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Gas-Reaktor für in situ Untersuchungen von Photokatalyse- und Energiekonversionsprozessen

Friedrich-Schiller-Universität Jena · Jena, Thüringen

Aktenzeichen EU-OV/2024-7veröffentlicht 14.03.2024LieferleistungenOffenes Verfahren

Frist im Verfahrenseit 990 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
355 Tsd. €
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Jena07743, Thüringen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertja
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

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Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 32 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena beabsichtigt für Ihre wissenschaftliche Tätigkeit den Kauf eines „Gas-Reaktors für in situ Untersuchungen von Photokatalyse- und Energiekonversionsprozessen“. Die Folgen der Erderwärmung bedrohen heute unser tägliches Leben. Innovative Lösungen zur Re-duktion klimaschädlicher Industrie- und Abgase wie CO2 und CH4 müssen gefunden werden. Gleich-zeitig muss schnellstmöglich eines der Hauptprobleme bei der Umsetzung der Energiewende gelöst werden: die mangelnde Speicherbarkeit von regenerativer Energie. Ein vielversprechender Lösungs-ansatz für beide Themen ist die Umwandlung von Industrie- und Abgasen (CO2, CH4, H2, CO) mittels regenerativer Energie in speicher- und transportfähige Wert- und Brennstoffe (energiereiche Koh-lenwasserstoffe wie z.B. Methanol CH3OH, Ethanol C2H5OH). Die rein thermische bzw. elektrische Zuführung von Aktivierungsenergie führt in der Regel jedoch nicht zu den gewünschten Reaktions-pfaden. Ein vielversprechender Lösungsweg ist, die Prozesse zusätzlich mit Licht bzw. mit Licht und Katalysatoren (Photokatalysatoren) zu steuern. Allerdings sind gegenwärtig die grundlegenden Zu-sammenhänge der komplexen Reaktionen noch nicht ausreichend verstanden und weiterführende Forschungen notwendig. Mit der beantragten Infrastruktur wird die innovative Möglichkeit geschaffen, die am IAP (AG Nol-te/Ackermann) etablierte Ramanspektroskopie, insbesondere fs-CARS, zur Lösung offener Fragen bei der Photokatalyse zu nutzen. CARS-Messungen ermöglichen in situ, mit hoher Dynamik und Ortsauf-lösung, Temperatur und Konzentration der beteiligten Gase gleichzeitig zu bestimmen und verspre-chen damit extreme Vorteile bei der detaillierten Aufklärung der Zwischenschritte bei den komple-xen Umwandlungsreaktionen. Deshalb soll am IAP ein entsprechend angepasster Gas-Reaktor be-schafft werden, der neben der Messung des Ramansignals unter den tatsächlichen Prozessbedingun-gen (in operando) gleichzeitig flexible Möglichkeiten der Lichtanregung verschiedener Photokataly-satoren und den Gasgemischen ermöglicht. Zur quantitativen Einordnung der Ergebnisse auch im internationalen Vergleich ist es notwendig, die Anlage, um ein Standardmessverfahren zur Bestim-mung von Gaskonzentrationen und Umwandlungsgeschwindigkeiten zu erweitern. Der Aufbau soll deshalb mit einem Gaschromatographen versehen werden, um Reaktionsprodukte höchstpräzise zu bestimmen. Mit Hilfe der beantragten Gravitationswaage kann die Sorption der Reaktionsgase auf den Photokatalysatoren bestimmt werden, was zur umfassenden, quantitativen Charakterisierung der beteiligten Stoffe notwendig ist. Insbesondere werden folgende Themen adressiert: • Entwicklung der in situ fs-CARS-Spektroskopie zur Untersuchung photokatalytischer Reaktionspro-zesse • Chromatographische Untersuchung dieser Prozesse in Abhängigkeit von den Eigenschaften des Anregungslichts (Wellenlänge, Pulslänge, Pulsfrequenz, Intensität, …) • Entwicklung, Herstellung und Optimierung hocheffizienter Photokatalysatoren mit steuerbarer Selektivität • Simulation von gasphasenbasierten Photokatalyse Reaktionen auf Grundlage der verbesserten Datenbasis zur mechanistischen Aufklärung und Optimierung der Prozesse.

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Qualität
genannt

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Thüringer Landesverwaltungsamt - Vergabekammer, 99423 Weimar
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 22.02.2024

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 6b1b9c04-5756-409d-8d30-5411ed428c61.