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Fördergebietsmanagement südwestliche Oberstadt

Magistrat der Universitätsstadt Marburg · Marburg, Hessen

Aktenzeichen Fördergebietsmanagement südwestliche Oberstadtveröffentlicht 24.05.2024DienstleistungenOffenes Verfahren

Angebotsfristseit 863 Tagen abgelaufen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
4 Jahre16.08.2024 – 15.08.2028
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
elektronisch: Erforderlichsubreport.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtnein
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragnein

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 109 Tage (16 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 4 Angebote je Los (13 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 30 Monaten
  2. Angebotsfrist 23:59 Uhr
    nur elektronisch über subreport.de
    vor 28 Monaten
  3. Öffnung der Angebote 23:59 Uhr
    Vergabeplattform
    vor 28 Monaten
  4. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 15.08.2028
    vor 27 Monaten
  5. Bindefrist endet
    2 Monate ab Angebotsfrist, von uns berechnet
    vor 26 Monaten
  6. Heute

Beschreibung

Das ca. 14 ha große Fördergebiet liegt zum Großteil im historischen Zentrum der Universitätsstadt Marburg - einer Gesamtanlage im Sinne des Hessischen Denkmalschutzgesetzes. Neben dem historischen Baubestand erfährt das Fördergebiet durch die atypische sozio-demografische Zusammensetzung der Wohnbevölkerung – insgesamt ca. 2300 Einwohner*innen - mit einem Anteil der Alterskohorte der 19 -29-Jährigen in Höhe von > 60% und insgesamt hohen Anteil „nicht-deutscher“ Bevölkerung eine besondere Prägung. Für das Fördergebiet ist ein ISEK erarbeitet worden, welches in 2021 beschlossen wurde und aus dem seither Projekte und Maßnahmen für den Förderzeitraum abgeleitet werden. Ein Maßnahmenschwerpunkt liegt auf den sogenannten Schlüsselprojekten, von deren Umsetzung vielfältige Entwicklungsimpulse für die künftige Entwicklung der Oberstadt ausstrahlen werden. Als „prominentestes“ Projekt läuft bis 9/2024 das Wettbewerbsverfahren zur klimagerechten Neugestaltung Stadtbalkon Marburg „Lutherischer Kirchhof und Wegenetz Kugelgasse/Rübenstein/Jakobsgasse“, für dessen Durchführung und Umsetzung bereits Fördermittel bewilligt sind. Daneben sind weitere kommunikativ anspruchsvolle Maßnahmen, wie beispielsweise die Neugestaltung öffentlicher Räume zur Aufwertung der Aufenthalts- und Wohnumfeldqualität, bereits beantragt. Ein attraktives Anreizprogramm zur Aktivierung privater Maßnahmen zur zielkonformen Gebietsentwicklung mitsamt den organisatorischen Strukturen wurde entwickelt und implementiert. Der Umsetzungsprozess der Entwicklungsmaßnahmen wird gemäß den Zielvorgaben des Förderprogramms von einer heterogen besetzten „lokalen Partnerschaft“ begleitet. Die zeitnahe Umsetzung der Projekte des Programms „Lebendige Zentren“ im Fördergebiet hängt wesentlich am Aufbau und Pflege effizienter Kommunikations- und Managementstrukturen. Neben der Fortführung der im Zuge des ISEKs aufgebauten Strukturen wie Lenkungsgruppe, Lokale Partnerschaft und der eingespielten Arbeitsstrukturen bedarf es hierfür vor allem eines effizienten Quartiersmanagements, welches die Verwaltung bei der Umsetzung der avisierten Projekte und beim nötigen Kommunikations- und Beratungsprozess auch vor Ort unterstützt. Aufgrund der vielfältigen und unterschiedlichen Aufgaben in der „südwestlichen Oberstadt“ ist in Marburg das Gesamtleistungsspektrum des Fördergebiets- bzw. des Quartiersmanagements zweigeteilt und operativ umgesetzt: generelles Ziel dabei ist es, ein „Duales System“ aus einerseits Vor-Ort-Betreuung im Sinne eines „Kümmerers“ (direkte Ansprache/Beratung von Betroffenen und Bürger*innen, Moderation, Begleitung der Umsetzung von Maßnahmen inkl. Nachjustierung etc.) und zum anderen klassischer externer Betreuung (durch ein Fachbüro) u.a. für das Leistungsspektrum Projektentwicklungen, Fördermittelmanagement und Aufbau / Umsetzung von Kommunikations-, Werbungs- und Beratungsstrukturen zu installieren. Dieses Modell der Aufgabenteilung knüpft im Übrigen an das Sanierungsmanagement der 70er und 80er Jahre in Marburg an, welches sich in dieser Form bewährte. Das Fördergebietsmanagement, welches erstmals in 2021 zunächst für 3 Jahre ausgeschrieben und vergeben wurde, ist in Marburg auch inhaltlich zweigeteilt. Mit der städtischen Wirtschaftsförderung ist vereinbart, dass das Thema Einzelhandel (Leerstandsmanagement, Marketing, Oberstadtmarkt…) mit kommunalen Ressourcen bearbeitet werden soll. Zur Ausschreibung steht nun die Leistungserbringung der weitergehenden Aufgaben des Fördergebietsmanagements für die Restlaufzeit des Programms – voraussichtlich bis Ende 2028 – an; dabei handelt es sich insbesondere um folgende Dienstleistungen: - Projektmanagement zur Vorbereitung, Durchführung und Koordination der im ISEK beschriebenen Projekte und Maßnahmen, - Unterstützung bei Fragen zur Funktion (Nutzung von Gebäuden/Flächen und passgenaue Einordnung in ISEK und Umfeld) und Gestaltung baulicher Anlagen, - Vorbereitung und Begleitung von Planungen, Gutachten, Wettbewerben, Workshops, - Unterstützung der Verwaltung bei der Vorbereitung, Vergabe und Kontrolle von öffentlichen Planungs- und Bauaufträgen, - Erarbeitung der erforderlichen Wirtschafts-, Zeit- und Maßnahmenpläne, - Dynamische Anpassung des ISEKs an sich verändernde Rahmenbedingungen im Stadtumbaugebiet, - Unterstützung bei der Vorbereitung und dem Abschluss von Modernisierungs- und Ordnungsmaßnahmenvereinbarungen mit Privatpersonen, - Vorbereitung, Umsetzung und Abrechnung eines Anreizprogramms für private Investitionsvorhaben, - Selbständige Akquise von Fördermitteln aus anderen Förderprogrammen, - Übernahme des Fördermittelmanagements: z. B. Abstimmung mit dem Fördermittelgeber, Beantragung und Unterstützung bei der jährlichen Antragstellung einschließlich der hierfür erforderlichen Unterlagen (Projektblätter), Abrechnung von Projekten und der Gesamtmaßnahme gegenüber der Bewilligungsbehörde, Beantragung von weiteren Fördermitteln, Erarbeitung von Verwendungsnachweisen, Führung von Finanzierungsübersichten, - Mitwirkung bei der Vergabe von Bau- und Ingenieurleistungen, - Begleitung der Steuerungsstruktur (Lenkungsgruppe und Lokale Partnerschaft) - Vorbereitung und Begleitung der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation, - Pflege einer Projekthomepage, Verknüpfung mit der städtischen Homepage, - Vorbereitung / Durchführung von jährlich mind. einem aufwendigen Vergabeverfahren (Wettbewerbsverfahren, Gutachterverfahren / VgV-Verfahren inkl. o Vorbereitende Maßnahmen der Verfahren (Abstimmungen mit der Architektenkammer, Organisation der Auswahlgremien, Ausarbeitung und Zusammenstellung der Planvorlagen und Bewerbungsunterlagen, Begleitung der Bewerberauswahl etc.) o Mitwirkung bei der Formulierung der Kriterien/Aufgabenstellung (Formulierung allgemeiner Bedingungen, Termine, geforderter Abgabeleistungen, Darstellung der planungsrelevanten Rahmenbedingungen, Mitwirkung bei der Formulierung der Aufgabenstellung, Feldinhalt begrenzt; daher weiter s. Dokument "Beschreibung"

