Forschungsunterauftrag Experimentelle Untersuchungen und Einordnung des Water-Reuse-Potentials von aufbereiteten Nebenströmen im BMFTR-Projekt SUSKULT_2
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau · Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz
Aktenzeichen 2026-RPTU-1354veröffentlicht 24.06.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
- Laufzeit
- 29 Monate
- 01.08.2026 – 31.12.2028
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 29 Monate01.08.2026 – 31.12.2028
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Kaiserslautern67663, Rheinland-Pfalz
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- ?Elektronische Auktionkeine Angabe
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.
Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.
Wurden Sie nicht aufgefordert, bekunden Sie Ihr Interesse direkt bei der Vergabestelle.
Vorabinformation über eine Direktvergabe: Einwände sind nur innerhalb der in der Meldung genannten Frist möglich.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 61 Tage (37 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (78 Lose mit Angabe).
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 5 Monaten
- Vertragsbeginnvor 3 MonatenLaufzeit bis 31.12.2028
- Heute
Beschreibung
Geplante Direktvergabe nach freiwilliger Ex-Ante Bekanntmachung an das IWW Institut für Wasserforschung gemeinnützige GmbH frühestens am 06.07.2026. Experimentelle Untersuchungen und Einordnung des Water-Reuse-Potentials von aufbereiteten Nebenströmen im BMFTR-Projekt SUSKULT 2
Beschreibung des Loses
Das Verbundprojekt SUSKULT, an dem die RPTU als aktiver Projektpartner beteiligt ist, verfolgt einen innovativen Ansatz zur kreislaufbasierten urbanen Agrarproduktion. Kern der SUSKULT-Vision ist die Transformation konventioneller Kläranlagen zu sogenannten NEWtrient(R)-Centern: Knotenpunkten, die zentrale Ressourcen wie Wasser, Stickstoff, Phosphor, Kalium, CO2 und Wärme zurückgewinnen und für eine nachhaltige, regionale Nahrungsmittelproduktion nutzbar machen. Damit bricht SUSKULT mit einem gesellschaftlichen Tabu - nämlich der bislang unzureichend betrachteten Möglichkeit, kommunale Abwasserströme als wertvolle Ressourcenquelle für die Landwirtschaft zu erschließen. In der ersten Förderphase wurde eine Konzeption für eine geeignete Prozessführung der Abwasserbehandlung und Ressourcenaufbereitung entworfen sowie die grundsätzliche Machbarkeit einzelner Technologiekomponenten dieses Ansatzes erfolgreich nachgewiesen. In der zurzeit laufenden 2. Förderphase, hier SUSKULT II genannt, wird die Konzeption weiter ausgearbeitet, Technologien weiterentwickelt sowie die Umsetzung von Prozessketten mit aufeinanderfolgenden Verfahren untersucht und abgestimmt. Zur Erhöhung des Anteils an nutzbaren Ressourcen und damit zur weitergehenden Schließung lokaler Nährstoffkreisläufe beinhaltet die aktuelle Phase eine Ausweitung des Bilanzierungsrahmens der SUSKULT-Konzeption über den unmittelbaren Anlagenstandort hinaus. Dabei werden regionale Ressourcenabnehmer und -zulieferer identifiziert, hinsichtlich ihrer Potenziale und Eignung zur Einbindung in das NEWtrient(R)-Center untersucht und ggf. in die Konzeption integriert. Die Zielsetzung der Einbindung liegt in der Einstellung optimaler, sowohl auf den Abwasseraufbereitungsprozess als auch auf den Abnehmerbedarf zugeschnittener Nährstoffverhältnisse sowie der lokalen Verwertung ggf. überschüssiger Nährstoffe und Wasserressourcen. Bei der Planung des Forschungsvorhabens und der Aufstellung des Arbeitsplans zu SUSKULT II Anfang 2024 wurde bezüglich der zu betrachtenden Ressourcenabnehmer ein Fokus auf Verwertungsoptionen mit direktem Bezug zur Agrarproduktion oder Abwasserbehandlung gelegt. Im Rahmen eines Aufstockungsantrags soll dieser Ansatz nun mithilfe externer Projektunterstützung um eine bislang unterrepräsentierte, jedoch zunehmend dringliche Dimension erweitert werden: die Frage der Wasserverfügbarkeit und potenzieller Abnehmer auch außerhalb der Landwirtschaft. Anforderungen (verkürzt dargestellt): A) Sektor- und Bedarfsanalysen B) Optimierung der Verfahrenskomponente Umkehrosmose C) Optimierung der Verfahrenskomponenten Enthärtung und Umkehrosmose D) Untersuchungen zu mikrobiellen Risiken des Permeat und Umkehrosmose-Konzentrats sowie Wiederverkeimungspotenzial des Umkehrosmose-Permeats Der Beschaffungsbedarf umfasst Forschungs- und Beratungsleistungen in folgenden Bereichen: - Membrantechnologie (insbesondere Umkehrosmose) inkl. Konzentrat- und Reststoffmanagement - Nutzungspotenziale von Umkehrosmose-Permeat in industriellen Anwendungen in urbanen Ballungsräumen und deren Umfeld. - Mikrobiologische Bewertung von Wasseraufbereitungsverfahren (inkl. Antibiotikaresistenzen) - Konzeption ressourcenorientierter Abwasserbehandlungssysteme und Transformation von Kläranlagen zu Ressourcenzentren - Rechtliche Rahmenbedingungen der Wasserwiederverwendung im deutschen Kontext inklusive Anforderungen an und Rahmenbedingungen für die Grundwasseranreicherung Dabei ist zu allen Themen eine umfassende und tiefgehende Expertise erforderlich, sowie Erfahrungen in der erforderlichen Analytik und Versuchsdurchführung.
Gegenstand nach CPV
Bedingungen
Zuschlag0 von 1 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 01.08.2026
- Vertragsende
- 31.12.2028
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima, Stiftsstr. 9, 55116 Mainz
- Fristen für Nachprüfungsanträge
siehe § 135 GWB (1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen § 134 verstoßen hat oder 2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestatt … ganz lesenkürzer
siehe § 135 GWB (1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen § 134 verstoßen hat oder 2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist. (2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. (3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn 1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist, 2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und 3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens zehn Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde. Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
- #Bekanntmachungs-ID: CXP4YEWMXBG#
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Gottlieb-Daimler-Straße 47, 67663 Kaiserslautern
- Website
- rptu.de
- Kontakt
- zv-vergabeteam1@
rptu.de
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung a136ca2b-0d8e-4f93-bb52-deb226aee4fe.