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Frist unbekanntEU-weitIngenieurleistungenPlanung

Fremdprüfung der Arbeiten der Endabdeckung im Baufeld 2A zur Errichtung der Abfallentsorgungseinrichtung Lichtenberg am Standort Ronneburg der Wismut GmbH

Wismut GmbH · Chemnitz, Sachsen

Aktenzeichen 1243433-U51veröffentlicht 09.03.2026Dienstleistungen

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Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
9 Monate01.06.2026 – 28.02.2027
Lose
1
Verfahren
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Chemnitz09117, Sachsen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

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Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 8 Monaten
  2. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 28.02.2027
    vor 5 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Ingenieurleistung:

Die Abfallentsorgungseinrichtung (AEE) hat die Aufgabe, alle bei der Sanierung bis nach 2045 noch anfallenden Reststoffe am Standort Ronneburg gezielt aufzunehmen. Die zur Einlagerung genehmigten Materialien entsprechen denen, die bis 2018 im Tagebau Lichtenberg bzw. zuletzt im Freihaltebereich des Tagebaus verbracht wurden.

Die Errichtung der Anlage wurde notwendig, weil der Tagebau Lichtenberg einschließlich des Freihaltebereiches Ende 2017 seine maximale Einlagerungskapazität erreicht hatte.

Bei der AEE handelt es sich um eine Anlage, in die gezielt bergbauliche Abfälle aus der Sanierungstätigkeit am Standort (ausgenommen Rückstände bzw. Immobilisate aus der Wasserbehandlungsanlage Ronneburg) eingebaut werden. Die bergbaulichen Abfälle wurden verdichtet eingebracht.

Die AEE Lichtenberg befindet sich auf der Aufstandsfläche der ehemaligen Absetzerhalde. Südöstlich grenzt unmittelbar die Deponie Lichtenberg, östlich der Betriebsteil Lichtenberg und nördlich der Aufschüttkörper des Tagebaus Lichtenberg an.

Die AEE Lichtenberg wurde 2017 geplant und 2018 durch die zuständigen Behörden genehmigt. Mit der Inbetriebnahme der Anlage werden hier alle bergbaulichen Abfälle aus der Sanierungstätigkeit im Raum Ronneburg (analog der zuvor im Tagebau Lichtenberg eingelagerten Materialien, ausgenommen die Immobilisate der WBA Ronneburg) eingelagert. Für die AEE ist ein Betriebszeitraum von ca. 30 Jahren vorgesehen. Dieser Betriebszeitraum ist eine Prognose, die sich am längstmöglichen Zeitraum, in dem noch mit dem Anfall derartiger Abfälle zu rechnen ist und an der Kapazitätsgrenze der AEE von ca. 600.000 m³, orientiert.

Wie bereits beschrieben, werden (beginnend ab 2018) bis ca. 2045 bergbauliche Abfälle eingelagert. Die Abdeckung und Erosionsschutzansaat erfolgen abschnittsweise und zeitnah nach Erreichen der Einlagerungsendhöhen.

Mit der zu erbringenden Leistung soll die Durchführung der Bauleistung nach erstelltem Qualitätssicherungsprogramm (QSP), Teile I und II (Dokumente werden mit den Vergabeunterlagen übergeben), durch die Fremdprüfung kontrolliert und begleitet werden. Das Ziel der Leistung besteht in der Gewährleistung der geforderten und angemessenen Qualität der Baumaßnahme.

Beschreibung des Loses

Durch den AN ist für das Jahr 2026 für den geplanten Bau der Oberflächenabdichtung auf einer Fläche von ca. 5.000 m² der Abfallentsorgungseinrichtung (AEE) Lichtenberg die Fremdprüfung zu erbringen.

Der Auftragnehmer (AN) begleitet dazu die Baumaßnahmen für die geplante Endabdeckung der fertiggestellten Endkontur der Abfallentsorgungseinrichtung (AEE) während der Ausführung sowie die erforderlichen Prüfungen in der Funktion als Fremdprüfer für den Teil I - „Mineralische Komponenten“ und den Teil II - „Kunststofftechnische Komponenten“ der Bauausführung im Auftrag der Wismut GmbH und der Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde. Er ist verantwortlich für den Nachweis der erbrachten Bauqualität und die erforderliche Eignung der verwendeten Baumaterialien entsprechend deren Verwendungszweck.

Die Arbeiten sind auf der Grundlage des QSP durchzuführen bzw. die sich auf Grund weiterer Festlegungen (u. a. im Rahmen von Bauberatungen) ergeben, zu erbringen. Das QSP berücksichtigt dabei die projektbezogenen Plan- und Genehmigungsunterlagen. Es beschreibt die Qualitätssicherungsmaßnahmen der Fremdprüfung beim Einbau der Geokunststoffe und der sie tangierenden mineralischen Baustoffe.

