs. 3 VgV); (e) in der der konkrete Leistungsumfang jedes Mitglieds angegeben wird. Wird diese Bietergemeinschaftserklärung nicht mit dem Angebot eingereicht, wird die Bietergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Mehrfachbeteiligungen sind nur unter Beachtung der geltenden Rechtsgrundsätze zulässig; (3) Erklärung, dass keine Ausschlussgründe im Sinne von §§ 123, 124 GWB vorliegen; (4) Erklärung im Zusammenhang mit der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, dass kein Bezug zu Russland besteht; (5) Der Bieter (bzw. das Mitglied der Bietergemeinschaft) erklärt zudem, dass a) er die gewerbe- bzw. berufsrechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der Leistung selbst erfüllt oder durch Dritte, wobei er dies auf einem Beiblatt erläutert, falls er diese Voraussetzungen nicht selbst erfüllt; b) er Mitarbeitern oder Erfüllungsgehilfen des Auftraggebers und der Vergabestelle keine Vorteile angeboten, versprochen oder gewährt hat; c) er unverzüglich weitere gewünschte Angaben machen bzw. Nachweise vorlegen wird, falls der Auftraggeber Rückfragen oder weiteren Klärungsbedarf insbesondere zur Eignung äußert oder Erläuterungen oder Nachweise wünscht (z. B. die Bescheinigung eines Sozialversicherungsträgers, einen Gewerbezentral- oder Handelsregisterauszug oder eine Bankerklärung); d) er nicht zu einer Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister verpflichtet ist oder er in einem solchen eingetragen ist, und zwar unter der Nummer [Nr.] beim Register (Bezeichnung, Ort); und e) er den Auftraggeber unverzüglich informieren und gegebenenfalls aktualisierte Eigenerklärungen sowie ggf. Nachweise abgeben wird, falls sich während des weiteren Verfahrens Änderungen an den erklärten Sachverhalten ergeben; f) er mit der Abfrage durch den Auftraggeber von Eintragungen nach § 6 Abs. 1 Satz 1 WRegG für den Fall einer beabsichtigten Zuschlagserteilung einverstanden ist. (6) Einverständniserklärung zur Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten für das Vergabeverfahren gemäß DSGVO
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Silcherstraße 5, 97074 Würzburg
- Website
- bezirkskrankenhaus-lohr.de
- Kontakt
- kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
- Auskünfte
- GvW Graf von Westphalen Rechtsanwälte Steuerberater Partnerschaft mbB
Bei uns erfasst
- Erweiterungen und Schnittstellen für das beim Bezirk Unterfranken im Einsatz befindliche KIS "ORBIS" der Dedalus HealthCare GmbH23.12.2024 · 1 Angebot
- Beauftragung eines epaSYSTEMs sowie eines LEP-Systems für die Krankenhäuser des Bezirks Unterfranken23.12.2024 · 2 Angebote
- Einführung einer digitalen Pflege- und Behandlungsdokumentation für die Kliniken des Bezirks Unterfranken16.12.2024
- Einführung Patientendatenmanagementsystem (PDMS)/ Anästhesieinformationsmanagementsystem (AIMS) für das Orthopädische Krankenhaus Schloss Werneck (Bezirk Unterfranken)04.12.2024
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Architekturleistungen in Bayern (51 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- ALN Architekturbüro Leinhäupl + Neuber GmbH8 Zuschläge
- Bär, Stadelmann, Stöcker Architekten und Stadtplaner PartGmbB8 Zuschläge
- Architekt + beratende Ingenieure Weber PartGmbB7 Zuschläge
- Diezinger Architekten GmbH7 Zuschläge
- H2M Architekten + Stadtplaner GmbH7 Zuschläge
- LMJD Dennerle Motzet Architekten Part mbB7 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
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- Bezirk Niederbayern - Neubau Resozialisierungshaus am BKH Straubing - Leistungen der Fachplanung technische Ausrüstung HLSK (Anlagengruppen 1-3, 8) gem. §§ 53 ff HOAI - Leistungsphasen 3-9Bezirk NiederbayernFrist 30.11.2026
Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 707ff65b-19a9-4cb0-815e-83a907a6aa66.