Bedingungen

Zuschlag4 von 4 angegeben

Qualität
Fachliche Qualität des Angebots einschl. Ausführungen zum weiteren Umsetzungsprozess und einzelner Schlüsselprojekte (30 %)
Qualität
Referenzen/Erfahrung bei der Durchführung im Förderprogramm "Lebendige Zentren" (30 %)
Preis
Honorar (20 %)
Qualität
Kenntnisse lokaler und regionaler (Förder-)Strukturen (20 %)

Eignung3 von 3 angegeben

Kriterium
Allgemeine Angaben: - Anzahl der Mitarbeiter der letzten drei Jahre - Gesamtumsatz während der letzten drei Jahre (Euro, netto) - Auskunft über Bietergemeinschaften (Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es sind alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufzuführen und der für die Durchführung des Vert … ganz lesenAllgemeine Angaben: - Anzahl der Mitarbeiter der letzten drei Jahre - Gesamtumsatz während der letzten drei Jahre (Euro, netto) - Auskunft über Bietergemeinschaften (Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es sind alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufzuführen und der für die Durchführung des Vertrags im Auftragsfall bevollmächtigte Vertreter zu benennen. Jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft hat die geforderten Eignungsnachweise und Erklärungen jeweils für sich vorzulegen.) - Auskunft über Beauftragung Dritter (Will sich der Bieter der Kapazitäten anderer Unternehmen für die Erfüllung des Auftrags bedienen, muss er nachweisen, dass dieses Unternehmen die gestellten Eignungsanforderungen erfüllt. Zudem muss der Bieter nachweisen, dass ihm die Kapazitäten des Nachunternehmens tatsächlich zur Verfügung stehen, indem er z.B. eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmens vorlegt.) Anforderungen: - Einreichung der Unterlagen in deutscher Sprache, - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von: Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1 GWB, - Erklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Insolvenz oder Liquidation befindet, - Nachweis zum Führen der entsprechenden Berufsbezeichnung nach § 75 Abs. 1 VgV, - Eigenerklärung, dass der Bieter über ausreichende Ressourcen verfügt, um die geforderte Leistung zu erbringen, - Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung nach § 45 Abs. 4 VgV, das Gleiche gilt auch für Bietergemeinschaften, - Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt gemäß HVTG, - Nachweis der Kompetenz/Affinität für Planungen im historischen Kontext (Benennung von Art und - Umfang, Auftraggeber/Ansprechpartner, Leistungszeitraum), - Benennung des Projektteams/des Personaleinsatzes mit zugehörigen Kapazitäten. Die fachliche Befähigung, eine solche städtebauliche Aufgabenstellung wahrnehmen zu können, ist nachzuweisen und entsprechende Referenzen für Tätigkeiten in Hessen mit dem Angebot vorzulegen. Die Nichtbefähigung führt zum Ausschluss aus dem Bieterverfahren.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, bankruptcy, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinan … ganz lesenMit Insolvenz vergleichbares Verfahren, bankruptcy, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Zahlungsunfähigkeit, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, bankruptcy, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Rein nationale Ausschlussgründe, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Schwere Verfehlung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Bildung terroristischer Vereinigungen

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
16.08.2024
Vertragsende
15.08.2028
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung10 von 10 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
subreport.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronische Signatur
nicht verlangt
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
2 Monate
Angebotsöffnung
27.06.2024, 23:59 Uhr. Vergabeplattform. Vergabeplattform
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung6 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Erklärung verlangt
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Wilhelminenstraße 1-3, 64283 Darmstadt
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Einreichung von Angeboten ausschließlich in elektronischer Form über die Vergabeplattform. Verspätet eingereichte Angebote finden keine Berücksichtigung. Bieterfragen sind bis spätestens 7 Tage vor Einreichungstermin zulässig. Bieterkommunikation ausschließlich über die Vergabeplattform.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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786vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (1.337 Lose mit Angabe)
255.095 €Zuschlagswert im Median
145.172 € – 500.000 €mittlere Hälfte, 133 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung c9430772-7a10-4b7c-9861-69e2d9156811.