Es ist ein lückenloser Nachweis der erforderlichen Qualität der Ausführung der Bauleistungen entsprechend den diesbezüglichen QSP-Festlegungen zu führen. Im Vertragszeitraum sind folgende Bauleistungen im Rahmen der zu erbringenden Fremdprüfung zu begleiten:

Die Endabdeckung erstreckt sich auf den Teilbaubereich Baufeld 2A mit einer Gesamtfläche für das Jahr 2026 von ca. 5.000 m².

Als zu überwachende Elemente im Sinne des geltenden QMP ergeben sich für v. g. Teilbereiche: ca. 5.000 m² Herstellung der Ausgleichsschicht aus inerten Abdeckmaterial (IAM); ca. 5.000 m² Einbau der Kunststoffdichtungsbahn KDB (BAM-Zulassung); ca. 5.000 m² Einbau des Kunststoffdränelementes KDE (BAM-Zulassung) auf der KDB; ca. 5.000 m² Einbau des inerten Abdeckmaterials (IAM)

Zur Qualitätssicherung der vorhandenen Folienabdeckung wurden Bau- und Prüfgrundsätze gemäß QSP „Abfallentsorgungseinrichtung (AEE) Lichtenberg“ eingehalten. Der Ausführungsbetrieb verfügte nachweislich über die erforderliche Sachkunde und Erfahrungen mit Kunststoffdichtungsbahnen entsprechend der DVS-Richtlinien.

Die Qualifikationsnachweise, Lieferscheine und Prüfprotokolle der Nähte wurden bei der Wismut GmbH archiviert. Die Dichtheit der Folienabdeckung und der Schweißnähte entspricht den Anforderungen an den Deponiebau, wurde vom Ausführungsbetrieb gewährleistet und von der Bauleitung kontrolliert und protokolliert.

Der Auftragnehmer nimmt regelmäßig an den (meist 14-tägigen) Baubesprechungen teil und gewährleistet auf Grund seiner Erfahrungen eine qualitätsgerechte Ausführung der Arbeiten in enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber zur Sicherung der Einhaltung des Terminplanes für die Realisierung des Vorhabens.

Der Bieter muss den Nachweis geführt haben, dass die Anforderungen der „Richtlinie für Anforderungen an die Qualifikation und die Aufgaben einer fremdprüfenden Stelle für Kunststoffkomponenten im Deponiebau“ erfüllt sind. Der Nachweis wird geführt, durch die Akkreditierung nach DIN EN/IEC 17025:2018 für einen bei der Fremdprüfung typischen erforderlichen Mindestumfang an kunststofftechnischen Prüfungen nach Anlage 2 der v. g. Richtlinie. Eine Akkreditierungsurkunde als Prüflaboratorium nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 zur Erfüllung der Anforderungen nach DepV und LAGA BQS 9-1 ist dem Angebot beizufügen.

Für die Erfüllung des Auftrages wird vom Auftraggeber folgender Mindeststandard gefordert, um als geeignet betrachtet zu werden: mindestens 3 Referenzprojekte aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.

Der jeweilige Auftragsumfang der v. g. Referenzprojekte muss mindestens 5.000 m² je Referenzprojekt betragen haben. Die Angaben zu den Referenzen sind dem Angebot beizufügen.

Leistungsort: Schmirchauer Straße 20, 07580 Ronneburg, Flurstück:51/6 Gemarkung Lichtenberg, Flurstück:1730/4 Gemarkung Ronneburg.

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.06.2026
Vertragsende
28.02.2027
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung0 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz1 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Wismut GmbH, 09117 Chemnitz
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
keine Angabe

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Freihändige Vergabe mit vorgeschaltetem Aufruf zur Interessenbekundung. Die Veröffentlichung erfolgt ausschließlich wegen vermuteter Binnenmarktrelevanz. Gegen diese sind in der Folge keine Rechtsbehelfe/Beschwerden möglich. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Aufruf nic … ganz lesenFreihändige Vergabe mit vorgeschaltetem Aufruf zur Interessenbekundung. Die Veröffentlichung erfolgt ausschließlich wegen vermuteter Binnenmarktrelevanz. Gegen diese sind in der Folge keine Rechtsbehelfe/Beschwerden möglich. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Aufruf nicht um die Vergabe eines öffentlichen Auftrages handelt und die Interessenten nicht an ihre Interessenbekundungen gebunden sind. Es werden keine Kosten für die Teilnahme am Interessenbekundungsverfahren erstattet. Bei Interesse an der Teilnahme an der beabsichtigten Vergabe ist dies unter Angabe der Kontaktdaten (Name des Unternehmens, vollständige Anschrift, Telefonnummer, Telefaxnummer, E-Mail-Adresse und Ansprechpartner) und der internen Kennung (1243433-U51) bis zum 23.03.2026 per E-Mail an beschaffung@wismut.de zu bekunden.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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375vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (441 Lose mit Angabe)
199.678 €Zuschlagswert im Median
101.254 € – 379.964 €mittlere Hälfte, 158 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 3889ee1b-e953-46bd-aacc-32cf2cda4c30.